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Flauberts Papagei: Roman Taschenbuch – 1. Mai 2004

3.6 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Literaturgeschichte, Anekdotensammlung, Reisebericht, philosophisches Vexierspiel und spaßige Geschichte in einem, vermischt mit einem Krimi der Eifersucht - mehr kann man nicht verlangen." (Hellmuth Karasek)

Klappentext

"Diese Buch gehört vor allem zur Gattung der Glücksfälle, (denn es ächzt nicht darunter, dass der Autor sich zuviel auf einmal vorgenommen hat, sondern sein Ton bleibt fast immer angelsächsisch locker, spöttisch bei allem Ernst, und der Blick, der hier auf die Welt der Literatur geworfen wird, ist von einer Intelligenz, die sich keinen Moment unangenehm spreizt."
Jörg Drews, Süddeutsche Zeitung

"Lesen Sie einen Roman von Barnes, und Sie wollen alle lesen."
Die Weltwoche

"Literaturgeschichte, Anekdotensammlung, Reisebericht, philosophisches Vexierspiel und spaßige Geschichte in einem, vermischt mit einem Krimi der Eifersucht - mehr kann man nicht verlangen."
Hellmuth Karasek

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 5. Februar 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Julian Barnes: Flauberts Papagei
Manche Literaturwissenschaftler, schreibt der Autor in dem vorliegenden Buch, verhalten sich ihren Objekten gegenüber gar zu gönnerhaft Sie behandeln sie ein wenig wie Familienmitglieder und tun so, als sei Flaubert oder Milton oder Woodsworth irgendeine tüttelige alte Tante in einem Schaukelstuhl, die nach muffigen Puder riecht, nur der Vergangenheit nachhängt und seit Jahren nichts Neues gesagt hat.“ (S.89) Diese Haltung zu widerlegen, ist das Anliegen von Julian Barnes Erstling „Flauberts Papagei.“ In immer neuen Anläufen umkreist Mister Braithwaite, ein sechzigjähriger und verwitweter englischer Flaubert-Enthusiast das Leben des großen Romanciers, er besucht Rouen und Paris, reist durch die Normandie und studiert alle Briefwechsel und Werke der Flaubert-Epoche, ohne dass die Gedanken und Entdeckungen, die dabei zu Tage kommen, auch nur eine Sekunde langweilig wären. Stattdessen eröffnet sich dem staunenden Leser ein wahres Schatzkästchen der Literatur mit Antworten, Fragen, Anekdoten und Erzählungen, die in ihrer Summe nicht weniger ergeben als eine Schule des Lesens und Denkens – und der feinen Ironie, über die Barnes in ähnlich fein dosierter Weise verfügt wie sein Vorbild Flaubert. Was soll in einem Roman in den nächsten Jahren auf keinen Fall mehr beschrieben werden? ( z. B.: die persönliche Erziehunsgeschichte, Morde unter der Dusche, Romane mit Hauptpersonen, die nur mit Initialen ausgewiesen werden. ) Welchen Schriftstellern sind die peinlichsten Fehler unterlaufen? ( z. B. William Golding in HERR DER FLIEGEN, der seine Kinder ein Feuer mit einer Brille anzünden lässt, mit deren Glas das physikalisch unmöglich ist ).
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Format: Taschenbuch
Gustave Flaubert, der nach der Veröffentlichung seines SALAMBO von sich selbst sagte „Ich schreibe wie ein Kannibale“, meinte in einem seiner Briefe: Wenn man die Biographie eines Freundes schreibt, muss man das so tun, als wolle man ihn rächen.
- Julian Barnes hat dafür einen radikalen, in mancher Hinsicht irritierenden, auf jeden Fall aber höchst originellen Ansatz gefunden.

Zunächst sieht es so aus, als bediene sich der britische Autor eines uralten Romanmotivs. Er schickt nämlich sein Alter Ego, den pensionierten Geoffrey B., auf Spurensuche. Es gilt, einen ausgestopften Papagei zu finden. Der hatte für kurze Zeit auf dem Schreibtisch des toten Dichters gestanden und ist darum für den Flaubert-Fan eine Art Reliquie. Da das gute Stück sich nicht so leicht finden lässt, reist Geoffrey B. gleich mehrmals von London nach Rouen und Croisset, wo Flaubert einen Großteil seines Lebens verbracht hatte – und jeder Leser ist nun brennend interessiert, wie es weitergeht. Wirklich?

Natürlich nicht, und darum setzt Julian Barnes alles daran, dieses überstrapazierte Erzählmuster von Anfang an aus allen Rohren zu torpedieren. Jedes Mittel ist ihm dazu recht: Abschweifungen, Einschübe, Gedankenspiele, biographische Tabellen, Anekdoten, Zoten, Absurditäten, Geistesblitze und Banalitäten. Ein Fest der freien Assoziation, bei dem jeder, der nach einer stringenten Logik sucht, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Alles dreht sich, um den großen Dichter natürlich und nicht um den bunten Vogel.
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Format: Taschenbuch
Flaubert? War das nicht sonn Froschfreschschriftsteller? Und der
hatte einen Papagei? Geht mir das nicht total an der Schwanzfeder
vorbei?
Nun gut, ich komme aus der falschen der Snow'schen Kulturen und
habe gerade noch soviel Bildung, daß ich wenigstens weiß, wer der
Knilch war. Richtiges Interesse...anö.
Und dann kommt der Barnes und fesselt einen hinterrücks. Elitär?
Kann nicht sein, das hätte mich unbeteiligt gelassen. Mit stetig
steigender Faszination wühlt man sich durch ggf. auch gut erlogene
Details aus dem Düchterleben und will in einem Anfall von Hochkultur
sogar mehr lesen als den Salammboschlangenporno :-)
Mission erfüllt, Herr Barnes. Fühle mich verpflichtet, im Gegenzug
den Amazondurchschnitt etwas anzuheben. *****
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Format: Taschenbuch
Wie alle Bücher von Julian Barnes ist auch dieser "Roman", der eher eine Aneinanderreihung mehrerer Anekdoten und Essays darstellt, flüssig, witzig und in leicht ironischem Tonfall gehalten.

So gern ich Barnes und auch Flaubert normalerweise lese, so speziell erscheint mir doch der Inhalt dieses Buchs: Die Ausführungen über Einzelheiten der Flaubert'schen Romane, wie etwa die wechselnde Augenfarbe vom Mme. Bovary, sind wirklich nur für hartgesottene Fans interessant. Dito etliche Reiseberichte und Schnurren aus Flauberts Leben, wie etwa Reflexionen über bestimmte Charakterzüge oder die Bewertung diverser Affären. Wozu nur? Gerne als Fachliteratur, aber eine Veröffentlichung als Publikumsroman?

Zum Glück war dies schon mein drittes Buch von Mr. Barnes, sonst wäre es vermutlich auch mein Letztes.

Von Julian Barnes kann ich "Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln" oder "Arthur and George" unbedingt empfehlen, nicht so diese etwas zu abgehobene Huldigung.
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