Im Vergleich mit dem grandiosen "DIE BIBEL NACH BIFF", dem frischen "DER LUSTMOLCH" und der abenteuerlichen "HIMMELSGÖTTIN" fällt "FLOSSEN WEG" leider ganz deutlich zurück. Dies sowohl im Hinblick auf Originalität als auch im Hinblick auf - den eigentlich das Besondere an Moore`s Büchern ausmachenden - skurrilen Humor. Einzig die Figur des KONA mit seinem Sprachkauderwelsch wird ein bißchen dem gerecht, was man von einem Buch dieses Autors erwartet.
DIE STORY:
Nathan Quinn, kurz Nate genannt, ist Walforscher. Er betreibt seine Studien von Lahaina aus, einer Walfängerstadt auf Maui. Als Meeresbiologe interessiert er sich für den Gesang der Buckelwale, die es zu bestimmten Zeiten in den dortigen Gewässern zu hauf zu hören gibt. Die Erfüllung seines Forscherlebens wäre die Entschlüsselung dieses Gesanges und der Grund ihres Gesanges. Zu seinem Team gehört sein alter Kumpel Clay als Fotograf und die Assistentin Amy (eine junge Forscherin) und Kona (ein Surfer, der in den Tag hinein kifft und sich etwas Taschengeld verdienen muß). Dann passieren merkwürdige Dinge. Nate meint auf der Fluke eines beobachteten Wales die Worte "Flossen Weg" gelesen zu haben, das Forschungsbüro wird verwüstet und Tonbandaufnahmen der Walgesänge werden geraubt, bei einer auf der Insel lebenden "komischen Alten", die Nate und Clay finanziell unterstützt, versucht ein Wal mehrmals per Telefon ein Pastami-Sandwich zu bestellen und das Boot von Clay wird versenkt. Schließlich wird Nate bei einem Tauchgang von einem Buckelwal verschluckt und die Reise (á la Jonas) in eine nie für möglich gehaltene verborgene Unterwasserwelt beginnt...
FAZIT:
Wie bereits eingangs erwähnt, hält dieses Buch keinesfalls die hohen Erwartungen, die man angesichts der anderen Bücher Moore`s hegt. Streckenweise wirkt die Geschichte etwas verkrampft. Letztendlich mag dies seinen Grund darin haben, daß die Grundidee zu diesem Roman wohl nicht vom Autor selbst stammt. Denn in seinem Nachwort erwähnt Moore, daß Nicholas Ellison, sein Agent, einmal vor ein paar Jahren gesagt haben soll: "Hey wie wäre es mit einem Buch über Walgesänge? Ich weiß nicht ... angenommen sie hätten einen Sinn. Las Dir was einfallen." Auch habe ich den Eindruck gewonnen, daß Moore dieses Buch eigentlich wegen eines anderen Anliegens, nämlich dem Umwelt- und Naturschutz - insbesondere dem Walschutz - wegen geschrieben hat. Jedenfalls enthält das Buch in dem Nachwort "Schutz" einen entsprechenden Apell und Aufruf.
Also - wie immer - viel Spaß beim (Nach-) Lesen!
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Flossen weg!: Roman Taschenbuch – 1. April 2005
Englisch Ausgabe
von
Christopher Moore
(Autor),
Jörn Ingwersen
(Übersetzer)
|
Christopher Moore
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe416 Seiten
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SpracheEnglisch
-
HerausgeberGoldmann Verlag
-
Erscheinungstermin1. April 2005
-
Abmessungen11.6 x 3 x 18.4 cm
-
ISBN-103442542081
-
ISBN-13978-3442542086
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Produktinformation
- Herausgeber : Goldmann Verlag (1. April 2005)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 416 Seiten
- ISBN-10 : 3442542081
- ISBN-13 : 978-3442542086
- Abmessungen : 11.6 x 3 x 18.4 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Eine Warnung an dieser Stelle: Seien Sie darauf gefasst, dass Sie das Buch erst dann wieder zur Seite legen werden, wenn Sie die letzte Seite gelesen haben. Und: Sie werden so manche Lachfalte mehr haben." (Dynamit)
"Wirklich ein kurzweiliges Lesefest und super witzig geschrieben." (Raveline)
"Wirklich ein kurzweiliges Lesefest und super witzig geschrieben." (Raveline)
Klappentext
Deutsche Pressestimmen zu "Die Bibel nach Biff":
"Eine Warnung an dieser Stelle: Seien Sie darauf gefasst, dass Sie das Buch erst dann wieder zur Seite legen werden, wenn Sie die letzte Seite gelesen haben. Und: Sie werden so manche Lachfalte mehr haben."
Dynamit
"Wirklich ein kurzweiliges Lesefest und super witzig geschrieben."
Raveline
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Der ehemalige Journalist Christopher Moore arbeitete als Dachdecker, Kellner, Fotograf und Versicherungsvertreter, bevor er anfing, Romane zu schreiben. Seine Bücher haben in Amerika längst Kultstatus, und auch im deutschsprachigen Raum wächst die Fangemeinde beständig. Christopher Moore liebt – nach eigenen Angaben – den Ozean, Elefanten-Polo, Käsecracker, Acid Jazz und das Kraulen von Fischottern. Er mag aber weder Salmonellen noch Autoverkehr und erst recht nicht gemeine Menschen. Der Autor lebt in San Francisco, Kalifornien.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
1
Groß und schlüpfrig.
Nächste Frage?
Amy nannte den Wal »Pummelchen«.
Er war sechzehn Meter lang, breiter als ein Stadtbus und wog vierzig Tonnen. Ein wohlplatzierter Schlag seiner mächtigen Schwanzflosse könnte das Fiberglasboot mühelos zersplittern, und an die Besatzung würden nur noch rote Pfützen in den Fluten vor Hawaii erinnern. Amy beugte sich über die Reling und ließ das Hydrophon zum Wal hinunter. »Guten Morgen, Pummelchen« sagte sie.
Nathan Quinn schüttelte den Kopf. Er musste aufpassen, dass ihm bei Amys zuckersüßem Getue nicht übel wurde, während er verstohlen einen Blick auf ihren Hintern warf und sich dabei ein wenig schäbig fühlte. Wissenschaft konnte eine komplexe Angelegenheit sein. Nate war Wissenschaftler. Amy war ebenfalls Wissenschaftlerin, aber in Khaki-Shorts sah sie einfach umwerfend aus, rein wissenschaftlich betrachtet.
Unter ihnen sang der Wal, und das Boot vibrierte bei jedem Ton. Vorn am Bug fing die Reling an zu summen, und Nate spürte, wie die tieferen Töne in seinem Brustkorb widerhallten. Der Wal war bei einem Teil des Liedes angekommen, den man »die grünen Melodien« nannte, eine lange Tonfolge, die sich anhörte, als kurvte ein Krankenwagen durch Wackelpudding. Ein weniger geübter Zuhörer hätte vielleicht angenommen, der Wal sagte »Hallo« und freute sich des Lebens, wollte alle Welt wissen lassen, dass es ihn gab und er gut drauf war, aber Nate war ein erfahrener Zuhörer, vielleicht der erfahrenste von allen, und für seine geübten Ohren klang es, als sagte der Wal … tja, im Grunde hatte er keine Ahnung, was der Wal eigentlich sagte. Deshalb dümpelten sie ja hier draußen vor Maui in einem kleinen Motorboot herum und würgten um sieben Uhr morgens ihr Frühstück herunter: Niemand wusste, wieso die Buckelwale sangen. Seit fünfundzwanzig Jahren belauschte, beobachtete, fotografierte Nate die Tiere und piekste sie mit Stöcken, aber er hatte immer noch keine Ahnung, wieso sie eigentlich sangen.
»Er ist bei seinen ›Ribbits‹, sagte Amy, als sie den Teil des Walgesangs erkannte, der normalerweise kam, kurz bevor das Tier auftauchte. »Ribbit« war der wissenschaftliche Begriff für dieses Geräusch, denn genau so hörte es sich an – wie ein Quaken. Wissenschaft konnte manchmal ganz einfach sein.
Nate spähte über die Reling und sah den Wal, der etwa fünfzehn Meter unter ihnen kopfüber im Wasser hing. Fluke und Brustflossen waren weiß, ein leuchtend blaues V im dunkelblauen Wasser. Das große Tier lag still, als schwebte es durchs All, wie der letzte Wächter einer ausgestorbenen Rasse Weltraumreisender, nur gab es Laute von sich, die eher zu einem daumengroßen Baumfrosch als zu einer archaischen Superrasse gepasst hätten. Nate lächelte. Er mochte die »Ribbits«. Der Wal schlug einmal kurz mit seinem Schwanz und war für Nate nicht mehr zu sehen.
»Er kommt rauf«, sagte Nate.
Amy nahm ihre Kopfhörer ab und griff sich die vollautomatische Nikon mit dem 300 mm-Objektiv. Eilig zog Nate das Hydrophon hoch und rollte das nasse Tau am Boden vor seinen Füßen auf. Er wandte sich dem Kontrollpult zu und ließ den Motor an.
Dann warteten sie.
Hinter sich hörten sie einen Wal ausblasen. Beide fuhren herum und sahen eine Säule aus Wasserdampf in der Luft hängen, aber sie war weit entfernt, gut dreihundert Meter hinter ihnen, zu weit, als dass es ihr Wal sein konnte. Das war das Problem mit diesen Gewässern zwischen Maui und Lanai. Es gab dort so viele Wale, dass es oft nicht einfach war, den einen, den man beobachtete, von den hunderten anderer zu unterscheiden. Die Menge der Tiere war Segen und Fluch zugleich.
»Ist das da unser Bursche?«, fragte Amy. Alle Sänger waren männlich. Zumindest soweit sie wussten. Die DNS-Tests hatten es ergeben.
»Glaub ich nicht.«
Weiter links blies noch einer aus, erheblich näher. Nate konnte die weiße Fluke, die beiden Schaufeln seiner Schwanzflosse, unter Wasser sehen, selbst auf hundert Meter Entfernung. Amy startete ihre Stoppuhr. Nate schob den Gashebel nach vorn, und schon waren sie unterwegs. Amy drückte ein Knie gegen die Konsole, um sich abzustützen, und hielt die Kamera auf den Wal gerichtet, während das Boot durch die Wellen pflügte. Drei-, viermal würde er ausblasen, dann seine Fluke zeigen und abtauchen. Amy musste bereit sein, wenn der Wal tauchte, um ein gutes Bild von seiner Schwanzflosse zu bekommen, damit er identifiziert und katalogisiert werden konnte. Als sie bis auf dreißig Meter herangekommen waren, nahm Nate Gas weg und hielt das Boot in Position. Noch einmal blies der Wal, und sie waren so nah dran, dass sie etwas von dem Sprühnebel abbekamen. Er stank nicht nach Fisch und Mundgeruch wie die Wale, mit denen man es in Alaska zu tun hatte. Buckelwale fraßen nichts, wenn sie vor Hawaii waren.
Der Wal zeigte seine Fluke, und Amy schoss zwei Bilder mit der Nikon.
»Braver Junge«, sagte Amy zu dem Wal. Sie drückte ihre Stoppuhr.
Nate stellte den Motor ab, und das Boot schaukelte in der sanften Dünung. Er warf das Hydrophon über Bord, dann drückte er den Aufnahmeknopf am Rekorder, der mit einem elastischen Band am Pult befestigt war. Amy legte die Kamera auf den Sitz vor dem Pult, dann nahm sie ihr Notizbuch aus der wasserdichten Tasche.
»Er ist bei genau sechzehn Minuten«, sagte Amy, checkte die Tauchzeit, hielt sie in ihrem Notizbuch fest und schrieb Zeit und Bildziffern auf den Film, den sie eben verschossen hatte. Nate las ihr die laufende Nummer vom Rekorder vor, dann Längen- und Breitengrad vom tragbaren GPS-Gerät. Amy legte die Aufzeichnungen weg, und sie lauschten. Diesmal waren sie nicht direkt über dem Wal, konnten ihn aber aus den Lautsprechern des Rekorders singen hören. Nate setzte seine Kopfhörer auf und lehnte sich zurück.
So war das mit der Feldforschung. Augenblicke frenetischer Aktivität, gefolgt von endlosen Phasen des Wartens. (Nates erste Ex-Frau hatte einmal angemerkt, das sei in ihrem Sexualleben auch nicht anders gewesen, aber da waren sie schon nicht mehr zusammen, und sie hatte ihm nur eins auswischen wollen.) Im Grunde war es mit dem Warten vor Maui nicht so schlimm … zehn, fünfzehn Minuten am Stück. Als er im Nordatlantik über Glattwale geforscht hatte, musste Nate manchmal wochenlang warten, bis er einen Nordkaper fand, den er beobachten konnte. Normalerweise nutzte er die Tauchzeit, um darüber nachzudenken, ob er sich nicht besser einen richtigen Job hätte suchen sollen, einen, bei dem man auch Geld verdiente und die Wochenenden frei hatte, oder wenigstens irgendwas, bei dem die Ergebnisse seiner Arbeit greifbarer waren, wie etwa beim Versenken von Walfangschiffen – als Pirat und Retter.
Heute gab sich Nate alle Mühe, Amy nicht dabei zu beobachten, wie sie sich mit Sonnencreme einrieb. Amy war eine Schneeflocke im Land der Sonnenbräune. Die meisten Walforscher verbrachten viel Zeit unter freiem Himmel, auf dem Wasser – größtenteils ein unerschrockener Haufen, der gern an der frischen Luft war, Leute, die ihre von Wind und Sonne gegerbten Gesichter wie Kriegsveteranen stolz zur Schau trugen. Es gab nur wenige ohne diesen semipermanenten Waschbären-Look um die Augen und sonnengebleichtes Haar oder so eine schuppige, kahle Stelle am Hinterkopf. Amy dagegen hatte milchweiße Haut und glattes, kurzes, schwarzes Haar, so dunkel, dass manche Strähnen in der Sonne Hawaiis blau leuchteten. Sie trug kastanienbraunen Lippenstift, was in dieser Umgebung so atemberaubend unpassend wirkte, dass es schon fast komisch war. Sie sah aus wie die Königin der pazifischen Gruftis, was tatsächlich auch einer der Gründe war, weshalb ihre Anwesenheit Nate derart verwirrte. (Er sagte sich: Ein wohlgeformter Hintern – selbst halb nackt – war nur ein wohlgeformter Hintern, aber hängte man einen wohlgeformten Hintern an eine blitzgescheite Frau und fügte einen Hauch Unbeholfenheit hinzu, schon hatte man … na ja, Probleme.)
Nate sah nicht hin, als sie den Sonnenschutzfaktor 50 auf ihren...
Groß und schlüpfrig.
Nächste Frage?
Amy nannte den Wal »Pummelchen«.
Er war sechzehn Meter lang, breiter als ein Stadtbus und wog vierzig Tonnen. Ein wohlplatzierter Schlag seiner mächtigen Schwanzflosse könnte das Fiberglasboot mühelos zersplittern, und an die Besatzung würden nur noch rote Pfützen in den Fluten vor Hawaii erinnern. Amy beugte sich über die Reling und ließ das Hydrophon zum Wal hinunter. »Guten Morgen, Pummelchen« sagte sie.
Nathan Quinn schüttelte den Kopf. Er musste aufpassen, dass ihm bei Amys zuckersüßem Getue nicht übel wurde, während er verstohlen einen Blick auf ihren Hintern warf und sich dabei ein wenig schäbig fühlte. Wissenschaft konnte eine komplexe Angelegenheit sein. Nate war Wissenschaftler. Amy war ebenfalls Wissenschaftlerin, aber in Khaki-Shorts sah sie einfach umwerfend aus, rein wissenschaftlich betrachtet.
Unter ihnen sang der Wal, und das Boot vibrierte bei jedem Ton. Vorn am Bug fing die Reling an zu summen, und Nate spürte, wie die tieferen Töne in seinem Brustkorb widerhallten. Der Wal war bei einem Teil des Liedes angekommen, den man »die grünen Melodien« nannte, eine lange Tonfolge, die sich anhörte, als kurvte ein Krankenwagen durch Wackelpudding. Ein weniger geübter Zuhörer hätte vielleicht angenommen, der Wal sagte »Hallo« und freute sich des Lebens, wollte alle Welt wissen lassen, dass es ihn gab und er gut drauf war, aber Nate war ein erfahrener Zuhörer, vielleicht der erfahrenste von allen, und für seine geübten Ohren klang es, als sagte der Wal … tja, im Grunde hatte er keine Ahnung, was der Wal eigentlich sagte. Deshalb dümpelten sie ja hier draußen vor Maui in einem kleinen Motorboot herum und würgten um sieben Uhr morgens ihr Frühstück herunter: Niemand wusste, wieso die Buckelwale sangen. Seit fünfundzwanzig Jahren belauschte, beobachtete, fotografierte Nate die Tiere und piekste sie mit Stöcken, aber er hatte immer noch keine Ahnung, wieso sie eigentlich sangen.
»Er ist bei seinen ›Ribbits‹, sagte Amy, als sie den Teil des Walgesangs erkannte, der normalerweise kam, kurz bevor das Tier auftauchte. »Ribbit« war der wissenschaftliche Begriff für dieses Geräusch, denn genau so hörte es sich an – wie ein Quaken. Wissenschaft konnte manchmal ganz einfach sein.
Nate spähte über die Reling und sah den Wal, der etwa fünfzehn Meter unter ihnen kopfüber im Wasser hing. Fluke und Brustflossen waren weiß, ein leuchtend blaues V im dunkelblauen Wasser. Das große Tier lag still, als schwebte es durchs All, wie der letzte Wächter einer ausgestorbenen Rasse Weltraumreisender, nur gab es Laute von sich, die eher zu einem daumengroßen Baumfrosch als zu einer archaischen Superrasse gepasst hätten. Nate lächelte. Er mochte die »Ribbits«. Der Wal schlug einmal kurz mit seinem Schwanz und war für Nate nicht mehr zu sehen.
»Er kommt rauf«, sagte Nate.
Amy nahm ihre Kopfhörer ab und griff sich die vollautomatische Nikon mit dem 300 mm-Objektiv. Eilig zog Nate das Hydrophon hoch und rollte das nasse Tau am Boden vor seinen Füßen auf. Er wandte sich dem Kontrollpult zu und ließ den Motor an.
Dann warteten sie.
Hinter sich hörten sie einen Wal ausblasen. Beide fuhren herum und sahen eine Säule aus Wasserdampf in der Luft hängen, aber sie war weit entfernt, gut dreihundert Meter hinter ihnen, zu weit, als dass es ihr Wal sein konnte. Das war das Problem mit diesen Gewässern zwischen Maui und Lanai. Es gab dort so viele Wale, dass es oft nicht einfach war, den einen, den man beobachtete, von den hunderten anderer zu unterscheiden. Die Menge der Tiere war Segen und Fluch zugleich.
»Ist das da unser Bursche?«, fragte Amy. Alle Sänger waren männlich. Zumindest soweit sie wussten. Die DNS-Tests hatten es ergeben.
»Glaub ich nicht.«
Weiter links blies noch einer aus, erheblich näher. Nate konnte die weiße Fluke, die beiden Schaufeln seiner Schwanzflosse, unter Wasser sehen, selbst auf hundert Meter Entfernung. Amy startete ihre Stoppuhr. Nate schob den Gashebel nach vorn, und schon waren sie unterwegs. Amy drückte ein Knie gegen die Konsole, um sich abzustützen, und hielt die Kamera auf den Wal gerichtet, während das Boot durch die Wellen pflügte. Drei-, viermal würde er ausblasen, dann seine Fluke zeigen und abtauchen. Amy musste bereit sein, wenn der Wal tauchte, um ein gutes Bild von seiner Schwanzflosse zu bekommen, damit er identifiziert und katalogisiert werden konnte. Als sie bis auf dreißig Meter herangekommen waren, nahm Nate Gas weg und hielt das Boot in Position. Noch einmal blies der Wal, und sie waren so nah dran, dass sie etwas von dem Sprühnebel abbekamen. Er stank nicht nach Fisch und Mundgeruch wie die Wale, mit denen man es in Alaska zu tun hatte. Buckelwale fraßen nichts, wenn sie vor Hawaii waren.
Der Wal zeigte seine Fluke, und Amy schoss zwei Bilder mit der Nikon.
»Braver Junge«, sagte Amy zu dem Wal. Sie drückte ihre Stoppuhr.
Nate stellte den Motor ab, und das Boot schaukelte in der sanften Dünung. Er warf das Hydrophon über Bord, dann drückte er den Aufnahmeknopf am Rekorder, der mit einem elastischen Band am Pult befestigt war. Amy legte die Kamera auf den Sitz vor dem Pult, dann nahm sie ihr Notizbuch aus der wasserdichten Tasche.
»Er ist bei genau sechzehn Minuten«, sagte Amy, checkte die Tauchzeit, hielt sie in ihrem Notizbuch fest und schrieb Zeit und Bildziffern auf den Film, den sie eben verschossen hatte. Nate las ihr die laufende Nummer vom Rekorder vor, dann Längen- und Breitengrad vom tragbaren GPS-Gerät. Amy legte die Aufzeichnungen weg, und sie lauschten. Diesmal waren sie nicht direkt über dem Wal, konnten ihn aber aus den Lautsprechern des Rekorders singen hören. Nate setzte seine Kopfhörer auf und lehnte sich zurück.
So war das mit der Feldforschung. Augenblicke frenetischer Aktivität, gefolgt von endlosen Phasen des Wartens. (Nates erste Ex-Frau hatte einmal angemerkt, das sei in ihrem Sexualleben auch nicht anders gewesen, aber da waren sie schon nicht mehr zusammen, und sie hatte ihm nur eins auswischen wollen.) Im Grunde war es mit dem Warten vor Maui nicht so schlimm … zehn, fünfzehn Minuten am Stück. Als er im Nordatlantik über Glattwale geforscht hatte, musste Nate manchmal wochenlang warten, bis er einen Nordkaper fand, den er beobachten konnte. Normalerweise nutzte er die Tauchzeit, um darüber nachzudenken, ob er sich nicht besser einen richtigen Job hätte suchen sollen, einen, bei dem man auch Geld verdiente und die Wochenenden frei hatte, oder wenigstens irgendwas, bei dem die Ergebnisse seiner Arbeit greifbarer waren, wie etwa beim Versenken von Walfangschiffen – als Pirat und Retter.
Heute gab sich Nate alle Mühe, Amy nicht dabei zu beobachten, wie sie sich mit Sonnencreme einrieb. Amy war eine Schneeflocke im Land der Sonnenbräune. Die meisten Walforscher verbrachten viel Zeit unter freiem Himmel, auf dem Wasser – größtenteils ein unerschrockener Haufen, der gern an der frischen Luft war, Leute, die ihre von Wind und Sonne gegerbten Gesichter wie Kriegsveteranen stolz zur Schau trugen. Es gab nur wenige ohne diesen semipermanenten Waschbären-Look um die Augen und sonnengebleichtes Haar oder so eine schuppige, kahle Stelle am Hinterkopf. Amy dagegen hatte milchweiße Haut und glattes, kurzes, schwarzes Haar, so dunkel, dass manche Strähnen in der Sonne Hawaiis blau leuchteten. Sie trug kastanienbraunen Lippenstift, was in dieser Umgebung so atemberaubend unpassend wirkte, dass es schon fast komisch war. Sie sah aus wie die Königin der pazifischen Gruftis, was tatsächlich auch einer der Gründe war, weshalb ihre Anwesenheit Nate derart verwirrte. (Er sagte sich: Ein wohlgeformter Hintern – selbst halb nackt – war nur ein wohlgeformter Hintern, aber hängte man einen wohlgeformten Hintern an eine blitzgescheite Frau und fügte einen Hauch Unbeholfenheit hinzu, schon hatte man … na ja, Probleme.)
Nate sah nicht hin, als sie den Sonnenschutzfaktor 50 auf ihren...
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Rezension aus Deutschland vom 11. Juli 2005
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Rezension aus Deutschland vom 8. Februar 2018
Verifizierter Kauf
... die ganze Story ist mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen, obwohl ich C. Moore als Autoren total toll finde.
Rezension aus Deutschland vom 7. Februar 2021
Verifizierter Kauf
Langweilig und nur für Fischliebhaber zu empfehlen.
Rezension aus Deutschland vom 27. April 2011
Verifizierter Kauf
Guten Tag.
Der Titel sagt bereits alles.
Kann man lesen muß man aber nicht außer man hat nichts besseres zu tun.
Ich weiß das das keine akzentuierte Kritik von mir ist aber warum begründen weshalb ich mich gelangweilt habe.
Interessant von der Grundidee:
Flossen weg 2003
Der Schwarm 2004 ?
Allerdings auch schon lange lange vorher Thema bei Alan Dean Foster.
Gruß
Osüjah
Der Titel sagt bereits alles.
Kann man lesen muß man aber nicht außer man hat nichts besseres zu tun.
Ich weiß das das keine akzentuierte Kritik von mir ist aber warum begründen weshalb ich mich gelangweilt habe.
Interessant von der Grundidee:
Flossen weg 2003
Der Schwarm 2004 ?
Allerdings auch schon lange lange vorher Thema bei Alan Dean Foster.
Gruß
Osüjah
Rezension aus Deutschland vom 28. Juli 2011
Mein erstes Buch von Christopher Moore war "Ein todsicherer Job" und sorgte bei mir für diverse Lachattacken und Bauchmuskelkater. Ich war begeistert und bald musste das nächste Buch des Autors her. "Die Bibel nach Biff" dämpfte meine Begeisterung jedoch ziemlich, denn nach der Hälfte des Buches empfand ich die Story als ziemlich flach und nur bedingt witzig. Egal, die Geschmäcker sind eben unterschiedlich, nicht jedes Buch eines Autors kann für jeden ein Knaller sein. Der Klappentext von "Flossen weg!" klang jedenfalls wieder sehr vielversprechend und so vertiefte ich mich frohen Mutes in die Lektüre. Noch schneller als beim letzten Mal musste ich allerdings feststellen, dass ich abermals enttäuscht werden würde.
Selten habe ich so eine plump und hölzern gestaltete Story gelesen. Die Charaktere sind fast ohne Ausnahme ziemlich schräg, um nicht zu sagen, vollkommen gestört. An sich müsste das kein Problem, sondern könnte sehr unterhaltsam sein, doch leider agieren die Protagonisten die meiste Zeit nur ermüdend statisch. Mir fehlte einfach eine gewisse Dynamik, etwas, was einen mitreißt. Ab und zu entlockten mir die Dialoge ein Kichern, doch das war es auch schon. (Ok, ich will Emily 7 nicht unterschlagen... Dieses Walbengel-Mädchen war wirklich süß und ihr Verhalten ebenfalls mehrmals der Auslöser für ein fettes Grinsen.)
Bis es zur angekündigten Begegnung mit den Walen kommt, vergeht allerdings sehr viel Zeit, die Seiten flogen leider nicht dahin, sondern ich quälte mich durch die sehr langatmigen, langweiligen Passagen. So zackig und lustig, wie es der Klappentext schildert, läuft es nämlich leider nicht ab, auch wenn ich die ganze Zeit auf Besserung hoffte.
Auch das würde ich nicht als allzu störend betrachten, wenn die Welt der Wale wirklich wundersam faszinierend gestaltet worden wäre, und nicht einfach nur durchgeknallt. Mit Durchgeknalltem habe ich normalerweise kein Problem, aber wenn Penisschwingende Wal-Mensch-Wesen und ein irrer Wissenschaftler plötzlich die Rettung der Erde in den Händen halten, komme ich anscheinend nicht mehr mit.
Der wahrscheinlich als lustiger Auflockerer gedachte Kona, ein kiffender, ständig paarungsbereiter Surfer, mag ja in seinem Dauerrausch noch ganz nett sein, doch an die ständig auf Rubbeln und Peniskontakt gepolten Walbengel konnte ich mich nicht gewöhnen, egal, wie oft sie ihre Genitalien durch die Gegend wirbelten.
Der Plot an sich kann auch nicht wirklich begeistern. Bis zur Fluken-Botschaft "Flossen weg!" plätschert die Story ganz nett vor sich hin, aber danach geht es nur noch drunter und drüber, leider auch in wenig mitreißenden Stil. Passagen mit Quinn im Wal (dem Wahnsinn nahe) und chaotischen Szenen seiner Freunde (ebenfalls dem Wahnsinn nahe), die nicht an seinen Tod glauben und ihn finden und retten wollen, wechseln sich ab und ab und ab und nochmals ab, aber wirklich viel passiert bis kurz vorm Ende nicht mehr.
Die plötzlich ganz einfache Flucht aus dem Waluniversum mit zuckersüßem Happy End für alle, ist leider auch absolut nicht lustig. Die Erklärung, wie eben dieses Universum entstanden ist und wie es funktioniert, war durchaus nachvollziehbar und eine schräge Idee, doch der Bezug auf das Göttliche absolut nicht mein Geschmack. Gooville (die Heimat der Walbengel) und die Walschiffe (ihre Transportmittel) habe ich als ebenso eklig empfunden wie Nate, was hauptsächlich daran lag, dass ständig auf die riesigen, schmatzenden Schließmuskel hingewiesen wurde, die überall zum Einsatz kommen. Bäh.
Insgesamt gesehen, besonders unter Einbeziehung der Anmerkungen des Autors und dem letzten Abschnitt "Schutz", habe ich eher das Gefühl, dass auf das bedrohte Leben und mögliche Aussterben der Wale aufmerksam gemacht werden sollte. Auf jeden Fall ein guter Grund, ein Buch zu schreiben, doch in diesem Rahmen leider misslungen.
Ich erwartete von diesem Buch eine Story voller Witz, cleveren Aussagen, liebevollem Spott und kurzweilige Unterhaltung. Das konnte ich hier nur in winzigen Ansätzen entdecken und deshalb ist mein Rat nach der Lektüre, sich an die Warnung des Buchtitels zu halten: Flossen weg!
Selten habe ich so eine plump und hölzern gestaltete Story gelesen. Die Charaktere sind fast ohne Ausnahme ziemlich schräg, um nicht zu sagen, vollkommen gestört. An sich müsste das kein Problem, sondern könnte sehr unterhaltsam sein, doch leider agieren die Protagonisten die meiste Zeit nur ermüdend statisch. Mir fehlte einfach eine gewisse Dynamik, etwas, was einen mitreißt. Ab und zu entlockten mir die Dialoge ein Kichern, doch das war es auch schon. (Ok, ich will Emily 7 nicht unterschlagen... Dieses Walbengel-Mädchen war wirklich süß und ihr Verhalten ebenfalls mehrmals der Auslöser für ein fettes Grinsen.)
Bis es zur angekündigten Begegnung mit den Walen kommt, vergeht allerdings sehr viel Zeit, die Seiten flogen leider nicht dahin, sondern ich quälte mich durch die sehr langatmigen, langweiligen Passagen. So zackig und lustig, wie es der Klappentext schildert, läuft es nämlich leider nicht ab, auch wenn ich die ganze Zeit auf Besserung hoffte.
Auch das würde ich nicht als allzu störend betrachten, wenn die Welt der Wale wirklich wundersam faszinierend gestaltet worden wäre, und nicht einfach nur durchgeknallt. Mit Durchgeknalltem habe ich normalerweise kein Problem, aber wenn Penisschwingende Wal-Mensch-Wesen und ein irrer Wissenschaftler plötzlich die Rettung der Erde in den Händen halten, komme ich anscheinend nicht mehr mit.
Der wahrscheinlich als lustiger Auflockerer gedachte Kona, ein kiffender, ständig paarungsbereiter Surfer, mag ja in seinem Dauerrausch noch ganz nett sein, doch an die ständig auf Rubbeln und Peniskontakt gepolten Walbengel konnte ich mich nicht gewöhnen, egal, wie oft sie ihre Genitalien durch die Gegend wirbelten.
Der Plot an sich kann auch nicht wirklich begeistern. Bis zur Fluken-Botschaft "Flossen weg!" plätschert die Story ganz nett vor sich hin, aber danach geht es nur noch drunter und drüber, leider auch in wenig mitreißenden Stil. Passagen mit Quinn im Wal (dem Wahnsinn nahe) und chaotischen Szenen seiner Freunde (ebenfalls dem Wahnsinn nahe), die nicht an seinen Tod glauben und ihn finden und retten wollen, wechseln sich ab und ab und ab und nochmals ab, aber wirklich viel passiert bis kurz vorm Ende nicht mehr.
Die plötzlich ganz einfache Flucht aus dem Waluniversum mit zuckersüßem Happy End für alle, ist leider auch absolut nicht lustig. Die Erklärung, wie eben dieses Universum entstanden ist und wie es funktioniert, war durchaus nachvollziehbar und eine schräge Idee, doch der Bezug auf das Göttliche absolut nicht mein Geschmack. Gooville (die Heimat der Walbengel) und die Walschiffe (ihre Transportmittel) habe ich als ebenso eklig empfunden wie Nate, was hauptsächlich daran lag, dass ständig auf die riesigen, schmatzenden Schließmuskel hingewiesen wurde, die überall zum Einsatz kommen. Bäh.
Insgesamt gesehen, besonders unter Einbeziehung der Anmerkungen des Autors und dem letzten Abschnitt "Schutz", habe ich eher das Gefühl, dass auf das bedrohte Leben und mögliche Aussterben der Wale aufmerksam gemacht werden sollte. Auf jeden Fall ein guter Grund, ein Buch zu schreiben, doch in diesem Rahmen leider misslungen.
Ich erwartete von diesem Buch eine Story voller Witz, cleveren Aussagen, liebevollem Spott und kurzweilige Unterhaltung. Das konnte ich hier nur in winzigen Ansätzen entdecken und deshalb ist mein Rat nach der Lektüre, sich an die Warnung des Buchtitels zu halten: Flossen weg!
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Rezension aus Deutschland vom 11. August 2011
Dies ist wahrlich nicht das erste Buch von Chr. Moore, das ich gelesen habe - aber wahrscheinlich dasjenige, das mich am meisten beeindruckt hat, was um so erstaunlicher ist, weil ich es mitten drin sogar weglegen wollte (was mir alten Leseratte so gut wie nie passiert) Zum Inhalt schreibe ich jetzt mal nix; das haben andere schon für mich erledigt.
Es ist meisterlich, wie Moore den Bogen von einem einigermassen interessanten Anfang über einen teilweise absolut nervtötenden Mittelteil zu einem wunderbaren Ende spannt. Wunderbar nicht deshalb, weil am Ende alles gut ist (denn das ist es nicht), sondern weil unsere Helden allesamt ihr bisheriges Leben wahrlich über Bord werfen um das zu tun, was sie sich immer schon erträumt aber nie getraut haben ("Piraten habenŽs gut"). Wünschen wir uns das nicht alle?
Bislang habe ich den Autor noch in keinem seiner Bücher wiedergefunden, aber hier war ich nach drei Vierteln sicher: Kona!! Er ist es! Zum Schluß geriet ich inŽs Wanken.....ist er am Ende nicht vielleicht doch Emily 7...? Ich schätze, ich frag ihn mal...
Es ist meisterlich, wie Moore den Bogen von einem einigermassen interessanten Anfang über einen teilweise absolut nervtötenden Mittelteil zu einem wunderbaren Ende spannt. Wunderbar nicht deshalb, weil am Ende alles gut ist (denn das ist es nicht), sondern weil unsere Helden allesamt ihr bisheriges Leben wahrlich über Bord werfen um das zu tun, was sie sich immer schon erträumt aber nie getraut haben ("Piraten habenŽs gut"). Wünschen wir uns das nicht alle?
Bislang habe ich den Autor noch in keinem seiner Bücher wiedergefunden, aber hier war ich nach drei Vierteln sicher: Kona!! Er ist es! Zum Schluß geriet ich inŽs Wanken.....ist er am Ende nicht vielleicht doch Emily 7...? Ich schätze, ich frag ihn mal...