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Die Frau in der hinteren Reihe Broschiert – 21. Juli 2010

4.7 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Format: Gebundene Ausgabe
Nina ist Ehefrau, Tochter, Freundin, verhinderte Mutter, Arbeiterin und trotzdem hat sie keine Identität, zu keiner Zeit. Sie ist eingekesselt in einem trostlosen Leben von einem Mann der sie nicht sieht, einer Mutter, die es nicht scheut zu verkünden, dass sie lieber einen Sohn als eine Tochter gehabt hätte, einer soeben verlassenen Freundin, die ihr vorhält nicht zu wissen, was alleine sein bedeutet. Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt, aus Rücksichtnahme. Rücksichtnahme spielt überhaupt die zentrale Rolle in Ninas Leben. Nina kann nicht Nein sagen und sie kann auch nicht Ansprechen. Sie kann nur aus ' und zurückweichen.
Gefangen in der Alltagstristesse einer Beziehung, die auf den falschen Voraussetzungen basiert, beginnt sie zuerst zaghafte, dann immer brutalere Ausbruchsversuche. Wobei ihr ganzes Handeln und Denken nur darauf ausgerichtet ist, endlich von ihrem Mann wahrgenommen zu werden, vor allem als Frau. Sie wird eine Andere, sie wird die Frau in der hinteren Reihe. Und Roger reagiert auch, aber nicht auf sie, sondern auf ,die Andere'. Für Nina ändert sich nichts, ihre Versuche etwas für sich einzufordern scheitern. Schnell stellen sich Gefühle der Eifersucht ein. Das Unvermeidliche nimmt seinen Lauf...

Ich hatte während des Lesens sehr zwiegespaltene Gefühle. Die Frau in der hinteren Reihe' ist ein Buch, das bewegt. Manchmal zum Kopfschütteln, manchmal auch zum Schmunzeln. Man fühlt mit Nina. Verzweifeltes Festhalten, Hilf ' und Sprachlosigkeit, die Unfähigkeit zu Handeln, Flucht, das alles sind Elemente die man immer wieder in Beziehungen findet. Francoise Dorner ist mit Nina eine sehr komplexe und interessante Figur gelungen. Mit ihrem Buch gewährt sie einen klugen Einblick hinter die Fassade des Alltäglichen. Empfehlenswert.
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Format: Broschiert
Einen desillusionierten Blick auf ein Eheleben, in dem der Partner selbstverständlich ist, und fehlende Kommunikation wie Unausgesprochenes an der Tagesordnung sind, gewährt Francoise Dorner in ihrem Roman >Die Frau in der hinteren Reihe<.

Nina steht tagtäglich zusammen mit ihrem Mann hinter dem Tresen ihres Kiosks in Paris. Gefangen im Alltag wünscht sich Nina, die ihr Leben lang nicht gehört und gesehen wurde, von ihrem Mann wahrgenommen zu werden. Als angepasste Tochter und funktionierende Ehefrau verkümmert ihre sinnliche, weibliche Seite, bis Nina ausbricht. Durch Seitensprünge ändert sie ihr Selbstverständnis drastisch, und schließlich schlüpft sie in die Rolle einer Anderen, der Frau in der hinteren Reihe. Der Versuch, ihren Mann als geheimnisvolle Fremde wiederzuerobern, ist zum Scheitern verurteilt, lastet doch zu viel Unterdrücktes und in Schweigen begrabenes auf der gemeinsamen Vergangenheit.

Der kurze Roman mit seinen prägnanten Sätzen, die wie Feststellungen daherkommen um die leicht naive, tragische Figur Nina handelt von der Suche nach dem Glück in einer Beziehung, der unerfüllten Liebe, ungelebtem Begehren und letztendlich fehlender Wertschätzung. Er stimmt anrührend traurig, denn die Frau in der hinteren Reihe bleibt auch in ihrem Leben nur auf den hinteren Rängen.
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Format: Hörbuch-Download Verifizierter Kauf
Das Buch ist unendlich traurig und vermittelt die Trostlosigkeit im Leben einer Frau, die sich nie getraut hat, ihr Leben zu leben.
Der Mittelpunkt ihres Daseins ist der Angetraute, der sich anscheinend mit den drei Minuten Sex am Morgen zufrieden gibt, ohne darauf zu achten, wie es seiner Frau dabei geht. Bezeichnend ist hierbei ihre Frage, ob er glaube, dass sie einen Orgasmus habe. Seine Antwort strotzt nur so vor Arroganz.
Doch Nina gibt nicht auf, versucht ihre Ehe zu retten und lernt an ihrem Mann ganz neue Seiten kennen. Sinnlich, erotisch, aber leider nicht für sie.
Nichts für Romantiker, aber für romantische Geister, die noch an das Gute in einer eingefahrenen Ehe glauben können.
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Format: Audio CD
Nina sitzt in der Tat in jeder Hinsicht in der hinteren Reihe, sowohl, was ganz pauschal ihr ereignisloses, an Liebe armes Leben betrifft, als auch später im Kino. Dort aber spielt sie die dominante, fordernd-herausfordernde Rolle, die ihr Roger im wahren Leben niemals zubilligen würde. Denn eigentlich ist er ein Spießer im unangenehmsten Sinne, und wenn er sich auch von Ninas raffiniertem Spiel fesseln lässt, kann die Frau, die er geheiratet hat, doch nur Teil der täglichen Routine sein, eingesperrt in eine Schublade seines Denkens.
Wären die von den Männern verstohlen betrachteten Zeitschriften nicht gewesen, so wäre Nina die gehorsame, angepasste Tochter und Ehefrau geblieben. Aber sie stellt plötzlich ihre Weiblichkeit bewusst zur Schau, und die beiden Seitensprünge und ihre Rollen darin ändern ihr Selbstbild dramatisch. Sie hinterfragt ihr bisheriges Leben. Während viele Männer eine ähnliche Entwicklung in einer zur Routine erstarrten Ehe begrüßen würden, ist Roger mit seinem fest gefügten Weltbild hoffnungslos überfordert - und zugleich für die Reize einer mysteriösen Fremden überaus empfänglich.
Françoise Dorner legt mit "Die Frau in der hinteren Reihe" einen bezaubernden Roman vor: fein ironisch bis hin zu beißendem Sarkasmus, melancholisch, tiefsinnig, manchmal hinreißend komisch. Die Auswahl an Charakteren, die sich gegenseitig das Leben vergällen, wurde von der Autorin großartig getroffen; sie wirken lebensecht, und auch die gesamte Erzählung fesselt den Hörer durch die wechselnden Stimmungen, zum Teil unerwarteten Wendungen und das bereits zu Anfang ersichtliche Fehlen eines "Happy Ends".
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