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Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann. Broschiert – 1. Januar 2001

4,6 4,6 von 5 Sternen 34 Sternebewertungen

"Sind Frauen bessere Menschen?" vertritt zwei zentrale Thesen. Erstens: Auch Männer haben berechtigte Anliegen, die in der bisherigen Berichterstattung der Medien leider oft zu kurz gekommen sind. Zweitens: Ein Ende des immer neu angeheizten Geschlechterkampfes ist überfällig. Mit beidem stellt sich dieses Buch an die Spitze einer Bewegung, die in Deutschland neu ist, andernorts aber bereits rasante Fortschritte getätigt hat. In den USA beispielsweise existiert eine "Männerbewegung" nicht nur seit über zehn Jahren, ihre Mitglieder arbeiten auch mit liberalen Frauenrechtlerinnen wie den von Wendy McElroy geführten "individual feminists" längst Hand in Hand. Auch in Deutschland aber wird es immer notwendiger, dass beide Geschlechter gemeinsam eine Zukunft erkämpfen, die von gegenseitiger Zuneigung und fairer, respektvoller Partnerschaft geprägt ist. Das Steuer gehört in die Hand einer neuen Generation von Frauen und Männern, die die überholten Feindbilder, Klischees und Ideologien durch gesicherte Fakten und Lösungswege für beide Geschlechter ersetzen. Dafür wirbt dieses Buch.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Von höchstem Wert ist die Strategie des Autors. Hoffmann behauptet nicht, er weist nach. Er nörgelt nicht, verzichtet auf Larmoyanz, aber nicht auf sarkastisch spitze Gegenattacken auf aktueller Faktenbasis. Letztere wird manche Leserin und manchen Leser regelrecht platt machen. Hoffmann entrümpelt feministisches Schwarzweiß-Denken, torpediert mit ironischem Nebenton jene nie angemessen hart hinterfragten Klischees zu Täter-Männern und Opfer-Frauen. Hoffmann wäscht Köpfe." -- Darmstädter Echo vom 25.3.2002

Hoffmann scheut vor der Konfrontation mit brisanten Themen nicht zurück. In seinem detailreichen, seriös recherchierten und umfangreichen Buch entlarvt er die Haltung des radikalen Feminismus´ als eine vorurteilsfördernde, aggressive und inhumane Position, die sich mit den Auswüchsen einer völlig uferlosen Political Correctness vergleichen lässt (...). So richtet sich auch dieses Buch nicht gegen Feminismus allgemein, sondern gegen jene undifferenzierte Ausrichtung, die den Krieg der Geschlechter nicht nur ausgerufen hat, sondern auch bis zum Ende führen möchte - was auch immer das sei. (...) Arne Hoffmanns verdienstvolles, manchmal überraschendes, immer aber faszinierendes "Plädoyer für einen selbstbewusst(er)en Mann" bietet eine Menge Material für persönliche und öffentliche Diskussionen. Es sollte zur Pflichtlektüre für Familien- und Frauenbeautragte in der Politik werden und als Argumentationsgrundlage in universitären Geschlechterstudienkursen eingesetzt werden! - um endlich den Impuls der Aufklärung ins Reich feministischer Mythen zu bringen. --
Maria Nicoli für die Kulturzeitschrift

Hoffmanns Buch ist faktensatt (554 Belegquellen), es hat nur einen Makel: Sein Gegenstand ist die Benachteiligung von Männern. --
FOCUS, 15/03:

Mit Arne Hoffmanns Buch liegt jetzt eine wirklich profunde und vor allem umfassende Auseinandersetzung mit dem Feminismus vor. (Viele unserer Leser wissen bereits), dass wir es mit einem wahrlich amüsanten Autor zu tun haben, der seine gelegentliche Bissigkeit mit einer geistreichen Ironie und einem herrlich trockenen Humor ideal ausbalanciert. (...) Das Buch enthält vor allem eine solche Fülle von Fakten, Argumenten und schönen Entmystifizierungen, dass es eigentlich ein Muss für jeden ist, dem die Männerrechte und die ideologiekritische Aufarbeitung des Feminismus am Herzen liegen. --
das Liberalen-Magazin eigentuemlich frei, Januar 2002:

Von höchstem Wert ist die Strategie des Autors. Hoffmann behauptet nicht, er weist nach. Er nörgelt nicht, verzichtet auf Larmoyanz, aber nicht auf sarkastisch spitze Gegenattacken auf aktueller Faktenbasis. Letztere wird manche Leserin und manchen Leser regelrecht platt machen. Hoffmann entrümpelt feministisches Schwarzweiß-Denken, torpediert mit ironischem Nebenton jene nie angemessen hart hinterfragten Klischees zu Täter-Männern und Opfer-Frauen. Hoffmann wäscht Köpfe. --
Darmstädter Echo vom 25.3.2002

Autorenkommentar

Herzlichen Dank all jenen, die mir per Rezension, in Webforen oder per Mail so freundliche Worte zu meinem Buch zukommen lassen. Dabei freut mich besonders, wieviele Frauen darunter sind. Sie erkennen offenkundig sehr gut, dass trotz aller Geschlechterkriegs-Propaganda die Anliegen von Männern denen von Frauen nicht entgegenstehen, sondern dass beide miteinander vernetzt sind. Insofern spreche ich mit meinem Buch natürlich nicht nur männliche Leser an, sondern auch ihre Mütter, Töchter, Partnerinnen, Kolleginnen und alle Frauen in ihrem Freundeskreis.

Die positiven Rückmeldungen auch meiner weiblichen Leser sind außerordentlich aufbauende Worte für alle, denen ein liebe- und respektvoller Umgang der Geschlechter miteinander am Herzen liegt. Sie zeigen, dass auch Frauen sehr wohl in der Lage sind, die Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft wahrzunehmen und dagegen anzugehen - wenn sie erst einmal darauf aufmerksam gemacht werden. In den letzten Jahren ist es meinen Mitstreitern und mir erfreulicherweise gelungen, die einseitige Berichterstattung in den Medien ein wenig aufzubrechen. So wurde das Schweigetabu zu Themen wie Väterrechten oder männlichen Opfern häuslicher Gewalt inzwischen gebrochen und auch mein Buch in diesem Zusammenhang von mehreren Fernsehsendungen empfohlen: einschließlich dem ZDF-Frauenmagazin "Mona Lisa". Es steht zu hoffen, dass uns das auch bei anderen Themen gelingen wird und dass Männer ebenso wie Frauen ihre Rechte einfordern und endlich als Menschen, statt als "Schweine", als Bedrohung oder als Hindernis wahrgenommen werden.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Schwarzkopf & Schwarzkopf; 1. Edition (1. Januar 2001)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3896023829
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3896023827
  • Kundenrezensionen:
    4,6 4,6 von 5 Sternen 34 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Arne Hoffmann
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Geboren 1969 in Wiesbaden. 1996 Einser-Examen in Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft. Autor von ca. 80 Büchern, darunter mehrere Bestseller. Titelgeschichten in den verschiedensten Zeitschriften von Focus bis Playboy. Hoffmanns Blog "Genderama" hat mehrere tausend Leser pro Tag.

Hoffmann wurde vor allem durch sein Engagement für sexuelle Minderheiten sowie die Begründung der Männerrechtsbewegung ("Maskulismus") in Deutschland bekannt, deren engeren Kern eine Studie des Familienministeriums mit inzwischen 400.000 Menschen angibt. Hoffmanns Buch "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" definiert diese Bewegung so: "Maskulisten geht es darum, Benachteiligungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen in Bezug auf alle Menschen einschließlich der Männer zu erforschen, herauszufinden, was die möglicherweise vielfältigen Ursachen dafür sind, und realistische Lösungsstrategien zu entwickeln." Hoffmann fordert die Bekämpfung von Sexismus gegen beide Geschlechter statt von Frauenfeindlichkeit allein.

Neben Professor Gerhard Amendt, Professor Klaus Hurrelmann und anderen Autoren wirkte Hoffmann an dem Fachbuch "Befreiungsbewegung für Männer" mit (Psychosozialverlag 2009).

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
4,6 von 5
34 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 24. Oktober 2011
all den positiven Beiträgen kann man nur uneingeschränkt zustimmen. Sachlich, klug schlussfolgernd und einem echten Gerechtigkeitsverständniss folgend räumt der Autor mit den Klischees und (Halb-)wahrheiten des Feminismus auf. Das Buch ist wichtiger denn je, man betrachte nur die Diskussion um die Frauenquote...
er öffnet einem die Augen und zeigt - mit vielen Fakten fundiert - auf, dass die Gleichbereichtigung der Frauen längst in eine Bevorzugung und Privilegierung umgeschlagen ist.
Kaufen, Lesen und VERSTEHEN!
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 9. Juni 2016
Arne Hoffmann bedient wieder ein Außenseiterthema. Ich finde auch, daß mittlerweile Männer benachteiligt werden, was nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat. Hoffmann kann alles belegen und geht in die Tiefe. Ich bin froh - als weibliche, aufgeschlossene Leserin - noch ein bezahlbares Exemplar erstanden zu haben.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 22. August 2011
Jeder Mann und jede Frau sollte dieses Buch gelesen haben! 1000 Dank für dieses Buch an Autor Arne Hoffmann. Ein damaliger Meilenstein der (leider) seine Aktualität nicht verloren hat!
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 29. November 2014
Hut ab vor dieser Meisterleistung. So viele Studien und Quellen zu suchen und erwähnen um recherchiert alle Lügen der Feminismuspropaganda bloss zu stellen ist ein unglaubliche Leistung. Obwohl das Buch sachlich ist, hat es mich sehr häufig berührt, da dort so viele traurige Wahrheiten erwähnt werden. Vielen Dank Arne für diese Arbeit
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 27. April 2005
Erstmal muss ich das widerlegen, was ich schon oft gehört habe, wenn ich mit Freunden und Bekannten, welche das Buch nie gelesen hatte, diskutiert habe:
Weder der Autor noch Maskulisten, die ich persönlich kenne, behaupten, dass Frauen die schlechteren Menschen sind noch dass "die Frauenbewegung (nicht) grundsätzlich des Teufels ist". Trotzdem musste ich mich, wie auch von Arne Hoffmann in seinem Buch beschrieben wird, mit der Behauptung auseinandersetzen, dass ich chauvinistisch sei und die Unterdrückung der Frauen nicht einsehen wolle. Obwohl ich eigentlich weder dafür bin, dass "Frauen an den Herd gehören", noch glaube ich in Afghanistan gibt es ein Matriarchat. Ich glaube nicht mal wir in Deutschland haben ein Matriarchat, sondern dass es Situationen gibt in denen Männer bevorzugt werden, als auch solche in der Frauen bevorzugt werden. Der Unterschied ist nur, dass Männerrechtler häufig fälschlicherweise als frauenfeindlich beschimpft werden, aber umgekehrt Frauenrechtler nicht als Männerfeindlich.
Der Autor stellt sich allerdings gegen diese Pauschalisierung und behauptet zu keiner Zeit, dass er etwas anderes anstrebt, als die Gleichberechtigung der Geschlechter. Ebenso behauptet er nicht, dass es noch Länder in dieser Welt gibt, die wohl eindeutig ein Patriarchat haben und er betont, dass sein Buch über unsere Gesellschaft handelt und nicht mit Verhältnissen, wie etwa in vielen islamischen Länder vergleichen lässt. Er behauptet aber auch nicht, dass Frauen nicht von unserer Gesellschaft unterdrückt werden, aber sein Buch richtet sich an die Probleme und Unterdrückung von Männer, da dieser, wie er treffend erkennt, scheinbar "totgeschwiegen werden".
Seine Grundanprangerung des (vor allem des radikalen) Feminismus ist demnach, dass dieser die Gleichberechtigung aus den Augen verloren hat und an eine Bevorzugung von Frauen appelliert. Dazu entpfehle ich ein modernes Buch zum radikalen Feminismus "Der 'kleine Unterschied' und seine großen Folgen", welches ich gelesen habe und feststellen musste, dass Arne Hoffmann mit seiner Kritik am Feminismus größtenteils Recht hat und das scheinbar in unserer Gesellschaft feministische Grundsätze ungefragt übernommen werden.
Im ersten Abschnitt seines Buches entlarvt er viele "Fakten" des Feminismus als falsche Interpretation von Statistiken (frei nach dem Motto: Traue nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast) und liefert einige, durch viele Hundert Quellen belegte, Statistiken, die Darlegen, dass z.B. Frauen auch häufig Täter sind, oder das Männer ebenso oft Opfer häuslicher Gewalt werden, oder das Single-Frauen genauso viel verdienen wie Männer, oder das Männer durchaus nicht "zu faul" sind im Haushalt zu helfen, oder das die ach so großen körperlichen Unterschieden von Mann und Frau eine Mär sind, oder das auch Männer Opfer sexuellen Missbrauches werden etc. Nach dem durchlesen dieses Abschnittes musste ich feststellen, dass sich seine Behauptungen nicht nur durch Statistiken oder Logik beweisen lassen, sondern auch durch einfache Beobachtungen im Alltag festzustellen sind. Ich habe so z.B. festgestellt, dass der auf den ersten Blick witzige Spruch von Meike Winnemuth ernst zu nehmen ist: "Frauenfeindlichkeit endet vor Gericht, Männerfeindlichkeit auf einem Autoaufkleber".
Im zweiten Abschnitt beschäftigt sich Herr Hoffmann dann mit der Frage, wie es zu einer so Sicht der Dinge kommen konnte und warum viele Menschen bis heute nicht einsehen wollen, dass auch Männer unterdrückt werden (probiert doch mal selbst jemandem zu erzählen, dass z.B. Männer zu etwa 50% die Opfer häuslicher Gewalt sind. Ihr werden überrascht seien was für falsche Behauptungen, etwa wie: "Wenn Frauen schlagen ist es nicht so schlimm, da sie weniger fest schlagen.", ihr von vielen erhalten werdet.). Er erklärt hierbei logisch und durch Quellenverweise belegt, wie der eigentlich gut gemeinte und sich gegen die Männerherrschaft bis in die sechziger-siebziger Jahre unserer Gesellschaft richtende Feminismus langsam über seine Grundsätze der Gleichheit hinweggesetzt hat und heute als vollkommen wahr dasteht, obwohl es sich um ein durchaus Kritikberechtigtes Gesellschaftsmodell handelt.
Insgesamt gesehen hätte ich mir auch eine Beleuchtung der Unterdrückung von Frauen gewünscht und ich kann nicht allen gestellten Thesen zu stimmen, aber dieses Buch schafft zwei schwierige Dinge in einem: Der Bruch eines Tabus und das Anregen eigener Gedanken. Ein wundervolles Buch für selbstbewusste Männer und selbstbewusste Frauen, die wissen, dass der Autor nie alle Frauen anspricht, und die nicht davon profitieren wollen eine andere Gesellschaftsgruppe zu denunzieren.
Ich beende meine Rezension mit einen Zitat vom Buchrücken:
"Es darf nicht länger darum gehen, den Geschlechterkampf zu gewinnen, sondern darum, ihn zu beenden."
36 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 2. Mai 2012
Das Bild auf dem Cover zeigt eine religiöse Szene- die Mutter Maria mit Kind (vielleicht auch eine Statue) und ein davor knieender Mann, der beide andächtig anbetet. Der Mann ist deutlich näher zum Betrachter positioniert. Die Darstellung in dieser klaren, hierachischen Anordnung erscheint mir in christlicher Malerei sehr selten, da sonst eher die Gemeinschaft der betenden Menschen herausgestellt wird: Meist sieht man in Krippenszenen die irdische Familie Jesus auf gleicher Ebene mit den anderen, etwa Hirten, heiligen Königen. Man kann jetzt einwerfen, dass es Bilder der Maria mit Kind auf einem Thron gibt. Dann muss aber deutlich gemacht werden, dass dies nur ein Ausschnitt eines inhaltlichen Gesamtbildes ist. Die Gottesmutter erhält ihre Anbetungswürdigkeit nach christlicher Deutung eben durch diese Funktion: als Mutter eines Heilsbringers und diese Rolle bekam sie von einem allmächtigen männlichen Wesen zugeteilt. Wenn Menschen- Frauen wie Männer- sie anbeten, funktioniert sie als Medium- eigentlich beten sie in ihr Gott oder Gott in seiner menschlichen Form Jesus an. Die Jungfrau Maria verkörpert außerdem ein untergeordnetes, asexuelles Frauenideal, dass der patriachalischen Machterhaltung diente und dient.

Interessant, dass schon das Titelbild dieses Buches eine Zweischneidigkeit aufweist, die ich auch für die Bücher Hoffmanns typisch finde. In "Der Fall Eva Hermann" stellt er heraus, wie wichtig eigenes Denken und umfassende, unvoreingenommene Informationsrecherche sind, um seine Meinung nicht durch Stimmungsmache fremdgesteuern zu lassen. Andererseits führt er selbst diese Anforderungen ad absurdum, wenn er selbst als Autor nur Quellen bemüht oder den Focus seiner Recherchen so legt, das sein Standpunkt gestützt wird. Das passt nicht wirklich zusammen und ergibt keine ausgewogene Realitätsdarstellung. Man kann sich in seinen Ausführungen einen vom Autor gewählten Ausschnitt in aller Gründlichkeit zeigen lassen und sieht das Gesamtbild nicht.

So zitiert er in seinen Sachbüchern zu BDSM nur die masochistischen Frauen, die erklärterweise mit "den Feministinnen" auf Kriegsfuss stehen. Weil diese Ihnen vorwerfen, in Ihrem Sexualleben eine Unterwürfigkeit auszuleben, die den patriachalischen Forderungen im Alltag entgegenkommen. Damit, dass er einen solchen Standpunkt von vornherein ausschließt und dies von Beträgen der Gesprächsteilnehmerinnen untermauern läßt, steuert er den Gesamteindruck. Und das gerade in Themenbereichen, wo er vordergründig betont, wie wichtig Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortlichkeit sind. Dieses Auseinanderdriften von selbstdefinierten Ansprüchen und inhaltlicher Aussage sind bei Hoffmann System.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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