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am 10. Oktober 2011
Ohne auf die Geschichte selbst näher eingehen zu wollen, da hier schon jede Einzelheit zu viel verraten wäre, kann ich mich der durchwegs lobenden Kritik meiner Vorrezensenten nur anschließen.

Banks hat mit diesem Roman ein Werk geschaffen, das sich dem Leser auch ohne spezifischer Sci-Fi-Erfahrung leicht erschließt und trotzdem in sich komplex ist.

Der Roman lebt vor allem von zwei Elementen:
Einerseits den wirklich grandiosen Panoramen, die der Autor zum Einen mit der beeindruckenden Mega-Architektur des sternfahrenden Gründervolkes erschafft (so gibt es etwa kilometerhohe Bauwerke, die ganze Landschaften in sich aufnehmen können, wie etwa das "Vulkan-Zimmer... ja, mit einem echten Vulkan darin [!]), und zum Anderen mit Hilfe des Konzepts der sog. Krypt entwirft (einer digitalen, im Zeitraffer ablaufenden Parallelwelt, in der Wissen und Persönlichkeit der Menschen nach ihrem Tod in Form von rohen Daten gesammelt werden, und die zugleich auch als allwissendes Netzwerk und Kontrollinstrument für die Lebenden fungiert).
Andererseits wird die Geschichte von den tiefgründigen Charakteren getragen, von denen jeder für sich eine eigene Geschichte erzählt, welche erst auf den letzten Seiten zusammengeführt werden und plötzlich ein großes Ganzes ergeben.
Zum faszinierendsten und liebenswertesten Charakter entwickelt sich dabei aus meiner Sicht Savant Bascule, dessen Strang in phonetischer Schrift wiedergegeben ist (zB "...Im speshily good @ coapin wif 2 diffrint thot modes @ 1nce,..."), deren Schwierigkeitsgrad im Laufe des Buches auch deutlich ansteigt. Darüber mag man sich am Anfang ein wenig erschrecken, aber man gewöhnt sich wirklich an diese Schreibweise.

Über das Ende kann man wohl streiten. Vielleicht wird die Auflösung manchem Leser zu hastig oder nicht erklärt genug erscheinen. Mir jedenfalls hat das beinahe offene Ende sehr gut gefallen, das noch Spielraum für eigene Interpretationen und Spekulationen lässt.

Insgesamt ein fesselndes, anspruchsvolles und unheimlich kreatives Buch. Mein erstes Buch von diesem Autor, aber sicher nicht mein letztes.
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am 14. Februar 2011
It's astounding what Banks imagines for just one novel. It's not the cozy Culture Universe but a completely different one, societies at war in a World once inhabited by much more advanced predecessors. And if that wasn't enough, we get a dyslexic protagonist. Effortless strangest persons and interest groups are interwoven and form this great novel. This is my 5th novel by Banks and he still impresses me with his sheer imagination (while not committing any serious faults by doing so).

One word on the dyslexic guy: I'm German and found it quite hard to get along with his phonetic writing. Since beeing dyslexic doesn't mean you have a simple vocabulary. Anyway, it's worth the labor.

Iain (M.) Banks is definitively one of the best Sci-Fi authors today. And what may be important as well: he is both imaginative and productive. The genre can be lucky to have a good classical author find his interest in Sci-Fi. Sci-Fi usually isn't a very demanding genre, so it sees many mediocre entrepreneurs. Banks has a rich imagination, rich vocabulary and is just a master writer. He does action scenes as well as giving a whole impression of societies, he can be funny at times as well as giving you very sobering insights, he can overwhelm you with richest unseen scenes and make hopelessness palpable just by describing a bleak scene. There are few things that are constant about his works - besides their quality. Namely his strange interest in shit, what seems to pop up now and then. And then there's is aversion against religion. The more religious someone is, the more amoral is character will act.
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am 4. Februar 2009
Iain Banks ist ein schottischer Schriftsteller, der sowohl Belletristik als auch Science-Fiction (zu erkennen an dem M. zwischen Iain und Banks) verfasst. Ich würde seinen Stil in beiden Genres als unkonventionell bezeichnen. Da sein Werk nur unvollständig auf Deutsch erschienen ist, sollte man sich ihm schon auf Englisch nähern, zumal Banks gut und gern mit der Sprache spielt. Dies gilt vor allem für das hier besprochene Buch. Banks Stil ist allerdings nicht ganz trivial, ich denke, mehr als Englisch-Grundkenntnisse sollte man schon beherrschen, sonst liegt die Frustrationsbarriere recht nahe.

In "Feersum Endjinn" erzählt Banks vier sich regelmäßig abwechselnde Geschichten, die auf den ersten Blick nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben. Auch ergeben zumindest zwei der Erzählstränge für sich zunächst nicht allzu viel Sinn, und obwohl ich nie den Glauben an eine sinnige Zusammenführung der Episoden verloren habe, wurde meine Geduld mitunter ziemlich strapaziert. Man weiß nicht, wer oder vielmehr was einige der Protagonisten sind, wo sie sich aufhalten und was sie so treiben. Ich habe, glaube ich, noch nie so lange wie bei diesem Buch für 278 Seiten gebraucht, zumindest wenn ich sie freiwillig gelesen habe.
Ich möchte hier gar nicht weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, diese Geschichte sollte man sich selbst erobern und ich vermute, jeder versteht sie etwas anders. Aber, Banks hat mich trotz aller Frustmomente bei der Stange gehalten. Ich musste lachen, obwohl ich nur wenig verstand und ich erwischte mich immer wieder beim Nachdenken und Fantasieren, was da nun so vor sich ging.

Zur Wertung: Iain Banks hat mit diesem Roman meinen Geist angeregt. Ich konnte diese Geschichte nicht wie andere einfach nur konsumieren, ich musste sie mir erarbeiten. Das war anstrengend, aber auch befriedigend. Und das bedeutet wohl, dass der Roman ziemlich gut ist. Nichts zum Abschalten oder für zwischendurch, und auch keine weltbewegende Geschichte. Aber interessant. Und spannend. Und lustig. Und hinterlässt ein gutes Gefühl, wenn man es geschafft hat. Und sich, durchaus voller Respekt, darüber freut, dass Banks noch ca. 15 weitere Bücher (von denen zumindest einige deutlich zugängiger sind) geschrieben hat. 4 Sterne.
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am 11. April 2015
The item arrived swiftly and safely and I'm looking forward to watching it again - thank you very much for your assistance.
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am 18. August 2013
Ich bin eigentlich ein großer Fan von Iain Banks und habe bislang alle auf Englisch gelesen. Banks schreibt eigentlich ein schönes Englisch, aber in diesem Buch hat er seinen Protagonisten leider so schreiben lassen, wie man's spricht. Ich habe mich durch die ersten Seiten durchgequält, aber wenn man die Wort nicht intuitiv erkennt wird das lesen nicht nur anstrengend, es hat mir schlicht keinen Spass mehr gemacht. Sicherlich nur eine Erfahrung für Muttersprachler - trotz der vorangegangenen guten Bewertungen.
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am 26. September 1996
Fast action, intricate plotting, diverse and rich characters (including, as the two best: an idiot savant and a cybernetic ant), give this book an odd and marvelous texture (and oh, did I mention its fruity bouquet?). I found this book one of Iain Bank's two best works featuring his middle initial ("Banksie" early on adopted the impenatrable nom de plume of Iain "M." Banks for his science fiction novels -- its a simple Iain Banks for his "mainstream" works). The novel is about a far future Earth, with a remenant population decended from those who opted not to leave to the stars. It combines medieval politics, after-death cyberlife, a people fallen from knowledge of the high technology that still surrounds them. Written from multiple viewpoints, a portion of the book is written in the jargon of the idiot savant previously mentioned, hence the book's title. Some found these parts of the book annoying and difficult, but I found them, after a short period of acclamation, to be the best and most wryly humerous parts of the book. sew git this book, reed tha parts liik this owt lowd, and laf yor hed off! reelie
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am 23. November 2016
I don’t have a happy relationship with cyberpunk or it is more correct to say that, so far, I’ve rarely been able to find books in this sub-genre of science fiction that were congenial to my own mind. I don’t think that is cyberpunk’s fault, which indeed addresses definitely tasty issues, but I imagine that I came across some wrong books. “Feersum Endjinn” is largely one of them, even if I haven’t completely disliked it.
I won’t talk about the plot in this review, as perhaps the most beautiful thing is to immerse themselves in the universe created by the author without knowing anything and be surprised by the wonders born from his imagination. I prefer to concentrate on how it is written and try to figure out why I didn’t like all of it.
I appreciated the choices made by Banks in the use of narrative techniques, but not quite how he put them into practice. Carrying forward separate plot lines of a story to rejoin them in the end is a challenge. Unfortunately, this prevents from providing the reader with a well-defined protagonist. Each of the main characters of the single plot lines has everything it takes to be appreciated by the reader, but the fragmented way in which they are presented makes the reader lose the special connection that is created between the latter and the protagonist or another main character to which they tend to become attached. This is accentuated by the fact that some of these characters have no depth, are almost evanescent. You have the constant feeling of reading separate stories, almost like different books set in the same universe, but not all at the same quality level. This tends to be confusing, especially at the beginning of the reading, but then things get better, especially if like me you are used to make parallel readings and are able to keep them alive at the same time in your mind.
Another element of difficulty is the choice to tell the story narrated by Bascule, one of these main characters, using phonetic spelling (I’m talking about a quarter of the entire novel). You need to hear his words in your mind to understand them. Surely it is a brave and very original choice. On the practical side, though, since I love to read also to improve the use of language (whether Italian or any other language in which I read) I’ve found it simply annoying and I’m sorry about that, because the character of Bascule is the best narrated throughout the novel, as he tells his story in first person and does so with considerable irony.
Beyond these aspects, as I said, the way in which the story is told wasn’t so bad at all. While reading you begin to see the connections between the various plot lines and a feeling of waiting is created for an ending that promises great revelations.
And here is the main problem. After a series of exciting action scenes all of a sudden you get to the ending that seems to appear from nowhere, without solving anything!
Unfortunately, a good book with an ending that does not work, as far as I’m concerned, stops being good. What a pity.

Rita Carla Francesca Monticelli, author of Red Desert - Point of No Return
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am 24. Juli 1998
I'm not a sci-fi person generally, but I thought this was a terrific, terrific book. Banks creates a spectacularly complete world in which his separate plot lines bend and weave with authority and certainty. I have rarely encountered an author so creative or a fictional world so comprehensive. He demonstrates his total literary mastery, however, in sekshuns writen fonetily, toled by a ok, nun to brite felo hoo seez mutch more than mosst peepul do. Whereas the same technique drove me bonkers in "Riddley Walker", in "Feersum Endjinn" I found myself looking forward to the phonetic sections and the point of view expressed in them. Amazing experience.
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am 21. Juli 2000
I was lucky enought to read Feersum Endjinn in September of 1995, just after it was released. While it was on loan from a friend, it was one of those books that work a certain magic on the dedicated reader's heart- I wanted to keep it because it meant so much to me. If the key to writing a brilliant and effective novel is to interweave lifelike characters, subtle plotlines and innovative ideas, then Iain Banks is possessed of a rare talent. I had been tring to get my hands on a copy of this book for a couple of years when it appeared on Amazon. For goodness' sake- if you read the blurb, you have some grasp of the plot. Forget it. Just buy this one and read it.
Also- extra points for the great title.
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am 26. September 1996
Feersum Endjinn is simply amazing. While you are kept on a rollercoaster
ride of scenes from a possible future, and scenes from people's lives, it
is all interwoven in a way that is utterly irrestiable. Sort of like
Gibson's books, where elements that don't quite seem to fit together
initally, blend into one another with grace and form at various
intersections. Questions about society, as well as personal beliefs
are raised in a eloquent, but direct manner. The story keeps flow as well
as keeping you wanting for more.
The details scare and intrigue. The characters are alive because they
have wants, needs, and more importantly, questions about their lives and
things related.
If you're looking for something different, refreshing, and yes, ENTERTAINING
go for it!
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