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Der Feinripp Macho

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

UMBO, geboren irgendwo im hochalpinen Raum am selben Tag wie Jules Verne und Jack Lemon, im selben Jahr wie Johnny Depp und Til Schweiger. Wer an Reinkarnation glaubt, kann die Konsequenz daraus erahnen. Ein nicht enden wollender Schwall an wahren, aber auch völlig frei erfundenen Geschichten und der unbändige Drang jede Bühne zu seinem Wohnzimmer zu machen. Er ist bekennender Ausländer und Genussmensch. Ein Mann, ein Bass, ein (paar mehr) Wort(e). Wer sein Debut-Album „Die kultivierte Dilettanz“ und seine 2015 nachgelegte EP „Dr. UMBO & Mr. Hans“ kennt oder einmal seine pointiert komödiantischen Moderationen erlebt hat, der weiß, dass bei seinen Auftritten nicht nur jede Menge auf die Ohren, sondern auch auf das Zwerchfell zukommt. Sein halbes Leben stellte er seine Fähigkeiten am Bass oder als Texter so namhaften Künstlern wie u.a. Paul Young, Laith Al-Deen, Nik Kershaw, Christina Stürmer, Alannah Myles, Gregor Meyle oder Johnny Logan zur Verfügung. Er schrieb u.a. auf Christina Stürmer’s Platin-Album „lebe lauter“ die Hit-Single „Mitten unterm Jahr“, die 2015 in Zusammenhang mit der TV-Sendung „Sing meinen Song“ durch die Interpretation von Xavier Nadioo wieder für Aufsehen sorgte. Für Laith Al-Deen schrieb er Songs für das Gold-Album „Melomanie“ und das Album „Der letzte seiner Art“ sowie für zahlreiche andere namhafte Künstler. UMBO kümmerte sich die letzten beiden Jahre um sein Soloprojekt und hat den schon immer in ihm schlummernden albernen Hans endlich rausgelassen. Seine Musik: Ein richtig authentisches Männerding! Von total unangepasst zeitkritisch, über künstlerisch bis hin zu schlüpfrig malt er mit seinen Texten Szenerien, die jedoch nie unter die Gürtellinie rutschen. Mit dabei ist immer eine ordentliche Portion Humor, durch die UMBO seine Erlebnisse auf authentische Art mit dem Publikum teilt. Sein Lesungs-Programm „Der Feinripp-Macho“ präsentiert sich hautnah und total unplugged, also stellenweise ganz ohne Instrument. Nur die Texte und ihre faszinierenden Entstehungsgeschichten. Hintergrundinfos, die nur der Autor selbst preisgeben kann. Die nackte Wahrheit über das Leben als Feinripp-Macho, verheiratete Frauen und das Wassermann-Zeitalter. UMBO gibt bei seinen Lesungen und in diesem Buch Geschichten zu seinen Hits zum Besten, die er für andere Künstler geschrieben hat, aber auch Texte von seinem Album und bisher unveröffentlichtes Material. Lassen Sie sich dieses einzigartige, künstlerisch-humorvolle Werk auf keinen Fall entgehen. Frei nach dem Motto: Pop meets Comedy oder umgekehrt!

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ganz ehrlich, wenn der liebe Gott tatsächlich für all das, was hier auf diesem Planeten zwischengeschlechtlich meines Erachtens verkehrt läuft, verantwortlich ist, dann mache ich, sollte ich in den Himmel kommen, Folgendes: Am Tag meines Erscheinens an selbigem Ort, gehe ich hurtigen Schrittes vorne hin zu Gottes Thron und verpass ihm eine ordentliche Backpfeife mit den Worten: „Die ist für die Weibsbilder, du Hornochs!“ Sollte der liebe Gott weiblichen Geschlechts sein, würde ich mich nicht scheuen, gemäß des biblischen Spruchs der oder die Betroffene „solle auch die andere Backe hinhalten“, ihr links gleich eine Zweite zu verpassen. Natürlich nicht so grob wie bei einem männlichen Gott, aber mit voller Überzeugung, denn dann wäre diese Misere zwischen den Geschlechtern vorsätzliche Schikane, basierend auf böswilliger Absicht und purer Schadenfreude. Wenn wir also „rein hypothetisch“ davon ausgehen, dass wir in Gott den Schuldigen gefunden haben und dieser zuerst den Mann erschuf, kann man ruhigen Gewissens von einem absolut gelungenen und funktionstüchtigen Prototypen, oder vielmehr Erstlingswerk, sprechen. Der Mann ist von eher durchschnittlicher Schönheit, mit kaum aufsehenerregenden Features ausgestattet, dafür mit vielen sehr funktionalen Talenten versehen. Die Klassiker unter den Überlebenstechniken sind gut und solide ausgebildet und vom Schöpfer mitgegeben: Er kann Feuer machen, Fischen, Steine oder Holz aufeinander schichten. Er klettert mit Leichtigkeit auf Bäume, sogar welche ohne Äste dran, und tariert spontan auftretende Temperaturunterschiede spielend aus. Er ist er nderisch, denkt logisch, ist bescheiden und anspruchslos (ich glaube, wenn es nur Männer gäbe, würden wir noch immer keine Kleidung tragen, außer vielleicht bei Fußballspielen, um eben die beiden Mannschaften auseinander zu halten). Männer sind völlig simple und einfach strukturiert denkende Wesen ohne Rechts-Links-Schwäche. Für den Mann gibt es in der Tat nur „ja“ oder „nein“. Er ist ein bisschen wie ein Computer, basierend auf 0 und 1. Entweder, oder! Es gelingt ihm im Grunde jedes einzelne große aber auch noch so kleine Problem aufzuspalten in die nale Entscheidung zwischen „ja“ oder „nein“. Er kann mit den nicht gewählten Möglichkeiten und Eventualitäten unbelastet und seelenruhig leben. Sollte der Fall eintreten, dass eine Entscheidung sich irgendwann später als falsch, oder sagen wir mal als Sackgasse, herausstellt, so ist er durchaus selbstre ektierend im Stande die einstmals getroffene „falsche“ Entscheidung zu revidieren und gegebenenfalls eine neue, andere Richtung einzuschlagen. Und vor allem ist er im Stande, und da unterscheidet er sich radikal von der Frau, tatsächlich über einen recht langen Zeitraum an absolut „nichts“ zu denken. Denn Männer fühlen. Sie sind pure Emotion. Frauen denken! Nein, ich möchte den Frauen keineswegs generell die Fähigkeit zu fühlen absprechen, doch egal wieviel eine Frau auch emp ndet, sie hört nie auf zu denken und sie hat immer einen Plan B.
Frauen sind auch viel häu ger verliebt als Männer, quasi ständig. Auch scheint es ihnen möglich diese Verliebtheit ganz schnell, oft innerhalb ei- nes Wochenendes, von dem einen Mann auf den nächsten zu übertragen. Dies resultiert aus ihrer, allerdings nur scheinbaren, Unfähigkeit Liebe und Sex voneinan- der zu trennen. Wenn eine Frau nur Sex will, ist sie, und ich gebe gerne zu, dass da leider immer noch völlig veralterte Sichtweisen in unserer Gesellschaft zum Tragen kommen, eine „Schlampe“. Ist sie hingegen verliebt, ist es quasi in Ordnung mit einem Mann gleich ins Bett zu gehen. Männer sind anders. Sie sind in ihrem Leben vielleicht zwei bis drei mal fähig richtig zu lieben. Dann aber eben ohne Kompromisse, ohne Netz und ohne Absicherungsgedanken. Sie stürzen sich gleichsam ohne Fallschirm aus dem Flieger und sind voller Vertrauen, dass die Schwingen der Liebe sie tragen werden. Wenn Männer denken, dann denken sie allerdings sehr oft nur an das Eine, nämlich Sex. Und dies stärkt nur meine Theorie, dass Männer die fühlenden Wesen sind. Denn was ist Sex? Pure Emotion, Leidenschaft und tiefe Gefühle, die körperlich ausgedrückt und empfunden werden wollen. Wir Männer wollen nicht reden, denn reden bedeutet Gedanken in Worte zu fassen und die sind bekannterweise oft nicht mehr als Schall und Rauch. Ich möchte sogar frech die Behauptung aufstellen: Worte können lügen, Berührungen nicht. Hätten wir noch alle unsere Sinne beisammen, wenn es um Sinnlichkeit geht, würden wir spüren, riechen, schmecken, sehen und hören, ob uns die Person liebt mit der wir uns gerade vereinen.
Warum also über Gefühle reden, wenn man sie doch so schön in die Tat umsetzen kann. Nur deshalb denken Männer so oft an Sex. In den seltensten Fällen kann aller- dings die Realität mit der Fantasie mithalten. Und so entstehen in unseren Köpfen Ge- schichten fürs Fantasiearchiv, in denen alles wie von selbst läuft und einfach perfekt ist: Mann von der Strasse trifft Hollywood-Schönheit nachts auf dem Highway in einem Diner und sie übernimmt auch noch die Initiative.|Mit meinem bislang größten Hit verbinde ich viele wunderbare und sehr bewegende Momente, aber auch ein paar trauernde Augenblicke. Mittlerweile haben mich doch einige echt gute Freundinnen und Freunde verlassen und sind in das nächste Level aufgestiegen. Der Text entstand, als eine liebenswerte und über die Maßen lebenslustige Sängerin und Freundin von mir aus heiterem Himmel eine erschütternde Diagnose erhielt.
Glücklicherweise ist alles gut ausgegangen. Ein paar Jahre später nahm ich diesen Text mit zu einer Songwriting-Session für Christina Stürmer ins Kangaroo Studio von eben jenem Edo Zanki nach Karlsdorf. Mit dabei war Florian Sitzmann, seines Zeichens Keyboarder der Söhne Mannheims, der sich für eine Stunde an sein Klavier zurückzog und meine Worte unvergleichlich schön vertonte. Die Demoversion, die mich bis heute tief bewegt, wenn ich sie höre, wurde im übrigen von einer gewissen jungen Dame namens Cäthe eingesungen. Cäthes unvergleichliche Kraft und gleichzeitige Zerbrechlichkeit in ihrer Stimme ist, wie ich bis heute glaube, einer der Hauptgründe für Christina Stürmer’s Entschluss, den Song für ihr später mit Platin ausgezeichnetes Album „lebe lauter“ aufzunehmen.
Allerdings ließ, wie so oft in meiner Laufbahn, der Erfolg erst mal auf sich warten. Ich hatte in der Zwischenzeit meiner damaligen Freundin einen Heiratsantrag gemacht und, anders als geplant, erfuhren wir Anfang des Jahres, dass ein Baby unterwegs war zu uns. Nach der ersten Euphorie kamen doch recht bald auch die existenziellen apokalyptischen Reiter auf mich zu geritten. Könnte ich denn überhaupt eine Familie ernähren? Würde ich mich etablieren im Musikbusiness und viele Wenns und Abers plagten mich. Meine Frau war ein Mal mehr diejenige, die mir die richtigen Worte mit auf den Weg gab. Wir sind beide völlig davon überzeugt, dass sich die Seelen der Kinder ihre Eltern aussuchen und sie ermutigte mich mit dem Satz „Kinder wissen genau was sie mitbringen müssen, damit die ganze Sache dann auch funktioniert!“ freudig und zuversichtlich meiner Vaterschaft entgegenzu ebern. Was soll ich sagen, genau an dem Tag, an dem unser Sohn geboren wurde, wurde auch der Song als allerletzte und bereits sechste Single aus dem Album ausgekoppelt. Von der Platten rma als Lückenfüller zur nächsten Platte gedacht, tat sich das Lied anfangs recht schwer, el nach ein paar wenigen Wochen sogar schon wieder raus aus den Charts, um dann doch noch bis auf Platz drei zu steigen und sich insgesamt 27 Wochen in der österreichischen Hitparade zu halten.
Nachdem mein Freund und Förderer Edo Zanki den Song auf seinem Album „Zu viele Engel“ im Jahr 2011 mit einer wunderschönen Version veredelte, kam es für mich 2015 zu einem weiteren Songschreiber-Ritterschlag. Kein Geringerer als Xavier Naidoo sang auf seine unvergleichliche Art dieses Lied in seiner Echo prämierten TV-Sendung „Sing meinen Song...

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13. März 2017