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Fleisch ist mein Gemüse, 5 Audio-CDs Audio CD – Ungekürzte Ausgabe, 23. Juni 2005
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- SpracheDeutsch
- Herausgebertacheles!/ROOF Music
- Erscheinungstermin23. Juni 2005
- Abmessungen14.2 x 2.4 x 12.7 cm
- ISBN-103936186960
- ISBN-13978-3936186963
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Produktbeschreibungen
Der Verlag über das Buch
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : tacheles!/ROOF Music; 2. Edition (23. Juni 2005)
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 3936186960
- ISBN-13 : 978-3936186963
- Abmessungen : 14.2 x 2.4 x 12.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,560,970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 27,599 in Audio & MP3 CD
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein Buch «Fleisch ist mein Gemüse» verkaufte sich fast 500.000-mal. Es ist Vorlage eines preisgekrönten Hörspiels, eines Theaterstücks und eines Kinofilms. Auch die darauf folgenden Bücher des Autors wurden zu Bestsellern.

Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Seit seinem ersten Roman «Fleisch ist mein Gemüse» hat er sieben weitere Bücher veröffentlicht. «Der goldene Handschuh» stand monatelang auf der Bestsellerliste; die Verfilmung durch Fatih Akin lief im Wettbewerb der Berlinale. 2016 wurde der Autor mit dem Wilhelm-Raabe-Preis geehrt.
Foto: © Dennis Dirksen
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Fleisch ist mein Gemüse könnte die Wende für Heinz Strunk bedeuten und ihn aufrücken lassen in die Liga der anspuchsvolleren deutschen Satiriker. Es ist auf den ersten Blick nicht allzu tiefschürfend, was Strunk in diesem Buch über seine Zeit in einer Laien-Band schreibt. Aber es ist auch nie ausschließlich albern. Der Mann hat schon einiges miterlebt, er kann tatsächlich gut schreiben und er hat interessantes zu berichten. Der Titel des Buchs klingt etwas gewollt witzig, ist aber gut gewählt, um dem Buch Aufmerksamkeit zu bescheren.
Ist es ein Buch über das Erwachsenwerden? Eher nicht, da die Geschichte die Zeit vom 22. bis zum 34. Lebensjahr erzählt. Sicherlich die Zeit, in der man sich von den Kindheitsträumen verabschiedet und die wesentlichen Weichen fürs Leben stellt. Strunk leidet offensichtlich darunter solch folgenschwere Entscheidungen treffen zu müssen. Er ist ein Träumer. Aber ein pessimistischer Träumer. Gerne wäre er Profimusiker geworden, konnte sich aber nicht zu einem Studium aufraffen, trotz Abitur und Talent. Seiner Meinung nach fehle ihm die wichtigste Voraussetzung: der Wille zum Erfolg. Und das ist einer der wenigen bemerkenswerten Sätze, die Dieter Bohlen bisher gelungen sind: "Erfolg ist die Ausnahme".
Strunks Welt ist klein und deprimierend. Uneheliches Einzelkind. Kleines Haus, in dem er bis zum Ende des Buchs mit seiner, ebenfalls depressiven, Mutter wohnt. Schwere Hautkrankheit. Keine Freundin bis zum 34. Lebensjahr. Aufgewachsen in Hamburg-Harburg, dem Viertel, daß die Attentäter vom 11.9.01 bereits so sehr abgeschreckt hatte, daß sie eine Terrorzelle gründeten, um Geborgenheit zu finden. Kein Witz.
Fleisch ist mein Gemüse ist stellenweise äußerst amüsant geschrieben, es enthält einige wirklich großartige Gags. Der triste Alltag in der niedersächsischen Provinz in den Achtzigern und Neunzigern ist besonders für Menschen aus dieser Gegend sehr unterhaltsam, weil gut beobachtet und pointiert dargestellt. Für Liebhaber des Trash werden echte Perlen der Schlagermusik ins Gedächtnis zurückgerufen. Ich persönlich finde ja einige der, durch den Kakao gezogenen Interpreten und Songs gar nicht schlecht.
Ob das Buch wirklich bis ins letzte Detail autobiographisch ist, weiß ich nicht. Ist er nie auf die Idee gekommen seiner quälenden Erfolglosigkeit bei Frauen mit Geld ein Ende zu bereiten? Jemand der geradezu peinlich offen über seine Hautkrankheit schreibt, verschweigt seine Bordell-Besuche? Das ist nur eine der vielen Fragen, die ich Strunk gerne persönlich stellen würde und das ist dann auch ein Reiz des Buchs, man stellt sich Strunk als hilfsbedürftigen Freund vor, mit dem man gerne lange Gespräche führen würde und von dem man im Gegenzug viel über das Leben und die Musik erfahren könnte.
Besonders interessant ist Fleisch ist mein Gemüse für all jene, die gerne Musik zu ihrem Beruf machen wollen, und generell für alle, die im kreativen Bereich Fuß fassen wollen. Strunk faßt es ganz richtig zusammen: viele richten es sich ganz bequem in ihrer Rolle als verkannte Genies ein und scheuen es sich der Öffentlichkeit zu stellen. Aber wer nur für sich selbst malt, schreibt, musiziert etc. der wird nicht herausfinden, ob er wirklich ein Künstler ist oder sich nur für einen hält. Strunk ist sehr hart in seinem Urteil. Es wird klar warum er Probleme hat Freunde und eine Frau zu finden, wo er so sehr mit sich selbst im Unreinen ist. Wer mit 20 noch kein Instrument beherrscht, mit 30 noch nicht den großen Durchbruch geschafft hat, aus dem wird auch nichts mehr, das scheint mitunter die Botschaft zu sein. Strunk selbst hat das Gegenteil bewiesen und fährt seine Ernte erst mit über 40 ein.
Eine Spur zu weinerlich, zu selbstmitleidig ist er, um ein größeres Publikum begeistern zu können. Bei Max Goldt etwa ist immer die große Welt spür- und greifbar, das hat etwas erhebendes. Strunk steht sich selbst im Weg. Er ist ein wenig der Kurt Cobain der Tanzmusik, hochbegabt, launisch, depressiv und mit einem sehr speziellen Humor.
Strunk hebt sich angenehm vom zu derben Diermar Wischmeyer ab, der sich auch mit der niedersächsischen Provinz abgemüht hat. Allerdings ist er genau so klug und witzig wie dieser. Angenehmerweise er ist auch kein Florian Illies, der mit seinem, unsympathisch wirkenden und durch nichts gerechtfertigten, blasierten Überlegenheitsgefühl nervt. Leider ist er aber auch kein Helge Schneider oder Max Goldt. Auch wenn er sich bei letzerem bedient zu haben scheint.
Wer meint, daß das Buch nur oberflächlich sei, dem kann ich nicht zustimmen. Für mich hat Strunk mit diesem Buch erreicht, was ihm mit seiner Musik bislang nicht vergönnt war und was selbst vielen weit berühmteren Musikern und Autoren nicht gelingt: er hat ein Kunstwerk geschaffen, daß berührt und nachdenklich macht, und dabei auch noch gut unterhält. Die große Botschaft des Buchs lautet für mich, daß auch ewige Verlierer wie Mucker, die auf Hochzeiten spielen müssen, Anerkennung verdient haben. Warum so sehr damit quälen den vermeintlichen Ansprüchen anderer Menschen zu entsprechen? Studium, teures Auto, großes Haus, schöne Frau, Traumkarriere, Reisen - schön und gut. Aber wer das eine oder andere oder gar nichts davon hat, ist deshalb nicht wertlos. Könnte vom Papst sein, diese Botschaft. Eine andere gefällig? "Alle wollen etwas sein, niemand will etwas werden". (Goethe). Oder einfach nur: "Here we are now entertain us."
Strunk gestaltet aus seinem eigenen Schicksal Literatur – mit jenem unverwechselbar treffsicheren und bitteren Humor, der sein Markenzeichen blieb. Schubumkehr einer Benachteiligung: Den einzige echten Vorteil, den der Sohn einer alleinerziehenden und depressiven Klavierlehrerin hat, nutzt er: Da er mehr als nur passabel Saxophon und Flöte spielt, tingelt er mit der semiprofessionellen Tanzmusik-Combo „Tiffanys“ über die niedersächsischen Dörfer: Hochzeiten, Dorfjugendbums, Schützenfeste, Geburtstage. Tanzmusik der Achtziger, also Roland Kaiser, Roger Whittacker, Marius Müller-Westernhagen. Immer das Gleiche, vom Repertoire und vom Publikum her, aber irgendwie doch das unverfälschte Leben. Kneipensäle, Bier und Buletten, nach der Mucke eine Riesenpfanne Spiegeleier.
An die klinisch relevante Akne des Saxophonisten (Man denkt an Charles Bukowskis gleichfalls katastrophales Hautproblem.) haben sich alle gewöhnt, ebenso an seine latente Depression – Folge zunächst unerfüllter Sehnsüchte und eines zweifelhaften Krisenmanagements: Einbecker Starkbock, exzessive Selbstbefriedigung, Spielautomaten, Fernsehen allein, aber bis zum Sendeschluss..
Er spielt sein Repertoire runter, verdient stabil ein paar Scheine und füttert damit die Automaten. Kauzig bleibt er für sich, talentiert, aber von sich selbst beschämt, dabei aber erfrischend selbstironisch. Zwar nicht hip, zwar nicht trendig, aber von der wachen Aufmerksamkeit aller Sensiblen und Gehemmten überschaut er von der Bühne die brueghelhaften Szenen auf der Tanzfläche und wird so zum literarisch relevanten Beobachter.
Rührend kümmert er sich um das Schicksal seiner alten und anstrengenden Mutter, die kleiner und zerbrechlicher wird, dabei aber auch nerviger. Eine seltsam symbiotische Mutter-Sohn-Zwangsgemeinschaft, neurotisch grundiert.
Ein ehrliches Buch, beinahe Protokoll-Literatur, im Wortsinne authentisch. Man lacht mit, aber man ist gleichsam tief gerührt.






