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am 18. April 2014
2008 ist Mitzy Neuhaus eine erfolgreiche Maklerin, allerdings verkauft sie zur Zeit rein gar nichts, da die Welt sich in der Finanzkrise befindet.

Mitzy ist zwar im Radio zu hören und auch eine auffällige Erscheinung (pinkfarbener Blazer mit dicken Schulterpolstern :-). Doch wie alle anderen muss auch sie diese Krisenzeit irgendwie meistern. Zufällig bekommt sie Wind davon, dass ein viktorianisches Haus in die Zwangsversteigerung gehen soll. Daher auch der Name des Buches "Foreclosed" was im amerikanischen für Zwangsversteigerung von Immobilien steht.

Da Mitzy weiß, dass die Arbeiter, die die Küche renoviert haben, nicht bezahlt wurden, versucht sie sich den Auftrag das Haus zu verkaufen unter den Nagel zu reißen. Denn geht das Haus nach amerikanischen Recht vor der Zwangsversteigerung oder dem "Short-Sale" durch einen normalen Immobilienverkauf in andere Hände über, werden mit dem Verkaufsgewinn die Handwerker bezahlt. Wird das Haus jedoch nur in "Short Sale" oder im "Foreclosure" verkauft, bekommt nur die Bank, die die Immobilie beliehen hat, ihr Geld und die Handwerker gehen leer aus.

Um zu verhindern, dass ihre Freunde und ihre eigenen Leute ohne Geld und Arbeit dastehen, muss Mitzy also schnellstmöglichst einen Käufer für das Haus besorgen.

Zumal ihr Ex-Freund sie gerne in der TV-Serie "House Hunters" hätte, wo es um junge Paare geht, die ihr erstes gemeinsames Haus suchen. Leider entpuppt sich eine andere Maklerin, die ein Päarchen für eben dieses Haus an der Angel hat, als Fake genau wie das dazugehörige Päarchen.

Neben bei werden noch Juwelen aus einem Museum gestohlen, einige Leute um Mitzy herum werden überfallen und ebenfalls bestohlen. ..

Das ganze liest sich wunderbar leicht und flüssig. Wer gerne amerikanische Sprichwörter lernen möchte, lernt hier einige. Dann und wann lässt einen das gehörig schmunzeln.

Ebenso wie Mitzy Neuhaus "christlicher Fimmel", was einige Amerikaner wohl als natürlich ansehen würden, hier in Europa ein bisschen seltsam spleenig rüberkommt.

Weshalb ich nur 4 von 5 gebe:

Traci Tyne Hilton hat sich bei der Sache mit dem Identitätsdiebstahl zu wenig Mühe gegeben. Es mangelt da definitiv an Recherche oder aber (was ich eher befürchte) an Kenntnissen von Internetnutzung.

Der Verdacht auf letzeres bestätigt sich, wenn man liest, dass Mitzy sich die Mühe macht die Akten der Grundstücksverkäufe/ Eigentümerwechsel des viktorianischen Hauses im Archiv des Bauwesens zu durchsuchen. Das ganze kann man bequem seit ca. 2001 direkt online per Computer erledigen, denn ganz Amerika hat die Daten online gestellt.

Warum sollte also eine "Top-Maklerin" wie Mitzy das nicht tun? Überhaupt, Mitzy hat kein Smartphone sondern ihre persönliche Assistentin hat eins? Unlogisch, da die Dinger 2008 noch unglaublich teuer waren( 200 USD für ein Handy, das nur ein wenig Internet kann)... Das wäre so, als würde ein Arzt seiner Arzthelferin ein Ultraschallgerät in die Hände drücken, sich selbst aber mit dem Abtasten der Patienten begnügen. Und wenn Not am Mann ist, die Arzthelferin mit dem Ultraschall an den Patienten muss...

Erschließt sich mir nicht, aber das Buch an sich ist lustig, spannend und lesenswert. Außerdem muss man dann und wann den Kopfschütteln über Mitzys Glaubensverständnis, dass nach einer Nacht mit vielen Gebeten am nächsten Tag etwas Gutes folgen muss.

Und natürlich ist die Idee, dass eine einzige Maklerin die Wirtschaftskrise in Schwung bringt ein bisschen weit hergeholt, aber das macht mitunter den Charme des Buches aus.
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