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Frau Hirschkuss und ihre Männer: Eine bayerische Erfolgsgeschichte Gebundenes Buch – 21. März 2016

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

DER AUTOR
Gerhard Waldherr,
geboren 1960 in Bad Tölz, aufgewachsen in Gaißach, ist der Cousin
von Petra Waldherr-Merk. Er war Sportredakteur der Süddeutschen
Zeitung, Reporter des Stern und freier Korrespondent und Buchautor
in New York (u.a für GEO, Die Zeit, Spiegel special, Merian, mare, GQ, Playboy und Greenpeace Magazin); von 2006 bis 2015 war er Chefreporter bei brand eins Wirtschaftsmagazin.
Waldherrs Texte wurden mit diversen Journalistenpreisen ausgezeichnet, er war nominiert für den Egon-Erwin-Kisch- und den Deutschen Reporter-Preis (beste Reportage). Bücher u.a.: Elvis ist tot (Kiepenheuer & Witsch); Bruttoglobaltournee (Salis); Inselstolz (Ankerherz). Zuletzt erschienen: Südtirol – In den schönsten Bergen der Welt (National Geographic).
Waldherr lebt mit Frau und Sohn in Berlin. Er arbeitet als Journalist und Autor im Bereich Corporate Publishing.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung:
Sie und ich
Ein Buch über Hirschkuss? Ich hatte Bedenken. Ich wollte nicht. Doch am Ende war alles wie früher.
Ein Erklärungsversuch.

Felix, Burckhard und ich stehen neben der Straße im Gras. Wir blicken auf Gebüsch und Bäume, ringsum blüht der Hahnenfuß. Burckhard hat eine Dreiliterflasche geschultert. Felix trägt eine rosa Sonnenbrille und einen alten Rucksack, aus dem Flaschenhälse mit Bügelverschluss ragen. Meine Sonnenbrille ist leuchtend grün, und an meinem Rucksack hängen ein Plastikbeutel und eine Dose Schnupftabak namens Alpenkoks. Während rechts von uns der Verkehr vorbeirauscht, kommen von hinten
die Kommandos. »Felix, du kniest dich hin!« »Burckhard, du hebst die Hand und spreizt die Finger, du tust so, als ob du in die Ferne blickst!«
»Und du, Gerhard, reckst die Fäuste, du bist fröhlich!«
»Herr Stobinski, passt das für Sie?«
»Jetzt ein bisschen näher zusammenrücken, und dann nehmt ihr Grashalme in den Mund!«
Sie gibt die Kommandos, Herr Stobinski fotografiert. So geht das eine ganze Weile.
Felix scherzt: »Das sind die Momente, in denen ich gerne in einer normalen Firma
arbeiten würde.« Burckhard stöhnt: »Kann ich jetzt endlich die Flasche runternehmen?« Ich denke: Hoffentlich sieht mich keiner. Schließlich stehen wir direkt an der B13, am Ortseingang von Gaißach, dem Dorf, in dem ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Wenn jetzt jemand vorbeifährt, der mich kennt …
Auf dem Balkon der Moser-Säge stehen schon Leute und schauen.
Sie, das ist Petra, meine Cousine. Felix ist ihr Sohn, Burckhard ihr Lebensgefährte. Beide arbeiten für sie. Uwe Stobinski auch, er kümmert sich bei Hirschkuss hauptsächlich um die Bestellungen. Hirschkuss ist Petras Firma. Und wenn Frau Hirschkuss einfällt, dass auf ihrer Facebook-Seite ein pfiffiges Foto zum Vatertag fehlt, dann trampeln eben wenig später vier Männer eine Frühlingswiese platt.
Es ist alles ihre Schuld. Auch ich arbeite jetzt nämlich für sie.
Jedenfalls vorübergehend.
Meine Aufgabe ist es, alles über Hirschkuss, ihren Kräuterlikör, zu recherchieren. Nebenher kämpfe ich mich durch Kräuterbibeln, Kräutermärchen und Bücher wie Liköre und Ansatzschnäpse selbst gemacht. Aus Siegfried Seibts Grundwissen Jägerprüfung weiß ich alles über den Hirsch. Aus Alain Montandons Der Kuß alles über den Kuss. Wenngleich: So viel wollte ich darüber gar nicht wissen. Auch nicht über die Abgründe des Markenrechts, die mir Petras Patentanwalt einzubläuen versuchte. Ein Meister der alten Schule, Jahrgang 1932. Dazu passt, dass ich Likör gar nicht mag. Alles ihre Schuld, dass ich wochenlang nicht bei meiner Familie in Berlin bin, sondern in Gaißach. Hübsches oberbayerisches Dorf, keine Frage. Nette Leute, schöne Natur und immer ein Biergarten in der Nähe. Aber ich
bin jetzt über dreißig Jahre weg. Außer meinen Eltern verbindet mich mit Gaißach nur noch wenig. Mal abgesehen davon, dass es eine verstörende Erfahrung ist, mit 55 wieder in seinem alten Kinderzimmer zu schlafen. Und wenn man dann plötzlich wegen Hirschkuss den Mann am Telefon hat, der 1975 im Elternhaus die Waschmaschine reparierte, landet man endgültig in der Vergangenheit. Als wir Kinder waren, war Petra wie eine kleine Schwester. Immer wenn sich unsere Eltern besuchten oder zu Familienfesten zusammenkamen – und das war häufig –, haben wir miteinander gespielt. Lego. Puppen. Meistens Theater. Das heißt, meine Rolle war es, Rollen zu spielen, die Petra zum Lachen brachten. Clown etwa oder Tollpatsch. Als Revolver schwingenden Cowboy mochte sie mich nicht so gern. Und wenn ich etwas spielte, was sie nicht spielen wollte – sagen wir, ich setzte irgendein Plüschtier an den falschen
Platz –, dann fing sie an zu schreien. Sie war klein und blond und süß, und ständig kamen alle wegen Petra angelaufen. Im Grunde war sie schon damals eine Chefin.
Petra ist knapp sieben Jahre jünger als ich, und irgendwann war der Altersunterschied zu groß. Ich kam in die Pubertät und interessierte mich nun für größere Mädchen. Wir verloren uns aus den Augen. Das letzte Mal sah ich sie bei ihrer Hochzeit; 1985 war das. Ich war damals schon in München. Später ging ich nach Hamburg und New York. Ab 2005 zurück nach Deutschland, nun Berlin, von wo aus ich als Reporter in aller Welt arbeitete. Ich wurde Vater, habe geheiratet. Wenn ich jetzt nach Gaißach kam, dann wegen meiner Eltern. Es hat sich einfach nicht mehr ergeben mit ihr und mir.
Nicht, dass ich Petra vergessen hätte. Ich erfuhr, dass sie Mutter wurde. Ich erfuhr, dass sie in Lenggries einen Laden im Platschererhof betrieb. Natürlich erfuhr ich auch von Hirschkuss. Auf dem Land erfährt man irgendwie immer alles. Von Petras Markenrechtstreit mit Jägermeister wusste ich aus der Zeitung. Einmal wurde ich sogar von einer Kollegin in Hamburg darauf angesprochen. Sie fragte, ob Petra und ich verwandt seien. »Tolle Frau, tolle Geschichte«, sagte die Kollegin. Seit die Genussmanufaktur am Gaißacher Ortseingang steht, musste ich recht oft an sie denken. Mein Elternhaus ist keine 300 Meter entfernt.
Herbst 2014. Freundschaftsanfrage von Petra Waldherr-Merk auf Facebook. Ich hatte
beruflich am Starnberger See zu tun und wir trafen uns. Einige Wochen später besuchte ich sie mit meiner Frau in Lenggries. Es gab Erdbeerkuchen, und zum ersten Mal in meinem Leben probierte ich Hirschkuss. Man sprach über dies und das. Bis Petra sagte: »Eigentlich müsste jemand ein Buch über Hirschkuss schreiben.« Wer dieser Jemand sein sollte, war nicht schwer zu erraten. Aber man müsse doch bedenken, sagte ich, wie viele Gespräche, Interviews und Recherchen dazu nötig seien, wie viele Ordner mit juristischem Material gesichtet werden müssten. Und vor
allem dürfe man auf keinen Fall die goldene Regel vergessen: Schreib nie über Freunde und Bekannte, schon gar nicht über die eigene Familie.
Noch während ich versuchte, mich aus der Affäre zu ziehen, war Petra aufgestanden und winkte mich zu sich: »Du stellst dich jetzt hier hin und hältst den rechten Arm waagrecht nach außen.« Ich hielt den rechten Arm waagrecht nach außen. »Und jetzt bewegst du den rechten Arm so weit es geht nach hinten.« Ich bewegte
ihn nach hinten, kam aber nicht weit. »So, und jetzt schließt du die Augen und stellst dir vor, dass du einen halben Meter mehr schaff st.« Ich stellte es mir vor. »Okay, jetzt machst du es!« Und? Es funktionierte. Petra strahlte. »Man muss sein Ziel kennen, um es erreichen zu können.« Über die Gründe, die gegen das Buch sprachen, haben wir nie wieder geredet. Es gab nur noch den einen Grund, das Buch zu schreiben: Petra. Wer sie kennt, weiß genau, was ich meine.


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13. April 2016
Format: Gebundene Ausgabe

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