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Feast Of Wire

Feast Of Wire

1. Januar 2010
4.5 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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Feast Of Wire
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2010
  • Erscheinungstermin: 20. Juli 2010
  • Label: City Slang
  • Copyright: ℗© 2010 Quarterstick Records Inc., under exclusive license to City Slang
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 47:25
  • Genres:
  • ASIN: B003WJDS46
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.359 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nachdem mich "The Black Light" begeistert hatte, habe ich mir auch "Hot Rail" und eben "Feast of Wire" bestellt. Leider hatte ich dabei den viel zu kleinen Warnhinweis übersehen, dass es sich dabei um einen mutwillig mit Defekten ("Kopierschutz") versehenen Tonträger handelt.
Der Tonträger sieht zwar aus wie eine CD, ist aber keine, da er nicht den Standards entspricht. Man muss daher damit rechnen, dass er auf vielen Playern nicht läuft und dass es vor allen Dingen auch sehr viel schneller ganz den Geist aufgibt, weil hier die Fehlerkorrekturmechanismen von CDs dazu missbraucht werden, Abspielgeräte zu verwirren. Die "Reserven", die eine echte CD hat, um z.B. kleine Kratzer auszugleichen, werden hier dazu verwendet, den ehrlichen Käufer mit manipulierten Daten zu prellen, so dass auch leichter Störgeräusche (Knackser) auftreten können.
Im Computer kann man das Ding zwar auch abspielen, kriegt jedoch dafür eine üble Zwangssoftware aufs Auge gedrückt und vor allen Dingen nur eine lausige Qualität von 48 kbps (entspricht Radio, für CD-Qualität mindestens 128, besser 160 erforderlich), bei der von Hörgenuss keine Rede mehr sein kann.
Selbstverständlich verhindert dieser "Kopierschutz" nicht etwa Kopien der Pseudo-CD, sondern sorgt lediglich für inakzeptable Qualitätsminderungen des Originals. Reine Kundenverarschung also.
Fazit: Würden Sie sich beim Bäcker verschimmeltes Brot andrehen lassen? Falls nein, dann Hände weg von dieser Pseudo-CD!
PS: Für die Musik hätte es durchaus 5 Sterne gegeben. Aber was nützt es einem, wenn der Tonträger vermurkst ist?
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Format: Audio CD
Mit diesem Werk sind Calexico in die Oberliga aufgestiegen. Dabei mag man noch an die alten Zeiten denken, wo die Burschen "Geheimtipp" waren und man sich den Namen der Band zuraunte und vielsagend nickte, wenn jemand von ihnen sprach. Ihr Border-Rock ist inzwischen erwachsen geworden, ohne dass die Spielfreude auf der Strecke blieb. Texmex-Elemente und Wüsten-Touch kreuzen sich wieder mit solidem Americana Pop, wie man es z.B. von Bands wie The Jayhawks kennt. Dass Calexico dabei durchaus ihre individuelle Note entwickeln, bescheinigt die CD "Feast Of Wire" eigentlich während der gesamten Lauflänge. Schade, dass die Scheibe so schnell durchgelaufen ist. Mal sehen, ich höre das jetzt glatt nochmal...
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Format: Audio CD
Schon bei den ersten Klängen fühlt man sich in die Hitze von Arizona vesetzt. Auch wenn die flirrenden Wüstenklänge und Mariachi-Trompeten nicht mehr dominieren, der Sound von Calexico ist auch auf diesem Album unverwechselbar.
Dennoch ist Vielseitigkeit diesmal Trumpf: schwelgerisch, düster, ausgelassen, traurig - viele Stimmungen sind vertreten.
Das geht alles so wunderbar ins Ohr, dass auch breitere Hörerschichten in den Genuss dieser Musik kommen sollten.
Dabei ist das alles wenig kommerziell, was man schon an dem Vorhandensein vieler Instrumental-Tracks erkennen kann. Deren Fehlen wäre auch sehr schade, denn genau diese Songs sorgen mit ihren ausgefeilten Arrangements für die besondere Calexico-Atmosphäre.
Tolle Platte!
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Von Ein Kunde am 8. Mai 2003
Format: Audio CD
Mit "Feast of Wire" haben Calexico fraglos den Höhepunkt ihrer ungewöhnlichen Karriere erreicht. Keine ihrer vorherigen drei CD's schaffte es, eine so durchgängig faszinierende Stimmung aufzubauen, eingängig, vielfältig und experimentell gleichermaßen zu klingen und dabei von der ungeheuren musikalischen Reife aller Mitstreiter zu zeugen.
Calexico - das sind eigentlich die beiden Giant-Sand-Rhythmiker Joey Burns und John Convertino. Auf dieser wunderbaren CD ist aber trotz einer Vielzahl von Gastmusikern aus Deutschland (!), den Staaten und Mexiko ein Band-Gefühl zu spüren wie nie zuvor.
In 16 bzw. 19 Songs (auf der Ltd.-Edition-CD, die sich mit ihren drei zusätzlichen Cover-Versionen unbedingt lohnt) entwerfen Calexico ein Gesamtkunstwerk aus bläsersattem TexMex, US-Folkrock, flirrender Elektronik, melancholischen Pop-Walzern, Jazz, Chanson und, und, und. Eine Platte ohne stilistische Grenzen also, mit teils tieftraurigen Texten über Globalisierungsverlierer und Menschen, für die sich der "amerikanische Traum" nie erfüllen wird. Musik, die trotzdem nie "runterzieht", sondern einfach glücklich macht.
Wer Calexico kürzlich live erlebt hat, weiß, wie sympathisch und extrem versiert diese Band ist - das waren zwei Stunden Pop jenseits des Mainstream auf höchstem Niveau. "Feast of Wire" ist schon jetzt eine der besten Platten (die beste Platte?) des Jahres 2003. Schön und beruhigend auch, dass trotz all der peinlichen "Superstars" in den Charts solche Musik massenweise Käufer findet.
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Format: Audio CD
Ach ja, stimmt! Nach drei Jahren war es für Calexico mal wieder an der Zeit, eine neue Platte zu machen.
Und ja, es wird auch endlich Zeit, dass sich dieses über Maßen erfolgreiche Projekt auf die eigenen Beine stellt und nicht nur das Wüstenrock-Klischee bedient.
Richtig ist auch, wenn Joey Burns betont: "The theme of this record is about being down and out, which is what most people are these days." Danke für das Mitgefühl, Joey!
Calexico ist also endlich die richtige Platte zum richtigen Zeitpunkt gelungen. Menschen, die seit jeher das Mutterschiff Giant Sand wertschätzen, werden nun endlich auch mit dem bisher etwas schwankenden Beiboot Calexico versöhnt. Natürlich wird noch ein wenig Fiesta gefeiert und die mexikanischen Trompeten schmachten („Across the wire"), aber auf „Feast of wire" ist auch etwas von der Tiefe mancher Giant Sand Komposition zu spüren. Hoffnungslosigkeit regiert. Da rasen junge Menschen über die Klippe und nicht einmal Stevie Nicks kann sie noch retten. Wir sitzen mit den Jungs aus Tucson in ausgebluteten, mexikanischen Dörfern, wo nur Hass wächst und begleiten Flüchtlinge auf ihrem Weg ins gelobte Land, das natürlich längst den früheren Glanz verloren hat.
Besonders sind aber die neun (!) Instrumentals gelungen. Hier zeigt sich, dass Calexico mittlerweile wirklich zur Band gereift sind. Das Zusammenspiel funktioniert mehr als routiniert und das Spektrum reicht von Folk bis Jazz.
„Feast of wire" definiert den schlimmen Zustand unserer Welt („in a time sacrificed for the sake of trade the soul is bent, feels the weight of truth - falling through"), bietet schöne Americana-Musik und beweist, dass Calexico weit mehr sein können als eine Tequila-Band.
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