Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 6 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Der Friedhof in Prag: Rom... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von SDRC
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Prime Versand und Kundenservice durch Amazon
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Der Friedhof in Prag: Roman Gebundene Ausgabe – 8. Oktober 2011

3.2 von 5 Sternen 114 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 26,00
EUR 26,00 EUR 0,74
76 neu ab EUR 26,00 47 gebraucht ab EUR 0,74 2 Sammlerstück ab EUR 18,00

Die vier Jahreszeiten des Sommers
Entdecken Sie jetzt den neuen Roman von Grégoire Delacourt Hier klicken.
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

  • Der Friedhof in Prag: Roman
  • +
  • Das Foucaultsche Pendel: Roman
  • +
  • Nullnummer: Roman
Gesamtpreis: EUR 60,80
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»›Der Friedhof in Prag‹ ist gelehrt, natürlich. Bitterböse, auch das.«
Florian Welle, Süddeutsche Zeitung 04.06.2013 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: MP3 CD.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Umberto Eco wurde am 5. Januar 1932 in Alessandria (Piemont) geboren und starb am 19. Februar 2016 in Mailand. Er zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern und Wissenschaftlern der Gegenwart. Sein Werk erscheint im Hanser Verlag, zuletzt u.a. Die Geschichte der Hässlichkeit (2007), Der Friedhof in Prag (Roman, 2011), Die Geschichte der legendären Länder und Städte (2013), Die Fabrikation des Feindes und andere Gelegenheitsschriften (2014) und Nullnummer (Roman, 2015).

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Verwandte Medien

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Er ist eine Art abstoßender Forrest Gump des 19. Jahrhunderts: Der Meisterfälscher und Spion Simone Simonini, der 1897 (angeblich) erinnerungslos in Paris erwacht und über den sein Schöpfer Umberto Eco sagt, dass er mit ihm eine möglichst widerliche und abscheuliche Figur kreieren wollte. Das ist ihm gelungen. Virtuos gelungen. Einen widerwärtigeren Protagonisten wird man in der Weltliteratur schwerlich finden. Simonini ist käuflich, fälscht Dokumente, mordet, lügt und betrügt. Und er hasst inbrünstig. Juden, Freimaurer, Jesuiten, Deutsche, Frauen, eigentlich alle und alles. Vielleicht mit Ausnahme des Essens.

Der Sohn eines italienischen Offiziers ist geprägt vom Einfluss des judenhassenden Großvaters, der die Juden als Quelle allen Übels und Unglücks betrachtet. Damit entwickelt sich Simonini zum Träger der rassistischen, antisemitischen Vorurteile seiner Zeit. Zur Projektionsfläche alles Bösen. Die dahinter stehenden Triebkräfte sind die gleichen, die bis heute noch Rechtsradikalität und Terror hervorbringen: tief verwurzelter Hass und Geldmangel, gepaart mit intellektueller Befähigung und dem Ehrgeiz, diese auszunutzen.

Simonini lernt die grenzenlose Macht des geschriebenen Wortes kennen, die Bedeutung von Schriftstücken. Fiktionen, so die Erkenntnis, erzeugen Wirklichkeit, jedenfalls, wenn sie gut gemacht sind: "Nie, nie, niemals darf man mit echten oder halb echten Dokumenten arbeiten... Um überzeugend zu sein, muss das Dokument ganz neu geschaffen werden..." Der Erfolg ist besonders groß, wenn es auf Gerüchten basiert.
Lesen Sie weiter... ›
6 Kommentare 190 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Zum Inhalt dieses großartigen neuen Romans von Umberto Eco brauche ich nichts mehr zu schreiben, das haben andere Rezensenten vor mir schon ausgiebig getan. Überrascht war ich allerdings von der großen Anzahl negativer Urteile über das Buch, was in mir den Verdacht aufkommen läßt, es gebe möglicherweise zwei Versionen. Meine Ansicht über den Roman bezieht sich also auf den mit der hier bei Amazon angegeben ISBN-Nummer. Ein immer wieder gelesener Vorwurf: der Roman sein verworren, unübersichtlich. Diesen Eindruck habe ich auf keiner Seite; die Synopsis im Anhang 'Unnötige Hintergrundinformationen' ist eindeutig ironisch gemeint, wie überhaupt dieser ganze Roman meinem Eindruck nach eine Paraphrase oder Parodie auf das Genre des Historien- und Kolportageromans à la Sue, Dumas und die Feuilleton-Fortsetzungsromane des19. Jahrhunderts ist. Vorgeworfen wird von manchen Kritikern auch die in diesen Roman eingeflossene Belesenheit Ecos (gar von 'Selbstverliebtheit' ist die Rede). Kein Wunder in einer Zeit, in welcher Ignoranz, Halbbildung und Unwissenheit hoffähig geworden sind. Auch ohne über die historisch verbürgten Personen (Bixio, Joly, Brafmann etc.) näheres zu wissen (mir waren etliche bisher jedenfalls nicht bekannt) ist dieser Roman ohne Abstriche verständlich, allerdings erhöht sich das Lesevergnügen, wenn man sich beispielsweise in Wikipedia quasi als Ergänzung zusätzliche Informationen einholt.
Mein Fazit: ein durchweg spannender, kurzweiliger, amüsanter (jawohl!) Roman, durchsetzt mit sarkastischem Humor, vielleicht nicht für jeden geeignet (Achtung Ken-Follett-Fans: Hände weg!). Daher unbedingt 5 Sterne!
1 Kommentar 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
...das verlorengegangen oder aufgrund eines banalen Zwischenfalls nie produziert worden ist, aber es hätte sein können oder müssen."

Ich bin ein wenig traurig darüber, wie sehr sich Umberto Eco auf seinen Elfenbeinturm zurückgezogen hat. In der Manier von Canettis Professor Peter Kien stöbert er auf der Suche nach der Wahrheit in seinen unzähligen Büchern. Einen Roman daraus entstehen zu lassen scheint ihm dabei eher als Zwang auferlegt zu sein, denn man scheint irgendwie zu merken, dass Eco eigentlich gar keine Lust hat, eine Geschichte zu erzählen. Und so hält "Der Friedhof in Prag" für mich vielleicht thematisch, aber sicher nicht inhaltlich, dem Vergleich mit dem Foucaultschen Pendel, der immer wieder angestrebt wird, stand. "Das Foucaultsche Pendel" habe ich begeistert gelesen. Die Story war sicher im herkömmlichen Sinn auch nicht wirklich spektakulär. Sie hat aber getragen und so zumindest Ecos Anliegen auch ohne zusätzliches Fachwissen erkennbar gemacht. Beim Friedhof in Prag verging mir, ohne detaillierte Kenntnisse vor allem der italienischen und französischen Geschichte des 19. Jahrhunderts, zunächst ein wenig der Spaß am Lesen.
Oberflächlich betrachtet könnte die Struktur des schizoiden, unter Gedächtnisschwund leidenden, Tagebuch schreibenden Hauptdarstellers, in Verbindung mit dem übergeordneten eigentlichen Erzähler, dann auch noch als müde und wenig originell erscheinen, aber Eco sorgt mit diesem "Kunstgriff" dafür, dass ich mich überhaupt auf die Suche nach der Geschichte, die das Buch erzählen will, gemacht habe und mich dann doch einlesen konnte.
Lesen Sie weiter... ›
6 Kommentare 111 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen