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Frederic Chopin (Deutsch) Taschenbuch – 1. Oktober 1999

5,0 von 5 Sternen 1 Sternebewertung

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Produktinformation

  • Taschenbuch : 160 Seiten
  • ISBN-10 : 3423310227
  • ISBN-13 : 978-3423310222
  • Herausgeber : dtv; Oktober 1999 Auflage (1. Oktober 1999)
  • Sprache: : Deutsch
  • Kundenrezensionen:
    5,0 von 5 Sternen 1 Sternebewertung

Produktbeschreibungen

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Den 1810 in der Nähe von Warschau geborenen Frédéric Chopin umwehte schon immer die Aura des tragischen Genies und edlen Lungenkranken. Allzuoft verkleisterten süßlich-romantisierende, klavierwehmütige Filmchen und Romanbiografien den Blick auf diesen Künstler. In jüngster Zeit jedoch machten sich -- vorwiegend polnische -- Musikwissenschaftler daran, dieses Bild vom Kitsch zu reinigen.

Ein rechtes Wunderkind war er wohl: Im Alter von kaum acht Jahren komponierte er bereits Mazurken und Polonaisen und erwies sich in Konzerten als begnadeter Pianist und Improvisator. Der Vater, ein gebürtiger Franzose und die Mutter, selbst eine versierte Pianistin, hatten die Talente ihres Sohnes früh erkannt und gefördert. Im ewig zerrissenen Polen, das nach dem Wiener Kongreß 1815 Rußland angegliedert wurde, war man glühend stolz auf dieses Eigengewächs. Ein polnischer Mozart schien geboren.

Von der Schwermut des erwachsenen Chopin ist in seiner Jugend wenig zu spüren. Trotz seiner schwächlichen Konstitution spielt er Theater, gibt eine schrullige kleine Urlaubspostille heraus und erweist sich nebenbei noch als ausgezeichneter Karikaturist. Seine Musiklehrer hat er längst überflügelt, Kompositionen werden en passant von ihm angefertigt. In den geliebten Ferientagen auf dem Lande lernt er die Musiktradition seiner Heimat kennen; sie bildet die Basis seiner eigenen Werke, deren folkloristischer Charme bald ganz Europa gefangennehmen wird.

Die russische Niederschlagung des Warschauer Volksaufstandes von 1830 trieb Chopin wie so viele seiner Landsleute nach Paris in die Emigration. Hier schließlich begann der europäische Siegeszug seiner unsterblichen Walzer, Nocturnes und Etüden, hier traf er seine legendäre Liebe, Georges Sand -- und hier fand er, schon lange von der Tuberkulose gezeichnet, seinen frühen Tod im Jahre 1849.

Ein willkommener Nebeneffekt dieser prall bebilderten Biografie ist der tadellose Nachhilfeunterricht in Geschichte und musikalischer Stilkunde des 19. Jahrhunderts, abgerundet von unzähligen Zeitzeugenaussagen und einem soliden Chopin-Werkverzeichnis. --Ravi Unger