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am 12. Februar 2016
Inhaltlich wirklich sehr interessant. Eigentlich ein Gedankenexperiment. Wenn man ein Buch lesen will, das einfach ganz anders ist als alle anderen, ist man hier sicherlich gut aufgehoben. Ich kenne jedenfalls kein vergleichbares Werk. Sprachlich erscheint mir das Buch auch sehr gut. Als nicht-Muttersprachler muss man vielleicht ein paar geometrische Formen nachschlagen, aber es hält sich in Grenzen und vieles erschließt sich. Klare Empfehlung.
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am 13. Dezember 1998
Flatland is THE must-read for anyone interested in getting a feel for higher dimensions. The book is extraordinarily readable and succeeds even with people that are afraid of mathematics. Abbott's charm lies in his ability to write simply and clearly about a topic that has its share of very unreachable, esoteric books. You fall into the story (whose plot is by no means secondary to the mathematical ideas), and before you know it you find yourself in contemplation of things like the fourth and fifth dimensions. The visual image that this book provides is a necessary step to envisioning and then understanding the idea of higher dimensions, even for those already versed in the mathematics of it. You never know, after you read this, you might even be willing to try your hand at things like Einstein's relativity. A little on the social aspects of the book: keep in mind that it was written in the very late 1800's. Hidden within the philosophical and mathematical ideas is a satire of the social climate of the times: how women, the military, the upper echelons of society, and just about everyone else were viewed. Flatland makes you think, and think deeply, on many different and sometimes unexpected levels.
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am 9. Oktober 2014
Das Buch trifft sicher nicht den Geschmack von jedem. Ausgangspunkt ist die Beschreibung einer 2-dimensionalen Welt, welche von 2-dimensionalen Polygonen bewohnt wird. Es wird dargestellt, wie diese Wesen in einer solchen Welt leben, wie Ihre Wahrnehmung zu verstehen ist. Aus dieser Welt tritt die Hauptperson heraus und entdeckt die dritte Dimension, die er zunächst nicht verstehen kann.

Die Erzählung kann einem Leser Denkanstöße geben, wie man sich andere Raumdimensionen lebhaft vorstellen könnte. Für eine zweidimensionale Welt ist dies nicht einmal so schwierig. Aber jeder, der schon mal versucht hat sich einen 4-dimensionalen Würfel vorzustellen, weis, dass dies sehr schwer ist. Das Buch bietet natürlich keine Lösung für das Problem, wie könnte es das auch, aber es hilft ein Grundverständnis aufzubauen.

Insgesamt ist es meines Erachtens sehr lesenswert. Die englische Sprache kann für den einen oder anderen durchaus ein Hindernis darstellen, da doch viele themenspezifische Vokabeln verwandt werden. Trotzdem erhält es von mir, nicht zuletzt wegen seiner Einzigartigkeit, 5 Sterne.
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am 5. August 2015
Der Protagonist, ein gewisser A.Square geht in einer zweidimensionalen Welt auf Reisen. Es werden andere Welten besucht über die A. Square nach seiner Rückkehr berichtet. Dies ist jedoch alles andere als einfach! Auch das Lesen erfordert die Präsenz des Lesers.
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am 23. Januar 2006
Nicht nur die Idee, einen quadratischen Protagonisten in einer zweidimensionalen Umwelt anzusiedeln und ihn einem einerseits naturgegebenen, andererseits staatlich oktroyiertem Dilemma auszusetzen, ist vorzüglich. Lesenswert wird dieses Buch aber nicht zuletzt auch aufgrund seiner archaischen englischen Diktion. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Mathematiker!
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TOP 500 REZENSENTam 16. April 2016
Flatland ist eine Mischung aus mathematische Satire auf die Viktorianische Gesellschaft (Teil 1) und eines mathematischen Gespräches über Geometrie in die 4 Dimensionen in der Art von Platons Didaktik des Beweises (Teil 2).
Teil 1 ist genial, bissig, und wenn man nicht weiß, um was es in diesem Buch geht, auf den ersten Blick extrem frauenfeindlich. Abbott beschreibt eine Welt, in der es nur zwei Dimensionen gibt. Diese Welt nutzt er, um Rassenlehre und Standesdünkel der viktorianischen Gesellschaft zu entblößen.
Je mehr Ecken ein Bewohner von Flatland hat, desto höher ist sein Gesellschaftlicher Rang. Man wird also in einen Stand hineingeboren und hat ansonsten keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten. Ein geometrisches Kastensystem. Die niedrigste Kaste ist jene der Isosceles, der gleichseitigen Dreiecke. Sie sind Arbeiter, Soldaten, der niederste Rang, neben den Frauen, die so eine schmale Basisseite haben, dass sie einer Linie gleichen.
Richtig übel ist die Situation der Frauen in dieser Gesellschaft „A Male of the lowest type of the Isosceles may look forward to some improvement of his angle, and to the ultimate elevation of the whole of his degraded caste; but no Woman can entertain such hopes for her sex. "Once a Woman, always a Woman" is a Decree of Nature; and the very Laws of Evolution seem suspended in her disfavour."
Wird Isosceleseltern tatsächlich einmal ein Square Child geboren, wird er zur Zwangsadoption freigegeben und darf seine Eltern nie wieder sehen.
Es werden Mechanismen beschrieben, die vor allem heute, in der Gesellschaft wieder am Wirken sind: „But a wise ordinance of Nature has decreed that, in proportion as the working-classes increase in intelligence, knowledge, and all virtue, in that same proportion their acute angle (which makes them physically terrible) shall increase also and approximate to the comparatively harmless angle of the Equilateral Triangle.” Wenn also das Fußvolk aufbegehrt und in höhere Ränge aufsteigt, wird diese Aufsteiger korrumpiert und automatisch Teil des Systems, das er vorher haste (kommt bekannt vor und wird hier als Naturgesetz angesehen).
Die höchste Bildung erhält man nur, wenn man viele Kanten hat. Stände mit wenigen Kanten können es sich nicht leisten, dass ihre Kinder lernen, den Stand eines Gegenübers durch Sicht zu erfassen, was jahrelanges Studium bedeuten würde und zu großen finanziellen Belastungen für die Familie führen würde (kommt bekannt vor). Es gab eine Möglichkeit, die Gesellschaft fairer zu machen, indem man einen Farbcode einführte, der für alle einfach zu entziffern war. Da dieser Farbcode aber missbraucht werden könnte, manipulierten die Führer von Flatland die Menschen so, dass sie den Farbcode ablehnten, aus Angst vor Mißbrauch und einem Argument, das heutzutage genutzt wird, um die Steuern der Reichen zu senken: Wenn ihr aufsteigt, was habt ihr dann davon, wenn andere euch gleichgestellt sind? Dann hattet ihr nur viel Mühe mit dem Aufstieg, der euch keinen Nutzen mehr bringt. Dass die Wahrscheinlichkeit aufzusteigen sehr gering ist, wird dabei vollkommen ignoriert, genau wie in der aktuellen Steuerdebatte. “With the universal adoption of Colour, all distinctions would cease; Regularity would be confused with Irregularity; development would give place to retrogression; the Workman would in a few generations be degraded to the level of the Military, or even the Convict Class;”
Es gibt sogar so etwas wie “Genterapie”, um Kinder, die schon sehr viele Ecken haben noch perfekter zu machen, selbst wenn es deren Leben kostet (auch das kommt bekannt vor).
“Art also steps in to help the process of the higher Evolution. Our physicians have discovered that the small and tender sides of an infant Polygon of the higher class can be fractured, and his whole frame re-set, with such exactness that a Polygon of two or three hundred sides sometimes [...] Many a promising child is sacrificed in this way.[…] Yet so strong is the parental ambition among those Polygons who are, as it were, on the fringe of the Circular class, that it is very rare to find a Nobleman of that position in society, who has neglected to place his first-born in the Circular Neo-Therapeutic Gymnasium before he has attained the age of a month”.

Teil 1 ist wirklich genial. Eine Metapher auf die Klassengesellschaft, die auch heute noch 100% auf die aktuelle Situation passt. Teil 1 bekommt 5 Sterne.

Teil 2 hingegen ist mühsame Geometrie. Genau wie in Platons „Didaktik des Beweises“ labern eine Kugel und ein Viereck über 1-4 Dimensionen. Ja es ist toll, dass Abbott die vierte Dimension deduziert, auch wenn er keine Ahnung hat, was diese wohl sein mag, dafür brauchte es dann Einstein. Dieser Teil ist aber echt zäh und, mit Verlaub, extrem langweilig. Das Einzige, was daran interessant ist, ist dass das Wissen um die dritte Dimension der Staatsführung bekannt ist, das Wissen aber unterdrückt wird, indem alle, die darauf kommen, dass es eine dritten Dimension gibt, entweder hingerichtet werden oder ins Irrenhaus kommen. Ein Anti-Wissleblower Gesetz sozusagen.
Teil 2 bekommt nur 3 Sterne, denn ich bin kein Mathematiker und musste ich da echt durchquälen. Die Beispiele und Erklärungen sind einfach und gut verständlich, aber langweilig.

Fazit: Experimentell und regelrecht Postmodern. So ein abgefahrenes Buch erwartet man eigentlich nicht zu dieser Zeit. Daher gilt es heute auch als ein Sci-Fi Klassiker für alternate Universes. Teil 2 wird jedoch gerne mal im Mathematikunterricht verwendet. Da gehört er wohl auch hin.

Das Buch ist public domain in verschiedenen Formaten und kann mit Bildern beim Gutenbergprojekt heruntergeladen werden
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am 12. November 2012
Idee ist ja ganz interessant, allerdings ist mir das Ganze mit den detaillierten Beschreibungen zu ausführlich und langatmig. Ich lese lieber was, wo mehr passiert. Habe mich durch die ersten Kapitel durchgequält und wollte dann lieber was Spannendes lesen. Schade.
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am 5. Februar 2014
I like this book, because it introduces multi-dimensionality very well. However I think some people may not enjoy reading it, because it contains some very long descriptions of the world flatland itself with some really unnecessary information.
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am 14. April 2014
Das Buch an sich ist sehr gut und zu empfehlen, diese Rezension bezieht sich aber explizit auf diese spezielle Ausgabe.
Diese Ausgabe ist nämlich keine Neu-Auflage des Originals (da dieses allgemeinfrei ist), sondern ein billiger Scan-to-Text Druck. Das Problem ist, dass sich im Prozess der automatischen Texterkennung viele Fehler und tlw. sogar Artefakte einschleichen. Des Weiteren enthält diese Ausgabe keine der Illustrationen und nur vereinzelt die Fußnoten des Originals.
In dieser Ausgabe taugt es leider nur für den Müll.
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am 19. Juli 1999
Abbot was passionate about addressing a Christian concern that I share: differentiating mere superstition from the supernatural. Flatland was written with this in view: to make a parabolic case for the dynamic of the "higher order" of things and how it would thus relate to us. It is also hilarious social and spiritual satire. While often portrayed as a treatise on mathematics, the math was only the idiom. He was trying, by way of parable, to show the rationality of belief in the supernatural.
The first half of the book is a set-up for the second half where the action takes place. The first time I read it (age 17) I thought it was a bit tedious till I got to the middle. But the first half must be read for the MIND BLOWING second half to make sense. When older and on second read, the first part is now my favorite. For Abbot is not just describing Flatland, he is satirically lampooning Victorian culture, priggery and prejudice. To think how this book must have made people's blood boil back then, just as it does now!
As for style, Abbott has a way of constructing a phrase that is just plain delicious once you get into the flow of it. He waxes most eloquent (in the voice of the "square" narrator) when he is most absurd and wrong, and this--you must admit--is a little too close for comfort as well.
A friend of mine called me at 4am several years after I gave him Flatland, having finally read it straight through, and said "I think I now 'get' the Revelation!" I hope it has a similar encouraging effect on you--either by humorous, pithy satire or spiritual insight.
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