find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
2
4,0 von 5 Sternen
5 Sterne
0
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:24,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. Oktober 2014
Im Rahmen meines Studiums der Asienwissenschaften belege ich nun auch ein Modul, in welchem wir uns mit ostasiatischen Filmen (Japan, China, Korea) beschäftigen. Im Rahmen des Moduls soll auch ein Film, welcher vom Dozenten vorgegeben wird, analysiert werden, sowohl auf inhaltlicher Ebene (Symbolik, Darstellung der politischen oder sozialen Problematik, etc.) als auch in Handwerklicher Hinsicht (Kameraeinstellungen etc.). Besonders letzteres ist für mich, obwohl ich natürlich gerne Filme schaue, absolutes Neuland. Aus diesem Grund habe ich mir das Buch "Filmanalyse: Theorien, Methoden, Kritik" von Thomas Kuchenbuch bestellt.

Das Buch deckt, in wissenschaftlicher Weise, jeglichen Bereich ab, den ich als Unbedarfter erwartet habe. Es geht dabei sogar noch weiter als erwartet. Neben Dingen wie Kameraeinstellungen und Sequenz-Graphiken, also der eher technischen Seite, wird auch Narrative Elemente eingegangen, beispielsweise wie Zeitsprünge narrativ genutzt werden oder welche "Codes" es in der Filmsprache gibt.

In weiteren Teilen setzt sich der Autor mit diversen Fallbeispielen auseinander um die Theorie in der Praxis darzustellen, auch ein Exkurs zur Drehbuchliteratur ist dabei. So werden Spielfilme, Dokumentationen, Werbespots und sogar Avantgarde Filme behandelt, wobei in allen Fällen auf die grundlegendsten Eigenschaften der verschiedenen Genres eingegangen wird, genau wie auf die jeweiligen Besonderheiten. An dieser Stelle könnte man die Kritik vorbringen, dass die Auswahl der Werke, die analysiert werden nicht unbedingt aktuell sind und jüngeren Menschen, so wie ich es bin, nicht bekannt sind, es sei denn sie sind explizite Filmfans. So ist das Objekt der Spielfilmanalyse z.B. der Western "High-Noon" von 1952, der mir beispielsweise nicht bekannt war, vom Autoren aber bewusst ausgewählt wurde, was er auch einleitend darstellt. Im Bereich der Dokumentation beschäftigt sich der Autor dann hingegen unter anderem mit Michael Moores "The Big One", was für mich dann doch etwas greifbarer war.
Im großen und ganzen empfinde ich das Buch als hilfreich, allerdings auch recht umfangreich und recht anspruchsvoll. Wer eine schnelle und unkomplizierte Einleitung in die Filmanalyse sucht, ist hier vielleicht falsch, da das Werk, welches immerhin 472 Seiten umfasst (inkl. Register) aufmerksame und intensive Auseinandersetzung fordert. Meines Erachtens erlangt man aber einen ziemlich tiefen Einblick in das Themenfeld. Interessenschwerpunkte können dabei mit der Literatur, die Kuchenbuch zu den einzelnen Themen empfiehlt, weiter behandelt werden.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. August 2010
Ich gebe mit dieser Rezension den Tipp meiner Dozentin im Fach Medienwissenschaft weiter, die mir unter den vielen Filmanalyse-Werken das von Kuchenbuch als das Beste empfohlen hat.

Nachdem ich das Buch nun selbst durchgearbeitet habe, würde ich es als sehr verständlich geschriebenes, anschauliches Standardwerk beschreiben. Viele Beispiele werden eingearbeitet, die die Theorie bebildern (obwohl sich der Autor insgesamt erfolgreich bemüht hat, verständlich zu schreiben). Sehr hilfreich fand ich die Anleitungen zu Einstellungsprofilen, Montage-Diagrammen etc. Dennoch hätte ich mir teilweise etwas weniger Form und etwas mehr inhaltsbezogenen Kommentar gewünscht à la "Wenn Sie einen Screenshot integrieren, sollten Sie in der Beschreibung folgendermaßen vorgehen:..." Das muss man sich aus den an die Hand gegebenen Methoden selbst zusammenbasteln. Insgesamt ein klar strukturiertes, umfassendes Werk, das bei den absoluten Basics anfängt (Einstellungen, Montage, Kameraführung etc.)und interessante Exkurse (Drehbuchliteratur, Dokus etc.) anhängt. Vermutlich für Experten nichts Neues, aber als Grundlage für den Medien-Studenten sehr zu empfehlen.

Die Kapitel:

Analyse- und Filmtheorie
Spielfilme
Exkurs zur Drehbuchliteratur
Dokumentarische/journalistische Filme
Werbespots
Avantgarde-Film
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden



Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken