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6 Feet Beneath the Moon

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Produktinformation

  • Audio CD (24. August 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Xl/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B00DV75KB8
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Als King Krule hat sich der 18-jährige Songwriter/Sänger/Produzent Archy Marshall aus South East London still und heimlich zur Stimme einer neuen Generation entwickelt. Mit seinem tiefen und schwermütigen Gesang spürt er die feinen Risse der Enttäuschung und sozialen Desorientierung in einer Gesellschaft auf, deren frustrierter und wütender Jugend er in den letzten Jahren bereits auf verschiedenen Singles ein Gesicht gab.

Jetzt erscheint mit 6 Feet Beneath the Moon auf XL Recordings sein Debütalbum und mit ihm entfaltet sich Marshalls Vision in ganzem Umfang. Über 14 Tracks hinweg reibt er sich wund an offengelegten Leidenschaften und Wirrsalen und bettet seine gestochen scharfen Lyrics dabei in so raffiniert arrangierte Musik, wie man sie wohl kaum von jemandem in seinem Alter erwarten würde. Schon die ersten Zeilen von Easy Easy lassen keinen Zweifel an der faszinierenden Klarheit seiner Worte und nach und nach verbinden sich die Songs unter dem wachsamen Auge von Produzent Rodaidh McDonald (The xx, Savages, Gil Scott-Heron) zu einer offenherzigen Meditation über Unzufriedenheit, den Verlust des Glaubens und immer wieder aufkeimende Hoffnung im Angesicht der Verzweiflung.

6 Feet Beneath the Moon verzichtet größtenteils auf Songs, die King Krule bereits zuvor veröffentlicht hat und findet seinen ganz eigenen Platz auf der musikalischen Landkarte, in Sichtweite des klassischen Fifties Soul von Gene Vincent, der avantgardistischen Experimentierfreude des Penguin Café Orchestra und nebliger Dub-Texturen. So finden sich hier bluesige Stomper wie A Lizard State and Easy, Easy neben den tieffrequent schimmernden Beats von Neptune Estate oder Will I Come , ohne dass der Zusammenhang dabei verloren ginge. Das liegt vor allem an Archy Marshalls außergewöhnlicher Stimme. Egal, ob er reumütig von Entfremdung und the heat in my own treason singt ( Ceiling ) oder im kribbeligen A Lizard State giftige Zeile spuckt wie I m not going to crack like you cracked...I don t want to be trapped in the black of your heart over the jittery es wird schnell klar, dass es eine von Marshalls größten Qualitäten ist, emotionale Kraftakte zu kunstvollen, atmosphärischen und hymnischen Kostbarkeiten zu verdichten. Das Album ist ein manchmal verstörender und brutaler, immer aber von großer Aufrichtigkeit getragener Trip - eine schonungslose Analyse des sozialen Verfalls, der um ihn herum einsetzt, der Sound eines jungen Mannes, der den Realitäten einer Welt, in der er aufwächst, die Stirn bietet.


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Top-Kundenrezensionen

Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 24. August 2013
Format: Audio CD
Am Ende ist es die Stimme. Dieses dunkle Raunen, dieses Vokale ins Endlose dehnende Organ, das man jedem Mittdreißiger ohne Zögern zugesteht, einem Neuzehnjährigen aber irgendwie nicht abnehmen will. Archy Marshall, Rotschopf aus dem Londoner Südosten, vorsichtiger Blick, schmale Silhouette, vom Zoo Kid zum King Krule in nur zwei Jahren und jetzt schon der allerhippste Geheimtipp, heißer und jünger als Skrillex – dieser Junge mit so einer Stimme? Sie macht tatsächlich den Unterschied, teilt die Lager in die Bereitwilligen, restlos Begeisterten und die ewigen Abwinker, die – ach! – schon so viele haben kommen und gehen sehen und ohnehin hinter jeder noch so kleinen Überraschung nur die windigen Trendforscher und die gierigen Plattenbosse vermuten, die sich feixend gegenseitig auf die Schultern klopfen.

Sie ist nicht schön, sondern sehr markant, diese Stimme, spricht eher als dass sie singt, klingt wie ein tiefer Abgrund, wie hohles Gehölz, klingt nach Jahren an Erfahrung (nicht der besten), nach Joe Strummer und Gil Scott Heron, in den weicheren Momenten kann mit ihr auch mal Kurt Maloo durch die Erinnerung blitzen, der einst wunderschöne Songs für das Schweizer Duo Double besungen hat. Man mag sie oder eben nicht. Mehr als anderswo ist sie hier zusätzliches Instrument, Unterscheidungsmerkmal, Formgeber. Was Marshall dann um sie herumbaut, ist eine ausgefuchste Mixtur aus Dubstep, Jazz und trippigen Electrobeats.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Rock Bottom" war mein Stück des Jahres 2012. Entsprechend gespannt wartete ich auf das Debütalbum des Ausnahmetalents, wobei ich befürchtete, dass King Krule sich zu viel Zeit lassen und sonstwo landen würde, wenn denn die Platte endlich fertig sein würde. Gottlob fand man schnell ein Ende mit dem Herumproduzieren und das Album klingt im Grunde so wie "Rock Bottom": eine verblüffende Melange aus allen möglichen Moden und Tendenzen der Popmusik seit Mitte der 1950er Jahre bis heute. Spannend fand ich, dass King Krule eher wie ein Hip Hopper an das Songwriting rangeht. Also eher keine Endreime, sondern irgendwie dazwischen oder am Anfang der Verse, noch dazu atmosphärisch unheimlich dicht und trotzdem minimalistisch, meinetwegen auch nur spröde. Tolle Musik. Trotz der vielschichtigen Verweise neu klingend. Einige Tracks, die bereits in früheren Version im Internet kursieren, wurden nochmal aufgenommen, was erstmal etwas seltsam erscheinen mag, nichtsdestrotz im Albumkontext wunderbar aufgeht. Kaum zu glauben, dass das von einem nichtmal neunzehnjährigen Jüngelchen gestemmt worden sein soll. Aber egal. Für mich die Platte des Jahres. Weil: was soll denn noch Besseres kommen? Ich kann's mir im Moment echt nicht vorstellen.
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Format: Vinyl
Da bringt das Musikjahr 2013 doch noch Überraschungen: Archy Marshall, einst als Zoo Kid und zuletzt als Gastsänger auf Mount Kimbies neustem Streich unterwegs, legt nun nach Single und EP-Veröffentlichungen seine Debüt-LP nach. Wie macht sich die polarisierende Charakterstimme des gerademal 19-jährigen Jungtalents aus England im Album-Format?

Bereits in der ersten Single "Easy Easy", scheinen Krules gitarrenbegleitete Vocals wie ehrliche One-Takes, die jeden Song besonders machen. Klugerweise ist der Song an den Anfang gesetzt, denn es wird noch besser. Die sich abkühlende Wut in "Has This Hit?" wirkt ungemein authentisch: "Why when i look into the sky/There is no meaning/Girl i'm the only one believing/There is nothing to believe in" klagt er voller Inbrunst ins Leere.

Ein weiteres brilliantes Beispiel für sein Stimmtalent: Der flotte Blues "A Lizard State" über seine einseitige Liebe zu einem Mädchen. Über rhytmischen Drums und Jazz-Trompete singt er mal melödios, mal spuckt er die Zeilen wie Raps oder zittert wie am Schluss zerbrechlich dahin.

Trotz durchgehend meist mürrischem Ton und einem Faible für düstere Lyrik sind musikalisch alle Stimmungslagen abgedeckt: Schöne Beats grooven in "Foreign 2" oder "Ceiling"; "Border Line" wird von sonnigen, lässigen Gitarrenriffs begleitet und zum Piano und den warmen Bläsern vom Highlight "Neptune Estate" kann nachdenklich durch den Schnee geschländert werden.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Eine Stimme mit Potenzial. Ich hoffe sie entwickelt sich noch von dem fast mehr gesprochenen Gesang
weiter. Die Cd lässt sich hören aber die Stücke unterschieden sich für mich zu wenig voneinander.
Nur einzelne Schauen raus wie Eben Octupus. Einzelne MP3 hätten es auch getan.
Insgesamt aber hoffe ich da kommt noch mehr
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