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Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft: Remix 2 Taschenbuch – 19. Mai 2004

3.7 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 19. Mai 2004
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Der Meister "des meinungsbetonten 100-Zeilers" (taz) ist zurück. Wie schon in Remix betreibt er "Alltagsarchäologie und Gegenwartsstenografie" (Klappentext), sprich: Er schaut den Leuten aufs Maul und kratzt an den Oberflächen der schönen neuen Medienwelt. Er begleitet einen Tag lang Paola und Kurt Felix, "die Fleisch gewordene James-Last-Platte in der Endlosschleife", aber das ist gar nicht mal böse gemeint. Er macht sich Gedanken über Solarien und "Wohnen, Möbel, Leben", versucht in Tübingen eine Karte fürs Madonna-Konzert zu ergattern ("kei Schoongs") und trifft die Ministerin a.D. Andrea Fischer im Abgeordneten-Restaurant: Am Nebentisch sitzt Helmut Kohl "wie zwei Öltanks... und guckt, als habe man von seinem Tellerchen gegessen".

Es geht also wieder mal, immer noch, um Deutsches Theater. Darum, wie wir alle uns in Szene setzen, die einen auf der großen Bühne, die anderen auf Nebenschauplätzen. Das ist nicht immer zum Lachen, etwa bei einer Realsatire wie der MDR-Kuppelshow Je t'aime. Auch die Materialsammlungen mit Klosprüchen und Gästebucheinträgen sind Geschmackssache. Einige der besten Texte kommen ohne die üblichen Promi-Verdächtigen aus und entfalten nicht polemisches, sondern poetisches Potential.

"Im Copy-Shop" blockiert einer stundenlang "den besten Farbkopierer am Platze" -- warum? Auf einem Rockfestival fragt sich der "Rockliterat", ob es "richtiges Lesen im falschen Zelt" gibt, und liefert eine hübsche Sozialstudie dieser Versammlungsform. In meinem Lieblingsstück, "Herbst in Berlin", flaniert er durch den sommermüden Tiergarten, "dabei versucht man je nach Charakter, so viele oder so wenig Bucheckern oder Eicheln wie möglich zu zertreten. Am schönsten knacken die Fruchtbecher der Eicheln..."

Einige wird die Materialmasse abschrecken, andere werden sich Schritt für Schritt durchlesen. Und einen Stuckrad-Barre entdecken, der sich weiterentwickelt. Neben anderen Süchten scheint er auch seine zwanghafte Neigung zum Kalauer in den Griff zu bekommen. An seinem 26. Geburtstag beginnt er gar zu dichten: "Am neuen Computer sitzen / Glauben, dass jetzt alles / Besser wird / (anders zumindest) / Und seine Ordnung kriegt". Dann: "Noch kürzer werden / Knapper / Besser". Wohlan! --Patrick Fischer

Pressestimmen

»Sein neues Buch enthält großartige Stücke und Reportagen.« (Ursula März Frankfurter Rundschau)

»Die Texte sind präzise, bescheiden, komisch, stark im Dienst der Sache, oft auch von einer poetisch durchwirkten Melancholie und einige wirklich schräg und experimentell.« (Simone Meier Tages-Anzeiger Zürich)

»Wer immer etwas über unsere verdammten Jahre in diesem merkwürdigen Land erfahren will [...], der sollte da hineinlesen. [...] Ein großer Reporter unserer Zeit.« (Julia Encke Süddeutsche Zeitung)

»Mit viel Sprachwitz, Beobachtungsgabe und bissiger Ironie vermischt er Realität und Fiktion, bis daraus Kunst wird.« (Stern)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der Mann ist ein Phänomen. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Ich gehöre definitiv zu erstgenannten. Nach Remix jetzt also der Fortsetzungsroman. Und wie das nun mal mit Fortsetzungen ist, so kommt auch Remix II definitiv nicht an die geniale Komposition des Vorgängers heran. Ja gut, er ist erwachsener geworden (einfach, freiheraus gesagt, auch wenn es sich etwas kindisch anhört) aber es war doch gerade diese kindliche Sichtweise, die Betrachtung des Kleinen, um dann Rückschlüsse auf das Große zu ziehen. Der spielerisch unverkrampfte barrsche Tonfall wurde durch pseudoseriöses Geschwätz ersetzt. Die Sammlung der Domtreppenbeschriftungen könnte halbinteressant sein, allein für sich genommen (wie sie im Buche steht) jedoch zäh und uninteressant. Im Remix I wäre so etwas nicht vorgekommen. Da gäbe es noch eine kritische, lustige oder sarkastische Geschichte dazu. So bleibt aber irgendwie alles alleine für sich im Raum schweben. Es fehlt der rote Faden, der Aha-Effekt. Die Aussage hinter dem Text. Wo man sonst noch diskutieren konnte, fehlt jetzt sogar das Interesse hierzu. Der ganze Text wirkt gequälter und gewollter, was schade ist, denn wir wissen alle dass Barre schreiben kann. Er hat es oft genug bewiesen. Warum also nicht in Remix II ? Wäre das Buch eine CD, müsste man wohl von Kommerzliteratur sprechen. Auch wenn es hart klingt, doch so hätte Barre wohl selbst (früher) über dieses "Werk" geschrieben. Er hat sich mit dem Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft definitv keinen Gefallen getan.
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Format: Taschenbuch
Erst einmal Hut ab: Stuckrad-Barre verbrät hier zum zweiten Mal alle seine Essays und Reportagen, für die er schon einmal kassiert hat; Davon kann man schon rein wirtschaftlich was lernen. Ich persönlich lese ihn sehr gerne, was regelmäßig den Unmut meiner Freundin auf mich zieht, da sie ihn menschlich verachtet. Aber er ist halt nunmal eine Rampensau! Zum Buch: Es ist mit 450 Seiten sehr dick, und es ist klar, dass es sowohl super lustige und interessante Texte, aber auch eine (wenige) Langeweiler gibt. Mir gefällt seine Sicht auf die Dinge gut, er schafft es, aus banalen Vorgängen interessante und witzige Texte zu schreiben. Das Buch ist kurzweilig, und nicht zuletzt: Manchmal kommt er richtig bescheiden und sympathisch rüber. Das sind seine stärksten Momente.
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Format: Broschiert
Das Buch mag eine Zusammenfassung schon dagewesener Texte sein, ist aber, vielleicht auch deswegen, recht gut - vorrausgesetzt man kann mit dieser Art von Humor etwas anfangen. Wer Harald Schmidt und Nils Ruf mag, wird dieses Buch lieben. B.v.S.-B. schreibt ueber die (Un)Wichtigkeiten dieser Welt und kratzt merklich an der Fassade diesen und jenen 'Trends' (Oeko, H&M und Tigerente lassen gruessen). Dabei wird vor nahezu nichts halt gemacht -warum auch?
Mag sein, dass die Texte hier und da fuer den ein oder anderen ein wenig arrogant klingen, jedoch kann man die im Buch beschriebenen Szenen immer wieder life erleben und so bestaetigt sich vieles, wenn nicht gar alles. Clevererweise hat man mit den aktuelleren (und nicht nur deswegen auch besseren) Texten angefangen und die aelteren weiter hinten in's Buch gestellt. Nichtsdestotrotz: DAS Buch fuer Bus, Tram, U- oder S-Bahn ...oder fuer die halb-zehn-Uhr-morgens-Schokowaffelkeks-Kruemel-Pause.

Tipp: unbedingt mal eine Lesung besuchen - auch er wird die jeweilige Stadt, egal welche, besonders moegen und das Auditorium, egal welches, besonders schaetzen - "Ihr wart super!" ;-)
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Format: Broschiert
Dieses Buch darf man ganz einfach nicht zu ernst nehmen, schon gar nicht versuchen irgendwas zu interpretieren. Auf ausgesprochen amüsante Art und Weise stellt BvSB hier seine Sicht auf die vielen Dinge dar. Das er dabei bei wahrscheinlich fast jedem Leser auf Widerstand in Einzelpunkten stößt, ist logisch. Wäre ja schlimm, wenn wir alle (s)einer Meinung wären, oder ? Lest einfach dieses Buch, habt Spaß und amüsiert Euch, denn BvSBs Stil und Art zu Schreiben ist echt außergewöhnlich gut. Und bitt nicht beleidigt sein !
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Von Ein Kunde am 24. Februar 2000
Format: Broschiert
Soso, "Remix" also. Wer nach "Soloalbum" und "Livealbum" auf ein ähnlich zusammenhängendes Buch gehofft hat dürfte (eigentlich gar nicht) enttäuscht sein. Auch wenn man gerade gegen Ende des Buches zu der Auffassung gelangen könnte, Benjamin Stuckrad-Barre sei nach seinen Erfolgen auf die Idee gekommen seine frühen Niederschriften (oder: Quasi-Tagebuch) kommerziell zu verwursten. Remix halt.
Aber Quasi-Tagebuch ist ja nichts Verwerfliches, im Gegenteil, wie bei Livealbum, und es sind so einige deren Tagebuch man gerne mal in die Hände bekäme. Die wenigen Kapitel die einen wirklich nicht interessieren vergisst man schnell wenn man eintaucht in die mit gehässigem Humor und mehr als Abitur-plus-x-Bildung erzählten Geschichten über die alten (deutsch-) Pop-Helden und Jugendzeiten. Das muss wohl mit der erstaunlichen Beobachtungsgabe, die ich für gesunden Menschenverstand halte, und der Fähigkeit den trivialen Dingen des Alltags einen Namen zu geben, zu tun haben. My favorite wie man jetzt wohl sagt: "Kassettenmädchenkassetten".
Auch wenn man manchmal den Eindruck bekommt, dass Stuckrad-Barre seine eigene Weltanschauung zum Mass der Dinge machen möchte und versucht etwas Pseudo-Objektivität dazwischenzustreuen. Und: wer hört eigentlich noch Musik von Leuten wie Westernhagen und Lindenberg (800000?), die offensichtlich Ende der 70er verpasst haben das Schiff zu verlassen? Der Autor! Was die Vermutung nahelegt dass es eine Art musikalische Phyllogenese in der Ontogenese zu geben scheint. Und ich dachte ich wäre der letzte meiner Art die das noch mitgemacht haben.
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