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Sie haben einen ganz eigenen Charakter und mit ihrer grobkörnigen Farbigkeit sind sie Zeitzeugen eines vergangenen Staates, in dem viele der heutigen Betrachter groß geworden sind. Bilder, genauer gesagt Fotografien, von Menschen, Landschaften, Architektur und Kompositionen für Gourmets.

Das gewichtig in der Hand liegende Buch "Farbe für die Republik" ist eine großformatig angelegte Hommage an die Bildjournalisten diesseits des eisernen Vorhangs und zeigt Fotos und Reportagen von Martin Schmidt und dem im vergangenen Jahr verstorbenen Kurt Schwarzer. Herausgegeben vom Deutschen Historischen Museum ist das hervorragend gestaltete und kommentierte Buch ein geschichtliches Zeitdokument, das vor allem Bilder aus den 60er und 70er Jahren der DDR zeigt.

Pioniere lachen, Arbeiterinnen tragen ihre unverwechselbaren, farbenfrohen Kittelschürzen, Kollektive sind unterwegs, es wird gelebt, gearbeitet, gelacht und auch gestritten auf den unverblümten, zwar durchaus gestellten, aber immer ehrlichen Fotografien.

In mehreren Themenbereichen ersteht der Alltag in der DDR bildgewaltig wieder auf und entführt uns in eine vergangene Zeit, die nicht vergessen wird und auch nicht vergessen werden muss. Denn viele Menschen, die in diesem Land aufgewachsen sind und gelebt haben, finden in den Bildkompositionen des Buches ein Stück Erinnerung.

"Farbe für die Republik" ist ein wertvolles, ein wichtiges Buch!
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am 2. Dezember 2013
Farbbilder insbesondere aus der frühen Zeit der DDR sind selten. Aus dem Bestand des Deutschen Historischen Museums wurden für diesen faszinierenden Bildband insgesamt 300 farbige Fotografien der beiden freischaffenden Bildjournalisten Martin Schmidt und Kurt Schwarzer zusammengestellt, die zu Zeiten der DDR eine der wenigen waren, die im Auftrag verschiedener Zeitschriften und Magazine der DDR-Auslandspropaganda unterschiedliche Fotoreportagen verfassten.

Insbesondere für Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind und sozialisiert wurden, ist dieses Buch nicht nur eine vielleicht schöne Erinnerung, sondern es mag auch so manchen provozieren und konfrontieren mit einem Leben und einem Staat, den man glücklich ist, überlebt und überwunden zu haben. Wieder andere mögen von den Bildern zurückgebracht werden in eine Art Ostalgie, in eine Welt, in der alles geregelt schien und für jeden gesorgt war.

Es ist die Farbe der Bilder, die dem heutigen Betrachter, der die DDR aus einigen Besuchen Anfang der achtziger Jahre kennt, eine Welt zeigt, die er selbst als eher grau und trist erlebte.
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am 2. Oktober 2014
Wer die zugehörige Ausstellung 2014 in Berlin gesehen hat, erlebt mit diesem Buch auch losgelöst einen impulsreichen Eindruck fotojournalistischen Schaffens der DDR-Zeit. Angereichert mit werbefotografischen Motiven sind die Lebenswerke der beiden Fotografen ein ausdrucksstarker Fundus, wie die sozialistische Lebenswelt von den Nachkriegsjahren bis in die 1980er-Jahre hinein erlebt und zuweilen geschönt reportiert wurde. Das Buch gibt ein sehr gutes Gefühl sowohl über die Menschen vor wie hinter der Kamera.
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am 1. September 2014
Sofern man Interesse am Thema Zeitgeschichte hat und dann noch im Speziellen die der DDR sollte man sich dieses Buch zulegen. Ich bin zufrieden und die gezeigten Fotos bilden eine gute Grundlage für so manches Gespräch.
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am 1. Dezember 2013
Sehr interessanter Bildband über die Selbstdarstellung der DDR. Nicht nur was für Ostalgiker. Ein Muss für jeden "Bio"-Wessi, denn dieser gesinnungsgleichgeschaltete Osten erobert jetzt im neuen Gewand die ganze Republik. Zwar schicker, moderner, peppiger und schein-freier, aber nichts destoweniger immer rigider sozialistisch bis hin zur Parteiendiktatur und den Anfängen eines Überwachungsstaates. Diese Geschichte ist nur scheinbar vorbei.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2013
Sehr schönes Buch mit eindrucksvollen Fotos aus der Zeit der DDR. Es ist auch eine gute Geschenkidee für alle, die sich für deutsche Geschichte interessieren.
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