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Fire on the Mountain

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Fire On the Mountain
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Produktinformation

  • Audio CD (27. September 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Season of Mist (Soulfood)
  • ASIN: B00EALF55K
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Von Parsec TOP 500 REZENSENT am 6. Oktober 2013
Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
Ich muss zugeben: nach all den Jubelrezensionen, welche man in der Fachpresse lesen konnte, war ich vor dem ersten Hördurchgang von FIRE ON THE MOUNTAIN etwas skeptisch... es las sich auf Anhieb so, als ob FIRE ON THE MOUNTAIN ein Album wäre, welches sich bei aller Begeisterung strikt an "Schema F" orientieren würde. Ich bezweifelte ein bisschen, dass diese Band und das gesamte Projekt genug Eigenständigkeit hat.

Allerdings, ich wurde positiv überrascht, TWILIGHT OF THE GODS präsentieren sich auf dem Debutalbum dieser Formation nämlich durchaus eigenwillig, und FIRE ON THE MOUNTAIN ist ein Album, welches definitiv mehr Eigenständigkeit hat als die meisten in eine ähnliche stilistische Richtung gehenden Werke der letzten Jahre... und ein Werk, auf das man sich einlassen muss.

Sicherlich: augenblicklich ist klar, dass die frühen Manowar (bis 1989) und sowie Bathory in ihrer Viking-Phase hier Pate standen. Dennoch macht man es sich zu einfach, wenn man TWILIGHT OF THE GODS hierauf reduziert, zumal ja gerade (!) diese beiden Bands unzählige Bands beeinflusst haben.

TWILIGHT OF THE GODS schaffen es, die erhabene Stimmung von Alben wie "Hail To England" oder "Blood Fire Death" heraufzubeschwören, und diese Alben waren ja auch Werke, welche Ecken und Kanten hatten und sicherlich nicht jeweils um den nächsten Refrain herumkomponiert waren.
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Format: Audio CD
Wenn sich einige Mitglieder von AURA NOIR , EINHERJER , PRIMORDIAL und THYRFING in einer neuen Band zusammenfinden, dann hat dies beinahe schon All-Star-Charakter. Erst recht dann, wenn zusätzlich der ehemalige DIMMU BORGIR-Trommler hinter der Schießbude sitzt. Angesichts dieser Konstellation erwartet der Hörer automatisch ein frostiges, hasserfülltes Stück neuerer Black-Metal-Historie...überraschenderweise bekommt er jedoch das komplette Gegenteil! Das 7-Song-Debüt "Fire on the mountain" hat mit hysterischen Schwarzwurzel-Sound nicht mal ansatzweise zu tun. Stattdessen transportiert das Album ausschließlich Positives: Charme, Esprit und ganz viel Herz!
Das Quintett streicht bereits mit dem Bandnamen TWILIGHT OF THE GODS die ersten Sympathiepunkte ein. Etwas augenzwinkernd lässt sich festhalten, dass aber wohl auch Namen wie HAIL TO ENGLAND , CRYSTAL LOGIC oder HOLY DIVER denkbar gewesen wären.
"Three sons have I, and they ride by my side. The fierce, the black and the wicked are their names!" sang MANOWAR-Frontröhre Eric Adams einst in der legendären "Blood of my enemies"-Hymne. Dem Wunder der Geburt sei es gedankt, dass wir es im aktuellen Fall sogar mit eineiigen Fünflingen zu tun haben! Denn diese aus einer Bierlaune heraus gegründete Fünf-Mann-Delegation huldigt während der 42minütigen Spielzeit dem reinen, waschechten Heavy-Metal aus Vorzeiten (darf man heutzutage eigentlich noch "True-Metal" sagen?) und hat dabei ein gewisses Tribute-Flair inne.
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Format: Audio CD
Natürlich kann man T.O.T.G. vorwerfen im Todesjahr von Quorthon Sellout zu betreiben.
Dem ist aber nicht so.

Man merkt den Jungs an, dass man völlig frei von Verkaufszahlen, Fan- oder Plattenfirmawünschen an diese Scheibe gegangen ist. Für mich ist das eine Platte von Fans für Fans.

Natürlich schimmrn hier und dort alte Manowar und natürlich Bathory durch, aber es ist völlig eigenständig geraten und klingt zwar traditionell, jedoch nie angestaubt.

Für mich neben Ruins Of Beverast, Atlantean Kodex, Falkenbach das Album des Jahres.

Ich wünsche mir für 2014 mehr solcher Alben, die ohne jeglichen Druck produziert werden.
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Format: Audio CD
Selten hat mich ein Album in den letzten Jahren derart und so oft mitgerissen hat wie Fire on the Mountain.
Ich liebe Bathory aus der Hammerheart- und Twilight-Phase, war nur immer etwas genervt von deren verwaschenem Sound.
Bei den Primordial-Sachen fehlt mir einfach manchmal der gewisse letzte Kick, wobei die Platten sehr gut produziert und die Live-Auftritte schon klasse sind. Fire on The Mountain bietet meiner Meinung nach eine perfekte Symbiose aus der Epik der besagten Bathory-Phase und der Intensität von Primordial - und das obendrein bei glasklarem, druckvollen, aber eben nicht überproduziertem Sound. Ohne Quorthon wäre diese Götterscheibe wohl nie erschienen - aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass er jemals ein derart perfektes Album hingelegt hätte. Und das schmälert nicht sein "Lebenswerk", sondern unterstreicht in meinen Augen vielmehr die Verneigung davor, die Hingabe und die Integrität dieser vermeintlichen "All-Star-Band".

p.s.: Sorry, einen Hinweis kann ich mir hier nicht verkneifen: Wer bei dieser Band irgendwelche Vergleiche mit Bands wie Sabaton oder Nightwish anstellt, dem rate ich, (a) sein Gehör, ggf. auch seine zerebralen Fähigkeiten, überprüfen zu lassen und/oder (b) noch einmal mit irgendeiner Art populärmusikalischer Grundbildung (z. B. Bravo lesen, Rolf Zuckowski hören) anzufangen.
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