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Fotografie, Das 19. Jahrhundert Gebundene Ausgabe – 2002


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Das Entstehungsjahrhundert der Fotografie brachte einige der erstaunlichsten Bilder dieses Mediums hervor. Über 50 Künstler dieser aufregenden Epoche werden mit ihren Werken in dem wunderschönen Bildband Fotografie. Das 19. Jahrhundert vorgestellt.

Der Erfindergeist beherrschte das 19. Jahrhundert. So verwundert es kaum, dass gleich drei Männer (Niépce, Talbot und Dauguerre) den Titel des ersten Fotografen für sich beanspruchten. Daguerre machte das Rennen und gilt heute allgemein als Erfinder des bildwiedergebenden Verfahrens. Die frühe Geschichte der Fotografie ist so spannend, wie die fotografischen Ergebnisse unterschiedlich sind: Bayard stellte sich 1840 selbst als Ertrunkenen dar, ein bewegendes Bild. Nadar verhalf dem Pantomimen Charles Dubreau im Kostüm des stummen Pierrot durch die Fotografie zu Ruhm und Barnard hielt den Brand eines Getreidesilos für die Ewigkeit fest -- das wahrscheinlich erste Nachrichtenfoto der Geschichte.

Den weitaus größten Teil der Fotografien des 19. Jahrhunderts machen jedoch Porträtaufnahmen und Reisefotos aus. Der weit verbreitete Wunsch, sich mit der neuen Technik ablichten zu lassen, resultierte in den unterschiedlichsten Arten von Porträts. Der Dichter Charles Baudelaire, König Max II. von Bayern, die exzentrische Comtesse de Castiglione oder der Astronom Sir John Herschel: Sie alle wurden meisterhaft fotografisch festgehalten und so -- ganz anders als es der Malerei möglich gewesen wäre -- lebensecht und vielfach reproduzierbar für die Nachwelt verewigt.

Der Hunger der Menschen nach Informationen war enorm. Und da die neue Technik durch Zeitungen bald einem breiten Publikum zugänglich wurde, stillten die Fotografen diesen Hunger durch spektakuläre Aufnahmen aus fernen Ländern. Die Sphinx in Ägypten, die Eisberge im Baffinmeer, die Sanddünen der Carson-Wüste in Nevada, die Besteigung des Mont Blanc, ein von Kopf bis Fuß tätowierter japanischer Stalljunge oder der Indianerhäuptling Perits-shinakpas wurden durch die Fotografie in die Wohnzimmer der Menschen geholt und jeder konnte so die Welt selbst entdecken.

Beim Betrachten dieser vielen unterschiedlichen Bilder fragt man sich, ob nicht das Einfühlungsvermögen und diese Liebe zum Detail von damals durch die heutige digitale Fototechnik mit Megapixeln und Sofort-ergebnis gefährdet ist. Denn die Geschichte jedes dieser frühen Fotos gleicht einem Abenteuer. Und selbst heute -- weit über 100 Jahre nach Entstehung der Bilder -- spürt man noch die Begeisterung, die dieses damals noch junge Medium, in den Fotografen wie den Betrachtern, auslöste. --Sandra Neumayer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Freddy Langer ist seit 1989 Redakteur bei der FAZ. Bei Prestel Herausgeber von ›Lewis W.Hine –The Empire State Building‹,1998.

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