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Fight Club

4.5 von 5 Sternen 327 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Jared Leto, Ezra Buzzington
  • Regisseur(e): David Fincher
  • Komponist: The Dust Brothers
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 8. August 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 133 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 327 Kundenrezensionen
  • ASIN: B001B3IM7I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.871 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der an chronischen Schlafstörungen und Langeweile leidende Jack lernt den charismatischen Seifenverkäufer Tyler Durden kennen. Diese Begegnung verändert sein Leben radikal, denn Tyler glaubt, dass nur Selbstzerstörung das Leben wirklich lebenswert macht. Nach einer Sauftour beginnen die beiden, nur so zum Spaß, sich zu verprügeln und erleben dadurch den ultimativen Kick. Der "Fight Club" ist geboren und findet schnell Anhänger in ganz Amerika, die sich in geheimen Zirkeln schlagen, um die Freuden der physischen Gewalt zu erleben. Überwältigt gerät Jack immer tiefer in den faszinierenden Sog der Anarchie. Doch bald drohen Tylers terroristische Pläne außer Kontrolle zu geraten. Jack versucht ihn aufzuhalten und wird mit der schockierenden Wahrheit konfrontiert...

Movieman.de

Konsequenz und Mut zur Provokation kennzeichnen einen der packendsten Filme der 90er Jahre: den legendären "Fight Club" des Ausnahmeregisseurs David Fincher. Mit Edward Norton, Brad Pitt und Helena Bonham Carter starbesetzt, beweist die Produktion gleichermaßen Kreativität und Eigenwilligkeit, wie sie auf kommerzielle Strategien setzt. Dieses Konzept geht perfekt auf, denn ewige Themen wie Gewalt und Freundschaft werden hier mal nicht auf die altbekannte Weise verhandelt. Geschickt setzt der Film auf eine Erzählperspektive mittels Sprecher, der gleichermaßen die Hauptrolle übernimmt. Norton und Pitt geben alles, schauspielerisch und auch körperlich! Auf einer weiteren aber sehr deutlichen Ebene beschäftigt sich die Produktion mit dem Phänomen "Männlichkeit". Das Sujet wird variierend konstruiert, um dann wieder Dekonstruktion zu erfahren. Fassaden, die nur errichtet werden, um schließlich aufbrechen zu können, spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Die Auseinandersetzung ist tiefgründig und intelligent, droht dabei aber nie abzuheben, da sich der Film einer packenden Handlung bedient, die den Zuschauer raffiniert auf seine Seite zieht. Dass die Geilheit auf Gewalt und die Schaulust an dieser Orgie dabei nicht zu kurz kommen, steht außer Frage und sollte auch kritische Fragen aufwerfen. Fazit"Du sollst nicht über den Fight Club reden" - sieh ihn Dir an!

Moviemans Kommentar zur DVD: Gemessen am Medium Blu-ray, könnte sich das Bild durchaus stabiler und vor allem detailschärfer gestalten. Auch die Farben brillieren nicht mehr als durchschnittlich für eine hochauflösende Disc. Akustisch ist da schon deutlich mehr drin. Hier zeigt der Film, was technisch alles möglich ist und mischt den Raum mit berstenden Effekten auf. An Extras, die sich vornehmlich aus Bonusszenen zusammen setzen, fehlt es nicht.

Bild: Das Bild der Bluray gibt sich bewusst düster (Umarmung, 00:09:22). Dabei wissen die Kontrastwerte aber noch facettiert auszufallen. Bedauerlicherweise zeigen sich immer mal wieder Kompressionsprobleme wie Bildruckeln in Kameraschwenks (00:09:50) und Rauschen auf Wandflächen lässt sich ebenso nicht übersehen (00:13:06). Da sollte man von einer Bluray doch eigentlich mehr erwarten, auch wenn der Film schon knapp 10 Jahre auf dem Buckel hat. Die Schärfe gibt sich zwar von Plastizität gekennzeichnet, sie verliert sich aber durch die generelle Düsternis deutlich. Auch das vorhandene Rauschen setzt die Auflösung herab. Besser sieht es in den animierten oder durch Special Effects entstandenen Szenen aus, die eine hervorragende Schärfe aufweisen.

Ton: Das Klangbild präsentiert sich mit viel Feinheit. Die Ortbarkeit der Kulisse ist dabei stets nachvollziebar. Die großen Effekte wie die Flugzeugkollision (00:21:41) werden unter Nutzung aller Kanäle serviert, besonders eindrücklich ist die riesige Metallkugel, die die Treppe herunterrollt (01:45:56) und den Boden beben lässt. Die Musikmischung gibt sich klar und klangrein, durchaus auch deshalb weil sie überwiegend elektronischer Natur ist. Das Frequenzspektrum wird bis hin zu den tiefsten Bässen vollkommen genutzt. So klingt Erlebnissound! Schön ist, dass auch die deutsche Synchronisation räumliche Elemente in den Stimmen umsetzt und den Film somit nicht bloß durch Effekte und Kulisse tief wie breit klingend wirken lässt.

Extras: Ganze vier Audiokommentare bietet die Bluray. In denen kommen Regisseur, Schauspieler, Autoren und Kreativdesigner zu Wort. Im Detail sind es ein Kommentar mit David Fincher, ein zweiter mit David Fincher, Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter, ein dritter mit Chuck Palahniuk und Jim Uhls und ein weiterer mit Alex McDowell, Jeff Cronenweth, Michael Kaplan und Kevin Haug. Unter "Special Features" finden sich eine interaktive Filmversion, nicht verwendete und alternative Szenen sowie Storyboard-Film-Vergleiche. Außerdem bietet ein Hinter den Kulissen Einblicke in die Produktion. Abschließend finden sich noch Werbematerial, eine BD-Live-Funktion und Programmtipps. Das ist satt und das gefällt! --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
...aber anscheinend haben meine beiden Vorredner diesen Film nicht richtig verstanden. Hier geht es keineswegs um Gewaltverherrlichung, noch ist es ein "Haud-drauf"-Film, ganz im Gegenteil. Dieser Film lebt weniger von den Prügel-Szenen und Bildern im Allgemeinen, sondern viel mehr von den Dialogen. Diese sind es, die diesen Film zu einem Meisterwerk machen. "Fight Club" zeigt nur allzu gut, wie der gesellschaftliche Mensch von heute tickt, viel zu sehr hinter seiner eigenen Fassade und besessen von dem Gedanken, materielle Reichtümer zu erwerben und dabei völlig zu vergessen, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Der Mensch lebt quasi in seiner eigenen Phantasiewelt, die er nur allzu gerne aufs äußerste verteidigt. Die ganze Welt ist voller "mit-dem-Strom-Schwimmer" und kaum einer versucht wirklich, aus diesem Strom auszubrechen und sich zu entwickeln.

Des weiteren steckt dieser Film voller wirklich tiefgründiger Sätze und Dialoge (z. B. "Alles was Du hast, hat irgendwann Dich", oder "Erst wenn Du alles verloren hast, hast Du die Freiheit alles zu tun"), die bei genauerer Überlegung wirklich Sinn ergeben.

Von daher ist dieser Film mit all seinen Facetten und Anspielungen auf die moderne, materielle Gesellschaft für mich ein absoluten Meisterwerk und gehört zu meinen persönlichen TOP5-Filmen.

Wer diesen Film als gewaltverherrlichend ansieht, hat einfach den Sinn des Streifens nicht erkannt, tut mir leid.
12 Kommentare 384 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Über den Film Worte zu verlieren ist undankbar. Entweder, man liebt ihn, oder man hasst ihn. Ich persönlich halte 'Fight Club' für eines der ganz großen Werke der 90er Jahre und darüber hinaus. Klar, Fight Club ist und bleibt ein Actionfilm und ein durchgeknallter noch dazu. In manchen Dingen darf man ihn nicht so ganz ernst nehmen, aber dennoch ist es ein Film, der zum nachdenken über die heutige Gesellschaft einläd. 5/5 Sterne.

Der Hauptpunkt, der trotz der vorigen BluRay zum Kauf dieser Remastered BluRay führen kan, ist natürlich die Bildqualität, eventuell die Tonqualität. Der Rest macht ohnehin keinen Unterschied. Das Bonusmaterial und auch das Menü der neuen BluRay ist identisch. Dazu später mehr. Zum Vergleich der neuen 'Remastered' BluRay mit der Alten, habe ich mit einem nicht näher genannten Programm die Filme mit jeweils deutscher und englischer DTS/6.1 Tonspur als MKV auf meine Festplatte kopiert. Ich konnte beide Dateien parallel laufen lassen und damit wunderbar die Unterschiede feststellen. Manche Interessenten für diese Remastered BluRay haben unter Umständen schon einmal Bilder der US-BluRay gesehen. Ich würde sagen, dass diese remastered BluRay der US-BluRay visuell gleich kommt. Der Kontrast ist ist bedeutend höher und die Farbbrillianz hat sich dadurch ebenfalls erfreulich gesteigert. Zuletzt hat das Maß an Details dazu gewonnen - und zwar kräftig. Waren vorher einige Details, wie z.B. der abgestorbene Baum vor Tyler Durden's Haus kaum zu sehen - kann man sie jetzt klar ausmachen. Die Original BluRay hatte in einigen wenigen Elementen (vor allem in den Logos zu Beginn des Films) einige Unreinheiten auf dem Master. Hier wurden sie entfernt.
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3 Kommentare 91 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: DVD
"Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein Spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."
Ein Film, der seines gleichen sucht. Sozialkritisch, zynisch, schnell...
Meiner Meinung nach will der Film keineswegs Gewalt glorifizieren, im Gegenteil. Er will zeigen, wie sinnlos das ist, was wir tun...wie unwichtig es ist, als was wir arbeiten...was wir besitzen. Wir definieren uns durch Konsum, statt sich auf unser Innerstes zu verlassen.
Unser ganzes Leben lang lassen wir uns sagen was modern ist, was schön ist, was richtig ist, was wir haben und machen sollen. Wo bleiben wir? Wo bleibt unsere Selbstbestimmung? Wo ist unser Leben hingegangen und wieso haben wir nicht mitgekriegt wann es abgehauen ist?
Ein Film, der tiefer geht, als es zu Beginn zu sein scheint...Unser Krieg ist ein spiritueller...
3 Kommentare 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
>>> ZUM FILM <<<
Wenn man sieht, wie mainstreamorientiert - und austauschbar - die neueren Filme von David Fincher sind, mag man kaum glauben, dass er einstmals Filme gedreht hat, die tiefe Spuren in der Filmgeschichte hinterlassen haben. Wenn auch ALIEN 3 im Jahr 1992 für den damaligen Regiedebütanten ein Projekt war, bei dem er aufgrund zahlreicher Querelen nur scheitern konnte, so lässt der Film doch erahnen, wie gut er hätte werden können, wenn Fincher ein paar Jahre später mit dessen Realisierung betraut worden wäre. So lief er erst mit SIEBEN und natürlich mit FIGHT CLUB zur Höchstform auf. Dazwischen schickte er noch Michael Douglas in THE GAME auf einen surrealen und abgründigen Trip, bei dem ein ebenfalls überragender Film nur unter einem inkonsequenten und unglaubwürdigen Ende zu leiden hat.

FIGHT CLUB hingegen ist in jeder einzelnen Filmminute mehr als konsequent und zeigt einen grandiosen Mix aus Satire, Drama, Thriller und Actionfilm. Mehr noch: Diese sehr brutale und anarchistische Gesellschaftskritik war 1999 ein genialer Blick zurück auf das damals ausklingende 20. Jahrhundert.
Das auf einer Romanvorlage basierende Drehbuch wurde von einem Autor geschrieben, der sein Skript am Ende seines Lebens vermutlich als seinen kreativen Höhepunkt bezeichnen wird: Geschliffene Off-Komentare, Dialoge und originelle Storyideen geben sich im Minutentakt die Klinke in die Hand, um eine Geschichte zu erzählen, die irgendwo zwischen Wahnsinn und Genialität der handelnden Charaktere angesiedelt ist.
Und doch fühlten sich zum Zeitpunkt der Kinoauswertung zahlreiche Zuschauer von der Geschichte und der Fincher'schen Art der Inszenierung überfordert.
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