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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen

am 24. November 2008
Die Hausmeisterin Angela Cavio findet eine, der Kleidung nach, Prostituierte in einem Straßengraben am Rande von Turin. Sie verständigt die Polizei.
Es stellt sich heraus, dass die Tote die Rumänin Milena Masserano ist. Milena kam illegal ins Land, arbeitete zunächst als Prostituierte. Sie wurde jedoch von Patre Traversa von der Straße geholt. Im kirchlichen Rehabilitationszentrum Ianua wurde sie betreut.
Danach gelangte sie über Umwege in den Haushalt des Bankiers Giacomo, dessen Enkelkinder sie betreute. Milena und Giacomo verliebten sich und heirateten.

Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Frauen erzählt, unter anderem von der Tochter Camilla und der guten Freundin Beatrice des Bankiers, von der Ehrenamtlichen Lucia des Centro Ianua und der Carabiniera Rita.

Wiederholt wird ein Eklat erwähnt, in dem auch der ehemalige Zuhälter Milenas, Janko, eine Rolle zu spielen scheint.

Carlo Fruttero liefert dem Leser häppchenweise Informationen, die zum Miträtseln einladen, zumal die Anzahl der Personen überschaubar ist.
Die Spannung ist zwar nur gering, aber das wird durch die Sprache ausgeglichen.
Stilistisch ist der Roman sehr gelungen. Auch durch die individuelle Sichtweise der Frauen ist das Bild, welches man von den Geschehnissen erhält, sehr vielseitig.
Man erfährt nicht nur immer mehr über Milena und ihr Umfeld, die Erzählenden bleiben nicht blass, sondern bieten tiefen Einblicke in ihr Inneres.

Für einen Krimi mäßig spannend, der sprachlich aber aus der '"Massenware Krimi"' heraussticht.
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am 18. Dezember 2009
Dass ein Italiener einen Kriminalroman ganz aus der Sicht der beteiligten Frauen schreibt, ist ungewöhnlich und überraschend -- ganz besonders, da dieser unkonventionelle Krimi wirklich "weiblich" geschrieben ist. Die Frauen, die rund um den Fall ihre Gedanken in kleinen Kapiteln eröffnen, sind alle unterschiedlich, doch wirken durchaus authentisch und ihre Beweggründe plausibel.

Die Carabiniera, die beste Freundin, die Barbesitzerin, die Reporterin, sie alle machen sich ihre Gedanken zum Mord an einer Dame, der jungen Ehefrau eines reichen Industriellen. Aus privaten oder professionellen Gründen beschäftigen sie sich mit dem seltsamen Fall: warum war die Tote wie eine billige Prostituierte angezogen, obwohl sie im Geld schwamm? War sie wirklich so makellos und gut wie ihr Ruf? Und was hat ihre düstere Vergangenheit mit dem Fall zu tun?

Nicht etwa schnöde "weibliche Intuition" sondern Kommunikation, Beobachtungsgabe und logisches Denken bringen die Frauen nach und nach auf die Spur zum Mörder. Trotzdem ist dieses Buch kein normaler Krimi mit einer stringenten Fallauflösung, sondern vielmehr ein unterhaltsames und gelungenes literarisches Experiment, sehr originell geschrieben und angenehm zu lesen.

Fazit: nicht nur für Krimifans ein schönes und lesenswertes Buch.
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am 16. Oktober 2014
Der Roman war genauso, wie in der Rezension beschrieben. Es hat Spaß gemacht, diesen zu lesen, wirklich empfehlenswert! Danke vielmals!
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