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  • Faust
  • Kundenrezensionen



am 19. September 2006
Diesen Film durfte oder besser musste ich mir in meiner Jugend im Kino anschauen. Schweres Geschütz für einen Jugendlichen, der eher in einer Beat- und Rebellionsphase steckte. Aber ich war begeistert.

Und ich bin wieder begeistert. Ich habe eben nicht eine Ausstattung und Umsetzung erwartet, die denen einer aktuellen filmischen Darstellung entsprechen würde. Aber gerade durch das eher karge Bühnenbild wird der Text in den Mittelpunkt gestellt. Alle Schauspieler - insbesondere Gründgens - haben auch auf der DVD eine unglaubliche Präsenz. Wer Faust in ähnlicher Form erleben will, kann dies wohl nur im Theater.

Die DVD kann ich beruhigt und mit voller Überzeugung allen empfehlen, die Theater und Goethe mögen.

Diejenigen die hier jedoch eine filmische Umsetzung erwarten, die sich mit dem Herrn der Ringe, Troja und ähnlichem vergleichen lässt, sollten jedoch die Finger davon lassen. Da sich auch heutige Jugendliche, die nun wirklich andere visuelle Umsetzungen gewöhnt sind, von dieser Darstellung mitreissen lassen, besteht gelinde gesagt Hoffnung!
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am 3. August 2017
wirklich schön. ein mephisto, dem man gern seine seele anvertrauen möchte. der bühnenflair mit der, mehr ins cineastische gehenden kamera ist wirklich schön und lässt den fokus auf dem wesentlichen. empfehlenswert!
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am 13. Oktober 2017
Der Film zeigt eine klassische Aufführung von Goethes Faust. Die Sprache ist unverändert. Guter Einstieg, um später auch "modernere" Inszenierungen kennenzulernen.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 18. Februar 2008
Setz dir Perücken auf von Millionen Locken,
Setz deinen Fuß auf ellenhohe Soccen,
Du bleibst doch immer, was du bist !"(Zitat aus Goethe, Faust I)

Die Verfilmung der berühmten Faust-Inszenierung des Hamburger Schauspielhauses mit Gustav Gründgens als Mephisto und Will Quadflieg als Faust sah ich als junge Studentin 1976 in Marburg das erste Mal. 1999 sah ich Faust I und II an Goethes 250. Geburtstag in Weimar im dortigen Deutschen Nationaltheater ( sehr gut inszeniert) und gestern Nachmittag habe ich mir abermals die Inszenierung des Hamburger Schauspielhauses auf einer DVD, allerdings bequem auf der Couch liegend, angesehen. Dem Text konnte ich auf diese Weise am besten folgen. Die Bühnenbilder kamen auf der Kino- Leinwand und im Theater natürlich viel intensiver zu Geltung.

Gleich vorweg: ich schreibe eine Rezension zum Film und nicht zu Goethes Tragödie. Letzteres überlasse ich kundigeren Deutschlehrern, die , wie ich von meinen Weimaraufenthalten weiß, diesbezüglich Interpretationsvorrechte haben. Ob Goethe dies wohl gefallen hätte? Eingeräumt hat er sie ihnen meines Wissens nicht.
Worum es in des Dichters großem Wurf geht, kann man in knappen Sätzen der Rückseite der DVD-Hülle entnehmen : " Der Denker Faust hat zwar schon viele Wissenschaften studiert, doch die wahre Erkenntnis ist ihm bisher versagt geblieben.
Der teuflische Mephisto wittert seine Chance, den großen Dr. Faust zu verführen und schließt mit ihm einen Pakt. Er erfüllt Faust so lange alle geistigen und sinnlichen Wünsche, bis dieser die absolute Erfüllung erlebt. Dafür gehört Faust Seele dem Teufel!"

Diese Zusammenfassung möchte ich nicht kritisieren. Man kann sie durchaus so stehen lassen. Die intellektuellen Höhenflüge werden dem aufmerksamen Zuhörer im gesprochenen Text gewiss nicht entgehen, auch wenn er diesen zuvor nicht gelesen hat.

Quadflieg spielt den Faust überzeugend, zumindest den introvertierten, reflektierenden Faust. Als Liebhaber von Gretchen wirkt Quadflieg etwas steif. Man kauft ihm die innere Glut nicht ab. Ich befürchte nur Goethe selbst hätte Faust wirklich glaubhaft in beiden Positionen ausfüllen können. Insofern messe ich Quadflieg an seiner intellektuellen Leistung und die ist ganz hervorragend.
Gründgens spielt eindeutig am besten. Seine Fähigkeit, Goethes Worten die jeweils notwendige ironische aber auch zynische phonetische Nuance zu verleihen, ist einzigartig. Wirklich zum Niederknien!

Der realistische Blick Mephistos auf die Welt , wie sie ist , verdeutlicht wie lebenserfahren Goethe zu dem Zeitpunkt war als er den Faust schrieb. Die Erkenntnisse, die in seine Dichtung einfließen ,kann man nur durch intensive Beobachtung und bewusst gelebtes Leben gewinnen, durch bloße Lektüre kluger Bücher keinesfalls!

Gretchen wird Opfer ihrer Liebe und Zutraulichkeit, die man nicht mit Naivität gleichsetzen sollte. Sie ist der Mensch , um den es hier zu trauern gilt. Ihr und den vielen Mädchen in gleicher Situation galt Goethes Mitgefühl. Er war auch hier seiner Zeit weit voraus.

Der Dichter beabsichtigte sein Publikum mit der Tragödie wachzurütteln. Die Gretchendarstellerin hat ihre Rolle dabei überzeugend gespielt . Besonders beeindruckt hat sie mich als sie vor dem Andachtsbild der Mater Dolorosa betet : Ach neige, Du Schmerzensreiche, Dein Antlitz gnädig meiner Not.....
Gretchen behält bis zum Schluss ihre innere Unschuld. Das hat Ella Büchi berührend dargestellt.

Insgesamt sagte mir die Umsetzung der Szenen, mit Ausnahme der Walpurgisnacht, sehr zu. Goethe hätte sich vermutlich entsetzt im Grabe herumgedreht, wenn er sich den im Film aufgeführten, futuristischen Hexentanz hätte ansehen müssen, der sich mit allem möglichen, nur leider nicht mit der Walpurgisnacht assoziieren lässt. Diesen Wermuttropfen sollte man aber sogleich wieder vergessen. Er ist unwesentlich für die Beurteilung der Gesamtqualität der filmischen Inszenierung.Gründgens Fähigkeit, kluge Worte gescheit zu artikulieren, lässt am Ende in erster Linie dessen Text, genauer viele Einzelsentenzen Mephistos als Quintessens der 123 Laufzeitminuten in Erinnerung bleiben . Ob dies von Goethe goutiert worden wäre?

Empfehlenswert!
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am 20. Dezember 2008
Die Gründgens-Inszenierung von Faust wird von keiner anderen übertroffen. Obwohl sie schon so viele Jahre auf dem Buckel hat, vermag sie einen total in den Bann zu ziehen. Die DVD ist von bester Qualität. Ich finde, dass sogar für Schüler, die den "Faust" irgendwie rezipieren müssen, das Anschauen diese verfilmten Theaterstückes ein sehr guter Zugang sein kann. Die Kameraführung ist ungewöhnlich (für manchen vielleicht gewöhnungsbedürftig), aber genial.
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am 25. September 2007
Nicht nur, dass 80% der deutschen Sprichwörter von Goethe sind - es ist ein Genuss diese Sprache zu hören. Wenn dann noch die Schauspieler, allen voran Gustaf Gründgens als Mephisto - so perfekt agieren und die Figuren mit Leben füllen - dann kann man schon sagen, dass es eine legendäre Aufführung ist.

Kaum ein Werk hat die deutsche Seele so erfasst und die deutsche Literatur so beeinflusst, wie Goethes Faust und wir können heute noch Schiller dankbar sein, dass er damals in Weimar einen resignierenden Goethe dazu bewegt hat, dieses fantastische Werk zu vollenden.

Und plötzlich macht klassische Literatur Spass und zieht einen in ihren Bann! Ein wahrhaft diabolisches Werk !!!
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am 9. Mai 2007
Als legendär zu bezeichnen ist diese absolut gelungene Verfilmung des Goethe-Stückes Faust I, und zwar vor allem aufgrund der darstellerischen Leistungen Gustaf Grüngens' und Will Quadfliegs als Mephisto und Faust. Gründgens gelang es, durch seine Darstellung und Interpretation der Rolle so etwas wie das "Urbild" des Mephistos in der allgemeinen Volksvorstellung zu erschaffen.

Klar, es handelt sich hier unverhohlen um die "Abfilmung" einer Theaterinszenierung und setzt filmische Stilmittel daher nur sehr spärlich ein - dennoch muss das Ergebnis als äußerst gelungen bezeichnet werden.

Zugegeben, wer mit der literarischen Vorlage nichts anfangen konnte, wird sicher auch über diesen Film schwerlich Zugang zum klassischen Goethe-Stoff finden. Für alle, die sich für die Verfilmung klassischer Literatur und Bühnenstücke interessieren, gilt hier jedoch eine uneingeschränkte Empfehlung!

Angesichts dieses Werkes ist es übrigens sehr bedauerlich, dass es Gründgens vor seinem Tod nicht mehr gelang, auch seine Inszenierung des "Faust II" zu verfilmen - schade.
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am 14. März 2006
Wenn man die negativen Kritiken zu dieser Verfilmung liest, fragt man sich zweierlei:
a) Haben diese Leute tatsächlich diesen Film gesehen und
b) Was erwarten die Leute eigentlich von einer Faustverfilmung?
Ich hatte schon einen längeren Kommentar fast fertig, doch habe ich ihn wieder gelöscht, weil es es mir einfach nicht wert ist, auf diese Kritken einzugehen. Dass Faust keine leichte Kost ist, weiß man vorher und ihn leicht verdaubar mit opulenter Teufelskulisse zu erwarten, zeugt lediglich von schlechtem Geschmack.
Die Dinge sind wirklich so einfach, wie sie sein sollten (nur manche erkennen es, auch welchen Gründen auch immer, nicht):
Die Besetzung ist DURCHGEHEND hervorragend, mit einer Ausnahme:
Gustav Gründgens, der war genial.
Der Text wurde von niemandem zu schnell gesprochen, anscheinend aber von einigen Zuschauern zu langsam verstanden.
Die Kulisse ist, typisch für die 60er Jahre, eher spröde, was aber hier sinnvoll ist.
Es gibt wenige Literaturverfilmungen, die es mit dieser aufnehmen können, einfach erstklassig!.
Lediglich die Kritik an fehlenden Untertiteln möchte ich stehen lassen, das sollte einfach "zum guten Ton" selbstverständlich dazugehören, 5 Sterne gibt's aber trotzdem.
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am 24. November 2005
Schlichtes Bühnenbild, kein langatmiges Stück,
anspruchsvollste und ausgefeilteste Sprache in Versform,
in die man sich in der heutigen Zeit etwas reinhören muss.
Mit einem Faust, der zwischen Versuchung und Vernunft schwankt,
die List eines Mephistos stets durchschaut, sich aber auf
aufgrund dessen Redegewandheit und Klugheit doch immer
wieder „einwickeln“ lässt,
dessen Sarkasmus und Geschick ebenso beeindruckend wie amüsant sind.
Auch nach fast 200 Jahre erscheint das Thema nicht überholt.
Man trifft auf Situationen und Charaktere die man noch heute
auch im täglichen Leben wiederfindet.
Es geht um Macht, Wahn, Gier, Geschick, Versuchnung...
Thema wie Inszenierung meiner Ansicht nach: 5 Sterne, da perfekt:
Anschauen, auf sich wirken lassen und geniessen
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am 27. Dezember 2015
Wenn auch alt, so doch immer noch sehenswert. Manche Monologe sind etwas zu schnell gesprochen, tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Jedes Mal wieder ein Genuss!
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