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am 8. Mai 2012
Schier unerträglich bizarr kann ein Film nur werden, der sich an Hunter S. Thompsons Worte hält. Denkt man zumindest, nachdem sich dessen LSD-geladene Lektüre noch frischgelesen in einem herumwälzt. Unglaublich, aber wahr ist jedoch, dass die erste Buchhälfte getreu der Vorlage von Gilliam und Crew visualisiert wurde. Johnny Depps einzigartige Mimik und dessen äußerliche Ähnlichkeit zum Original hätten besser nicht sein können. Erst zum Ende der Geschichte wird deutlich, was in der Literatur wirkt, das gonzoistische Drogenwunderland im Film jedoch leicht schluckt: die journalistische Hommage des Anti-American Dream. Immer wieder stolpert man in der zweiten Romanhälfte über Anmerkungen des Verlegers, der aus rechtlichen Gründen hier den Namen einen Drogengurus der 1970er nicht publizieren mag oder dort ein Tonband Thompsons weder transkribieren noch schlüssig machen kann, da selbst der Autor sich weigert, es zu lesen oder es wieder einmal unauffindbar ist. Herrlich, doch im Film unmöglich zu erfassen.

Exzessiven echten Literaturjournalismus erfährt der Leser bei Thompsons Buch, niemals einen reinen Unterhaltungsroman. 'Fear and Loathing. Das ist doch dieser Drogenfilm, oder?' Nee Nee. Das ist die Geschichte über das Scheitern des amerikanischen Traums, über die Suche nach einer Antwort auf die Sinnfrage des tragikomischen Seins, über die Flucht vor all dem verdrehten Grotesken, das die drogenfreie Gesellschaft zu bieten hat, und über die Begründung des Gonzo-Imperiums.

Mein Buch vs. Film-Sieger: Die Tendenz zum dicken fetten unentschieden ist einfach zu groß.

Originalrezension hier bei: planelfenbeinturm.wordpress.com
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am 26. Mai 2013
After the success of Hell's Angels in 1967, Hunter wrote this incredible tale of a drug-crazed journey to Las Vegas (1971) which was first published in Rolling Stone in 1971. The book was his masterpiece, perfect in a way that few books are and the time had come to take him seriously as a literary artist who - however outlandish a stylist he was - creatively spans the line between journalism and fiction. Just before the book was published he had written several pieces about the Mexican tensions and conflicts in East Los Angeles, based in part on an angry lawyer named Oscar Zeta Acosta, who later in that year became Dr. Gonzo in this book. As the subtitle warns, the book tells of 'a savage journey to the heart of the American Dream,' this is the full-monty gonzo approach and is accented by British illustrator Ralph Steadman's fitting drawings.

Essentially, the narrative follows Thompson (writing as Duke) and his three-hundred-pound Samoan attorney, Dr. Gonzo to Vegas, ostensibly to cover the Mint 400 motorcycle race. Over drinks at the Polo Lounge of the Beverly Hills Hotel, the two men agree to rent a red Chevy convertible they christen the Great Red Shark start speeding across the desert. According to Duke, the car's trunk. 'looked like a mobile police narcotics lab. We had two bags of grass, seventy-five pellets of mescaline, five sheets of high-powered blotter acid, a salt shaker half full of cocaine, and a whole galaxy of multi-colored uppers, downers, screamers, laughters ' and also a quart of tequila, a quart of rum, a case of Budweiser, a pint of raw ether and two dozen amyls (') but the only thing that really worried me was the ether.' However, the race was boring, with all sorts of machinery criss-crossing the desert, there was no way to recognize any kind of race and in the end everything was lost in the sand. So the protagonists spend most of their time in bars and casinos and cruising along the Strip. After the long weekend, Thompson hammered 25,000 words on the race into his typwriter and sent them to Sports Illustrated, which the magazine rejected.

Thompson infused everything with drama, whatever he was doing was always full of energy and crazyness, as exemplified by his attendance at the district attorneys' conference. This was what he understood to be his dangerous undercover mission, he was going to go right to the edge, of everything. And with every day the madness grows and general paranoia takes over, deep suspicions of the CIA, the FBI, and the Secret Service abound and financial ruin is always lurking. The complex personality of Hunter S. Thompson ' the Gonzo journalist cranked up on Chivas Regal, Dunhill cigarettes, and LSD ' captured not only the mood that your government is not your friend but showed an acerbic humor with a sharp moral sensibility.

Thompson was fully aware that he was writing something marvelous, manic, and perhaps magic in an exaggerated style for sure but this autopsy of the American Dream places him among the twentieth century's most iconoclastic writers. Hunter Thompson and Tom Wolfe - Norman Mailer anyone? - are probably the two most original voices to come out of journalism in the last century. And Jann Wenner at Rolling Stone should be praised for giving a boost to Thompson as well as Wolfe in a very important phase of American societal development. Douglas Brinkley, the historian and friend of Thompson's summed it up, 'If Hemingway was going to go big-game hunting in Africa, Hunter wanted to use a submachine gun to hunt wild boar in Big Sur, California. He was dangerous, like handling nitroglycerin, and he liked to keep it that way.'
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am 15. Juli 2016
Dieses Buch muss man einfach gelesen haben, am besten in Originalsprache! Und danach den Film schauen und sich von Johnny Depp mit in den Strudel reißen lassen. Einfach genial. Danke - Hunter S. Thompson!

Ich habe ein gebrauchtes Buch gekauft, war aber in einem top Zustand.

Lest es! - Liebt es! :)
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. September 2014
Die angeblich intendierte sozialkritische Aussage über den Verlust und das Verkommen bestimmter gesellschaftlicher Strukturen und ihrer Subkulturen war für mich nicht erkennbar.

In einigen Diskussionen zu Film und Buch ist mir aufgefallen, dass die Leute mit augenscheinlichen Drogenerfahrungen, das Buch als realistische Darstellung ansehen, Menschen mit weniger bzw. gar keiner Drogenerfahrung die Darstellung der Rauschzustände für absolut überzogen halten.

Ich bin da geteilter Meinung: Einerseits würde ich das Buch vielleicht als eine Art Kunstform ansehen, wenn es tatsächlich voller überzogener Fiktion wäre. So könnte ich dann dem ganzen Geschehen auch eine gewisse Aussagekraft zugestehen. Aber Fear and Loathing ist als Schlüsselroman betitelt, was bedeutet, dass das Buch auf wahren Begebenheiten basieren soll, auch wenn Namen und andere Details teilweise verändert worden sind.

Laut gängiger Meinung handelt es sich bei dem Ich-Erzähler um den Autor selbst. Und somit kommen wir also zu „Andererseits“. Andererseits kann ich in den handelnden Figuren nur zwei Vollidioten erkennen, die sinnlos berauscht durch die Gegend fahren und Zeug einwerfen.
Und gerade weil die beiden drogensüchtigen Leute, die da in der Realität irgendwann durch die Wüste Las Vegas‘ gefahren sind sicher nicht groß und nicht ernsthaft in der Lage dazu waren über die Probleme diverser Subkulturen und ihrem Verfall nach zu denken, halte ich es für absurd in dem Buch eine so hohe Form der Kritik zu finden.

Auch die angeblich „echten“ transkribierten Tonbandaufnahmen machen für mich deutlich, dass die Suche nach dem Amerikanischen Traum, allein schon deswegen scheitern musste, weil die beiden Herren nicht mehr dazu in der Lage waren, jenen als Gedankenkonstrukt anzuerkennen. Viel schlimmer fand ich aber, dass der „Editor“ anmerkt, dass die weiteren auf Tonband aufgenommenen Sequenzen nicht mehr dargestellt werden könnten, weil sie einfach zu wirr gewesen seien. Ist doch bemerkenswert, die Leute waren nicht mehr in der Lage zu sprechen, aber sicherlich gut darin eine ernstgemeinte und sozial wertvolle Gesellschaftskritik an den Tag zu legen. Sollte das ganze tatsächlich nicht echt sein, hat sich jede weitere Kritik dann ja sowieso erledigt.

Für mich sind die Aufnahmen etwa so viel wert wie samstagsabendliche Thekengespräche mit 3.0 Promille.

Und nur weil etwas abgedreht, verrückt und unausgeglichen wirkt, muss es nicht gleich großartig und wertvoll sein. Rostender Schrott ist rostender Schrott und keine Kunst.
Jetzt kann man mir natürlich vorwerfen, dass ich bei all der Kritik den überbordenden Unterhaltungsfaktor außer Acht gelassen hätte. Aber nein, ganz so ist es nicht. Ich habe die „humoristischen“ Anklänge, auf die ich hingewiesen worden bin, wirklich ernsthaft und ganz doll auch gesucht. Leider muss ich sagen, dass ich sie nicht finden konnte. Vielleicht bin ich eine humorlose Person, aber für einen Lacher hat es nicht gereicht, leider nicht einmal für ein Schmunzeln.

Mag sein, dass man statt einer Sozialkritik so etwas wie das Pendant zu einem Trash-Film erschaffen wollte. So schlecht, dass man lachen muss um nicht zu weinen, aber dafür war der Schreibstil dann doch zu fad und selbst die provokanten Details zu mittelmäßig und die Gesamtgestaltung einfach zu profan.

Fazit:

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass ich mit diesen 240 Seiten (bzw. es sind nur 204, der Rest sind Biografie und Anmerkungen) meine Zeit verschwendet habe und zurück bleiben nur ein starkes Fremdschämen und das wage Bedürfnis den Kopf zu schütteln.
Es gibt für mich einfach Dinge, auf die ich grundsätzlich verzichten kann. Ich habe schon genug Laster im Leben.
Man merkt, dass ich ein bisschen sauer bin und in diesem Verriss zeitweise absichtlich übertreibe. Ich rate dennoch von diesem Buch ab. Es gibt genug wirklich gute moderne Klassiker.
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am 20. Dezember 2014
Die englische Originalfassung des Buchs ist auch einfach der Original-Klassiker! für alle Fear and Loathing Fans natürlich genauso empfehlenswert. Die Sprache ist manchmal nicht ganz einfach, aber wer englische Bücher gewöhnt ist, kommt auch damit gut zurecht. Schöne "psychedelische Covergestaltung
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am 4. Juli 1999
I personally live just outside of Las Vegas, and just about everything the good doctor wrote about is still true (especially Circus Circus). I can only imagine what he'd think of the quasi-Disneyland attractions that are there now.
The drug content was to be expected at that era. The world was still in a white picket fence mode and "creative chemistry" was seen as a tool to escape from it (or at least, take a different view).
The stream-of-consciousness writing style is a wonder to behold. You can practically feel your mind bob-sledding through the ether-induced haze, coming to a landing on both feet.
As for weither or not it was real, get over it. Just wallow in the genius of the work; how it dissects the "American Dream" and how we were so rudely woken from it.
And if you've seen the film, READ THE FREAKIN' BOOK AS WELL! You will discover a favorite quote or two that you'll find yourself using over and over again. I laughed so hard reading it the first time, my face hurt!
It's a classic document of the tail end of the "flower power" generation, and the beginning of the narcisism of the 1970's. Classic American literature with sheer outright BALLS that's so dearly lacking in today's pop culture.
I am certain that when Dr. Thompson reaches his final reward, he will have a never-ending orgy held in his honor, just for writing this book.
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am 9. Mai 2000
Those that love to read about people's adventures during the 60's and 70's will love Fear and Loathing in Las Vegas. This is a story of a journalist who travels to Vegas to cover a race called "The Mint 400". The only problem is he is a doctor of journalism and an event like this has to be covered is all of the correct preportions. To do this he and his attorny get numerous amounts of drugs and alcohol. They arrive at Vegas just in time to cover the story, but that is the last thing that they want to do. The real purpose of their journey is to find the American Dream. They found it alright but when they saw what it really was they said forget it. They go around breaking all kinds of laws and create all sorts of rukkus. It was all in good fun though and nobody really got hurt. Through out this journey they learn many things including never to give a 16 year old girl that you don't know acid. This book is a very deeply descriptive book and it really puts you in the mind of Dr. Hunter S. Thompson. I enjoyed this book so much that I have read several other of his books and I have seen the movies.
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am 29. Juli 2000
Concise and entertaining, but the best parts are too small and often ignored because of how they're pushed around by the drugs & debauchery angle (like the search for the american dream chapter).
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am 9. Februar 2000
This hilarious satire is fast paced, very entertaining even after multiple readings, and a hysterically funny yet scathing portrayal of American society and the city of Las Vegas in the early 1970s.
Thomson admired the previous generation of American writers such as Hemingway and Fitzgerald and the polished craft of his writing style reflects this. In 200 pages there isn't a single bad sentence, or a miscued punchline. Vast amounts of hard (sober) work (and talent) must have gone into perfecting a deceptively conversational, light style.
For "serious" readers, this book can also be read as a coda to the late 1960s social revolution. By the early 1970s, its apparent to Thompson that the dream is dead, a pre-Watergate Richard Nixon is in the White House, and the silent majority are satisfied and complacent.
My title for this review is quite deliberate - this is the best American comedy of the 20th Century, and it will be read and enjoyed 100 years hence.
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am 3. April 2000
This book plays no misnomers as being a tale of "fear" and the "loathing" of what lies behind the American Dream. Hunter S. Thompson is both witty and darkly hysterical as usual in this "Fear and Loathing" installation of his ongoing volumes of Gonzo Journalism. This is the tale of a trip he and his lawyer took to Las Vegas on a contract for a magazine article. From the very start, the mayhem and the lunacy overcome the duo, and they essentially are led on a giant rollercoaster through the Las Vegas desert. At first, things run fairly smoothly, that is until the drugs overcome the two men's ambitions, and it all goes berzerk in quite a very Thompson fashion. The two men hit the lounge scene from cheesy hotel to cheesy hotel on the strip. A young woman even gets involved in a very heated part of novel. As no surprise, heavy doses of Acid not only manage to get them in this bad situation, but it also seems to help them out of it. An abundance of booze and illegal narcotics, especially Mescaline, seem to be the #1 catalysts in this adventure. The main message with this novel seems to be: "It's all fun and games until someone gets an eye out." Which is exactly the message Hunter S. Thompson wanted to address with this book. A little booze and drugs may be good in a recreational sense, but excess can lead you on a one way ticket to disaster.
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