Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
69
Fear of the Dark
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. Dezember 2017
Genau diese CD hat noch in meiner Sammlung noch gefehlt. Einfach eine Super Band um mal den Kopf frei zu bekommen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. November 2017
Was soll man zu einem Album schreiben, dass einen seit 25 Jahren begleitet. Das Album hat dieses Jahr, wie gesagt, Jubiläum. Ein viertel Jahrhundert. Gott wir werden alt. Wie bringt man jungen Leuten so ein Album nahe? (Den Zeitzeugen muss ich es ja nicht mehr schmackhaft machen...)
Nun...
Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Zeitsprung: 1992
Am Fernsehen gab's noch MTV Europe, also Europa weit, länderübergreifend gleich. Das verband die Menschen. Ray Cokes hatte noch seine Sendung Most Wanted. Nachts lief noch Headbangers Ball mit der durchaus heißen Vanessa Warwick (ihres Zeichens mit dem Sänger der gerade auch angesagten Band "The Almighty" liiert), Beavis and Butthead trieben ihr Unwesen. Seattle Grunge war in Mode...
Waynes World lief in vielen VHS-Videorekordern und im Kino rauf und runter.
In der Schule wurden LP's und Musikcassetten getauscht und ausgeliehen.
Man kleidete sich mit Metal-Shirts seiner Heroen, ob in Schule oder Freibad, auf Festivals oder im Zeltlager.
Blind Guardian waren mit "somewhere far beyond" unterwegs. Black Sabbath mit "Dehumanizer", Metallica IMMERNOCH mit ihrem total überbewerteten "schwarzen" Album, die Gunners umrundeten zum zweiten mal die Welt mit ihrer Use your Illusion-Worldtour (hier sei mal wieder ein Gruß an meinen Bro' Stankman angebracht), Arnie war zurück als Terminator, Megadeth noch mit ihrem durchaus erfolgreichen Album "Countdown to Extinction" in den Charts... Suicidal Tendencis waren angesagt, ebenso wie Anthrax. Sepultura machten gewaltig auf sich aufmerksam mit ihrem "Arise"-Album...
und Maiden.....ja Maiden hatten eine neue Single und kurz darauf auch ein neues Album namens "Fear of the Dark" am Start...
Mit etwas rauerem Sound, etwas rauerem Gesang, einem neuen Coverzeichner, Melvin Grant, und, meiner Meinung nach, ist das hier das erste Studio-Doppelalbum der Bandggeschichte (ja Freunde, Book of Souls kam erst 23 Jahre später). Ich fand die Gesangsleistung von Dickinson wirklich gut, auch wenn Harris (den mein Kumpel Stankman und ich vor nicht allzu langer Zeit persönlich treffen durften ;-) hab ich das schon mal erwähnt?! hahahahaaa ) nach dem Weggang Dickinsons meinte, der hätte nicht mehr hundert Prozent gegeben. Da war Harris halt ein bisschen angefressen...so wie der Sepp...aber das ist ne andere Geschichte...hahahaha

So...nun müsste der Ein oder Andere in der richtigen sentimentalen Stimmmung für das Album sein... Also gleich nochmal reinziehen das Teil

Auf jeden Fall, geil war die Zeit...

Zum Vinyl-Re-Release sei gesagt: Ich bin begeistert. Ich hab mir 1992 die CD und die LP gekauft. Das weiß ich noch wie heute. Im Saturn (Hansa), wie er da noch hieß. Und ich muss sagen, im Vergleich zu damals, ist die neuaufgelegte LP wesentlich schöner, das Cover in hochglanz und die Innensleeves eeeeendlich in Schwarz und nicht, wie damals, in total unpassendem Weiß gehalten. Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben und die Produktion fetter als beim Vorgänger.
Über die Songs lasse ich mich nicht groß aus. Manche meinen ja, es wären einen Haufen Filler drauf. Dazu sage ich nur...So ein Schmarrn!
Danach mussten wir lange Zeit warten, um wieder ein Album der Jungfrauen in Händen zu halten, welches so viel Spaß machte, wie dieses.

In diesem Sinne, wie Bruce Dickinson damals im MTV-Special: nachts raus auf die dunklen, nebligen Straßen, unter Bäumen einer düsteren Allee wandelnd, Schaal und Kragen hochschlagend, Mütze ins Gesicht ziehend...und... dann vor sich hinsingend:

"...I am a man, who walks alone..."

Uah uah uah... ;-)

Up the Irons!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2017
"Fear of the Dark"... ich kann mich noch sehr gut an die Veröffentlichung erinnern. Ich war damals 12 und seit 2 Jahren Iron Maiden Fan. Ich war sehr aufgeregt, da ein neues Album meiner Helden auf den Markt kommen sollte.
Bereits im April kam die erste Single "Be Quick or be dead" auf den Markt. Den Videoclip dazu habe ich auf MTV in der Sendung "Headbangers Ball" gesehen und war begeistert. Das ich mir die Single kaufte, war Ehrensache!

Als dann im Mai das Album auf den Markt kam, gab es sowohl Begeisterung, aber auch Ernüchterung, denn die Band, die einst Götteralben wie "Powerslave", "Somewhere in Time" und "Seventh Son of a seventh Son" aufgenommen hatte, war irgendwie nicht mehr dieselbe...

1. Be Quick or Be Dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 3:24
Der Opener ist eben die vorhin besagte erste Single Auskopplung "Be quick or be dead". Der Song geht gleich in die Vollen, besitzt eine Menge Drive und hat ein sehr schnelles Tempo. Wie eine Mischung aus "Aces High" und "Tailgunner", nur noch aggressiver, was man auch an dem Gesang von Bruce Dickinson merkt. Eine sehr rohe Nummer, welche die Linie von "No Prayer for the Dying" konsequent fortsetzt und zu Beginn des Albums Großes erwarten lässt.

2. From Here to Eternity (Steve Harris) – 3:38
Der erste Tiefpunkt kommt jedoch schnell. Fand ich "From here to Eternity" damals noch gut, hat sich in den letzten 25 Jahren eine richtige Aversion zu diesem Song aufgebaut, zumal mich die Nummer stilistisch stark an "Bring your Daughter..." erinnert. Man möchte fast meinen Steve wollte bewusst, den Erfolg der damaligen Single Auskopplung wiederholen... Immerhin: Der Song geht schnell ins Ohr und kam bei Konzerten damals Mitgröhler gut beim Publikum an.

3. Afraid to Shoot Strangers (Steve Harris) – 6:56
Das nächste Highlight. "Afraid to shoot Strangers" beginnt zwar vielleicht mit seiner ruhigen Art sehr unspektakulär, ist dann aber so etwas, was man gerne mal als Grower bezeichnet, spricht: Die Nummer wächst, nicht nur von mal zu mal, sondern auch im Laufe des Songs. Der Text geht dabei echt unter die Haut. Herausragend ist übrigens auch die zweite Hälfte des Songs, bei der die Leadgitarre herausragende Melodien aus den Saiten zaubert, die Iron Maiden so groß haben werden lassen. Hammer!

4. Fear Is the Key (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 5:35
Wie ich mal später irgendwo gelesen habe, war dieser Song stark von Led Zeppelin beeinflusst, was man auch gut heraushören kann. 1992 hat mir der Song gar nicht so wirklich gefallen. Mittlerweile gefällt er mir sogar wirklich ganz gut, fällt aber im Vergleich mit den Highlights deutlich ab. Stark ist der orientalische Touch, der später etwa auch bei "The Nomad" wieder aufgegriffen wurde oder auch einige starke Leadgitarren. Insgesamt wirkt der Song aber in sich nicht ganz schlüssig und erscheint ziemlich konstruiert und etwas konfus. Mit einem anderen Arrangement und 1, 2 Riffs weniger hätte was daraus werden können, aber so geht die Nummer in der Masse unter. Schade.

5. Childhood’s End (Steve Harris) – 4:40
Der Song "Childhood’s End" ist schließlich eine Nummer, die dasselbe Schicksal wie etwa auch "The Duellists", "Deja Vu", "Alexander the Great" oder "Face in the Sand"teilt: wurde leider nie live gespielt, ist aber tatsächlich ein Highlight des entsprechenden Albums!
Der Song ist mit ein Grund, weswegen ich das Album immer noch so sehr mag, denn auch wenn einige schwächere Nummern mit dabei sind, sind es Stücke wie eben dieser, die die Scheibe so wertvoll werden lassen. Starke Leadgitarren, Hammer Text, gutes Arrangement, tolle Soli, so muss es sein.

6. Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 5:50
"Wasting Love" war die dritte Singleauskopplung, wobei die CD Single mittlerweilw sogar schon eine kleine Rarität geworden ist. Der Song ist eine wirklich schöne Halbballade, mit der Bruce wohl den amerikanischen Markt erobern wollte. Nicht gerade ein Highlight der Scheibe, aber dennoch eine gutklassige Nummer, die man sich auch gerne mal öfter anhören kann.

7. The Fugitive (Steve Harris) – 4:54
Lange Zeit mochte ich die Nummer gar nicht und habe diese sogar als Schwachpunkt der Scheibe angesehen. Um etwa 2014/15 herum kam mir aber in den Sinn, wie ich früher als Jugendlicher das Album "Fear of the Dark" auf meinem Walkman hoch und runter gehört habe und habe jedem Song eine neue Chance gegeben und - zack - ich fand das Stück plötzlich wieder richtig stark. Zugegeben: Es gibt weitaus bessere Kompositionen aus der Feder von Steve Harris, aber "The Fugitive" hat definitiv etwas, so dass ich mir den Song mittlerweile doch sehr oft anhöre und auch gerne auf selbst erstellte Best ofs nehme.

8. Chains of Misery (Dave Murray, Bruce Dickinson) – 3:37
"Chains of Misery" ist ein solider Rocker. Besser als "From here to Eternity", bzw. mit weniger Nervfaktor, aber dennoch nichts wirklich Besonderes. Zum nebenher Anhören ok, mehr aber auch nicht.

9. The Apparition (Steve Harris, Janick Gers) – 3:54
Wenn man sich "The Apparation" anhört, fragt man sich, was Steve und Janick sich beim Komponieren gedacht haben. Wo man bei "Fear is the Key" noch Potential erkennen kann, zeichnet sich hier ab, was wohl in der Band vorging. Konfus, ohne Struktur, ohne Wiedererkennungswert, ohne Spannung plätschert der Song so vor sich hin und bietet nichts, weswegen man die Nummer mal wieder anhören sollte.

10. Judas Be My Guide (Bruce Dickinson, Dave Murray) – 3:08
Gott sei Dank kommt danach gleich "Judas be my Guide". Die Nummer reißt das Niveau wieder erheblich nach oben und schlägt dabei in die Kerbe von "Childhood’s End" : wurde leider nie live gespielt, ist aber tatsächlich ein Highlight des entsprechenden Albums! Tolle melodische Gitarren, herausragender Mitsingrefrain (wie kann man so etwas nicht live spielen??), kommt direkt auf den Punkt, Hammer Melodien, die Nummer muss man einfach lieben.
Da haben Bruce und Dave einen wirklich herausragenden Track aus dem Ärmel gezaubert, den man unbedingt gehört haben muss, wenn man Iron Maiden Fan ist.

11. Weekend Warrior (Steve Harris, Janick Gers) – 5:39
"Weekend Warrior" ist ein weiteres Nicht Highlight mit jedoch guten Momenten. Die Nummer ist ebenfalls eher ein Rocker, von denen es auf diesem Album verdächtig viele gibt, was mit ein Grund ist, weswegen die Scheibe sich so stark von den bisherigen Klassikern abhebt. Toller Mittelpart, einige gute Ideen, aber zu wenig, um gegen solche Götternummern wie "The Trooper", "Wasted Years", "Alexander the Great" oder "The Evil that men do" zu bestehen!

12. Fear of the Dark (Steve Harris) – 7:19
Da isses: Das Titelstück und wohl eine der bekanntesten Iron Maiden Stücke überhaupt. Der Song in einer Metal Disco und die Masse tobt. Die Nummer ist Magie pur und kaum in Worte zu fassen. Trotz längerer Spieldauer kommt keinerlei Langeweile auf. Mit ein Grund dafür sind nicht nur die herausragenden Melodien sondern auch ein ausgereiftes Arrangement. Hier wird nicht zuviel aber auch nicht zu wenig Abwechslung geboten.
Da kommen Gitarren Melodien die nicht von dieser Welt sind mit einem herausragenden Text und einem tollen Gesang von Bruce Dickinson zusammen. Die Gitarrensoli runden da nur noch das perfekte Gesamtgebilde ab. Absolut Top!

Fazit:
"Fear of the Dark" ist ein wirklich tolles Album, das zwar nicht mit den Klassikern der 80er oder "Brave New World" und "The Book of Souls" nach der Reformierung mithalten kann, aber mit Stücken wie "Be Quick or be Dead", "Afraid to shoot Strangers", "Childhood's End", "Judas be my Guide" und "Fear of the Dark" 5 absolute Highlights sowie mit "The Fugitive" und "Wasting Love" zwei dennoch sehr gute Nummern bietet.
Bei mir kommt dazu noch der Nostalgie Faktor, da ich damals nach neuem Material von Iron Maiden lechtzte. Der Hunger wurde mit "Fear of the Dark" sehr gut gestillt, weswegen ich das Album trotz einiger Schwächen gerne weiter empfehle.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 7. Oktober 2017
Sicher, sicher. Bruce wollte damals raus aus dem Maiden-Tross, angeblich war das Songwriting nicht sonderlich ambitioniert und Klassikern à la "Number Of The Beast" oder "Seventh Son" würde dieses Album sowieso nicht Stand halten.
Mag alles sein, aber "Fear Of The Dark" gehört immer noch zu meinen liebsten Maiden-Scheiben.
Es fängt an bei dem unfassbar guten Cover. Hier wird Eddie wirklich spooky in Szene gesetzt. Tolle Farbgestaltung, alles nicht so kitschig und aufdringlich.
Dann die Songs: Ich denke, dass es abgesehen von der Oberhymne, dem Titelsong "Fear Of The Dark" noch viele weitere Perlen zu entdecken und zu genießen gibt. Da wären beispielsweise "Afraid To Shoot Strangers" (what a song!), der tolle Opener "Be Quick Or Be Dead" (in the face), der Klassiker "From Here To Eternity", die wirklich schöne Ballade "Wasting Love" oder mein absoluter Favorit "Judas Be My Guide" (Hymne).
Das sind alles absolute Volltreffer, für die andere Bands ihren Bassisten verkaufen würden.
Ich finde auch die Produktion sehr viel besser, als die des Vorgängeralbums "No Prayer For The Dying" und vor allem voluminöser als die der nachfolgenden Scheiben mit dem bemitleidenswerten Blaze Bayley.
Für mich gehört "Fear" neben dem Debüt sowie "Seventh Son", "Somewhere In Time" und natürlich "Number Of The Beast" zu den besten Maiden-Platten.
Satte 5 Sterne!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2017
"Fear of the Dark"... ich kann mich noch sehr gut an die Veröffentlichung erinnern. Ich war damals 12 und seit 2 Jahren Iron Maiden Fan. Ich war sehr aufgeregt, da ein neues Album meiner Helden auf den Markt kommen sollte.
Bereits im April kam die erste Single "Be Quick or be dead" auf den Markt. Den Videoclip dazu habe ich auf MTV in der Sendung "Headbangers Ball" gesehen und war begeistert. Das ich mir die Single kaufte, war Ehrensache!

Als dann im Mai das Album auf den Markt kam, gab es sowohl Begeisterung, aber auch Ernüchterung, denn die Band, die einst Götteralben wie "Powerslave", "Somewhere in Time" und "Seventh Son of a seventh Son" aufgenommen hatte, war irgendwie nicht mehr dieselbe...

1. Be Quick or Be Dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 3:24
Der Opener ist eben die vorhin besagte erste Single Auskopplung "Be quick or be dead". Der Song geht gleich in die Vollen, besitzt eine Menge Drive und hat ein sehr schnelles Tempo. Wie eine Mischung aus "Aces High" und "Tailgunner", nur noch aggressiver, was man auch an dem Gesang von Bruce Dickinson merkt. Eine sehr rohe Nummer, welche die Linie von "No Prayer for the Dying" konsequent fortsetzt und zu Beginn des Albums Großes erwarten lässt.

2. From Here to Eternity (Steve Harris) – 3:38
Der erste Tiefpunkt kommt jedoch schnell. Fand ich "From here to Eternity" damals noch gut, hat sich in den letzten 25 Jahren eine richtige Aversion zu diesem Song aufgebaut, zumal mich die Nummer stilistisch stark an "Bring your Daughter..." erinnert. Man möchte fast meinen Steve wollte bewusst, den Erfolg der damaligen Single Auskopplung wiederholen... Immerhin: Der Song geht schnell ins Ohr und kam bei Konzerten damals Mitgröhler gut beim Publikum an.

3. Afraid to Shoot Strangers (Steve Harris) – 6:56
Das nächste Highlight. "Afraid to shoot Strangers" beginnt zwar vielleicht mit seiner ruhigen Art sehr unspektakulär, ist dann aber so etwas, was man gerne mal als Grower bezeichnet, spricht: Die Nummer wächst, nicht nur von mal zu mal, sondern auch im Laufe des Songs. Der Text geht dabei echt unter die Haut. Herausragend ist übrigens auch die zweite Hälfte des Songs, bei der die Leadgitarre herausragende Melodien aus den Saiten zaubert, die Iron Maiden so groß haben werden lassen. Hammer!

4. Fear Is the Key (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 5:35
Wie ich mal später irgendwo gelesen habe, war dieser Song stark von Led Zeppelin beeinflusst, was man auch gut heraushören kann. 1992 hat mir der Song gar nicht so wirklich gefallen. Mittlerweile gefällt er mir sogar wirklich ganz gut, fällt aber im Vergleich mit den Highlights deutlich ab. Stark ist der orientalische Touch, der später etwa auch bei "The Nomad" wieder aufgegriffen wurde oder auch einige starke Leadgitarren. Insgesamt wirkt der Song aber in sich nicht ganz schlüssig und erscheint ziemlich konstruiert und etwas konfus. Mit einem anderen Arrangement und 1, 2 Riffs weniger hätte was daraus werden können, aber so geht die Nummer in der Masse unter. Schade.

5. Childhood’s End (Steve Harris) – 4:40
Der Song "Childhood’s End" ist schließlich eine Nummer, die dasselbe Schicksal wie etwa auch "The Duellists", "Deja Vu", "Alexander the Great" oder "Face in the Sand"teilt: wurde leider nie live gespielt, ist aber tatsächlich ein Highlight des entsprechenden Albums!
Der Song ist mit ein Grund, weswegen ich das Album immer noch so sehr mag, denn auch wenn einige schwächere Nummern mit dabei sind, sind es Stücke wie eben dieser, die die Scheibe so wertvoll werden lassen. Starke Leadgitarren, Hammer Text, gutes Arrangement, tolle Soli, so muss es sein.

6. Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 5:50
"Wasting Love" war die dritte Singleauskopplung, wobei die CD Single mittlerweilw sogar schon eine kleine Rarität geworden ist. Der Song ist eine wirklich schöne Halbballade, mit der Bruce wohl den amerikanischen Markt erobern wollte. Nicht gerade ein Highlight der Scheibe, aber dennoch eine gutklassige Nummer, die man sich auch gerne mal öfter anhören kann.

7. The Fugitive (Steve Harris) – 4:54
Lange Zeit mochte ich die Nummer gar nicht und habe diese sogar als Schwachpunkt der Scheibe angesehen. Um etwa 2014/15 herum kam mir aber in den Sinn, wie ich früher als Jugendlicher das Album "Fear of the Dark" auf meinem Walkman hoch und runter gehört habe und habe jedem Song eine neue Chance gegeben und - zack - ich fand das Stück plötzlich wieder richtig stark. Zugegeben: Es gibt weitaus bessere Kompositionen aus der Feder von Steve Harris, aber "The Fugitive" hat definitiv etwas, so dass ich mir den Song mittlerweile doch sehr oft anhöre und auch gerne auf selbst erstellte Best ofs nehme.

8. Chains of Misery (Dave Murray, Bruce Dickinson) – 3:37
"Chains of Misery" ist ein solider Rocker. Besser als "From here to Eternity", bzw. mit weniger Nervfaktor, aber dennoch nichts wirklich Besonderes. Zum nebenher Anhören ok, mehr aber auch nicht.

9. The Apparition (Steve Harris, Janick Gers) – 3:54
Wenn man sich "The Apparation" anhört, fragt man sich, was Steve und Janick sich beim Komponieren gedacht haben. Wo man bei "Fear is the Key" noch Potential erkennen kann, zeichnet sich hier ab, was wohl in der Band vorging. Konfus, ohne Struktur, ohne Wiedererkennungswert, ohne Spannung plätschert der Song so vor sich hin und bietet nichts, weswegen man die Nummer mal wieder anhören sollte.

10. Judas Be My Guide (Bruce Dickinson, Dave Murray) – 3:08
Gott sei Dank kommt danach gleich "Judas be my Guide". Die Nummer reißt das Niveau wieder erheblich nach oben und schlägt dabei in die Kerbe von "Childhood’s End" : wurde leider nie live gespielt, ist aber tatsächlich ein Highlight des entsprechenden Albums! Tolle melodische Gitarren, herausragender Mitsingrefrain (wie kann man so etwas nicht live spielen??), kommt direkt auf den Punkt, Hammer Melodien, die Nummer muss man einfach lieben.
Da haben Bruce und Dave einen wirklich herausragenden Track aus dem Ärmel gezaubert, den man unbedingt gehört haben muss, wenn man Iron Maiden Fan ist.

11. Weekend Warrior (Steve Harris, Janick Gers) – 5:39
"Weekend Warrior" ist ein weiteres Nicht Highlight mit jedoch guten Momenten. Die Nummer ist ebenfalls eher ein Rocker, von denen es auf diesem Album verdächtig viele gibt, was mit ein Grund ist, weswegen die Scheibe sich so stark von den bisherigen Klassikern abhebt. Toller Mittelpart, einige gute Ideen, aber zu wenig, um gegen solche Götternummern wie "The Trooper", "Wasted Years", "Alexander the Great" oder "The Evil that men do" zu bestehen!

12. Fear of the Dark (Steve Harris) – 7:19
Da isses: Das Titelstück und wohl eine der bekanntesten Iron Maiden Stücke überhaupt. Der Song in einer Metal Disco und die Masse tobt. Die Nummer ist Magie pur und kaum in Worte zu fassen. Trotz längerer Spieldauer kommt keinerlei Langeweile auf. Mit ein Grund dafür sind nicht nur die herausragenden Melodien sondern auch ein ausgereiftes Arrangement. Hier wird nicht zuviel aber auch nicht zu wenig Abwechslung geboten.
Da kommen Gitarren Melodien die nicht von dieser Welt sind mit einem herausragenden Text und einem tollen Gesang von Bruce Dickinson zusammen. Die Gitarrensoli runden da nur noch das perfekte Gesamtgebilde ab. Absolut Top!

Fazit:
"Fear of the Dark" ist ein wirklich tolles Album, das zwar nicht mit den Klassikern der 80er oder "Brave New World" und "The Book of Souls" nach der Reformierung mithalten kann, aber mit Stücken wie "Be Quick or be Dead", "Afraid to shoot Strangers", "Childhood's End", "Judas be my Guide" und "Fear of the Dark" 5 absolute Highlights sowie mit "The Fugitive" und "Wasting Love" zwei dennoch sehr gute Nummern bietet.
Bei mir kommt dazu noch der Nostalgie Faktor, da ich damals nach neuem Material von Iron Maiden lechtzte. Der Hunger wurde mit "Fear of the Dark" sehr gut gestillt, weswegen ich das Album trotz einiger Schwächen gerne weiter empfehle.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2017
"Fear of the Dark"... ich kann mich noch sehr gut an die Veröffentlichung erinnern. Ich war damals 12 und seit 2 Jahren Iron Maiden Fan. Ich war sehr aufgeregt, da ein neues Album meiner Helden auf den Markt kommen sollte.
Bereits im April kam die erste Single "Be Quick or be dead" auf den Markt. Den Videoclip dazu habe ich auf MTV in der Sendung "Headbangers Ball" gesehen und war begeistert. Das ich mir die Single kaufte, war Ehrensache!

Als dann im Mai das Album auf den Markt kam, gab es sowohl Begeisterung, aber auch Ernüchterung, denn die Band, die einst Götteralben wie "Powerslave", "Somewhere in Time" und "Seventh Son of a seventh Son" aufgenommen hatte, war irgendwie nicht mehr dieselbe...

1. Be Quick or Be Dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 3:24
Der Opener ist eben die vorhin besagte erste Single Auskopplung "Be quick or be dead". Der Song geht gleich in die Vollen, besitzt eine Menge Drive und hat ein sehr schnelles Tempo. Wie eine Mischung aus "Aces High" und "Tailgunner", nur noch aggressiver, was man auch an dem Gesang von Bruce Dickinson merkt. Eine sehr rohe Nummer, welche die Linie von "No Prayer for the Dying" konsequent fortsetzt und zu Beginn des Albums Großes erwarten lässt.

2. From Here to Eternity (Steve Harris) – 3:38
Der erste Tiefpunkt kommt jedoch schnell. Fand ich "From here to Eternity" damals noch gut, hat sich in den letzten 25 Jahren eine richtige Aversion zu diesem Song aufgebaut, zumal mich die Nummer stilistisch stark an "Bring your Daughter..." erinnert. Man möchte fast meinen Steve wollte bewusst, den Erfolg der damaligen Single Auskopplung wiederholen... Immerhin: Der Song geht schnell ins Ohr und kam bei Konzerten damals Mitgröhler gut beim Publikum an.

3. Afraid to Shoot Strangers (Steve Harris) – 6:56
Das nächste Highlight. "Afraid to shoot Strangers" beginnt zwar vielleicht mit seiner ruhigen Art sehr unspektakulär, ist dann aber so etwas, was man gerne mal als Grower bezeichnet, spricht: Die Nummer wächst, nicht nur von mal zu mal, sondern auch im Laufe des Songs. Der Text geht dabei echt unter die Haut. Herausragend ist übrigens auch die zweite Hälfte des Songs, bei der die Leadgitarre herausragende Melodien aus den Saiten zaubert, die Iron Maiden so groß haben werden lassen. Hammer!

4. Fear Is the Key (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 5:35
Wie ich mal später irgendwo gelesen habe, war dieser Song stark von Led Zeppelin beeinflusst, was man auch gut heraushören kann. 1992 hat mir der Song gar nicht so wirklich gefallen. Mittlerweile gefällt er mir sogar wirklich ganz gut, fällt aber im Vergleich mit den Highlights deutlich ab. Stark ist der orientalische Touch, der später etwa auch bei "The Nomad" wieder aufgegriffen wurde oder auch einige starke Leadgitarren. Insgesamt wirkt der Song aber in sich nicht ganz schlüssig und erscheint ziemlich konstruiert und etwas konfus. Mit einem anderen Arrangement und 1, 2 Riffs weniger hätte was daraus werden können, aber so geht die Nummer in der Masse unter. Schade.

5. Childhood’s End (Steve Harris) – 4:40
Der Song "Childhood’s End" ist schließlich eine Nummer, die dasselbe Schicksal wie etwa auch "The Duellists", "Deja Vu", "Alexander the Great" oder "Face in the Sand"teilt: wurde leider nie live gespielt, ist aber tatsächlich ein Highlight des entsprechenden Albums!
Der Song ist mit ein Grund, weswegen ich das Album immer noch so sehr mag, denn auch wenn einige schwächere Nummern mit dabei sind, sind es Stücke wie eben dieser, die die Scheibe so wertvoll werden lassen. Starke Leadgitarren, Hammer Text, gutes Arrangement, tolle Soli, so muss es sein.

6. Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) – 5:50
"Wasting Love" war die dritte Singleauskopplung, wobei die CD Single mittlerweilw sogar schon eine kleine Rarität geworden ist. Der Song ist eine wirklich schöne Halbballade, mit der Bruce wohl den amerikanischen Markt erobern wollte. Nicht gerade ein Highlight der Scheibe, aber dennoch eine gutklassige Nummer, die man sich auch gerne mal öfter anhören kann.

7. The Fugitive (Steve Harris) – 4:54
Lange Zeit mochte ich die Nummer gar nicht und habe diese sogar als Schwachpunkt der Scheibe angesehen. Um etwa 2014/15 herum kam mir aber in den Sinn, wie ich früher als Jugendlicher das Album "Fear of the Dark" auf meinem Walkman hoch und runter gehört habe und habe jedem Song eine neue Chance gegeben und - zack - ich fand das Stück plötzlich wieder richtig stark. Zugegeben: Es gibt weitaus bessere Kompositionen aus der Feder von Steve Harris, aber "The Fugitive" hat definitiv etwas, so dass ich mir den Song mittlerweile doch sehr oft anhöre und auch gerne auf selbst erstellte Best ofs nehme.

8. Chains of Misery (Dave Murray, Bruce Dickinson) – 3:37
"Chains of Misery" ist ein solider Rocker. Besser als "From here to Eternity", bzw. mit weniger Nervfaktor, aber dennoch nichts wirklich Besonderes. Zum nebenher Anhören ok, mehr aber auch nicht.

9. The Apparition (Steve Harris, Janick Gers) – 3:54
Wenn man sich "The Apparation" anhört, fragt man sich, was Steve und Janick sich beim Komponieren gedacht haben. Wo man bei "Fear is the Key" noch Potential erkennen kann, zeichnet sich hier ab, was wohl in der Band vorging. Konfus, ohne Struktur, ohne Wiedererkennungswert, ohne Spannung plätschert der Song so vor sich hin und bietet nichts, weswegen man die Nummer mal wieder anhören sollte.

10. Judas Be My Guide (Bruce Dickinson, Dave Murray) – 3:08
Gott sei Dank kommt danach gleich "Judas be my Guide". Die Nummer reißt das Niveau wieder erheblich nach oben und schlägt dabei in die Kerbe von "Childhood’s End" : wurde leider nie live gespielt, ist aber tatsächlich ein Highlight des entsprechenden Albums! Tolle melodische Gitarren, herausragender Mitsingrefrain (wie kann man so etwas nicht live spielen??), kommt direkt auf den Punkt, Hammer Melodien, die Nummer muss man einfach lieben.
Da haben Bruce und Dave einen wirklich herausragenden Track aus dem Ärmel gezaubert, den man unbedingt gehört haben muss, wenn man Iron Maiden Fan ist.

11. Weekend Warrior (Steve Harris, Janick Gers) – 5:39
"Weekend Warrior" ist ein weiteres Nicht Highlight mit jedoch guten Momenten. Die Nummer ist ebenfalls eher ein Rocker, von denen es auf diesem Album verdächtig viele gibt, was mit ein Grund ist, weswegen die Scheibe sich so stark von den bisherigen Klassikern abhebt. Toller Mittelpart, einige gute Ideen, aber zu wenig, um gegen solche Götternummern wie "The Trooper", "Wasted Years", "Alexander the Great" oder "The Evil that men do" zu bestehen!

12. Fear of the Dark (Steve Harris) – 7:19
Da isses: Das Titelstück und wohl eine der bekanntesten Iron Maiden Stücke überhaupt. Der Song in einer Metal Disco und die Masse tobt. Die Nummer ist Magie pur und kaum in Worte zu fassen. Trotz längerer Spieldauer kommt keinerlei Langeweile auf. Mit ein Grund dafür sind nicht nur die herausragenden Melodien sondern auch ein ausgereiftes Arrangement. Hier wird nicht zuviel aber auch nicht zu wenig Abwechslung geboten.
Da kommen Gitarren Melodien die nicht von dieser Welt sind mit einem herausragenden Text und einem tollen Gesang von Bruce Dickinson zusammen. Die Gitarrensoli runden da nur noch das perfekte Gesamtgebilde ab. Absolut Top!

Fazit:
"Fear of the Dark" ist ein wirklich tolles Album, das zwar nicht mit den Klassikern der 80er oder "Brave New World" und "The Book of Souls" nach der Reformierung mithalten kann, aber mit Stücken wie "Be Quick or be Dead", "Afraid to shoot Strangers", "Childhood's End", "Judas be my Guide" und "Fear of the Dark" 5 absolute Highlights sowie mit "The Fugitive" und "Wasting Love" zwei dennoch sehr gute Nummern bietet.
Bei mir kommt dazu noch der Nostalgie Faktor, da ich damals nach neuem Material von Iron Maiden lechtzte. Der Hunger wurde mit "Fear of the Dark" sehr gut gestillt, weswegen ich das Album trotz einiger Schwächen gerne weiter empfehle.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Oktober 2012
9.Studioalbum - 12. Mai 1992 - 12 Songs auf 58:30 Minuten - Produzent: Martin Birch

Das Album ist nach dem relativ schwachen No Prayer for the Dying(1990) wieder deutlich stärker. Das ultraschnelle furios-bissige "Be quick or be Dead"(5/5), der eingängige Mainstream-Rocker "From here to Eternity"(5/5), das vielschichtige atmosphärische Antikriegs-Epos "Afraid to shoot Strangers"(5/5) mit seinem schönen melodischen Mittelteil und der fabelhafte Titelsong "Fear of the Dark"(5/5) sind die eindeutig besten Songs. Das melodische "Judas be my Guide"(4/5), der rifflastige Hardrocksong "Weekend Warrior"(4/5) und das schleppende "Chains of Misery"(4/5) gehen bei mir noch als gehobener Durchschnitt durch, der Rest der 12 Songs sind eher belanglos, wenn auch keine Füller. Die Bruce Dickinson Ballade "Wasting Love" war noch eine Single-Auskopplung, die mir allerdings nicht gefällt, weil es zu kitschig ist und irgendwie nicht zu Iron Maiden passen will. Was einfach fehlt ist weiterhin der Härtegrad von Alben wie Powerslave(1984) und Piece of Mind(1983), viele Songs enthalten balladeske Passagen, die das Album verweichlichen. Positiv ist zu erwähnen, dass auf technische Hilfsmittel wie Keyboards oder Gitarrensynthies weitgehend verzichtet wurde, und das Album musikalisch wieder sehr natürlich daher kommt. 12 Songs waren vielleicht 2 Songs zu viel des Guten, weil gerade in der Mitte bei solchen Songs wie "Fear is the Key"(3/5), "Childhoods End"(3/5), "Wasting Love"(2/5), "The Fugitive"(3/5) und "The Apparition"(3/5) sich doch etwas Langeweile breit macht, weil die Songs fast alle den gleichen Songaufbau und die gleiche Geschwindigkeit haben. Am besten man hört erst mal die 3 ersten Songs und die 3 letzten Songs, und nähert sich dem Rest aus dem Mittelteil erst zu einem späteren Zeitpunkt an.
Letztendlich ein gutes Album mit den erwähnten kleinen Abstrichen, dass für mich das letzte Iron Maiden-Album war mit dem ich wirklich etwas anfangen konnte, die neueren Iron Maiden-Alben enthalten mir einfach zu viel lange progressive Epen und viel zu wenig rohen echten kernigen Heavy Metal. Manche behaupten hier, dass ausser dem hochgelobten Titelsong nichts geboten wird, das sehe ich etwas anders. Mir gefällt das Album ganz gut, auch wenn es nicht sehr innovativ ist oder es an die ersten 5 Meisterwerke anschliessen kann. Die Songs sind wieder, wie auch schon auf No Prayer for the Dying kürzer gehalten, und von daher ist Fear of the Dark irgendwie dann doch eine ganz gute frische flüssige kurzweilige Scheibe geworden - mit ein paar kleinen Hängern im Mittelteil.
Anspieltipps: "Be quick or be dead", "From Here to Eternity", "Afraid to Shot Strangers", "Fear Of The Dark", "Weekend Warrior"
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Oktober 2012
Iron Maidens neuntes Werk "Fear Of The Dark" ist ohne Frage eines der umstrittensten Alben der Eisernen Jungfrau. "Die Platte besitzt zwar einige gute Songs - mit dem Titeltrack sogar einen Klassiker der Band - leidet aber zunehmend an den vielen Fillern", lautet oftmals das Fazit, das ich persönlich zwar nachvollziehen, aber nicht teilen kann.

Die Scheibe beginnt mit "Be Quick Or Be Dead", einem der schnellsten und aggressivsten Tracks Iron Maidens, und macht damit sofort deutlich, dass "Fear Of The Dark" nicht mehr dem progressiven Hauch seiner Vorgänger folgt, sondern sich eher an des Vorgängern Vorgänger orientiert, im speziellen den ersten beiden Alben mit Paul Di'Anno am Mikro. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Bruces Gesang leicht aggressiver, aber immer noch sehr stimmig anhört. Trotz dieser kleinen Abänderungen im Stil, beziehungsweise der Reorientierung am alten Material, sollte "Be Quick Or Be Dead" jedem Maiden-Fan bestens gefallen – für mich ist der Track neben "Aces High" sogar der beste Opener der zahlreichen Iron-Maiden-Platten. Auch mit "From Here To Eternity" liefert Maiden einen klasse Song ab, der mit tollem Solo und einem Refrain, der zum Mitsingen einlädt, zu überzeugen weiß.

Bisher also, gibt es nicht den geringsten Grund zur Kritik – eher im Gegenteil. Mit dem folgenden "Afraid To Shoot Strangers" beginnt nämlich ein Song so herrlich, wie ich nur wenige kenne. Ein langsamer Anfang mündet nach 2,43 unscheinbaren Minuten in einem Melodiefeuerwerk, das einem sofort und ein jedes Mal eine unbeschreibliche Gänsehaut bereitet. Eine Offenbarung in Liedform möchte man sagen.

Der Moment, an dem wahrscheinlich der erste Zweifel an "Fear Of The Dark" zu keimen beginnt, stellt erst "Fear Is The Key" dar, das bei weitem kein schlechter Song ist, sich aber leicht dahinschleppt und recht untypisch wirkt. Zudem überrascht es in der Mitte mit einem Break, auf den schnelle Wechsel zwischen elektrischer und akkustischer Gitarre folgen. Sehr befremdlich das ganze und wahrscheinlich einer der Gründe, warum dieses Album schlechte Kritiken einfahren musste.

Doch alles halb so schlimm. "Fear Is The Key" ist, wie auch schon vorher erwähnt, kein schlechter Song und lässt nicht etwa den Gedanken aufkommen, ihn skippen zu wollen – auch wenn mit "Childhood's End" ein unfassbar guter Song, vom Kaliber eines "Only The Good Die Young" oder "Flight Of Icarus", folgt. "Childhood's End" ist ein traurig-atmosspährisches Meisterwerk, das die perfekte Balance zwischen Epik und Härte meistert und somit neben "Be Quick Or Be Dead" und "Afraid To Shoot Strangers" bereits das dritte richtige Highlight dieser Platte darstellt. Mit den drei herausragenden Songs aus den fünf bisher genannten, ist "Fear Of The Dark" bis hierhin sogar auf dem besten Weg, eines der besten Erzeugnisse Maidens zu sein, zumal sich mit der ebenfalls grandiosen Halbballade "Wasting Love" ein weiterer klasse Song an die Serie anknüpft. Warum also diese schlechten Wertungen?

Den Grund hierfür findet man wohl am wahrscheinlichsten in den drei nächsten Songs "The Fugitive", "Chains Of Misery" und "The Apparition", die alle etwas an den selben Aspekten von "Fear Is The Key" kranken. Alle muten etwas langatmig, eigen und unkonventionell an, überzeugen (mich persönlich zumindest) aber durch einige gute Ideen und klasse Refrains – streckenweise seltsam klingend hin oder her. Und während so manch anderes Album bereits hier sein Ende gefunden hätte, bietet "Fear Of The Dark" noch drei weitere Songs, die allesamt grandios sind. "Judas Be My Guide" und "Weekend Warrior" sind Spaß-Garanten und bringen einem jedes Mal zum Mitgröhlen. Und der Titeltrack? Tja, über "Fear Of The Dark" als Lied braucht man, so denke ich, keine wirklichen Worte verlieren, da ihn so oder so jeder Maiden-Fan kennt und liebt. Und das zu Recht, ist er doch einer der besten Songs der Band.

"Fear Of The Dark" ist also weit davon entfernt, ein schlechtes Album zu sein, auch wenn es - das lässt sich zugeben - nicht von vorne bis hinten einen solch durchgehend starken Auftritt hinlegt, wie es zum Beispiel "Seventh Son Of The Seventh Son", "Powerslave" oder "Somewhere In Time" tun. Dennoch ist die Summe der Hits für meinen Geschmack nahezu gleich. Vermutlich wäre es für die Kritiken daher besser gewesen, das Album mit entschlackter Titelliste herauszubringen, in etwa:

1. Be Quick Or Be Dead
2. From Here To Eternity
3. Afraid To Shoot Strangers
4. Childhood's End
5. Wasting Love
6. Judas Be My Guide
7. Weekend Warriors
8. Fear Of The Dark

Die einstündige Laufzeit hätte es durchaus erlaubt. Aber sei es drum. Schwacher Kritiken zum Trotz sollte sich jeder selbst ein Bild von dieser Platte machen, kann sie allein schon wegen "Fear Of The Dark" und "Afraid To Shoot Strangers" kein Fehlkauf sein.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. August 2017
Ich bin absoluter Iron Maiden Fan , habe fast alle Alben von Iron Maiden auf Vinyl und CD, das ist das beste Album von Iron Maiden, habe auch Maiden schon 3 mal Live gesehen, war super, Bruce Dickinson ist immer in Besrform !
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Oktober 2006
Die "Fear of the dark" ist für lange 8 Jahre die letzte Platte mit Bruce Dickinson. War Bruce schon in Gedanken bei seinem Soloprojekt? Oder fehlte Adrian Smith doch irgendwie als Songwriter? Oder fielen Steve Harris diesmal nur 2 oder 3 highlights ein und nicht wie sonst deutlich mehr? Man weiß es nicht. Ich persönlich finde einfach, dass auf der vorliegenden Platte die Durchschnittssongs überwiegen, ja einige sind sogar richtig langweilig. Von der Aufbruchstimmung und der Experimentierfreudigkeit der 80er-Jahre ist nur noch wenig übrig geblieben. Und trotzdem ist die Platte unter dem Strich (natürlich) eine gute Platte, es sind eben doch Maiden. An erste Stelle liegt das aber an zwei Megasongs, nämlich `Afraid to shoot strangers` und `Fear of the dark`. Diese beiden Songs reissen das Album heraus, da sie zu den besten Maidensongs überhaupt gehören! Es wird eine ungeheure Athmosphäre erzeugt, richtig geheimnisvoll und Bruce singt sowas von stark, schon fast unglaublich. Ausserdem ist ein guter Song `From here to eternity` welcher auch eine Single war. Aber es sind auch, wie schon geschrieben, jede Menge Durchschnittssongs wie z.B. `Fear is the key`, `Childhood`s end`, `Chains of misery` und `Judas be my guide` vorhanden.

Unter dem Strich gibt es aber 4 Sterne, weil die beiden Spitzensongs es richten.

Wir schreiben jetzt November 2014. Nachdem ich heute die Platte wieder gehört habe muss ich feststellen, dass `Childhood`s end` doch ein guter Song ist. Daher gehen die 4 Sterne schon in Ordnung.
33 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Powerslave
6,07 €
Piece of Mind
7,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken