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Frauenquote: Wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert Paperback – 15 July 2012

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Das Buch beschreibt die Denkweise, die Fehler, die Betrugsmethoden und die perfide Taktik der Gender-Ideologie und der feministischen Gleichstellungspolitik. Es zeigt dazu auf, wie Politik, Wissenschaft, Gesetzgebung und Rechtsprechung mit subversiven Methoden angegriffen, getäuscht und unterwandert werden. Ziel- und Ausgangspunkt der Betrachtung ist dabei eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, deren Hintergrundanalyse ans Licht bringt, wie die Besetzung der Richterämter, die nicht mehr nach Anforderungen, Befähigung und Sachkunde, sondern nach Frauenquote und feministischer Politik erfolgt, zum subversiven Umsturz von Verfassungsrechtsprechung, zur Rechtsbeugung und zum Verfassungsbruch, und damit zum Versagen eines Verfassungsorgans und in der Konsequenz des Staates selbst führt.
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Product details

  • Publisher ‏ : ‎ CreateSpace Independent Publishing Platform (15 July 2012)
  • Language ‏ : ‎ German
  • Paperback ‏ : ‎ 500 pages
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 1478213310
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-1478213314
  • Dimensions ‏ : ‎ 15.24 x 2.87 x 22.86 cm
  • Customer reviews:
    4.4 4.4 out of 5 stars 26 ratings

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Hadmut Danisch
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  • Reviewed in Germany on 19 July 2013
    Das Buch von Hadmut Danisch ist mehr als eine fundierte Kritik an der Frauenquote. Es geht in dem ca. 500 Seiten starken Buch auch darum, "wie die Gender-Ideologie Politik, Wissenschaft, Recht und Verfassung unterwandert". Der Autor weist nach, dass es sich bei Gender-Mainstreaming (GM) um ein totalitäres Programm handelt, das per EU-Beschluss vorbei an allen demokratischen Legitimierungen und ohne breite öffentliche Diskussion top-down eingeführt wurde.

    Aufhänger für das Buch war Hadmut Danischs Rechtsstreit wegen seiner Promotion im Fach Informatik, den er bis ans Bundesverfassungsgericht getragen hatte. In diesem Zusammenhang stieß er auf die Verfassungsrichterin Susanne Baer, deren offensichtliche Inkompetenz ihm auffiel. Dadurch wiederum beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema Feminismus und dessen Auswirkungen.

    Der Autor hat akribisch Fakten zusammengetragen, die ich in dieser Fülle noch nicht gelesen habe. Er beschäftigt sich ausführlich mit dem Genderbegriff, seinen postmodernen Schöpfern Foucault, Butler, de Beauvoir und seinen Auswirkungen auf politische Debatten bzw. auf politisches Handeln. Er zeigt auf, wie die bekannten haltlosen Thesen des Feminismus verwurstet mit dem verqueren Genderbegriff zu einer alles durchdringenden Ideologie geworden sind, die sich wie eine totalitäre Soße bis in die letzten Lücken der Gesellschaft ergießen soll. Politisch korrekt wird das heute schönfärberisch Gender-Mainstreaming genannt. Er geht auf die Unsinnigkeit der Gendertheorie ein, indem er deren Argumenten moderne wissenschaftlichen Erkenntnisse gegenüberstellt. Er stellt dar, wie sich die pseudowissenschaftlichen "Gender-Studies" an den Hochschulen breit machen und die Wissenschaften zersetzen. Dabei wird klar, dass hierdurch und über Frauen-Quoten bzw. spezielle Frauen-Förderung letztlich Frauen in hochdotierte fachliche Positionen gehievt werden, die kaum Kompetenzen in den jeweiligen Fachrichtungen besitzen. Explizit zeigt der Autor dies für die Fächer Informatik und Jura, etwa an der Vita und den Texten von Susanne Baer, die mittlerweile ins Bundesverfassungsgericht berufen worden ist. Hier wurde tatsächlich jemand in das höchste richterliche Amt berufen, der nicht einen einzigen Tag als Richter gearbeitet und auch sonst fachlich nur marginale Beiträge geliefert hat, sich aber den größten Teil seiner Laufbahn lediglich mit Feminismus und Gender-Studies beschäftigt hat und dem nicht einmal der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und der Staatskompetenz-überschreitenden Gleichstellung klar ist.

    Das Erschütternde, das mir erst beim Lesen des Buches klar geworden ist, ist der Fakt, dass nach politischem Plan die Gender-Studies in allen Fachrichtungen implementiert werden sollen. Die Gender-Studies sind aber klar in der Soziologie verortet und stellen letztlich ein sexistisches Programm dar. Dieses Vorhaben ist damit nichts anderes als ein Arbeitsplatzgenerierungs- und Versorgungsmechanismus für in den Fachrichtungen inkompetente Frauen. Auf Dauer erweisen sich Feministinnen damit selbst einen Bärendienst. Schlimmer wiegt jedoch, dass auf diese Weise Wissenschaft von innen zerstört wird, indem dort ein epistemischer Relativismus eingeführt wird, der zu einer Zersetzung der Wissenschaftsideale Wahrheit, Objektivität, Ergebnisoffenheit und Kritisierbarkeit führt.

    Hadmut Danisch gebührt Dank, dass er das thematisiert hat. Das Buch ist durchweg interessant geschrieben und schildert eine Fülle von Details. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dennoch, die aber nicht in meine Bewertung einfließen. Zum einen wäre bei der Fülle an Information ein Register nicht schlecht gewesen. Dann könnte man das Buch auch gut zum Nachschlagen benutzen. Zum anderen ist die Diskreditierung des Wissenschaftsphilosophen Popper nicht berechtigt. Der Autor unterstellt ihm quasi, dass dessen Erkenntnis der Nicht-Verifizierbarkeit von Hypothesen dazu geführt hätte, dass jeder behaupten könne, was er wolle. Poppers Theorem ist gerade das Gegenteil davon und besagt eigentlich, dass wissenschaftliche Hypothesen zwar nicht verifiziert werden können, aber immer falsifizierbar sein müssen. Die Nicht-Verifizierbarkeit ist eine erkenntnistheoretische Konsequenz aus der Tatsache, dass man nicht alle Fakten ermitteln kann, die eine Hypothese stützen. An deren Stelle kann aber die Falsifizierung treten, indem man Fakten benennen muss, die eine Hypothese zu Fall bringen können. Insofern sind nur die Hypothesen wissenschaftlich ernst zu nehmen, die in sich logisch konsistent, mit plausiblen Annahmen versehen und mit bereits bekanntem Hintergrundwissen kompatibel sind und vor allem die Möglichkeit der Falsifikation bieten. Gerade die Gendertheorie erfüllt diese Kriterien allesamt nicht und ist damit eben keine wissenschaftliche Theorie.
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  • Reviewed in Germany on 30 July 2018
    Wer das Buch liest, dem wird regelrecht vor Augen geführt, wie marode das deutsche Wissenschaftssystem in manchen Disziplinen bereits ist und wie es diese Disziplinen schaffen, immer mehr Einfluss auch auf die vermeintlich noch gesunden Fächer zu bekommen. Dass hochrangige Politiker Dissertationen gefälscht und plagiiert haben, wissen wir ja seit geraumer Zeit, dass sie (ebenso wie manche Verfassungsrichter) mit absoluten Schwachsinnsdissertationen Karriere gemacht haben, ist noch erstaunlicher und war mir bisher nicht bekannt. Allein die Zitate, die der Autor aus den Doktorarbeiten bringt, sprechen für sich. Wenn er sie kommentiert, wird es noch klarer und stellenweise auch lustig, da der Autor sich an manchen Stellen nicht mehr bremsen kann oder will. Letzteres gibt dem Buch trotz des deprimierenden Themas einen gewissen Schwung, so dass ich es trotz seines Umfangs sehr zügig lesen konnte. Der Autor hängt alles auf an seinen eigenen Berührpunkten mit der Gender-Mafia auf, was manche Leser im ersten Moment dazu verleiten könnte zu denken, dass es nur eine persönliche Abrechnung ist. Tatsächlich ist es aber das beste Buch zu dem Gender-Thema, was ich kenne. Man darf sehr gespannt sein, was in der Reihe "Forschungsmafia" noch alles erscheinen wird, zumal es genügend Stoff gibt. Was auch der Autor leider nicht wirklich klären kann, ist, wie es überhaupt möglich ist, dass so ein Unsinn unter Intellektuellen grassiert, auch wenn man aus der Geschichte (und gerade der deutschen!) die Anfälligkeit von Intellektuellen für stumpfsinnige Ideologen bereits kennt. Glückwunsch an den Autor für dieses sehr gelungene Buch!
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  • Reviewed in Germany on 21 July 2012
    Hadmut Danisch beschreibt in diesem Buch, ausgehend von seiner Verfassungsbeschwerde bzgl. seines eigenen Promotionsverfahrens, wie sich der totalitäre Anspruch des Gender Mainstreaming bei einem bestimmten Netzwerk um die neue Verfassungsrichterin Susanne Baer im Bereich der Wissenschaft, Politik und Verwaltung bereits manifestiert hat. Dazu führt er eine Fülle von Beispielen und Indizien an, die ein für Deutschland bisher unerreichtes Gesamtbild ergeben.

    Allerdings gelingt es Danisch dabei nicht, übliche Fettnäpfchen zu umschiffen und stellenweise grobe Fehler zu vermeiden. So kritisiert er zwar völlig zurecht, dass der von Genderseite inflationär geäußerte Vorwurf des Biologismus oftmals völlig absurd ist, versteigt sich dabei allerdings selbst in Biologismen. Seine Ausführungen zum biologisch beeinflussten Teil des menschlichen Verhaltens bedienen oftmals plumpe populärwissenschaftliche Ansichten à la "'Warum Frauen nicht einparken und Männer nicht zuhören können"'.

    Auch äußert er durchaus nachvollziehbar, dass manche vielverkauften Standardwerke aus dem Genderumfeld jeden wissenschaftlichen Anspruch vermissen lassen und nur die antizipierten Vorlieben der Genderszene bedienen, fällt allerdings in gleichem Maße auf die analoge Masche von manchen Biologen und Hirnforschern herein, die ihre vermeintlichen Erkenntnisse gerne für den Boulevard plakativ und unwissenschaftlichen aufbereiten.
    Dies ermöglicht den von Danisch Kritisierten, den Vorwürfen gegen ihre eigenen naturwissenschaftsfeindlichen Ansichten mit Verweis auf Danischs Biologismen auszuweichen.

    Auch die an einigen Stellen des Buches geäußerte Metapher vom Parasit in Bezug auf die Struktur der Karrieresprungbretter für "'feministische Wissenschaftler'" in den Naturwissenschaften ist aufgrund der historischen Dimension dieses Bildes völlig unangemessen und sehr unglücklich gewählt. So kritisiert er an manchen Stellen völlig zurecht die Opfermentalität der Genderideologie, die sich selbst stellenweise mit der Judenverfolgung vergleicht, übersieht dabei allerdings, dass er mit der Metapher vom Parasit den gleichen Fehler macht. Damit bietet er seinen Gegnern erneut Angriffsfläche, die es ermöglicht, Danisch ad personam zu stigmatisieren und den inhaltlichen Vorwürfen auszuweichen.

    Diese inhaltlichen Vorwürfe sind allerdings für die Szene der Genderwissenschaften, vor allem das Netzwerk um Susanne Baer, erdrückend. Danisch zeichnet ein überzeugendes Bild von der Strategie und Ideologie des Gender Mainstreaming und seiner Protagonisten, indem er nicht nur die rhetorische Maske dieser Ideologie betrachtet und zu durchschauen versucht, sondern hinter die Kulissen blickt. Dazu hat er szeneinterne Dokumente gefunden, die einen deutlichen Blick auf die wissenschaftsfeindliche und grundrechtsfeindliche Ideologie und Strategie gewähren und zusätzlich eine Fülle von Beispielen und Indizien, wie weit sich diese Bestrebungen schon in der Realität durchsetzen konnten.

    In überzeugender Weise schält er aus den szeneinternen Dokumenten die zutiefst frauenfeindlichen Ansichten dieses Gendernetzwerkes heraus. So zeigt er, wie dort beinahe unverblümt den Frauen die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Handeln, zur Benutzung von wissenschaftlicher Methodik, zum Erkennen von logischen Zusammenhängen und zum analytischen Denken abgesprochen wird.

    Des weiteren legt er Strukturen offen, zum Beispiel wie es Genderideologen gelungen ist, in Informatik zu promovieren, Professuren zu bekommen und sogar IT-Projekte der Verwaltung mit Millionenbudget verantwortet zu bekommen ohne auch nur die geringste Kenntnis in Informatik zu besitzen.

    Auch die Geschehnisse um die Kinderpornosperre (Zugangserschwerungsgesetz) kennt Danisch als Insider so gut wie kaum ein anderer und kann umfassende Einblicke geben, wie passgenau die Umsetzung dieses Gesetzesvorhabens zu der Strategie und Ideologie von Gender Mainstreaming ist.

    Es gelingt ihm im Verlauf des Buches ein so umfassendes und erschreckendes Bild von der Ausbreitung und den daraus folgenden Auswirkungen des Gender-Mainstreaming zu zeigen wie das bisher noch keinem gelungen ist. Hadmut Danisch führt die von ihm analysierte Genderszene regelrecht vor, es ist ein blow out, ein Erdrutschsieg. Das Kartenhaus fällt völlig zusammen. Deshalb kann es nur, trotz der großen eigenen Angriffsflächen die Danisch in Nebenschauplätzen bietet, 5 Sterne geben.
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