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Frühling der Barbaren: Novelle Gebundene Ausgabe – 17. Januar 2014

3.6 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein absolut brillantes Buch. Für mich ist Jonas Lüscher die große Entdeckung in diesem Jahr.« (Ijoma Mangold, Die Zeit)

»Treffend beobachtet, altmodisch und zugleich modern erzählt, urkomisch und kühn.« (Die Welt)

»Ein sinnliches Abenteuer des Geistes.« (Deutschlandradio Kultur)

»Ein glänzendes, literarisches Debüt.« (Süddeutsche Zeitung, Christopher Schmidt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Autorenkommentar

Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, wuchs in Bern auf, wo er 1994 - 1998 am Evangelischen Lehrerseminar Muristalden zum Primarlehrer ausgebildet wurde. Nach einigen Jahren als Stoffentwickler und Dramaturg in der Münchner Filmwirtschaft studierte er an der Hochschule für Philosophie München (2005 bis 2009). Nebenbei arbeitete Lüscher als freiberuflicher Lektor.

Sein Studium schloss er 2009 mit der Erlangung des Magistergrades ab. Anschließend folgten zwei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften (TTN) der LMU München, gleichzeitig arbeitete er als Ethiklehrer an der Staatlichen Wirtschaftsschule München/Pasing.
2011 wechselte Jonas Lüscher an die ETH Zürich. Er schrieb dort bei Michael Hampe an einer Dissertation über die Bedeutung von Narrationen für die Beschreibung sozialer Komplexität vor dem Hintergrund von Richard Rortys Neo-Pragmatismus. 2012/13 verbrachte er, mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds, neun Monate als Visiting Researcher am Comparative Literature Department der Stanford University. Zum Jahresende verließ Lüscher die ETH, ohne seine Dissertation abzuschließen.

Lüscher lebt seit 2001 in München.
"Frühling der Barbaren" wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert, ebenso für den Schweizer Buchpreis.
2013 erhielt er den Franz-Hessel-Preis, den Berner Literaturpreis und den Bayerischer Kunstförderpreis, 2016 den Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Preising ist Erbe und Besitzer einer großen Fabrikkette. Als er in Tunesien unterwegs ist, um einer seiner Fabriken zu besichtigen, wird er in einem Hotel in einer Wüstenoase spontan zu einer Hochzeit von jungen Briten aus der Finanzwelt eingeladen, die sich dekadent geben, und für die Geld keine Rolle spielt. Doch während der Nacht verändert sich die gesamte Situation der Finanzmärkte. Der Britische Pfund stürzt ins Bodenlose, England ist bankrott. Weil die Hochzeitsgesellschaft nun die Rechnung nicht mehr bezahlen kann, wird sie kurzerhand vor die Tür gesetzt. Mit ungeahnten Folgen für alle.

Mit "Frühling der Barbaren" ist dem Schweizer Jonas Lüscher ein ganz besonderes Buch gelungen. Die Novelle, man könnte sie fast schon als Parabel bezeichnen, behandelt ein Thema, das aktueller nicht sein könnte. In Zeiten, die was das Finanzielle angeht, nicht immer sehr beruhigend sind, zeigt er auf, welche Folgen ein Bankrott eines europäischen Landes für den Rest der Welt haben könnte. Sicherlich sind einige Situationen überspitz und übertrieben dargestellt. Aber manchmal scheint es, wenn man die Geschichte betrachtet, dass nur übertrieben dargestelltes, ein Umdenke bewerkstelligen kann.

Doch in diesem Buch geht es nicht vorrangig um die Finanzkrise. Es ist vielmehr ein Buch darüber, was es bedeutet ein Mensch zu sein und darüber wie wir Menschen uns in Extremsituationen verhalten. Handeln wir oder betrachten wir alles aus einer gesunden Distanz, wie Preising. "Frühling der Barbaren" ist ein kleines, intelligentes Buch, das sich lohnt zu lesen.
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Von Volker M. HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 23. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Die Kultur ist ein dünnes Häutchen über dem Vulkan der Barbarei. Und niemand sollte sich zu sicher sein, dass er selber auf der Seite der Kultur steht.
Preising ist von Beruf Erbe, aber einer der stillen Sorte. Er hat das Glück, einen fähigen und loyalen Geschäftsführer für seine geerbte Firma gefunden zu haben, und seitdem treibt er ohne Ziel durchs Leben. Er hat keine erkennbaren Bedürfnisse, weder materiell noch sexuell, er beobachtet die Menschen aus der Distanz, Nähe ist ihm unangenehm. Doch dann soll er zu Verhandlungen nach Tunesien, und in dem Luxusressort seines Geschäftspartners erlebt er die Apokalypse im Kleinen. Zu den Gästen gehört auch eine englische Hochzeitsgesellschaft: steinreiche Hedgefondsmanager, Investmentbanker und Devisenhändler. Sie verprassen ihr "verdientes" Geld mit vollen Händen, lassen ihren Trieben zügellos freie Hand, in dem Wissen, dass ihnen die Welt gehört - bis Großbritannien völlig überraschend den Staatsbankrott erklärt und aus den steinreichen Masters of the Universe eine Horde verarmter Egomanen wird, die ihre Hotelrechnung nicht zahlen können. Und dann reißt das dünne Häutchen über dem Vulkan.

Jonas Lüscher konstruiert seine Geschichte raffiniert über mehrere Erzählebenen. Die Rahmenhandlung, ein Gespräch zwischen Preising und dem Ich-Erzähler, wechselt plötzlich in die dritte Person und damit nimmt der Erzähler nicht nur eine übergeordnete Position ein, sondern er schaut in dieser Perspektive den Protagonisten auch hinter die Stirn, deckt Lebenslügen und unangenehme Geheimnisse auf, die Verhalten und Aussagen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich war auf Jonas Lüscher aufmerksam geworden durch einen wahrhaft meisterhaften Text, den er für die aktuelle Ausgabe des Magazins "Reportagen" (April 2016) verfasst hat. Da zeigt sich, was in ihm steckt. Mit seinem Debut, obwohl vielbeachtet, verhält es sich wie mit Ausweitung der Kampfzone von Houellebecq. Grosskritiker wie Ijoma Mangold erkennen darin das Potential und jubeln es hoch. Die wahren Meisterwerke aber dürften von diesem Autor erst noch kommen. Der Frühling der Barbaren ist nur eine Fingerübung, die allerdings mit jeder Seite besser wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Jonas Lüscher bezeichnet seinen Text "Frühling der Barbaren" als Novelle. Ich würde eher von einer Art Bericht sprechen. Also mehr Bericht als Erzählung, Bericht über den Zustand und das Ende einer dekadenten Gesellschaft.
Der Ich-Erzähler Preising macht eine Geschäftsreise nach Tunesien, wo er auf eine englische Hochzeitsgesellschaft trifft, deren Fest durch den Staatsbankrott Englands jäh beendet wird. Die Erzählperspektive ist dabei gebrochen. Mal spricht Preising direkt, dann wieder ein Er-Erzähler, der berichtet, was Preising ihm erzählt.
Lüscher kann intelligent schreiben, allerdings fand ich seinen Stil etwas manieriert und altmodisch. Die Wortwahl ist teilweise sehr gesucht und bemüht, was mehr inhaltliche Tiefe andeutet, als effektiv vorhanden ist, etwas abgehoben von der Realität. Mit zunehmenden Fortgang der Geschichte fand ich diese ermüdender und uninteressanter.
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Format: Gebundene Ausgabe
Gutes Buch, hat mir sehr gefallen!

Der Schweizer Fabrikeerbe Preising, ein gutbürglicher und etwas naiver, aber sonst liebenswerter Zeitgenosse, ist Gast in einem Urlaubsresort in der tunesischen Wüste. Ebenfalls anwesend eine Gruppe von (wunderbar unsymphatischen) Londoner Investmentbankern, die eine in grotesker Weise ausufernde Hochzeitsfeier begehen. Während des Höhepunkts der Feierlichkeiten erfolgt ein gigantischer Börsencrash, das britische Pfund ist über Nacht nichts mehr wert, Kreditkarten werden nutzlos, Bezahlung ist nicht mehr möglich. Chaos bricht aus und die (im Titel des Buchs erwähnte) Barbarei greift um sich, nachdem die arabischen Bediensteten zu neuem Selbstbewusstsein finden. In letzter Minute schafft es der Held, das in Flammen aufgehende Resort zu verlassen. Aus der ruhigen Umgebung einer Schweizer Heilanstalt blickt Preising auf die Geschehnisse zurück; womöglich geistig umnachtet, das Ende bleibt offen.

Hauptthema des Buchs ist - nach meinem Eindruck - die Brüchigkeit der westlichen Zivilisation, oder überhaupt jeder Art von Zivilisation, die hier anlässlich eines Zusammenbruch des Finanzsystems zu Tage tritt. Vor diesem historisch-philosophischen Hintergrund erzählt Jonas Löscher vor allem aber eine flotte und spannende Geschichte, die auf intelligente Weise unterhält.

Mir hat vor allem der latente vorhandene schwarze Humor und Sarkasmus sehr gut gefallen, der mit der (bewusst?) etwas altertümlich gehaltenen und ausschweifenden Sprache gut kontrastiert. Die handelnden Personen werden nicht geschont, alles wird immer schlimmer. Trotzdem ist das Ende nicht hoffnunglos, irgendwie schafft es der Held, sich zu behaupten. Wenn am Ende auch nur in der Psychiatrie...
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