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Faszination Nijinsky. Annäherung an einen Mythos von [van Cronenburg, Petra]

Faszination Nijinsky. Annäherung an einen Mythos Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 8,99

Länge: 142 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Isadora Duncan wollte vom „Gott des Tanzes“ ein Kind. Er inspirierte Charlie Chaplin und Rudolph Valentino, aber auch die Pariser Modewelt um Cartier, Chanel und Guerlain. Die Berühmtheiten der europäischen und russischen Avantgarde feierten ihn als ersten Weltstar des Balletts.
Vaslav Nijinsky (1889-1950) berauschte das Publikum der Ballets Russes mit virtuosen Sprüngen und androgynem Charisma; seine gewagten Choreografien provozierten Skandale. Er liebte einen Mann und heiratete eine Frau. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes stürzte der Tänzer ab: Eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie, zweifelhafte Diagnosen und Therapieexperimente trieben seine Seele ins Unerreichbare.
Das Portrait lässt den vergötterten Star und Menschen zwischen den Extremen lebendig werden. Es zeigt einen Mann, der besessen für die Kunst lebte und ohne Tanz nicht lebensfähig war.
Literarisches Portrait, zwei Interviews und 22 historische Fotos (Kindleausgabe: aus rechtl. Gründen 20)

Petra van Cronenburg absolvierte nach dem Studium von Theologie und Judaistik in Tübingen eine Ausbildung zur Redakteurin mit Schwerpunkt Feuilleton. Die freie Journalistin, Übersetzerin und Autorin zahlreicher Sachbücher arbeitete vier Jahre in Polen, wo sie zum ersten Mal auf die Geschichte Nijinskys stieß. Zuletzt erschienen von ihr eine Kulturgeschichte der Rose (Das Buch der Rose, Parthas Verlag) und die Übersetzung eines internationalen Bestsellers über die europäische und russische Avantgarde (Dan Franck: Bohèmes, Calmann-Lévy). Ihr literarisches Reisebuch “Elsass. Wo der Zander am liebsten im Riesling schwimmt” (Hanser Verlag) erscheint 2013 als Taschenbuch bei Suhrkamp-Insel.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1810 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 142 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: edition maeve (8. Mai 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0081TWQH2
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #56.728 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Faszination Nijinsky

Meine Ballett-Erfahrungen tendieren gen Null, doch dafür ist mein Interesse an der Avantgarde vor einiger Zeit geweckt worden. Mitschuld daran ist die Autorin Petra von Cronenburg, die auf ihrem Blog immer wieder über Themen der französischen und russischen Avantgarde berichtet. (Als Übersetzerin hat sie kürzlich dem internationalen Bestseller von Dan Franck ins Deutsche verholfen: Bohèmes)

Jetzt hat sie (nach dem Sachbuch über 'Die Kulturgeschichte der Rose') ein Buch über den Gott des Tanzes geschrieben und herausgebracht. Dabei handelt es sich nicht um eine Biographie im eigentlichen Sinn, sondern viel mehr um die Darstellung des Mythos, der sich um den polnisch-russischen Tänzer entwickelte und eine Antwort auf die Frage, warum dieser Künstler auch heute noch immer so faszinierend ist. Ein Mann, der von Jean Cocteau als "kleiner Affe mit schütterem Haar" beschrieben wurde und der trotzdem sowohl Männer als auch Frauen mit seinen Tänzen in Exstase brachte.
Cronenburg schaffte es, diese Faszination auch in mir zu wecken.
Ein Teil des Buches beinhaltet die (literarische) Darstellung seiner mitunter skandalösen aber immer revolutionären Tänze. Das vermag sie mit soviel Poesie und Sinnlichkeit zu beschreiben, dass man gebannt den Atem anhält. Sie erzählt von Nijinskys großer Menschenliebe und seiner Sehnsucht nach einer Menschenschlange, die ihn aus Liebe tanzen sehen möchte, einer Liebesschlange.
Man erfährt von seinen Schicksalschlägen, wie z. B. der Anschlag eines neidischen Mitschülers in jungen Jahren, der ihn beinahe zum Krüppel hätte werden lassen, oder seiner Flucht vor den Nationalsozialisten.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Zuallererst: die unter dem Strich stehende Rezension ist meine zur gedruckten Ausgabe. Sie ist für diese eAusgabe genauso gültig, daher kopierte ich sie hier drunter. Vorab möchte ich aber etwas zur eAusgabe loswerden! Frau Cronenburg hat sich bei der Papierausgabe, man hat es sozusagen als Beweis "in" der Hand, sehr viel Mühe gegeben. Ein Format, das man gerne zur Hand nimmt, Obacht bei der Typographie, für mich sehr angenehmes Papier und eine ausführliche Bebilderung. Und das wunderbare Cover nicht vergessen. Also viele gute Dinge, neben dem hohen Grad der Verschenkbarkeit (wegen dem Themenlaien überraschenden Horizonte erweiternden Inhaltes!) als Gründe, auf eine eAusgabe zu verzichten.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Frau Cronenberg, daß sie sich über die vielleicht ja doch arg bildungsbürgerliche Vorurteile dem eBuch gegenüber durchgesetzt hat, und diese Ausgabe herausgebracht hat. Denn: es hat funktioniert!

Nun hat sie freilich das Glück, das die meisten verwendeten Bilder eh Graustufenbilder sind, so geht hier durch das eInk-Display nichts verloren. Die beiden farbigen Grafiken kann man sich dann aber mittels der Kindle-App auf entsprechenden Geräten ansehen, Danke auch hier, das die Farbe drin gelassen wurde. Aber auch die Fußnoten wurden richtig umgesetzt, als Hyperlinks in beide Richtungen. So "einfach" kann gutes Gewerk doch sein, da habe ich schon manches schlimmere gesehen. Und nicht als letztes: Frau Cronenberg hat auf technische Hürden verzichtet: ich konnte das Buch leicht über meinen Konverter für meinen ePub-Reader konvertieren. Ja, auf dem Kaffeetisch oder dem Gästezimmer-Nachttisch liegt das Papierbuch besser.
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Format: Gebundene Ausgabe
Petra Cronenburg hat mich beim Lesen derart hineingezogen in ihre spürbare, lesbare Begeisterung für diesen Tänzer, den "Gott des Tanzes", die Faszination, die von ihm, (er war nicht eigentlich "schön", für einen Ballettänzer klein) ausging, sein Können, ihre spannende und bildhafte Schilderung seines ungewöhnlichen Leben, daß ich es fast nicht weglegen konnte und es in zwei Tagen durchgelesen hatte. Vor allem hat sie einen unglaublichen Sprachschatz, mit dem sie die Fähigkeiten des Tänzers so bildhaft beschreibt, daß man die 20 Abbildungen eigentlich nicht bräuchte. Sie sind aber, auch wenn sie nur im Schwarz-Weiß-Druck sind, trotzdem toll anzuschauen und eine Bereicherung des Buches; eine ist sogar farbig. Im Anhang des Buches folgen noch zwei ausführliche und aufschlußreiche Interviews mit dem Choreografen Ralf Rossa ("Nijinsky" an der Oper Halle) und dem Kurator der Prinzhorn-Ausstellung in Admont, Dr. Michael Braunsteiner sowie Film- und Literaturhinweise. Unbedingt empfehlenswert nicht nur für Ballettinteressierte, denn Nijinskis Leben - Zitat: "der für die Kunst lebende, vergötterte Star liebte einen Mann und heiratete eine Frau; auf dem Höhepunkt seines Ruhmes wird er in die Psychiatrie eingewiesen" - bietet Stoff genug für ein Lesevergnügen romanhafter Art!
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe schon lange kein Buch mehr so atemlos gelesen wie dieses. Das allererste Reinkommen war nicht einfach, weil diese Welt des Balletts mir bisher vollkommen fremd war. Sehr schnell haben mich aber dann die Bilder gepackt, das Leben dieses Mannes, das sich allmählich vor mir ausbreitete, wurde immer spannender. Es gab Momente, da hörte, sah und roch ich alles, was beschrieben wurde, als wäre ich mitten im Geschehen, zum Beispiel bei der Vorstellung, Nijinsky wäre direkt einem Fresko entsprungen. Vertraute Namen tauchten auf und verbanden sich für mich zu einem Ganzen mit der Zeit, in der sich alles zutrug: Igor Strawinsky, Jean Cocteau, Pablo Picasso, Charlie Chaplin, Coco Chanel, Thomas Mann, um nur einige zu nennen. Besonders stark beeindruckt hat mich die Stelle, an der vom Lido die Rede war, von Thomas Manns Novelle 'Tod in Venedig', die auch zu meinen Lieblingsnovellen gehört. Tragisch, dass der Leiter des Russischen Balletts, Diaghilew, ebenso wie Aschenbach in Venedig starb!
Zwischendurch wehten immer wieder Düfte wie das Chanel No.5 durch die Blätter, und ich freute mich zu erfahren, wie diese weltberühmte Note entstand. Erstaunlich, wie Nijnsky und das Russische Ballett Einfluss auf die Mode, durch die Skandale auf den Klatsch und das gesellschaftliche Leben in Europa, ja selbst auf die Politik genommen haben.
Dann kam der 1. Weltkrieg, persönlich und politisch ging es für Nijinsky und die Bohème immer weiter bergab. Der geniale Tänzer geriet mit seiner Frau in Kriegsgefangenschaft, die zu einem Arrest im ungarischen Turmzimmer ihrer Eltern umgewandelt wurde. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das auf den Künstler gewirkt haben muss. In St.
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