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Kundenrezensionen

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am 17. Januar 2011
FEVER ist inzwischen der zehnte Roman aus der Reihe um den unkonventionellen FBI-Ermittler Aloysius Pendergast - und es geht endlich wieder bergauf. Nachdem DARKNESS und CULT gegenüber den früheren Romanen deutlich abfielen, ist FEVER wieder ansprechender und spannender geschrieben. Zudem ist die Story doch etwas glaubwürdiger als das in den letzten Fällen Pendergasts der Fall war.

FEVER beginnt mit einem Rückblick. 12 Jahre vor der eigentlichen Romanhandlung beteiligen sich Pendergast und seine Frau Helen in Afrika an der Jagd auf einen rotmähnigen Löwen, wobei Helen ums Leben kommt - ein folgenschweres Unglück, so glaubt Pendergast.
In der Gegenwart stößt er allerdings auf einen Hinweis, der nahe legt, dass Helen ermordert wurde. So begibt sich Pendergast auf die Jagd und die Unterstützung des New Yorker Polizisten Vincent D`Agosta ist ihm dabei sicher.

Es entwickelt sich eine spannende Schnitzeljagd mit interessanten Schauplätzen und zum Teil widersprüchlichen Hinweisen. In jedem Fall offenbart sie viele dunkle Geheimnisse im Leben Helens, die für Pendergast persönlich zuweilen außerordentlich verletzend sind. Je näher die Ermittler dem Geheimnis Helens kommen, desto gefährlicher wird die Jagd auch für ihre eigene Sicherheit.

FEVER ist in vielerlei Hinsicht der persönlichste Fall Pendergasts und man erfährt viel Interessantes über den sonst so verschlossenen Ermittler. Pendergast wirkt zuweilen erstaunlich verletzlich und längst nicht so gelassen wie gewohnt. Der Fall ist überaus spannend und durchaus glaubwürdig - auch wenn der Mystery-Faktor auch bei diesem Pendergast-Fall nicht fehlt. Etwas ärgerlich ist, dass die Story nur in gewisser Weise abgeschlossen ist und so wieder einen ungeduldig auf die Fortsetzung wartenden Leser zurücklässt. Und die kommt gewiss, denn FEVER ist der Auftakt einer Trilogie um die dunkelsten Geheimnisse der Familie Pendergast.

Ach übrigens spielen natürlich auch Laura Hayward und Constance Greene eine gewichtige bzw. verwirrende Rolle in diesem gelungenen Spannungsroman, der wieder Lust auf die nächsten Fälle Pendergasts macht.
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am 11. Februar 2012
"Der Rolls-Royce raste die Park Avenue hinauf. Noch spät auf der Suche nach Kunden umherfahrende Taxis huschten in Schleiern aus Gelb vorbei. D'Agosta saß mit Pendergast im Fond, fühlte sich unwohl in seiner Haut und bemühte sich, keinen neugierigen Blick auf den Agenten zu werfen. Der war nämlich ungeduldig, ungekämmt und - am erstaunlichsten von allem - innerlich aufgewühlt.
"Wann haben Sie das herausgefunden?", traute er sich zu fragen.
"Heute Nachmittag."
"Und wie sind Sie dahintergekommen?"..."

Für mich als Einsteiger in die Fälle und Abenteuer des Special Agents Pendergast und damit die Romane des Duos Douglas Preston und Lincoln Child war dieser gut geeignet: Auch als 10. Band der Reihe als Einzelband lesbar und passenderweise der Einstieg in die in sich abgeschlossene Trilogie um den persönlichsten Pendergast-Fall, die dunklen Geheimnisse seiner Familie und den Mord an seiner Frau.
Denn genau das war es, was Pendergast zehn Jahre nach dem Tod seiner Frau durch eine zufällige Entdeckung herausgefunden hatte: Das sie nicht wie angenommen aufgrund eines unglückseligen Jagdunfalls gestorben war, sondern dass sie jemand heimtückisch und auf perfide Weise ermordet hatte.
So begibt man sich als Leser gemeinsam mit Pendergast und seinem Freund Detective D'Agosta auf Spurensuche, ausgehend von Helens Interesse an den Bildern des genialen Malers Audubon, ihrem Job als Ärztin bei der Organisation Doctors With Wings und den mühsam nachvollziehbaren Aktivitäten in den letzten Tagen vor ihrem Tod.
Doch je mehr die beiden herausfinden, umso mehr wird Pendergast feststellen, dass er die einzige Person, die er geliebt und der er völlig vertraut hatte, eigentlich überhaupt nicht kannte - und dass er manches auch besser nicht hätte wissen wollen...

Und mein Fazit:
Zugegebenermaßen war das Buch anders als erwartet; ich hatte nach den Rezis zu den Vorgänger-Romanen eigentlich mit einem größeren Anteil Mystik gerechnet. Dieser Part kommt nur sehr sporadisch durch den zweiten lose eingeflochtenen Handlungsstrang um Pendergasts Mündel Constance Green ins Spiel.
Aber es liest sich flott weg; allerdings haben mich die gelegentlich auftretenden Längen während der Suche nach dem "Schwarzgerahmten" und die eine oder andere Schwäche in Logik und Handlung (Achtung Spoiler! Warum z.B. überprüft er Helens Gewehr erst nach so langer Zeit? Oder warum fragt sich Pendergast nicht, wie die Information über seine Fahrt nach Malfourche bei seinem Gegenspieler gelandet sein könnte? Das Geheimnis um die Identität des Attentäters hätte man aus Autorensicht ja trotzdem noch verschleiern können...) zwei Sterne abziehen lassen. Denn solche Fragen finden sich einige.
Irgendwie wirkt der Plot dadurch doch gelegentlich sehr gedehnt.

Weiter geht's nun also mit Revenge - Eiskalte Täuschung: Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast (Droemer) - es wird nicht langweilig...
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am 20. August 2012
Die amerikanischen Autoren Douglas Preston und Lincoln Child haben mit Ihrer Figur des immer eleganten, hochintelligenten und geheimnisvollen Special Agent Pendergast, einen „Helden“ geschaffen, der sich nun nach bisher 9 Bänden berühmt nennen darf.

Das Autorenduo schreibt seit einigen Jahren sehr, sehr erfolgreich wissenschaftliche, mystisch bekleidete Thriller, die neben der Spannung auch mit Geheimnissen glänzen, die eigentlich keine sind. Doch so geschickt wie die beiden ehemaligen Lektoren Preston/Child ihre Geschichten erzählen, lassen diese ihre Rätsel und manchmal auch Legenden, auf einer perfekt inszenierten Bühne spielen. Doch auch die Protagonisten die sich mehr oder minder in fast allen Pendergast-Romanen wiederfinden, haben einen sympathischen Wiedererkennungswert, doch sie sind weder unsterblich noch verfügen sie übermenschliche Eigenschaften.

Schon in der Diogenes-Trilogie erfährt der Leser mehr über die Familiendynastie der Pendergasts und oh ja – es ist nicht alles Gold was glänzt. Die Abgründe der Familie mit ihren Dramen wirken so herrlich ehrlich und lassen den perfekt erscheinenden Pendergast oftmals doch recht hilflos zwischen den Kapiteln handeln. Gerade das ist hinsichtlich einer persönlichen Entwicklung von Pendergast ein kluger Weg, denn wie heißt es doch „Nette Männer kommen in den Himmel, Böse überall hin“.

Auch im vorliegenden 10 Band der Pendergast-Reihe eröffnet sich mit „FEVER – Schatten der Vergangenheit“ eine neue Trilogie um den außergewöhnlichen Mann, der immer gekleidet in einem schwarzem Anzug, den Eindruck eines Totengräbers macht, die zweite Saga. Nun aber wird es noch persönlicher, denn hier erfahren wir noch mehr über Special Agent Pendergast.

Inhalt

Musalangu, Sambia: Aloysius und Helen Pendergast die seit zwei Jahren verheiratet und verbringen eine Jagdsafari in einem afrikanischen Wildpark. Das junge Ehepaar wird gebeten sich an einer Jagd auf einem menschenfressenden Löwen zu begeben. Dieser hat bereits einen Touristen getötet und verschleppt und somit werden die Pendergast gebeten die Leiche zu finden und den Löwen zu töten.

Doch die Jagd auf den Löwen endet tragisch. Helens Waffe versagt und sie wird durch den Löwen in Stücke gerissen, ihr Mann schwer verletzt. Nun 12 Jahre später als Pendergast den Familiensitz besucht, schwelgt der FBI Agent melancholisch über das Inventar dieser Räume. Vor dem Waffenschrank stehend fällt ihn die Krieghoff-Doppelbüchse seiner getöteten Frau auf. Das herrliche Gewehr, eine Sonderanfertigung für Helen weckt Erinnerungen an eine schöne, scheinbar unbeschwerte Zeit herauf. Als Pendergast das Gewehr in den Händen hält und mit der Reinigung der Waffe beginnt, fällt ihm auf, dass das Gewehr sabotiert wurde. Damit wird Pendergast klar, dass dieser Unfall ein sorgsam inszenierter Mord gewesen ist. Helen Pendergast wurde von irgendjemanden ermordet – sie hat nicht daneben geschossen, denn es waren Platzpatronen in den Doppelläufen dieses großkalibrigen Gewehres.

Pendergast will den oder die Mörder zur Rechenschaft ziehen, auch wenn es, dass weiß er, die Spur nach 12 Jahren eher schwer bis gar nicht zu rekonstruieren ist. Pendergast bittet seinen alten Freund und Weggefährten Lieutenant Vincent D’Agosta um Hilfe. Vincent lässt sich vom Dienst bei der Polizei New York freistellen und begleitet ohne viel Fragen zu stellen Pendergast auf seinem ganz persönlichen Kreuzzug ins ungewisse. Die Reise führt die beiden Ermittler über Afrika wieder in den Süden der USA.

Die letzten Monate ihres jungen Lebens verbrachte die junge Ärztin Hellen auf der Suche nach dem einzigartigen und nun verschollenen Bild eines berühmten Tiermalers. Bei ihren Recherchen erfahren die Pendergast und D’Agosta, dass Helen unkonventionelle Wege beschritt und auch vor Diebstahl eines Papageis nicht zurückschreckte. Was suchte und erforschte die junge Frau, eine talentierte Ärztin die quasi ihre Laufbahn noch vor sich sah und letztlich nichts anderes wurde als den brutalen Tod in afrikanischer Steppe.

Mit jedem Schritt der beiden kommen sie Helens Mörder näher und als sich die Spur immer weiter verdichtet, werden sie durch einen Scharfschützen unter Beschuss genommen und einer von den beiden tödlich verletzt....

Kritik

„Fever“ von Douglas Preston und Lincoln Child ist routiniert gut, zwar überrascht es noch nicht, aber es ist ja auch der erste Band einer Trilogie um Pendergast. Doch haben Sie keine Sorge: Für spannende Unterhaltung ist gesorgt, denn die beiden Erfolgsautoren wissen wie man die Leser faszinieren und begeistern kann.

So spannend wie „Fever“ auch ist, manchmal übertreiben es die Autoren mit ihrer Fantasie. Durch das hohe Tempo das Preston und Child der Handlung und ihren Protagonisten auf den Leib schreibt, fallen diverse erzählerische Schnitzer gar nicht großartig ins Gewicht. Zwar fallen sie auf, aber nur zwei, drei Seiten später sind sie vergessen. Zum Beispiel finde ich es höchst merkwürdig, dass das Gewehr von Helen erst nach 12 Jahren aus dem Waffenschrank geholt wird. Kann es sein, das diese nie wieder wirklich benutzt oder gereinigt worden ist? Der Haushalt der Pendergast läst also die „Sauberkeit vermissen?!

Die Rezeptur der Handlung ist gleich, der Geschmack allerdings deutlich intensiver wie in den letzten Romanen mit dem routinierten Pendergast. Wie schon in der „Diogenes-Trilogie“ wird es nun sehr persönlich für den Agenten, eigentlich noch viel persönlicher, denn seine Frau wurde schließlich ins Jenseits befördert. Also kein Wunder das Pendergast manchmal seine formvollendeten, kulturvierten Manieren über Bord schmeißt.

In „Fever“ lernen wir einen Pendergast kennen der von Rache getrieben jenseits der Legalität ermittelt, dass ganz bewusst und ohne zu zögern. Selbst vor psychischer Folter macht er keinen Halt und wer ihn hier in die Quere kommt, der wird „geärgert“. Pendergasts Charakter ist schwierig zu entwickeln, also sollte möglichst ein dramatischer Schicksalsschlag hier die Routine durchbrechen können. Damit ist Pendergast nun aufgefordert auch über seinen Schatten zu springen und es überraschte mich, den gutgekleideten Agenten mal drastischer handeln zu sehen.

Die anderen Charaktere allerdings bewegen sich auf sicherem Terrain. Hier fällt niemals wirklich aus seiner bisherigen Rolle. Einzig und allein eventuell und nur ein wenig wird Laura Hayward, ebenfalls Polizistin und Freundin von D’Agosta gefordert. Die Zusammenarbeit mit Pendergast fällt ihr schwer, zumal die gute von ihm zwar wenig eingeschüchtert ist, doch es nicht verzeihen kann, dass ihr Freund fast seine Karriere zerstört für ihn. Nach und nach allerdings bricht das Eis zwischen den beiden.

Die Schauplätze der Handlung wechseln wie eh und je. Für meines Erachtens ist es aber zu schnell. Ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd wechseln Pendergast und D’Agosta die Linienmaschinen und die Kontinente. Klar, Tempo muss sein, aber hier bleibt mir dann die Plausibilität auf der Strecke stehen.

Auch wenn bei „Fever“ die Hintermänner schnell aufgedeckt werden und man die eine oder andere Überraschung erlebt und sehr schnell klar ist, wer auf die Seite der „Bösen“ gewechselt ist, bleibt es spannend. Der mittlere Teil dieser Trilogie wird eine Duell sein, zwischen Pendergast und jemanden den er bisher vertraut hat. Das Pendergast diese Auseinandersetzung überlebt ist logisch, denn es wird ja schließlich noch einen dritten Teil geben.

Fazit

„Fever – Schatten der Vergangenheit“ von Douglas Preston und Lincoln Child ist deutliche Steigerung zu den letzten beiden Bänden aus der Pendergast-Reihe.

Es wird persönlich und damit wird der Handlung und der Person Pendergast quasi alles an Möglichkeiten und Freiheiten gegeben sich zu entwickeln. Auch die Überraschungen und die dunklen Familiengeheimnisse werden hier wie bei der Diogenes-Trilogie wieder ihren festen Platz haben.

„Fever“ ist ein starker Pageturner mit einem dunkeln Pendergast der sich ziemlich nahe an seinem ganz persönlichen Abgrund befindet.

„Fever“ ist wie ein leicht steigendes Fieber. Ein heißer Garant für unterhaltsame und spannende Lesestunden.

Michael Sterzik
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am 4. August 2011
Ich habe alle Bücher vom Autorenteam Preston u. CHild gelesen - dieses hier ist in meinen Augen dasjenige welche, bei dem die Story am meisten konstruiert und an den Haaren herbei gezogen ist. Das man einen Löwen "dressiert", um einen unliebsamen Mitwisser aus dem Weg zu räumen, den man auch einfacher hätte loswerden können, ist nun wirklich nicht glaubwürdig. Darüber hinaus gondelt man ohne jede Ortskenntnis durch die Sümpfe Louisianas und findet nicht nur eine versteckte Insel (nachts!), sondern hat es nicht mal nötig, Schutzmaßnahmen zu treffen, wie z. B. Verstärkung zu fordern, wenn man schon vorher weiß, dass einen ein wütender Mob verfolgen wird. Hauptprotagonist Pendergast ist so dermaßen allwissend, vorausschauend und cool wie eh und je - da kann sich James Bond doch glatt eine Scheibe abschneiden. Obwohl es im Buch um ein sehr persönliches Erlebnis bzw. eine sehr persönliche Suche von Pendergast geht, erfährt man nach wie vor herzlich wenig über den FBI-Agenten, was nach dem x-ten Buch nicht mehr mysteriös, sondern eher langweilig ist.

Nichts desto trotz, war es ein kurzweiliges Lesevergnügen mit überraschenden Wendungen für mich. Und da das Ende wieder einmal offen ist (ein Mittäter am Mord an Pendergasts Frau ist noch auf freiem Fuss und hinter ihm her und Pendergasts Mündel Constance sitzt wg. Kindsmord im Gefängnis), werde ich natürlich auch das nachfolgende Buch kaufen.
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Für mich lebt Special Agent Pendergast im falschen Jahrhundert. Seine Erscheinung, seine Familiensituation, seine umfassende Bildung, seine Vorlieben, all das passt eigentlich besser in das 19. Jahrhundert. So habe ich es manchmal schwer, beim Lesen daran zu denken, dass diese Thriller in unserer Zeit spielen. So auch diesmal.
Das Buch beginnt mit einer Rückblende. Pendergast und seine Frau Helen sind auf Safari in Afrika ' auch das würde ins 19. Jahrhundert passen, erst recht, weil sie einen Löwen jagen. Mit Gewehren, nicht mit der Kamera. Übrigens völlig legal, denn der Löwe hat einen Touristen zerfleischt und darf daher erschossen werden.
Leider geht die Jagd schief. Helen, eine hervorragende Schützin, verfehlt den Löwen und wird von ihm getötet.
Zwölf Jahre später nimmt Pendergast das Gewehr seiner Frau erstmals wieder in die Hand und macht eine erschreckende Entdeckung: Das Gewehr war mit Platzpatronen geladen. Seine Frau ist also nicht einem tragischen Unfall, sondern einem Mord zum Opfer gefallen.
Pendergast überredet seinen Freund D'Agosta, sich beurlauben zu lassen, und fliegt mit ihm nach Afrika. Bei ihren Recherchen tauchen sie in die Vergangenheit von Helen ein. Schnell wird deutlich, dass sie Geheimnisse vor ihrem Mann hatte. Und ganz eigene Gründe, ihn zu heiraten. Liebe war es wohl eher nicht.
Helen war offensichtlich von einem Künstler aus dem 19. Jahrhundert (sic!) fasziniert, einem Genie, das einer rätselhaften Fieberkrankheit zum Opfer fiel. Aber was hat das mit dem Mord an ihr zu tun? Und warum setzt immer noch ein Unbekannter alle Hebel in Bewegung, um Pendergast und D'Agosta von den Ermittlungen abzubringen, wobei er nicht einmal vor weiteren Gewalttaten und Mord zurückschreckt?
Pendergast zeigt sich diesmal von einer ungewohnt persönlichen Seite, und ich bin schon gespannt auf die beiden Folgebände, die einen näheren Einblick in seine Familiengeheimnisse ankündigen.
Wie alle Bücher dieser Serie ist auch dieses wieder sehr spannend. Und wie immer merkt man dem Buch an, dass die wissenschaftlichen Hintergründe von einem Fachmann geschrieben werden. Wissenschaft und Action verschmelzen glaubwürdig zu einem ganz besonderen Thriller, den ich atemlos verschlungen habe.
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am 25. Februar 2015
Ich mag die Fälle mit Agent Pendegast sehr und lasse mich immer wieder gern aufs neue überraschen.
Bisher habe ich nicht ein Buch gelesen, was mir nicht gefallen hat.
Klar, das eine ist mal spannender als das andere, dennoch wurde ich noch nie enttäuscht und werde die Bücher auch weiterhin lesen.
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am 19. Februar 2015
Der zehnte Band der Pendergast Reihe beginnt mit einem Rückblick auf die tragischen Ereignisse, die vor 12 Jahren in Afrika zum Tod von Helen Pendergast, der Frau des Special Agent Pendergast, geführt hat. Doch mehr oder weniger zufällig stößt der Agent bei einem Besuch auf dem alten Familienlandsitz in Lousiana auf ein schockierendes Indiz, dass darauf hindeutet, dass der Unfalltod durch einen Löwenbiss gar kein Zufall war. Pendergast aquiriert seinen Freund Lt. D’Agosta und gemeinsam beginnen sie in der Vergangenheit zu wühlen. Sie verfolgen Helens Spuren in der Zeit vor ihrem Tod und stoßen so auf ihr rätselhaftes Interesse an einem berühmten Südstaaten-Maler. Doch der Weg wird steinig, denn anscheinend haben sie in ein Hornissennest gestoßen, weil sie zur Zielscheibe mehrerer Mordanschläge werden.
Dieser Band zeigt eine neue, menschlichere Seite an dem stets rätselhaften Agent Pendergast. Unverändert bleiben allerdings seine Auftreten: Mysteriös, geheimnisvoll, mit Talenten auf unterschiedlichsten Ebenen und sehr unkonventionellen Ermittlungsmethoden. Nach zwei etwas schwächeren Romanen gefällt mir der Auftakt der Helen Trilogie wieder sehr gut. Super Spannend von der ersten Seite an bleibt selten Zeit zum Luft holen. Einziges Manko ist das offene Ende. 5 Sterne!
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am 27. April 2013
Als großer Pendergast Fan muss ich natürlich alle Bücher lesen, aber ich muss sagen es lässt nach. Die Bücher sind nicht mehr so toll wie am Anfang und die Figur Pendergast wirkt manchmal irgenwie nicht richtig wie Pendergast. Ich kann es nicht genau an etwas fest machen, aber es ist als hätten die Autoren die Freude an der Figur verloren. Sehr schade.

Auch dieses Aufblasen der Fälle zu Trilogien trägt nicht gerade zur Lesefreude bei. Wenn ich ein Jahr oder länger auf die Fortsetzung warten muss, habe ich schon so viel anderes gelesen, dass mir irgendwie der Anschluss fehlt. Blöd.
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am 28. Mai 2013
Ich habe bis jetzt alle Bücher der Pendergast-Reihe gelesen. Natürlich gefielen sie mir unterschiedlich gut. Aber auch nicht jeder Song von Springsteen gefällt mir, obwohl ich ein großer Fan von ihm bin. Man sollte doch mal kurz nachdenken bevor man Rezensionen schreibt. Oder bringt jeder von uns jeden Tag volle Leistung, sein Bestes? Und trotzdem werden wir dafür bezahlt! Schund gibt es genug, Jeder sollte aber so viel Feingefühl besitzen und mit den Arbeiten anderer schonender, nachdenklicher umgehen.
Mir gefällt das Buch und das ist wichtig für mich. Deshalb empfehle ich es weiter.
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am 19. Oktober 2012
Ich bin, neben meiner Leidenschaft für Dean Koontz, ein glühender Verehrer von Douglas Preston und Lincoln Child - egal ob solo oder als Duo. Dieses Hörbuch oder natürlich auch Buch ist wieder einmal etwas Wunderbares für Pendergast-Fans und Menschen, die Wissenschafts-Thriller lieben, denn entgegen mancher Meinungen, sind diese Bücher nämlich keine Action-Thriller, die Action ergibt sich aus der Handlung. Ich werde hier nicht erläutern, um was es in diesem Hörbuch geht, denn ich möchte niemandem den Spaß und die Neugier nehmen! Nur soviel: Es ist - wie immer - wirklich spannend und faszinierend! ABSOLUT EIN MUSS!
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