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am 22. September 2014
Ich denke die vielen negativen Bewertungen kommen daher, dass diejenigen unter historischem Roman sowas wie die Reißer von Gable oder Iny Lorentz verstehen. Die sind jedoch, verglichen mit Robert Merle, eher Trivialliteratur. Dieses Buch ist völlig anders und das im guten Sinne. Hier wird Geschichte lebendig und trotzdem spannend vermittelt. Die altertümliche Sprache trägt dabei zur Authentizität auch bei. Für manchen ist das vieleicht nicht so einfach zu lesen. Mir hat es sogar Spaß gemacht und man gewöhnt sich schnell daran. Man kann sich sehr gut ein Bild dieser Zeit sowie den Lebensumständen machen, ganz anders wie in vielen anderen sogenannten historischen Romanen, wo die Historie nur einen Hintergrund für irgendwelche Liebes- oder Abenteuergeschichten liefert. Wer eher sowas sucht kann sich mit diesem Buch anfänglich etwas schwer tun, aber wer nicht gleich nach den ersten Seiten aufgibt und sich darauf einlässt wird belohnt. Auch eine gewisse Spannung kommt hier nicht zu kurz.

In diesem ersten Band, einer ganzen Reihe, geht es um die Hugenottenbewegung und der daraus entstehende Konflikt. Auch in anderen historischen Romanen ist mir das Thema schon begegnet, aber nirgends so anschaulich vermittelt worden.
Ich werde auf jeden Fall noch weiter Werke des Autors lesen.
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am 21. Juli 2017
gelesen jetzt in meinem wunderschönen Frankreich Urlaub, .... sehr schön geschrieben aber nicht der typische Historienroman. Also sicher nicht für jedermann geeignet.
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am 27. März 2013
Im Großen und Ganzen ein sehr interessantes und gutes Buch über das damalige Frankreich und den Konflikt zwischen Hugenotten und Papisten.
Ich kann nur vier Sterbe geben weil es mich nicht gänzlich vereinnahmt hat.
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am 13. August 2003
Robert Merle zeigt sich wieder einmal ganz als Meister des Romans auf der Grundlage historischer Fakten. Die romanhafte Spannung eines Alexandre Dumas verbindet sich hier mit der historischen Deatilkenntnis eines Geschichtsforschers. Bemerkenswert finde ich vor allem die Weltsicht dieser für Frankreich und Europa prägenden Zeit aus der Ich-Perspektive eines Zeitgenossen. Man lernt die historische Epoche der ausgehenden Valois-Zeit aus dem Blickwinkel und mit der Denkweise eines Renaissancemenschen zu erleben - eine interessante Erfahrung, die das Gelesene wertvoller macht.
Die Abenteuer des noch jungen Pierre de Siorac und seines Vaters lassen die Menschen der frühen Glaubenskriege im Frankreich des 16. Jahrhunderts lebendig und vertraut werden. Dafür darf man Robert Merle dankbar sein - ebenso wie für die vielen spannenden Stunden die zumindest ich mit den Sioracs seither verbrachte und die mich jeden neuen Band der Serie mit Ungeduld erwarten lassen. Unbedingt empfehlenswert!
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am 14. August 2010
Nachdem ich das Buch in fünf Tagen durchgelesen habe, nachfolgend meine Rezension des Taschenbuches vom Aufbau-Verlag, welches sich in einem edlen, sehr schön gestalteten Cover präsentiert und 396 eng beschriebene Seiten umfasst.

Mit Fortune de France eröffnet Robert Merle seine 13-bändige Romanreihe über eine hugenottische Adelsfamilie zur Zeit der Religionskriege in Frankreich im Zeitraum 1550 bis 1650. Informativ und spannend erzählt Merle von den Religionskriegen zwischen Katholiken und Hugenotten im 16. Jahrhundert. Leider verstarb der Autor während der Arbeit am 14. Band im Jahre 2004, im gesegneten Alter von 95 Jahren.

Erzählt wird die Geschichte vom jungen Pierre de Siorac aus der Ich-Perspektive. In diesem ersten Band erfahren wir vom Aufstieg seiner Familie, von seiner Kindheit bis hin zu seinem Aufbruch zum Studium der Medizin. Als zweitgeborener Sohn besitzt er keinen Anspruch auf die Baronie seines Vaters und muss deshalb aus eigener Kraft etwas aus seinem Leben machen.

Der Erzählstil ist der damaligen altertümlichen Sprache angepasst und zu Beginn sicherlich für den geneigten Leser etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich daran gewöhnt hat, aber mitreißend und flüssig zu lesen. Während der ersten Hälfte des Buches vermisste ich ein wenig die Identifikationsfigur in Gestalt des Erzählers, da er hier den Aufstieg seiner Familie und die Hauptcharaktere beschreibt. Dies ändert sich aber im zweiten Teil, wo er selbst immer mehr in den Mittelpunkt rückt.

Der geschichtliche Hintergrund ist historisch korrekt recherchiert, wie selten bei anderen Autoren. Hier lernt man Geschichte in spielerischer Leichtigkeit. Die Dialoge sind teilweise höchst amüsant gestaltet und entbehren auch nicht einer bemerkenswerten Witzigkeit.

Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben und freue mich auf den nächsten Band In unseren grünen Jahren...

Hier die chronologische Reihenfolge:
1. Fortune de France (erschienen in Frankreich 1977)
2. In unseren grünen Jahren ( 1979)
3. Die gute Stadt Paris (1980)
4. Noch immer schwelt die Glut (1982)
5. Paris ist eine Messe wert (1983)
6. Der Tag bricht an (1985)
7. Der wilde Tanz der Seidenröcke (1991)
8. Das Königskind (1993)
9. Die Rosen des Lebens (1995)
10. Lilie und Purpur (1997)
11. Ein Kardinal vor La Rochelle (1999)
12. Die Rache der Königin (2001)
13. Der König ist tot (2003)
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am 1. Februar 2013
Habe dieses Buch gewählt, da mich die Thematik interessiert hat. Bin noch nicht ganz fertig, aber finde es sehr gut lesbar und würde es jemandem der Interesse an diesem Thema und dieser Zeit hat jederzeit weiterempfehlen.
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am 4. Januar 2014
Sehr viel handelnde Personen, für mich mühsam zu lesen. Langatmige und zu detailreiche Beschreibungen meiner Meinung nach. Habe es nur zur Hälfte gelesen.
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am 23. Juli 2015
... komme einfach nicht über die ersten Seiten drüber hinweg. Das Buch spricht mich einfach überhaupt nicht an, noch nichtmal dann, wenn nichts anderes mehr zu lesen da ist.
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Der Roman beginnt im Jahre 1545, als zwei Veteranen der normannischen Legion König Franz I. von Frankreich im Périgord die Burg Mespech erwerben und sich dort niederlassen.
Die ehemaligen Hauptleute, die beide den Vornamen Jean tragen und gemeinsam gegen die Habsburger gekämpft haben, verbindet eine tiefe brüderliche Freundschaft und ihr gemeinsamer reformierter (calvinistischer) Glaube. Während der zum Baron geadelte Jean de Siorac eine Familie, gründet bleibt Jean de Sauveterre unverheiratet. Den beiden "Hugenotten" (=franz. Ableitung von Eidgenossen) gelingt es, das Gesinde und fast die gesamte Familie zu "Anhängern der reformierten Religion" zu machen. Während Siorac's Söhne Francois, Pierre und Samson konvertieren, bleibt seine Ehefrau dem Katholizismus treu.....
Im Königreich polarisieren sich die Kräfte, da die Familien des Hochadels die religiösen Kontroversen mit ihrem Kampf um Machterweiterung auf Kosten der Krone miteinander verbinden. Louis de Bourbon Prinz von Condé und den (militärischen) Führern aus der Familie Coligny auf hugenottischer, steht das lothringische und katholische Geschlecht des Herzogs Franz de Guise gegenüber. Der infolge der Silberinflation (Import aus den Kolonien) verarmte Landadel begibt sich auf Raubzüge, während bürgerliche Hugenotten gegen ihre Feudalherren aufbegehren. Während die eine Seite sogenannte "Ketzer" dem Scheiterhaufen überantwortet und deren Eigentum beschlagnahmt, zeichnet sich die andere Seite durch fanatische Zerstörung /Plünderung von Kirchen, Ermordung von Priestern und Mönchen sowie Grabschändungen aus.
In diesen Wirren, zu denen auch noch die Pest und weitere Kriege hinzukommen machen die beiden Jeans, getreu ihrer calvinistischen Geschäftigkeit, aus Mespech ein stetig wachsendes und florierendes Gemeinwesen. Der Roman endet damit, das Pierre de Siorac und sein Bruder Samson zum Universitätsstudium in Montpellier aufbrechen. Während Pierre, der auch der
Erzähler der Romangeschichte ist, dort (wie zur'vor auch sein Vater) Medizin studieren wird, soll Samson in der Jurisprudenz ausgebildet werden.
Fortune de France ist der bereits 26 Jahre alte erste Teil (Original erschien 1977) eines insgesamt achtbändigen Klassikers über die 100-jährige Geschichte der Familie de Siorac vor dem Hintergrund der französischen Religionskriege. Der Roman weist viele historische Fakten vor und gewährt tiefe Einblicke in die calvinistisch-reformierte Glaubenswelt. Die Anmerkungen am Ende des Buches geben dem Leser weiteres Hintergrundwissen. Eine kleine Ungenauigkeit weist dieser ansonsten historisch exzellente Roman jedoch vor:
Heinrich III stammte in neunter Generation zwar von Karl, dem Grafen von Valois und Bruder Phillips IV (des Schönen) ab. Er war aber nicht der letzte König aus dem Hause Valois (das war Karl VIII), sondern der letzte aus dem Haus Orléans-Angoulême.
Da die Freunde historischer Romane voll auf ihre Kosten kommen, gibt es (trotz Fehlens eines wünschenswert gewesenen Stammbaumes der französischen Könige) 5 Amazonsterne für diesen spannenden und ergreifenden Auftakt, der die gefesselten Leser nach der Fortsetzung des Epos "In unseren grünen Jahren" Ausschau halten lässt...
22 Kommentare| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2001
ich habe das buch als großer robert merle fan 1999 das erste mal gelesen und erwarte seitdem jeden neuen erscheinungstermin der einzelnen bände. einen vorteil hat das ganze ja, wer jetzt mit diesem ersten band anfängt, muß nicht so lange warten wie ich und kann nächtelang die historie frankreichs lesen. typisch für merle: die ganzen fakten werden im hintergrund verarbeitet, sodaß alle geschichtlichen eckdaten und deren ursprünge im gedächnis haften bleiben. also wer nichts über die ursprünge der bartholomäus-nacht weiß, kann sich einen geschichtlichen überblick -in einem flüssigen schreibstil- bis hin zu ludwig XIII. "erlesen" und dabei noch über die hauptfigur schmunzeln.
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