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Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Taschenbuch Piper Taschenbuch, 14.04.2014. 208 Seiten *Werktagsversendung innerhalb von 24 Stunden* -- Exempl. in einem guten Gesamtzust., leichte Gebrauchsspuren möglich -- ISBN: 9783492305365 Sendungen werden im Luftpolsterumschlag samt beiliegender Rechnung inkl. ausgewiesener MwSt. verschickt
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Fett wie ein Turnschuh: Wie ich im Land der Currywurst 40 Kilo abnahm. Die besten ZEIT ONLINE-Kolumnen Taschenbuch – 14. April 2014

3.4 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tuvia Tenenbom ist Autor, Essayist und Dramatiker. Er ist Artistic Director des Jewish Theater in New York und Autor des Buches »Allein unter Deutschen: Eine Entdeckungsreise«, mit dem er 16 Wochen unter den TOP 20 der SPIEGEL-Bestsellerliste war. Für ZEIT ONLINE schreibt er seit Dezember 2011 die Fitnesskolumne »Fett wie ein Turnschuh«.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Gott muss fett sein

Ich bin ein liebenswürdiges Geschöpf, wenn man so etwas von sich sagen kann. Tatsache ist: Die Leute mögen mich. Sie mögen meine Rundheit. Ich bin ein runder Mann, falls Sie das noch nicht wussten, und die Leute identifizieren sich mit runden Menschen. Besonders mein direktes Umfeld.
Wenn ich eins sagen kann, dann das: Ich habe gute Freunde. Sie geben mir Kosenamen. "Bär" zum Beispiel. Bären sind gut, glaube ich. Der Teddybär etwa. Manchmal nennen meine Freunde mich Teddy. Warum, ist klar: Teddy, der Bär. Wie der chinesische Panda. Bär. Netter Name. Es gibt nur ein Problem (wenn ich mich Ihnen anvertrauen darf): Ich bin kein Bär.
Die Tage des Bären sind lange vorüber. Seit die Leute mich Teddy genannt haben, habe ich zugelegt, ich habe mich vergrößert. Heutzutage bin ich weit mehr als ein Bär. Ein besserer Vergleich steht auf der anderen Seite des Zoos: der Elefant. Das ist eine schlichte Tatsache. Ich will mich nicht herabwürdigen, im Gegenteil: Elefanten sind ebenfalls nett. Wenn ich so darüber nachdenke, sind Elefanten sogar niedlicher als Bären. Sie sind größer. An ihnen ist mehr dran. Ihr Gang sieht irgendwie sexy aus, finden Sie nicht? Sie lassen es ruhig angehen.
Ich habe schon von Elefantenrennen in Nepal oder Thailand gehört, aber ich persönlich habe noch nie einen Elefanten rennen sehen. Im Central Park trifft man ja die verschiedensten joggenden Kreaturen, mit ihren glitzernden iPods und Flaschen voll gefiltertem Wasser, aber niemals trifft man einen Elefanten. Elefanten haben Zeit. Wie ich. Unter Elefanten würde ich mich wahrscheinlich sehr wohlfühlen. Wir bewegen uns mit ähnlicher Geschwindigkeit. Das Problem ist lediglich, dass ich Elefantengröße habe, aber Teddy genannt werde.
Ich war darauf einmal stolz. Wenn ich jemanden kennenlernte und nach meinem Namen gefragt wurde, sagte ich: "Teddy". "Oh", antworteten sie, "Teddy!" Als würden wir uns seit Geburt kennen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Was soll ich jetzt sagen? Elefanty? So einen Namen habe ich noch nie gehört. Funktioniert nicht. Vielleicht sollte ich "Elefant" mit französischem Akzent aussprechen?
Ich sollte es versuchen.
Das einzige Problem: Wenn ich so weitermache wie im letzten Jahr, ist auch "Elefant" irgendwann keine gute Vergleichsgröße mehr, ganz egal, wie ich es ausspreche. Ich werde etwas Größeres finden müssen. Etwas Fetteres. Etwas Größeres als ein Elefant? Gibt s im Zoo nicht. Um etwas wirklich Großes zu finden, werde ich den Zoo verlassen müssen.
Vielleicht Gott. Gott muss fett sein. Auf jeden Fall ist Gott nicht mager. Ich würde eine Million Dollar wetten, dass Er nicht so aussieht wie meinetwegen Woody Allen. Er ist viel, viel fetter. Gläubige sagen ja immer, dass Er überall ist; und wer überall ist, muss fett sein. Wenn ich weiter zunehme, werde ich göttlich aussehen und göttlich sein. Ich werde den ganzen Tag Schokolade essen und weiter zunehmen.
Gott verzehrt den ganzen Tag belgische Schokolade, zumindest der Gott meiner Vorstellung. Er ist jedenfalls fetter als der Weihnachtsmann. Mein einziges Problem ist (und schon beim Gedanken daran bekomme ich Albträume): Was sage ich, wenn mich jemand nach meinem Namen fragt? Gott? Meiner Erfahrung nach hält einen der von Natur aus engstirnige Mensch sofort für einen Psychiatrie-Flüchtling, wenn man behauptet, man sei Gott.
Sollte mich kümmern, was die Anderen denken?
Der Jahreszeit entsprechend beschließe ich, die alljährlich wiederkehrende Neujahrsgelegenheit für uns Menschen zu nutzen: Ich fasse gute Vorsätze. Die einzige Frage ist: Was nehme ich mir vor? Soll ich mich an den süßesten aller Schokoladen laben und zu Gott werden? Oder tränke ich mich mit gefilterten Wässerchen und werde zu Woody Allen?
Sympathisch wie ich nun mal bin, entspricht Woody Allen nicht zur Gänze meinem Selbstbild. ...


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Top-Kundenrezensionen

am 2. Dezember 2014
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
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am 11. Januar 2015
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am 10. Januar 2015
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am 25. April 2014
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. April 2014
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14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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