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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 18. April 2014
Den enthusiastischen Rezensionen kann ich mich nicht anschließen - dieses Machwerk will zuviel!

Die Innenwelten von Patty und Walter Berglund werden bis in die finsterste Ecke ausgeleuchtet, wo man noch den allerletzten Staubmäusen zugucken kann. Alles, aber auch alles wird im Buch aufgearbeitet, verbalisiert und seziert. Der Detailreichtum war mir schlicht zuviel; Franzen bettet seinen Beziehungs- und Familienroman in alles an Außenwelt ein, was es gibt, und lässt sein Personal über Irak, 9/11, Kohlebergbau, Artensterben und Bevölkerungsexplosion aus jeder Perspektive bis zum Erbrechen referieren. Richard Katz und der Sohn haben neben Patty und Walter noch eigene Erzählstimmen (warum nicht auch Tochter Jessica?), die dann aber irgendwann weg sind. Der Romaneinstieg mit den Wahrnehmungen von Patty und Walters Nachbarn fand ich seltsam und auch irreführend, und bei den Perspektiven hat mich nur Pattys Autobiografie streckenweise gefangen nehmen können. Das flache Ende hat mich nicht überzeugt, und weshalb ich eine ganze Hör-CD lang Walters Kampf mit Kater Bobby verfolgen durfte, ist mir auch nicht klar.

Weniger wäre hier mehr gewesen. Hab aber wieder Lust bekommen, "Middlemarch" oder "Die Buddenbrooks" zu lesen. Wenigstens bekommt Patty in unseren aufgeklärten Zeiten ein Happy End, Effie Briest musste noch versterben. 2 Sterne.

PS. Das ungekürzte englischsprachige Hörbuch ist gut gelesen von David Ledoux.
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am 27. Oktober 2012
Ich habe die Korrekturen vor einiger Zeit gelesen und sehr gemocht.
Um so gespannter war ich auf Freedom - wo doch zahlreiche Kritiken geradezu euphorisch sind.
Leider hat mich das Buch enttäuscht - es ist langatmig, die Personen werden zwar genau beschrieben, bleiben aber trotzdem blass. Vor Allem handeln sie nicht wirklich nachvollziehbar. Ich habe das Buch nach 75% beendet, mich hat es einfach gar nicht mehr interessiert. Schade.
Positiv ist natürlich zu erwähnen, dass Franzen hervorragend schreibt. Ein echter Autor eben. Mich hat die Geschichte aber eben gar nicht gepackt.
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am 3. November 2012
Auf den ersten Blick eine einfache Familiengeschichte, doch beim Weiterlesen tun sich abgründe auf. Ein typischer Franzen. Ich würde doch hoffen, dass Schicksale wie die im Buch geschilderten eher selten sind, andererseits ist es doch einfach nachzuvollziehen, wie durch Ereignisse die man nur bedingt beeinflussen kann, sich das Leben wandelt und man in einer Geschichte drinsteckt, die unecht und schal ist, und allen Beteiligten Schmerzen bereitet.

Sprachlich schön zu lesen, inhaltlich schwermütig, regt Franzen an zum Nachdenken darüber, was die eigenen Träume sind, was passiert wenn sich diese plötzlich erfüllen, aber letztlich leider doch nicht ganz so wie gedacht. Und wie sich all das auf einen selbst auswirkt, sowie die Personen, zu denen man in Beziehung steht.
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am 24. April 2013
One of the best books I have read in a long time. Its characters are so human in their imperfection and so very much alive, you fear for them, you share their torments, their remorse, their grief and you want them to find each other in the end and forgive each other. You become completely involved. I think that everybody who has a large, complex family empathizes with the characters, who are all complex, at times despicable, but also and most of all very likable.
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am 20. Juli 2015
Das Buch ist einfach fantastisch, es beschreibt so toll eine Zeit und eine Generation. Die letzten Hundert Seiten sind grandios.
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am 2. Dezember 2012
The story unfolds slowly, then gets more an more intriguing. By the end of the book one feels like part of the family. A lot of wise thoughts on family-life, love and growing up – in all ages.
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am 18. Oktober 2010
Zugegeben, in den letzten Jahren habe ich wie viele andere den Fehler begangen, Franzen für eine literarische Eintagsfliege zu halten, zu singulär schien das brillante "Corrections" zu sein. Nun ist jedoch geschehen, was man in einem Kulturbetrieb, in dem auch Bücher mittlerweile nur noch Datenmüll in irgendeinem Winkel einer Festplatte darstellen oder bestenfalls als gekürzte Hörbuchfassung "mit lustig Geräuschen" ein Publikum finden - der Autor hat sich Zeit genommen. Viel Zeit, und eine wohl auch selbstquälerische Mühe, die man dem schwerelos ironischen Duktus nicht anmerkt, wohl aber der sorgfältigen und vielschichtigen Konstruktion der verschiedenen Erzählstränge, aus denen einmal mehr eine amerikanische Familiengeschichte erwächst.

Wie ein anderer Rezensent hier erwähnt hat, ist es primär kein politisches Buch, auch kein eindimensional programmatisches, wie der Titel zunächst befürchten lässt. Statt dessen wird das Thema gegenseitiger Abhängigkeiten und Freiheitsgrade in einer familiären Struktur der Zeit um die Jahrtausendwende ausgelotet, in einer Situation, die von einer wachsenden Polarisierung innerhalb der amerikanischen Gesellschaft gekennzeichnet ist. Wie man bei Franzen gewohnt ist, gelingt es ihm dabei nicht nur, die Positionen der Kontrahenten gleichwertig gegenüberzustellen, sondern auch mit feinsinniger Ironie zu verknüpfen: Emotionale Zerrissenheit, gesellschaftliches Engagement, Partizipation und Abgrenzung, verschiedene Bedürfnisse und Ansprüche an sich selbst und andere.

Das Buch ist äußerst kurzweilig und mit sprachlicher Eleganz erzählt. Gegenüber Corrections vermisst man manchmal den anarchischen Humor oder die schlichte Wucht der Erzählung. Dafür hat Freedom jedoch weniger Schwächen, die Charaktere sind sämtlich glaubwürdig und das Gewebe der Handlungsfäden weit komplexer.

Warum schaffen deutsche Autoren so etwas nicht? (Anregungen gerne als Kommentar!)
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am 6. November 2011
Im großen und ganzen fühlte ich mich von diesem Buch sehr gut unterhalten.
Ob die Handlung wirklich so tiefgründig ist, wie manch Kritiker verlauten lässt und ob Franzen mit den großen Persönlichkeiten der Literatur mithalten kann sei dahingestellt, aber ich muss zugegeben dass mir diese Familie gegen Ende des Buches doch sehr ans Herz gewachsen ist und Franzen sich in seinem Handwerk sehr gut versteht.
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am 19. Juli 2011
schöner Einblick in die Höhen und Tiefen einer langjährigen Ehe, wenn auch im typisch amerikanischen Umfeld. Interessante Charaktere vom Teenager bis zur Grossmutter.
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am 24. Oktober 2010
Freedom is the stuff the American dream is woven out of. But the freedom seeker may either ask to be free from something, or to be free to choose among whatever opportunities are available. The American dream asks for both versions, both negative and positive, of freedom, but as one of the main characters of the novel, Walter Berglund, explains: All too often the American dream of freedom is reduced, even by those who most fiercely defend the notion, to a desire to be from from things: Family, Nation, State, Government, Obligations. And this is exactly what the characters in Franzen's novel are after: Freedom from the bonds that tie them down, and these bonds are almost exclusively family ties, the character's own obsessions (mostly sex and politics), and their very own personal histories of error and misjudgement that is the constant burden which none of the characters can escape from. And indeed, Patty Berglund, Walter's wife, confesses: Mistakes were made. When the novel, after some 550 pages of often long-winded narrative and dialogue comes to a surprisingly happy end, the freedom then found by those characters who survive is little else but the hard learned humbleness of accepting the inevitable: Freedom are the opportunities still available after one has come to accept the bonds which cannot be shed. Of family, love, and obligation.

The novel starts with a narration which, in just over 20 pages, introduces the reader in gossipy style, as if she was being passed the latest and greatest news from the neighbourhood, to the drama which has apparently destroyed the Berglund family. This opening gambit is extremely fast paced and hard to follow, but the pace is much reduced when the first long narrative by the main female protagonist, Patty Berglund, is reached. In (auto-)biographic style she tells her story from her upbringing in a well-to-do New York family, where a smooth surface barely hides the centrifugal forces that drive the family members apart (and Patty into becoming a superb jock in basketball), until the point where she succumbs to a desire which she has carried with her for all too many years.

From here, the reader follows in separate and successive narratives, Patty's husband Walter in his quest for saving breeding grounds for specific kind of bird (the cerulean warbler), a noble quest for which he is even prepared to close his eyes to the fact that he is being used as a sacrificial pawn in a game of big coal mining business. But not only is he blind to the golden cage in which he has placed himself, he is also blind to what happens between himself and Patty, who is slowly but steadily descending into depression.

The following narrative pursues Joey, the son of the Berglunds. Doted on by his mother, he chose to free himself at a very young age by moving out and in with the neighbours of the Berglunds. His tale is a coming of age story which has an interest of its own. Joey is one of two characters (the other being Richard) at whose very human core sex is the most determining force. Like his father he gets involved with business, albeit of the more shady sort. More interestingly, he is, for a long time, caught between two women of dominating if different characters who both want to own him entirely in their particular way. He makes a choice in the end, sacrificing his long-defended freedom for ties that suit him better.

The most distant character of the story is Richard, the unlikely friend of Walter from his College days. Richard, for most of the novel, is a rebellious punk rock musician who possesses and discards women at will, seems to have no notion of love and avoids success in music at all costs. Admired by Walter for his manliness while in turn admiring Walter for being a thoroughly good (and intelligent) guy, this duo is a pair of opposites. And in the midst of their force field stands Patty who chooses Walter but always remains fatally attracted to Richard. Among all driving forces of the novel, this is the strongest, and it forms the leitmotiv which ties together the diverging sub-plots.

Franzen makes every effort lo localize the plot in time by weaving the forces of politcs and current affairs into the fabric of the novel. There are constant references to government and politicians, 9/11 plays a role, too, and influences at least one character, as does the second war in Iraq. The current debates on environmental issues are mapped on Walter Berglund and form a driving force of the novel. This is a brave attempt to shape the all American novel, but there is just a bit too much simple name dropping, too much rigidity in the development of the political topics for the result to be really convincing. And there is also just a bit too much bookkeeping and unnecessary precision which may be in order where bookkeeping is essential, but in the case of diligently monitored ejaculations-counts and erection-strength this precision seems to be unnecessarily exaggerated.

Franzen's novel is a first class and exceedingly well written example of a narrative style which, for some, may be too close for comfort to soap operas. The language is often, to put it mildly, juvenile and enjoys revelling in cheap (sexually biased) humour. Endless repetitions slow down the progress without adding much flesh to the plot or deepen understanding of the characters. I have found myself wishing to tell some of the characters: 'yeah, you said that three times before, now please move on'. But repetition is what much of our lives is construed from, so it fits the soap operatic style of the novel. The same can be said for the dialogues, which are entertaining but much too long drawn out to be called efficient writing. Again, life and soap operas are all about being wordy. And as in any good soap opera, there is much additional material which a more focussed writer might shed to make his point. Franzen nowhere achieves the magisterial touch of Tolstoi which some critics want to ascribe to him. He certainly succeeds in writing one of the best, deepest, and moving soap operas of current American literature.

'Freedom' is a book very much for our times. Wordy in best soap operatic style and language it provides perfect entertainment for those who like to immerse themselves in long and winding plots. It will fail to satisfy those who are hoping for an in depth anamnesis of present day America or a development of the narrative strength Franzen showed in The Corrections. The same spirit is still there in 'Freedom', the same introspection and anger, but it seems toned down and does not appear to be quite so masterly as in the precursor.
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