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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
9
5,0 von 5 Sternen

VINE-PRODUKTTESTERam 17. Oktober 2011
Merkwürdigerweise ist es Musik, die mir beim Betrachten dieses Bildbandes in den Sinn kommt. Im Jahr 2000 hat Robbie Williams "Surpreme" veröffentlicht, ein Stück mit einem melancholischen Text über den besonderen Blues, den man dann entwickelt, wenn man selbst allein und Single ist, während alle anderen so wunderbar großartige Beziehungen haben. Die Selbstzweifel, die einen in dieser Situation befallen, hat Williams dann ausgerechnet mit Bildern der Formel 1 aus den 70er Jahren illustriert, mit einer kurzen Geschichte eines Fahrers, der eine Chance auf die Weltmeisterschaft hat, sich seines Erfolges erfreut, aber aufgrund eines lächerlichen Zwischenfalls dann doch verliert. Großes Kino, jedenfalls für ein Musikvideo.

Der Witz an diesem Bildband ist nun, dass er ein gelungenes Zeitportrait darstellt, in dem die Formel 1 auf ihrem Höhepunkt ist, mit wunderbaren Autos, unglaublich schönen Frauen und charismatischen Fahrern, dann aber in einzelnen Bildern doch der Ausblick auf eine neue Zeit sichtbar wird. Und in dieser sollte dann der unschuldige Spaß, den Rennsport bis dahin hatte, schnell verloren gehen. Man raucht halt nicht mehr, wenn es um Millionen oder Milliarden geht. Und mit dem Rauchen ist dann auch der Spaß vorbei, so fit man dann für die Rennen auch sein mag. Und Nicki Laudas Gesicht nach seinem Unfall ist auch nicht mehr so lustig. Und am Ende des Buches, auf Seite 195 sehen wir dann mit Max Mosley und Bernie Ecclestone die beiden Männer, die nicht nur die Formel 1 zu einer seelenlosen Marketingmaschine machen werden, sondern von denen einer dann durch seine absurden Hobbies den Ruf dieses Circus in gewaltige Schräglage bringen wird.

Auf Seite 39 gibt es da dieses Bild, wo Jackie Steward sich breitbeinig auf den Wagen von Derek Brabham setzt und beide über die Rennstrecke rasen. Heute, da wäre das "undenk- und strafbar", so wird es hier beschrieben. Und damit wären wir genau bei dem Reiz des Buches. Die schönsten Bilder sind die, auf denen Menschen unglaublich viel Spaß haben, so wie bei der Feier auf der Siegerehrung auf dem letzten Bild des Buches. Oder auf diesem Photo, wo man ein T-Shirt am Körper seiner Trägerin signieren darf. Udo Jürgens darf nicht nur den Rennstall besuchen, er darf auch mit seiner Sonnenbrille noch doppelt so cool wirken wir Nicki Lauda. Ach ja, und man durfte offensichtlich auch noch die Technik der Wagen aus der Nähe photographieren, denn auch diese gehörte zum Flair dazu - und musste nicht vor Spionage geschützt werden. Nur das spanische Königspaar blickt außerordentlich würdevoll und ernst in die Kamera. Aber das war halt auch schon damals deren Job.

Es lohnt sich, diesen Band über die 70er Jahre und den vorhergehenden Band über die 60er nebeneinander zu legen und zu vergleichen, dann sieht man, wie Zeiten und Menschen sich wandeln. Beide Bände enthalten großartige Photographien. Nur das dieser neue Band bunter und greller wirkt. Würde man das alles für die 80er oder gar die 90er Jahre fortführen, so würde sich dieser Eindruck verstärken. Fast könnte man meinen, dass unsere eigene Zeit etwas verklemmt wirkt, wenn man sie mit den hier dokumentierten Jahren vergleicht. Einigen der Texte zu den Bildern merkt man es an, dass der heutige Blick ein anderer wäre. Und auch das Vorwort kann sich einem zwiespältigen Blick auf die damalige Zeit nicht entziehen.

Das Buch erzählt von einer Zeit, in der heute Unmögliches noch möglich war. Den Kater nach der Party, den gibt es hier auch, aber nur am Rande.
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am 16. Oktober 2011
Wie in den anderen Rezensionen angesprochen liegt hier nicht ein Kompendium der 70er Jahre vor, sondern emotionale Momentaufnahme des Formel 1 Rennzirkus in einer Übergangsphase.
Wunderbar sind Bilder, die zum Beispiel wiedergeben, wie auf einem Mclaren M23 auf Decken die Kleinteile oder Ersatzteile ausgebreitet sind, die vor dem Rennen noch ins oder ans Auto müssen.
Ein weiteres Bild zeigt drei Ferrara mit Regenreifen, die aus heutiger Sicht aussehen, als würden sie zu einem kleinen Wochenendrennen starten.

So zeigt das Buch gut die Atmosphäre einer Formel 1 aus Garagenteams in England, die aus Backstein Baracken operierten und sich so (ungerechtfertigterweise) den Spott von Enzo Ferrari zuzogen.
Generell besticht das Buch durch Atmosphäre und Menschen, der Akzent liegt auf der ersten Hälfte der 70er Jahre, ich hätte mir ein wenig mehr zu den Lotus-Wing Cars, "Staubsauger-Brabham" oder dem Tyrell "Sixwheeler" gewünscht.
Denn in den 70ern war die Vielzahl der Autos, die spannende Versuche der Konstrukteure ein außergewöhnliches Auto zu bauen, noch nicht von der Diktatur des Windkanal beherrscht.
Und so kommt man wieder ins Grübeln, waren Steward, Cevert, Rindt und Lauda wirklich die letzten echten Charismatiker?
Ist ein Playboy wie James Hunt heute noch vorstellbar? Eher nicht.
Wunderbar ist auch eine Seite mit dem jungen Jochen Mass und Hans Joachim Stuck mit einer nicht-jugendfreien Boxenanzeige.

Insofern zeigt uns das Buch was möglich war, als Verrückte ohne Rücksicht auf ihr Leben schnelle Autos fahren wollten.
Mit der heutigen Formel 1 der Werksteams hat das nichts mehr zu.
So wie sich der Jet-Set verabschiedete, als in den 70er allen plötzlich nach Mallorca flogen, ging die Epoche der "Herrenfahrer" in der Formel 1 zu Ende.

Wer wissen will, wie es sich damals anfühlte und dabei lernen wird, wer von den ehemaligen Piloten früh gegangen ist, hat ein gutes Buch erworben.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 14. Oktober 2011
Ein Blick zurück in eine längst vergangene Zeit verdeutlicht manchmal den Zwiespalt menschlicher Empfindungen. Bei den Fotos in diesem Band wird sich mancher Betrachter an die tolle Zeit der 1970er Jahre erinnern, an die wilden Rennen, die ehrgeizigen und teilweise wirklich verrückten Fahrer. Oder an die eigene Jugend in dieser Zeit.

Andere, die damals noch nicht einmal geboren waren, werden sich hingegen die Autos ansehen und sich wundern, dass damit überhaupt jemand fahren wollte. Keine Elektronik und Sicherheitsstandards jenseits von Gut und Böse. Im einführenden Text lässt uns Niki Lauda wissen: "Wenn ich heute zurückdenke an die Kisten, die wir gefahren sind, dann frage ich mich, ob wir nicht etwas geistesgestört waren."

Doch die Vergangenheit mit dem heutigen Wissen und den inzwischen gesammelten Erfahrungen zu betrachten, erweist sich als zu einfach und eben deshalb als nicht fair. Mit diesem großformatigen und voluminösen Bildband gibt uns Rainer W. Schlegelmilch die Gelegenheit, in die Atmosphäre und den Zeitgeist dieses Jahrzehnts einzutauchen und es möglicherweise als verrückt zu empfinden. Oder als wild und nicht so glattgeleckt wie die heutige Formel 1-Welt.

Das Vorwort von Niki Lauda trägt eher den Charakter einer Kurznotiz, und die einführenden Bemerkungen scheinen mir für alle, die damals noch nicht gelebt haben, reichlich kryptisch zu sein. Dafür begleiten die Fotos kommentierende und Verständnis erweckende Bemerkungen.

Dieses Werk stellt es sich nicht zur Aufgabe, das betreffende Jahrzehnt der Formel1 chronologisch darzustellen oder gar die vielen Rennen zu dokumentieren. Das Augenmerk richtet sich eher auf Atmosphärisches oder auf die bestimmenden Charaktere im Formel 1-Zirkus dieser Zeit. Im Nachhinein wirkt die Formel 1 von damals ungezwungener und unorganisierter als heute. Aber auch gefährlicher. Doch das vergisst man natürlich gerne.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2011
Nach dem Buch The Golden Age of Formula 1 The Golden Age of Formula 1 mit s/w-Fotos über die 1960er Jahre präsentiert Fotograf Rainer W. Schlegelmilch in diesem großformatigen Bildband die 1970er Jahre. Das Vorwort von Niki Lauda ist eher eine Kurznotiz, in welcher der Österreicher in Stichwörtern diese für ihn "tollsten Jahre der Formel 1" zusammenfasst: Wechsel zu Ferrari, Weltmeister 1975 und 1977. Vorwort und Einführung sind fünfsprachig, die Texte im Buch auf Deutsch und Englisch. Am Ende des Buches finden sich Infos zu sämtlichen Aufnahmen, Kommentare im Buch gibt es hingegen nicht zu sämtlichen, aber zu den meisten Fotos. Die Bilder sind chronologisch sortiert vom Grand Prix in Italien 1968 bis zum GP in Österreich 1979. Die wenigsten Abbildungen sind seitenfüllend und auch doppelseitige Fotos bilden die Ausnahme. Auf gut der Hälfte von Schlegmilchs Werken sind auch gar keine Autos zu sehen, sondern Rennfahrer, prominente Besucher (Liz Taylor, Grace Kelly) und als Konstante zu 2011: Bernie Ecclestone, der schon damals eine unvorteilhafte Frisur hatte und noch heute dazu steht, obwohl sich alles grundlegend verändert hat. Rennwagen, Fahrer, Grid Girls, die Freundinnen der Fahrer - heute stehen Nicole Scherzinger und Rihanna in der Boxengasse und die Boxen-Girls tagen extrem enge und kurze Kleider - in den 70ern gab es den Sexappeal eines Bill Gates oder von ABBA zu bestaunen und die Autos sehen aus wie Vierecke mit Rädern dran.

Interessant wäre gewesen pro Jahr ein klar erkennbares Kapitel zu gestalten, mit Informationen zu den jeweiligen Highlights (Gewinner der Weltmeisterschaft etc.). Das Anliegen dieses Buches war aber offensichtlich die Stimmung der damaligen Zeit wiederzugeben und dieses Ziel wurde sehr gut erreicht! Wenn in Monaco Fotografen unmittelbar neben der Seitenplanke auf der Strasse liegen, wenn Jochen Rindt mit Zigarette, Rolf Stommelsen mit Kassengestell auf der Nase zu sehen sind und die Fahrer in einem wenig schmucken LKW über die Strecke gefahren werden dann wirkt das charmant altmodisch und noch nicht bis in letzte Detail perfektioniert. Auf manchen Wagen ist sogar noch Platz frei, der nicht für Werbung genutzt wurde.

216 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Farbe, Vorwort von Niki Lauda, teNeues 2011
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am 1. November 2013
Das Buch führt zurück in eine Zeit, als die F1 noch nicht ausschließlich von Geld und Kommerz und von ferngesteuerten Rennern beherrscht wurde. Es beschreibt auch sehr schön die, teilweise doch etwas schraegen Vögel, die damals am Lenkrad sassen.
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am 6. Mai 2013
Wirklich ein unglaublich guter Bildband. Die Mischung aus Rennsport und dem Flair der 1970er am Streckenrand machen dieses Buch unheimlich gut. Für männlichen Besuch ein perfekter Schmökerer.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Oktober 2011
Ungezählt sind die begeisternden Bildbände von Rainer W.Schlegelmilch über die Formel 1. Dem teNeues-Verlag ist es zu danken, dass diese eindringlichen Fotos nun in einer ganz neuen Dimension präsentiert werden. Nach dem Buch über die 1960er Jahre "The Golden Age of Formula 1" befasst sich der jetzt vorliegende Band mit den Grands Prix des folgenden Jahrzehnts. Das große Format ermöglicht eine Bildreproduktion, die den Betrachter so nahe an die Rennstrecken versetzt, wie es mit dem Medium "Buch" überhaupt nur möglich ist. Da sind zunächst einmal die actiongeladenen, teilweise doppelseitigen und damit riesigen Aufnahmen vom Renngeschehen. Manche sind gestochen scharf, andere wiederum verdeutlichen durch einen Mitzieheffekt oder auch das Gegenteil - eine lange Belichtungszeit bei ruhender Kamera - die unbändige Geschwindigkeit dieses Sports. Fast noch beeindruckender sind aber die Fotografien der Menschen, in erster Linie der Rennfahrer. Zahlreiche Bilder zeigen den großen Star von 1970 und einzigen Posthum-Weltmeister Jochen Rindt, nicht weniger häufig ist der jungenhaft lockere Jacky Ickx abgelichtet, ebenso der Dreifach-Weltmeister Jackie Stewart - einmal besonders eindrucksvoll in einem unbeobachteten Moment kurz vor dem Rennen in voller Konzentration und doch auf eigene Art entspannt. Von Rolf Stommelen finden wir Porträts wie auch von Hans-Joachim Stuck, Emerson Fittipaldi und dem wilden James Hunt. Schließlich verdeutlicht Schlegelmilch die seinerzeit noch erheblich höhere Bedeutung attraktiver Fahrer-Frauen und-Freundinnen im Boxenbereich: Nina Rindt in Monza 1970 mit einer Stoppuhr, scheinbar ins Leere blickend, als hätte sie schon eine dunkle Ahnung; die Lebensgefährtin von Francois Cévert auf einem Fensterbrett des Hotel de Paris in Monaco beim Sonnenbad und auf der nächsten Fensteröffnung der Overall von Cévert selbst. Dazu kommen immer wieder stimmungsvolle Bilder aus den noch sehr provisorischen Fahrerlagern, die bei weitem nicht die kühle und etwas sterile Perfektion der heutigen fast unzugänglichen Areale hatten.

Wer die herrliche Lebendigkeit aber auch die erschreckende Gefährlichkeit der damaligen Formel 1 in unnachahmlicher Weise noch einmal vor Augen geführt haben möchte, ist mit diesem anspruchsvollen und hervorragend verarbeiteten Buch auf bestem Papier hervorragend bedient. Schon jetzt kann man sich auf den noch für dieses Jahr angekündigten weiteren Band von Rainer W.Schlegelmilch über alle Weltmeister der Formel 1 im selben Verlag freuen.
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am 14. Februar 2017
Ich bin überwältigt, ein großartiger Bildband mit zahlreichen Photos von der Formel 1 aus den 70 gern! Rainer W. Schlegelmilch ist und bleibt für mich der top Favorit unter den Motorsport bzw. Formel 1 Photographen! Er schaffst es immer wieder auf neues , ein zu begeistern und mit außergewöhnlichen Aufnahmen zu fesseln! Ob Udo Jürgens mit Niki Lauda oder Jochen Rindt mit tollen Bildern. Es geht immer so weiter, kann ich nur jedem Formel 1 Fan weiter empfehlen!
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am 25. Dezember 2012
Dieses Buch ist ein wahrer Genuss für Formel 1 Fans. Durch die Fotos fühlt man sich um Jahre zurück versetzt.
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