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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
19

am 4. August 2011
Ein Meisterwerk des Progressivrock und eigentlich kaum zu toppen. Größtenteils lange Titel mit einfühlsamen Gitarren und urplötzlich krachenden Einsätzen. Jeder Titel ist ein Highlight für sich. Ich bin einfach nur begeistert, wie von allen CDs dieser Band, wobei Frames wohl der Höhepunkt des Schaffens von Oceansize darstellt. Leider hat sich die Band nun aufgelöst, was einfach unbegreiflich ist. Schade, dass es solche kreativen Bands in der heutigen Zeit so schwer haben, so dass sie meist nur als Vorband agieren mussten und sich scheinbar nicht mal eigene Bühnenarbeiter leisten konnten. Die CD kann ich nur weiterempfehlen und insbesondere mit der beigefügten DVD, die alle Titel noch einmal live eingespielt in einer Werkhalle ohne Publikum zeigt und auch hier perfekt gespielt.
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am 3. April 2008
Durch Zufall bin ich beim Stöbern, Ausgangspunkt war die kürzlich erworbene rpwl (the rpwl experience), auf Oceansize gestoßen. Dort haben die Rezensionen mein Intersse geweckt. Die Hörbeispiele und insbesondere das Video zu "unfamiliar" taten dann ihr Übriges, um die CD zu ordern. Heute landete Sie im Briefkasten und gleich im CD-Player. Mal reinhören, dachte ich, auch wenn sie als nicht leicht verdaulich rezensiert wurde. Ich war gefesselt vom ersten Stück an und allerspätestens nach "the frame" begeistert. Das passt ja so in gar keine Schublade - herrlich, auf so was zu treffen, diese Eigenständigkeit! Hier schwebt eine Magie, wie ich sie mal vor langer Zeit bei den Comsat Angels ("Sleep no more"-Scheibe, alles danach ging im Mainstream unter)erlebt habe. Dann hat es mal was von Dr. Phibes and the house of wax equations (was ist denn aus denen geworden?) und Porcupine Tree, vielleicht auch Coldplay - nehme ich aber sofort wieder zurück ;-) Oceansize spielt hier in einer ganz anderen Liga!

Obwohl ich von Porcupine Tree sehr angetan bin (super Konzert letztes Jahr in der Muffathalle in München)und man dort die pure Liebe und Hingabe zur Musik spürt, ist Oceansize noch direkter und trifft einen mit der vollen Breitseite.
Man ist von der Länge der Stücke erstaunt und doch wirds an keiner Stelle langweilig. Dabei ist es schon spannend allein dem Drummer zu folgen, ganz zu schweigen von dem vielschichtigen Gitarrenspiel und dem dezent zurückhaltendem Keyboardeinsatz, welcher aber genauso unaufdringlich aber unverzichtbar daherkommt wie einst auf der o.g. Comsat Angels Scheibe und perfekt mit den Gitarren verschmilzt.

Ganz kurz zu den Titeln:

-"Commemorative_t-shirt":
Hypnotisch mit herrlich schepperndem Schlagzeug, dass zum Ende wieder ruhig ausläuft und den perfekten Titel mit "unfamiliar" nach sich zieht.
-"Unfamiliar" und "trail of fire":
Einfach mitreissend, strotzt vor Kraft und Spielfreude
-"savant":
Lässt sich Zeit in der Entwicklung mit hypnotischem Gesang (hier und da passend verfremdet)und von kathedraler Schönheit.
- "only twin":
Herrlicher Ritt auf einem ganz schmalen Grad zwischen Apokalypse und ein paar Sonnenstrahlen die durch dunkle Wolken drücken.
- "an old friend of the christy's":
Sehr spartanischer Beginn bis fast zu Hälfte des 10-Minüters, dann die Eruption um später wieder in den galeerenhaften Schlag der Drums zurückzukehren und den ruhigen Gitarrenrefrain aufzunehmen mit zarter Keyboaduntermalung - strahl eine unheimliche Ruhe aus.
- "Sleeping dogs an dead lions":
Mit diesem Stück spült man sich den ganzen Mist der einem so tagsüber die Gehörgänge verkleistert heraus. Sperrig, eckig, kantig, lärmend kakophonisch und plötzlich wieder melodisch - eine Achterbahnfahrt! Festhalten.
- "the frame":
Das krasse Gegenteil des Vorgängertitels. Fast schon eingängig, teils baladenhaft, was meist ja auch etwas kitschiges hat, hier aber zum Glück nicht, was mich auch gewundert hätte. Wow! Was für eine Hymne!!! Fast zu schön um wahr zu sein. Wieder ein 10-Minüter bei dem keine Sekunde verschenkt ist.

Jetzt muss ich mir erstmal überlegen, wann ich mir wieder ein 66 minütiges Zeitfenster genehmige, um in diesen wunderbaren "musikalischen Ozean" einzutauchen (und die "Effloresce" steht noch vor der Premiere in meinem CD-Player :-))

An der Stelle nochmal ein Dank an die guten Rezensenten. Für mich eine wunderbare Entdeckung...
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am 14. November 2009
Ich kann den Jungs von Oceansize nur gratulieren. Sie haben es geschafft mich mit ihren bisherigen drei Alben vollauf zu begeistern. So etwas kommt bei mir nicht oft vor und ist lange her.
Ich hoffe nur, dass Oceansize auch nach nun mittlerweile zehn Jahren nicht die Lust verlieren, weiterhin zusammen zu spielen und diese Hörgenüsse zu produzieren.
Zur Musik ist zu sagen, dass jeder Song für mich ein Prachtsück ist, egal ob es härter vorgeht oder sie es mal ruhiger angehen lassen. Für mich hat diese Musik einen hohen Suchtfaktor.
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am 1. April 2014
bin vor vielen Jahren auf nem Festival über Ozeansize gestolpert und habe mich lange mit dem Kauf eines Albums schwer getan, nun besitze ich alle und FRAMES ist mein absoluter Favorit...komplexe Musik, unzählige Facetten und Nuancen...ein Genuß!
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TOP 500 REZENSENTam 19. Februar 2013
schon 2011 habe ich mir diese geniale Album zugelegt - 5 Sterne dafür - und wer keine Lobeshymnen von Fanboys mag, kann jetzt aufhören zu lesen.... (Naja - um ehrlich zu sein - -boy trifft es bei mir nicht mehr)

Wie viele gute Bands lösen sich denn noch auf der Höhe ihrer Kreativität auf? Ich bin schockiert das nach Tool, A Perfect Cirle, At the Drive In, The Cooper Temple Clause - und und und wieder einer meiner musikalischen Intimpartner die Segel gestrichen hat während Bands die die Welt nicht braucht mit ihrem Geseier und zwei CDs im Jahr einem die Ohren verseuchen....

Oceansize - Musik die mir wie ein Bruder ist - immer mal auch kantig, sperrig, aber immer innig und vorbehaltlos geliebt.

Frames - stets unaufgeregt, aber immer aufregend, spannend und entspannend. Ein Album zum konzentrierten nebenher hören. Etwas das ich ebenso auf langen Radtouren wie an einem sonnigen faulen Sonntagnachmittag auf der Terrasse hören kann.

Musik die ich gerne immer wieder neu entdecken mag - kaum ein anderes Album lief bei mir in den letzten Jahren so häufig wie Frames und ich schaffe es kaum mir nur eine Nummer anzuhören.

Daher mag ich mich gar nicht über die einzelnen Nummern auslassen.

Oceansize - oder auch nur dieses Album - zu klassifizieren fällt mir schwer. Prog Rock / Art Rock / Indie / Alternative - irgendwie passen die gängigen Etiketten nicht richtig. Wie meinte MJK einmal als man ihn bat TOOL zu klassifizieren - "thinkin men's metal" So ähnlich sehe ich Oceansize auch.

5 Sterne - mehr geht ja nicht

Achja - eine DVD ist auch dabei - die ist übrigens auch Klasse.....
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am 13. November 2007
Frames ist das .3 Studioalbum der Band Oceansize und mit Sicherheit das was am meisten Zeit braucht bis es sich einem vollkommen erschlossen hat. Der Longplayer fordert dem Hörer eine Menge Geduld ab und ist keinsfalls zum nebenbei hören geeignet. Für Frames sollte man sich ein stilles gemütliches Plätzchen suchen, welches am besten noch abgedunkelt ist, um sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren.

Anfangs erscheinen alle Lieder viel zu lang, jedoch bei mehrmaligem lauschen dieser sagenhaften Scheibe ergeben diese ihren Sinn. Gerade die ersten 3 Songs und An Old Friend verlangem dem Hörer einges ab. Hier gibt es soviel Schönheit zu entdecken, dass es eine wahre Freude ist sich die Nummern immer und immer wieder zu Gehör zu führen.

Mit Sleeping Dogs zeigen Oceansize eine teilweise recht neue Seite von ihrem musikalischen Schaffen auf, die teilweise etwas zu hart ausgefallen, untypisch ist und nicht ganz ins Gesamtbild der Platte passt! Einziger Schwachpunkt des Albums.

Die Übernummern für mich sind Savant, Only Twin, The Frame (gigantischer Gänsehautfaktor und bester Song des Albums!) und der Bonustrack Vorhees. Hier werden Spannungsbögen und zauberhafte Melodien aufgebaut die in Worte einfach nicht zu beschreiben sind. Einfach Wahnsinn!!!

Als Einsteiger ist Frames jedoch nicht geeignet, da man von Oceansize einen falschen Eindruck bekommen könnte, auch wenn es ihr bisher reifstes, wenn auch nicht bestes Album ist.

Jeder der Tool, Porcupine Tree, Isis, Aereogramme oder Coheed and Cambria mag, kann hier bedenkenlos zugreifen und sich eines DER Alben des Jahres 2007 zulegen!
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am 17. Mai 2008
Zu dem Album 'Frames' etwas Neues zu schreiben, hieße ja nun wirklich die sprichwörtlichen Eulen nach Athen (bzw. Manchester) zu tragen. Ich habe ehrlich keine Ahnung wie oft ich die CD seit ihrem Erscheinen gehört habe, aber jedes Mal haut sie mich wieder um, finde ich Neues. Ich dachte schon, es könnte nichts Größeres geben... Bis ich Oceansize live gesehen habe. Daher habe ich keine Sekunde gezögert, als ich diese 'Special Edition' mit DVD vorbestellen konnte.
Zunächst einmal ist festzustellen: wer eine klinisch rein eingespielte Live-Version des Albums womöglich noch in DD 5.1 erwartet, wird enttäuscht sein. Es erwartet einen stattdessen eine (scheinbar) chaotische, nervöse Kameraführung mit vielen Einstellungswechseln, bei denen auch immer mal wieder die Kameraleute zu sehen sind. Die Aufnahmen sind einfach roh, ungeschönt, unbearbeitet und bringen genau deshalb dieses Oceansize-Live-Feeling sehr gut rüber. Natürlich ist es immer noch kein Vergleich zu einem Konzert, aber es hilft in jedem Fall die Wartezeit zu überbrücken!
Der Sound ist wie gesagt kein 5.1, das Bild ist auch nicht HD, aber beides ist wirklich mehr als passabel. Über eine gute Anlage allemal.
Zum Bonusmaterial: Es gibt auch noch 'echte' Liveaufnahmen. Diese haben zwar wirklich eher die Qualität von Amateurvideos, vermitteln jedoch einen sehr guten Eindruck vom Engagement jedes einzelnen Musikers auf der Bühne. Wirklich witzig ist das "Making of Frames'".
Außerdem geht das Gerücht um, diese Special Edition beinhalte zwei neue Songs. Nun, sie sind nirgends explizit aufgeführt. Aber wer das Startmenü der DVD einmal in Ruhe betrachtet und sich Zeit für die Slideshow nimmt, wird belohnt!
Fazit: Vor allem für Interessierte, die 'Frames' noch nicht haben, lohnt sich diese Anschaffung. Diejenigen jedoch, die Frames ihr Eigen nennen und lieben, werden das Album nach dem Betrachten der DVD-Live-Version mit anderen Augen sehen respektive mit anderen Ohren hören.
Ganz klar: 5/5 mit der eindeutigen Tendenz, Amazon zu einer 10/10-Skala zu nötigen.
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am 19. Januar 2008
...doch der audiophile Genießer mit guter Anlage bzw. Köpfhörern wird belohnt werden. Geduld und häufiges Hören sind ebenfalls Wege, um Zugang zu diesem Stück Akribismus zu erhalten. Selbst mir eingefleischtem Tool- und Porcupine Tree-Verehrer stellte sich die Scheibe anfangs als etwas überambitionierte Prog-Duftmarke dar, um den Kollegen zu zeigen, wo der Komplexitätshammer hängt. Dieser Endruck schwindet mehr und mehr, je öfter ich das Album einlege. Die Harmonien insbesondere des Openers Commemorative T-Shirt wärmen das Herz, die Wechsel der Themen gepaart mit der Vertracktheit der Taktwechsel tragen die Länge der Songs und lassen Langeweile nur beim Mainstreamhörer entstehen. Über allem liegt ein Schleier von Melancholie wie eine Lage frisch gefallener Schnee. Hier sind Top-Instrumentalisten am Werk, die ihre Leidenschaft zur Musik auf hohem Niveau zelebrieren.
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am 2. Februar 2011
Konnten Amplifier via "Insider" die zugegeben sehr hohen Erwartungen an den Erstling nicht ganz erfüllen, lag der Ball im abgelaufenen Herbst an den Brüdern im Geiste aus Manchester, die Fahnenstange nach dem starken 2005er Langeisen "Everyone Into Position" aufrecht zuhalten. Die Neoprog- Szene Englands hält ja genug Überraschungen bereit, dass "Frames" allerdings ein Album wurde, welches sich mehr an die introvertierten Momente des grandiosen 2003 Debüts orientiert, ist in Anbetracht des harten Zweitlings nicht weiter verwunderlich.

Schon der fantastisch arrangierte, von verträumter Kulisse gezierte aber keineswegs langweilige Einstieg "Commemorotive___T-Shirt" beweist die Klasse des Quartetts eindrucksvoll ' wer solch eine herrlich grazile Stimmung zu kreieren imstande, ist eben Meister seines Fachs. Allerdings: kein einziger Song unterbietet die 6 Minutengrenze und offenbart im selben Atemzug alles andere als leichte Kost. "Frames" fordert, (fast) immer. Und überall. Es ist geradezu ein Phänomen, welch Dramatik und welch Tiefgang jede hier vertretene Phonperle ans Tageslicht zu befördern im Stande ist, speziell ein Übersong a la "Trail Of Fire" ' schwer in Worte zu fassen ' so was von aufreibend, verführerisch und fesselnd ist fast schon wieder pervers. Wie es nur möglich ist, derart kunstvolle Tongebilde mit solch berstenden Spannungsmomenten zu versehen? Ebenso das ungewohnt anschmiegsame "Savant", wo im Finale Streicher zum Einsatz kommen, das klaustrophobisch ergreifende "Only Twin" oder der psychotische Neckbreaker "Sleeping Dogs And Dead Lions" sind alles andere als Fließbandprodukte, ja hier wird Schmerz, Trauer, Isolation und Ungewissheit bis ins letzte Detail in Skalen, Noten und Beats transformiert, oder besser gesagt gelebt. Ja selbst das zehnminütige Instrumental "An Old Friend Of The Christy's" bietet trotz oder wegen seiner bewußt geführten Monotonie ein Ambiente, dass beeindruckender nimmer sein könnte. "Frames" verlangt dem Hörer viel ab. Doch es existiert die Hoffnung. Wer die nicht alltägliche Prüfung nicht nur mit dem Kopf, sondern mit Herz und Bauch bestanden hat, erfährt eine Ästhetik, eine ganz innige Erleuchtung, welche sodann das wunderbare Finale zum Besten gibt ' der Titeltrack fällt unter die Rubrik Schönheit pur!

Dieses Teil habe ich mir bis heutigen Tage gut und locker 30x durch die Nüstern gezogen. Und ja, es gibt immer noch genug zu entdecken. Der Winter dauert ja bekanntlich. Jene außergewöhnliche Notenansammlung muss ob seiner elementaren Ganzheit und seines imposanten Charmes am Stück gehört werden. "Frames" gehört neben Porcupine Tree's "Fear of A Blank Planet" und dem letzten Brand New Kracher definitiv zu den Highlights 2007 des Art/Progrock!
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am 13. Oktober 2009
Frames ist anders als seine Vorgänger, weniger Song orientiert und trotzdem verdammt gut gelungen. Nochmals gelingt den Jungs aus Manchester (und die sind für ihr Alter vor allem "Live" echte Dreckschweine - im Musikerjargon ausgedrückt) ein ganz großer Wurf. Frames ist komplex, dynamisch erruptiv bis stimmungsvoll und hat trotzdem mächtig Eier. Fazit: Nix für schlichte Gemüter und Fans von typisch englischer Gitarrenkost alla OASIS - aber einfach fast unerträglich großartig! Musikalisch sind sie ihren weitaus bekannteren Kollegen Tool, die man durchaus als Referenz nennen kann, um Lichtjahre voraus.
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