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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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Preis:3,99 €
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am 3. September 2014
Ich habe den Roman interessant und fesselnd gefunden. Er ist spannend geschrieben und macht durch die parallel geschilderten Erzählstränge ständig Lust aufs Weiterlesen. Durch die immer wieder gut eingesetzten Perspektivwechsel baut sich die Spannung zu mehreren Höhepunkten mit überraschenden Wendungen auf.
Was mir besonders gefallen hat, sind die Figuren. Es sind keine Standard-Charaktere, sondern ganz eigene Gestalten: Der stotternde Lehrer zum Beispiel, eigentlich ein kompletter Verlierer, der mit Fortdauer des Romans immer stärker in den Vordergrund tritt und eine erstaunliche Entwicklung nimmt. Dann der Armenier, der mit seiner Familie ein gutes Leben in Österreich führen will, aber ein Geheimnis verbirgt, das nur langsam zum Vorschein kommt. Das sind nur einige von einer Vielzahl von nach meinem Geschmack sehr subtil geschilderten Charakteren.
Das Ermittler-Team ist ebenfalls mit allen seinen Macken und Eigenheiten sehr gut gelungen, nachvollziehbar auch der Chef von Weininger, der immer Rücksicht auf seine politischen verbindungen nehmen muss.
Etwas verwirrend sind manchmal die vielen Namen von Tschetschenen, Ukrainern, Armeniern, Moldawiern usw., da muss man aufpassen, um immer die Übersicht zu bewahren.
Am Ende werden alle Erzählstränge nachvollziehbar zum Abschluss gebracht. Alles fügt sich ineinander. Vor allem wird auch das Thema, das sich durch die ganzen Einzelgeschichten zieht, nämlich die Problematik des Zusammenlebens von Flüchtlingen und Einheimischen auf engem Raum, noch einmal auf den Punkt gebracht.
Ein rundum sehr gelungener Roman.
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am 7. Juni 2015
Eine sehr verworrene Geschichte, die die ganze Aufmerksamkeit erfordert. Und der Autor versteht es, zusätzlich die Problematik der Asylgesetzgebung zu beleuchten und seinen eigenen Standpunkt dazu einzubringen. Einfach fesselnd bis zum Schluss.
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am 27. August 2014
Ein neunjähriges Mädchen wird von einem Landstreicher in der Nähe des Flüchtlingslagers Dreistätten ermordet aufgefunden.
Chefinspektor Johann Weininger ermittelt mit seinem Team. Zwei junge Afrikaner die im Lager leben werden verdächtigt, da sie das Mädchen liegen sahen, sich aber aus Angst nicht zur Polizei wagten.
In der bisher ruhigen Gemeinde ist plötzlich die Hölle los. In kurzer Zeit geschehen mehrere Morde, darunter nochmals ein kleines Mädchen. Aus dem Lager werden junge Frauen entführt und zur Prostitution gezwungen.
Für das Ermittlerteam stellt sich unter anderem die Frage sind die beiden Mädchen von einem, oder von zwei verschiedenen Tätern ermordet worden.
Ich fand den Roman teilweise spannend, aber der Schluss zog sich dann, nachdem die Täter schon bekannt waren, endlos in die Länge. Da habe ich doch viele Seiten überlesen es war für mich nichts mehr interessant.
Die Personen sind teils gut beschrieben, auch das schwere Leben in dem Lager, die Vorurteile, und auch dass viele Verbrecher sich hier unter den wirklich bedrohten Flüchtlingen die auf Asyl hoffen, verbergen können.
Von den zwei unschuldigen Kindersoldaten hätte ich gerne mehr über ihren Weg nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft erfahren.
Meine Meinung: Die Idee zu dem Roman ist sehr gut aber man hätte mehr daraus machen können. Ich glaube schon durch Überarbeitung und 25% Kürzung besonders an diesem unnötig langgezogenem Schluss würde der Roman gewinnen und einen Stern mehr bekommen. Von mir drei Sterne. Renate Rena.
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am 17. August 2014
Das Buch landete auf meinem Kindle aufgrund einer Gratis-Werbeaktion, über die mich ein Newsletter informierte. Obwohl ich das Genre Krimi sehr gerne lese, hätte ich es ansonsten nicht gewählt. Der Grund? Das Cover. Es sprach (und spricht mich immer noch nicht) an. Wobei das nicht am Foto, sondern an der grafischen Bearbeitung (Schriften, autorenname zu groß, Titel zu klein) liegt.

Nun, auch schnelle Leser benötigen für 609 Seiten mehr Zeit, als für die meisten anderen Bücher. Doch der Grund warum ich „Flucht“ nach etwa einem Drittel erstmals beiseite gelegt hatte, lag nicht am Volumen. Ich konnte einfach keine Beziehung zu den beschriebenen Protagonisten entwickeln. Nach etwa einer Woche nahm ich es wieder auf. Wahrscheinlich weil ich das Flüchtlingslager „Dreistätten“ und die naheliegende Bezirkshauptstadt mit dem wunderschönen Casino im Jugendstil seit meiner Kindheit kenne. Die stets angeheizte Situation rund um das dortige Lager, die dem Buch zugrunde liegt, hat sich offensichtlich seit Jahrzehnten nicht verändert.

Die Handlung beginnt mit dem Mord an einem kleinen Mädchen, der sofort zwei Insassen des naheliegenden Lagers für Asylwerber angelastet wird. Weitere Morde, Übergriffe in und vor dem Flüchtlingslager, zwei Mädchen auf der Flucht aus einem Bordell und einem damit zusammenhängenden Mord, undurchsichtige Immobilien- und Geldgeschäften zweier Nachbarn und unzählige Stunden an Nachforschungen und kriminalistischer Kleinarbeit folgen. Der rote Faden ist da, die kriminalistischen Fakten werden gut ineinander verwoben, auch im Ort brodelnde Razzismus wird gut beschrieben.

Doch leider fehlt den Protagonisten durchwegs Tiefgang. Bis zum Schluss konnte ich mit ihnen nicht warm werden. Weder mit den Kriminalisten und dem Staatsanwalt, noch dem Lehrpersonal der Schule, oder den Insassen und Beschäftigten des Flüchtlingslagers, den Kriminellen aus verschiedenen osteuropäischen Landern, noch zu den verwickelten Familienangehörigen der Opfer. Die meisten handelnden Personen bleiben schemenhaft gezeichnet, machen ihre Arbeit, gehen abends nach Hause. Bis auf den jungen Kommissar und den stotternden Lehrer, die sich beide in Flüchtlingsmädchen verlieben. Eine angenehme Ausnahme in dem stets gleichmäßig und lauwarm vor sich hin rieselnden Geschehen ist die Szene mit dem Rottweiler im Kommissariat. Warum haben die handelnden Personen keine nähere physische Beschreibung verdient? Augen- und Haarfarbe, Figur oder Größe helfen dem Leser sich mit den Romanfiguren anzufreunden. So ist zum Beispiel auch die Erwähnung der elterlichen Konditorei der jungen Kommissarin positiv.

Ich gebe zu, dass ich ab dem Tod des „Helden“ aus dem Lager und der Verhaftung des Kindermörders nur noch quergelesen habe. Unzählige Seiten, die dem eigentlichen Ende folgen: Das war wirklich zu viel des Guten. Die beiden Happyend-Geschichten waren absehbar, eine kurze Erwähnung hätte genügt. Dafür weiss man nicht genau, was mit den beiden jungen kongolesischen ehemaligen Babysoldaten geschieht. Deren Schicksal bleibt im Verschwommenen.

Die wenigen orthografischen Fehler findet man in jedem Buch. Doch die Zeugin Gerlinde Gruber, die mit dem Cockerspaniel, wird nach wenigen Seiten zu Marina Gruber.
Als schwerwiegend habe ich empfunden, dass zwei sechzehnjährige Kongolesen, Kindersoldaten ohne Schulbildung, bei einem komplexen Verhör englisch sprechen und keinen Dolmetscher brauchen. Im Kongo ist die Amtssprache französisch, doch ungebildete Menschen sprechen oft nur ihren Stammesdialekt.

Fazit: Ein interessantes Thema mit guten Basisdaten wurde leider viel zu langatmig und mit wenig Tiefgang erzählt. Ein professionelles Lektorat hätte der Autorin dazu geraten auf die Hälfte zusammenzustreichen und den Protagonisten Farbe zu geben. Der Roman, in der bei entsprechender Überarbeitung ein hohes Potential liegt, erhält von mir in der aktuellen Version drei Sterne, was dem Urteil „nicht schlecht“ entspricht.
33 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2014
Super Roman ganz nahe am aktuellen Geschehen.
Tolle plastische Wortwahl. Interessante Einsichten zum Thema Asyl
Und zum Thema Flüchtlinge.
Weiter So!
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am 16. August 2014
Dieser Roman war einmal etwas völlig anderes!!!!

Allerdings hat er mich so sehr gefesselt, daß ich in fast in einen Durchgang gelesen habe
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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