Fred Feuerstein stößt bei der Arbeit im Steinbruch zufällig auf eine alte Schatzkarte. Er entschließt sich dazu, den Schatz zu suchen und seine Frau Wilma damit zu überraschen. Er macht sich auf, dem Weg auf der Karte zu folgen. Allerdings steckt dieser Weg voller Gefahren und Fallen, die manchmal nur schwer zu meistern sind. Darüber hinaus scheint Fred Feuerstein nicht der einzige Steinzeitmensch zu sein, der es auf die Karte bzw. den gut bewachten Schatz abgesehen hat...
Dieses Jump 'n' Run wurde 1993 von der Taito Corporation veröffentlicht. Ich habe es wenige Jahre später zum Geburtstag geschenkt bekommen. Es war das erste Spiel für den Game Boy, das ich jemals besessen habe. Ich habe mich ehrlich gesagt nie sonderlich für die TV-Serie interessiert, fand das Spiel aber dennoch vom ersten Moment an unterhaltsam. Es ist umso trauriger, dass ich es nie komplett durchgespielt habe. Das wird daran liegen, dass die sieben Gebiete, durch die man Fred Feuerstein steuern muss, sich in ihrem Schwierigkeitsgrad mit der Zeit enorm steigern. Spätestens ab der fünften Stage stoßen auch erfahrene Spieler stellenweise noch an ihre Grenzen. Aus diesem Grund halte ich dieses Spiel für Menschen mit einer geringen Frustrationstoleranz und besonders für Kinder nicht geeignet. Misserfolge und lange Anlaufzeiten werden hier vor allem am Ende keine Fremdworte sein.
Stage 1: Bedrock
Stage 2: Desert Rock
Stage 3: Car Stage
Stage 4: Dark Ship
Stage 5: Sea Bottom
Stage 6: Car Stage
Stage 7: King Rock Castle
Die vielen Schluchten und Abgründe sind nicht die einzigen Gefahren, die auf Fred Feuerstein warten. An die Gebiete angepasste Gegner versuchen ständig, ihn an seiner Reise zu hindern. So stößt Fred hier unter anderem auf Schnecken, Kaninchen, Dinosaurier, Quallen, Krebse und sogar auf roboterartig Wesen, die mit der Steinzeit eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Hilfe bekommt Fred ab und zu von seinem Haustier Dino, dessen Fähigkeit zu springen und Geheimwege zu entdecken auf jeden Fall von Nutzen sein wird.
Es ist ein wenig verwunderlich, dass dieses Spiel selbst unter Kennern relativ unbekannt ist. Immerhin enthält es die Cartoon-Lizenz und darf somit sowohl das Titellied abspielen als auch Freds berühmten Ausruf ("Yabba Dabba Doo!") verwenden. Aber auch grafisch gibt es hier eigentlich nichts zu bemängeln. Die Animationen, Figuren und Umgebungen sehen ziemlich gut aus, auch wenn man auf detailreiche Hintergründe größtenteils verzichtet hat. Hinzu kommt, dass die Figur sich sehr präzise in alle Richtungen steuern lässt. Außerdem hat es mir gefallen, dass man hier, obwohl es sich eigentlich um ein normales Jump 'n' Run handelt, so viel Abwechslung wie möglich eingebaut hat. Die beiden Level, die man mit dem Auto absolvieren muss, wären hier durchaus als Geheimfavorit zu nennen und haben mir am meisten Spaß gemacht. Dennoch ist der Spielspaß aufgrund des immer höher werdenden Schwierigkeitsgrades und der auf Dauer relativ eintönigen Spielweise eher im Mittelmaß anzusiedeln.
