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Falsche Freunde: Commissario Morello ermittelt in Venedig (Ein Fall für Commissario Morello 3) Kindle Ausgabe
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Eine Handvoll reicher Italiener möchte Venedig in ein Disneyland für Superreiche verwandeln. Ein Mordfall bringt Commissario Morello ins Spiel – und ihn selbst in höchste Gefahr.
Weg mit den ärmlichen Tagestouristen! Weg mit den Sandalen tragenden Studienräten aus Deutschland, die nur zwei, drei Tage auf der Biennale bleiben! Und vor allem: raus mit den noch verbliebenen Bewohnern Venedigs. Die Gruppe, die sich auf das Erbe der venezianischen Dogen beruft, über Jahrhunderte Herrscher der Serenissima, bereitet eine beträchtliche Erweiterung des Flughafens vor. Sie plant eine U-Bahn, die unter der Lagune hindurch vom Festland nach Venedig führt. Die Pläne sind fertig. Nur eine klitzekleine Kleinigkeit fehlt noch: Die zuständigen Politiker müssen bestochen werden. Diese Aufgabe übernimmt der treue Buchhalter Paolo Salini. Doch als dieser ermordet wird und das Bestechungsgeld verschwindet, übernimmt Commissario Morello den Fall und bringt das lang geplante Projekt in Gefahr. Da beschließen die reichen Männer: Morello muss weg …
Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo, die bereits zwei Bestseller um ihren aus Sizilien stammenden Commissario geschrieben haben, sagen über ihr neues Buch: »Die Pläne zur Umgestaltung Venedigs muten nur auf den ersten Blick absurd an. Nach unseren Recherchen existieren sie wirklich. Wenn unser Buch hilft, diese Pläne zu durchkreuzen, haben wir den richtigen Job gemacht.«
- SpracheDeutsch
- HerausgeberKiepenheuer & Witsch eBook
- Erscheinungstermin4. Mai 2023
- Dateigröße6471 KB
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Die Tote am Fastensee (Die Inselkommissarin 10)Kindle Ausgabe
Produktbeschreibung des Verlags
Vier Fragen an Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo
Venedig ein Disneyland für Superreiche. Das hört sich erst einmal absurd an. Wie seid Ihr auf das Thema gestoßen?
Leider ist es nicht erfunden. Heute ist die Stadt zu weiten Teilen bereits ein Freiluftmuseum für einen ausufernden Tourismus. Jahr für Jahr leben immer weniger Venezianer in Venedig. Stattdessen werden Luxushotels gebaut. Wohnungen sind für normal verdienende Menschen, wie für unsere Figur Ferruccio Zolan, unerschwinglich geworden. Schön, dass Commissario Morello eine Idee hatte, ihm zu helfen.
Eure Krimis kann man (fast) als Reiseführer für Venedig benutzen. Dürfen wir bei den Ermittlungen neue Orte kennenlernen und wenn ja, welche sind dies?
In „Der freie Hund“ haben wir Venedig dekonstruiert und gewissermaßen neu zusammengesetzt. Diesmal geht die Reise in Flecken, in denen sich üblicherweise keine Touristen verirren: das Quartier Santa Marta zum Beispiel.
Wenn viel Geld zu verdienen ist, dann ist das Thema Korruption auch nicht fern. Welche Rolle spielt das Thema immer noch in Italien?
Wo viel Geld unterwegs ist, ist Korruption gleich um die Ecke. Das ist überall so, auch in Italien, aber nicht nur dort. Wissen Sie, ich lebe in Stuttgart. Stuttgart 21 - Sie erinnern sich – aber das ist eine andere Story.
Spielt die Mafia wieder eine Rolle?
Die Mafia ist Morellos Trauma. Er steht auf ihrer Todesliste. Er hasst Francesco Domenico Marino, den Boss der Bosse der Cosa Nostra. Sein Lebensziel ist es, diesen Mann hinter Gitter zu bringen. Gerade als wir das Manuskript zu diesem Buch abschlossen, meldeten die Agenturen eine Sensation: Matteo Messina Denaro, der wirkliche Boss der Bosse und unsere Vorlage für Marino, wurde in Palermo verhaftet. Dies erforderte noch einige Korrekturen an den Druckfahnen.
Morello bangt auch bei seinem dritten Fall wieder um sein Leben. Ist er jetzt noch nicht einmal mehr in Venedig sicher?
Auf Morello wird geschossen. Der arme Kerl tut mir manchmal leid, aber das ist unser Beruf: Einer Figur, die wir lieben, unverdientes Leid zufügen. Aber, vielleicht ist das ein Trost, in der letzten Sekunde retten wir ihn - und zwar immer. Das geht in diesem Buch übrigens auch Anna Klotze so, unserer weiblichen Hauptfigur. Erst in der letzten Sekunde, ach was, in der allerletzten Zehntelsekunde entkommt sie dem Tod.
Mit welchem venezianischen Gericht könnte man Morello, Liebhaber der sizilianischen Küche, überzeugen auch Venedig ins (kulinarische) Herz zu schließen?
Als Morello von Sizilien nach Venedig versetzt wurde, rief ihn seine Mutter täglich an. Sie machte sich Sorgen um die Ernährung ihres Sohnes. „Können die dort oben im Norden überhaupt richtig kochen? Kennen die am Fuße der Alpen überhaupt Auberginen?“, fragte sie. „Soll ich dir nicht besser ein paar Portionen Pasta alla Norma schicken?“ Mittlerweile hat Morello sich an die venezianische Küche… gewöhnt - ist vielleicht ein zu starkes Wort. An einer Stelle in „Der Tintenfischer“ sagt er, aufgrund der venezianischen Vergangenheit als maritimer Macht, würden die Venezianer alles essen, was unter der Meeroberfläche schwimmt oder kriecht. Im Augenblick schwärmt er von Sarde in Saòr; frittierte Sardinen auf geschmorten Zwiebeln plus Rosinen und Pinienkernen. Sie sehen: er lässt es sich auch Venedig gut gehen – trotz aller Gefahren.
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den zehn "Dengler"-Krimis hat er die Romane "Sommer am Bosporus" und "Rebellen" veröffentlicht und den Band "Stuttgart 21. Die Argumente" herausgegeben. Er wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis.
Claudio Caiolo wurde in Sizilien geboren und besuchte 1988 bis 1993 die Theaterschule Avogaria in Venedig. 1996 zog er nach Stuttgart und gründete mit Holger Krabel die Theatergruppe LaoTick. Er schrieb, inszenierte und spielte viele Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Zusammen mit Stefan Jäger schrieb er mehrere Drehbücher.
Dietmar Wunder ist einer der profiliertesten Synchronsprecher und Dialogregisseure und als deutsche Stimme von James-Bond-Darsteller Daniel Craig bekannt. Mit seiner markanten, sehr wandlungsfähigen Stimme ist er ein äußerst beliebter Hörbuchsprecher, der nuancenreich Spannung vermitteln kann. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: kindle_edition.
Produktinformation
- ASIN : B09KR8GJG8
- Herausgeber : Kiepenheuer & Witsch eBook; 1. Edition (4. Mai 2023)
- Sprache : Deutsch
- Dateigröße : 6471 KB
- Text-to-Speech (Vorlesemodus) : Aktiviert
- Screenreader : Unterstützt
- Verbesserter Schriftsatz : Aktiviert
- X-Ray : Nicht aktiviert
- Word Wise : Nicht aktiviert
- Haftnotizen : Auf Kindle Scribe
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12,091 in Kindle-Shop (Siehe Top 100 in Kindle-Shop)
- Nr. 750 in Polizeiromane
- Nr. 1,322 in Polizei-Krimis
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Wolfgang Schorlau und Georg Dengler wohnen in derselben Stadt, in Stuttgart. Dengler arbeitet als Privatermittler in der schwäbischen Metropole und ist die bekannteste Kreation des Autors Schorlau. Mit ihm als Held hat Schorlau mehrere Politthriller verfasst, u. a. „Das München-Komplott“ und „Dunkles Schweigen“, für das er 2006 den „Deutschen Krimipreis“ erhielt. Von deutschen Soldaten in Afghanistan bis zum Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980 reicht das Themenspektrum in Schorlaus Krimis. Doch es führt auch über das Genre hinaus: Schorlau veröffentlichte neben einem Roman über Istanbul auch eine Biografie über den Jazzmusiker Wolfgang Dauner.
Autorenfoto (c) Privat
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Wenn das kein Grund ist, sich schreibend gegen diesen Wahnsinn zu stemmen, was dann? Und so heißt es auf dem rückwärtigen Klappentext vielversprechend: „‘Die Pläne zur Umgestaltung Venedigs muten nur auf den ersten Blick absurd an. Nach unseren Recherchen existieren sie wirklich. Wenn unser Buch hilft, diese Pläne zu durchkreuzen, haben wir den richtigen Job gemacht.“
Konnten die beiden Autoren diesem Anspruch gerecht werden? Vielleicht. Was allerdings die Umsetzung in eine fiktionale Geschichte betrifft, so muss man leider anmerken, dass diese weniger gut gelungen ist. Phasenweise scheint es so, als seien die beiden Autoren etwas müde geworden, auch wenn sie sich zahlreicher Zuarbeiter bedient haben. Auch dieser Fall lebt von dem Kontrast eines eigenwilligen Sizilianers (den „freien Hund“) und seiner venezianischen Truppe mit dem hierarchischen Überbau, in dem Politik und Dienstverständnis miteinander in Konkurrenz stehen, um es einmal höflich zu umschreiben …
Gerade wenn man die bisherigen Romane von W. Schorlau (z.B. der Dengler-Reihe) und auch die des hier agierenden Autoren-Duos liebgewonnen hat, ist man von dem teils langatmigen Herumgeschwurbel über Tatmotiv, Tathergang und dem „vorsichtigen“ Herantasten an eine Lösung des Falls etwas enttäuscht, zumal die Ingredienzien eine etwas forschere und damit auch spannendere Entwicklung möglich gemacht hätten. Was wäre Venedigs Geschichte ohne die Geschichte ihrer Herrscher, den Dogen (deren Nachkomme hier entscheidende Fäden zu ziehen versucht), sowie den politischen Intrigen und den offenen oder verdeckten Korruptionen, was ohne seine einzigartige Lage, Architektur, was ohne die drohenden Umweltgefahren oder der Einfluss der Touristenmassen? Und als „Pünktchen auf dem i“ noch die persönlichen Geschichte des Commissarios, der sich immer noch nach der Rückkehr nach Sizilien sehen, um dem dortigen Obermafioso, der auch für sein persönliches Leid verantwortlich ist, den Garaus zu machen. Und so durchzieht den diese „persönliche Geschichte“ den gesamten Fall, da ihm versprochen wurde, wenn erst einmal der aktuelle Fall geklärt sein würde, er wieder in seine vertraute Umgebung zurückkehren könne.
Etwas Zukunftsmusik wird allerdings in Form einer KI zur datenbasierten Voraussage von Verbrechen (und deren gezielter Torpedierung) gespielt, u.a. um Taschendieben das Handwerk zu legen. Eingestreute sind einige wissenswerte Details zu Venedig und auch einige aktuelle Ereignisse/Zustände im Weltgeschehen (Ukraine-Krieg, politische Lage in Italien etc.). Diese Einsprengsel sowie ein durchaus gelungener Schluss versöhnen schließlich etwas mit der zuvor angesprochenen Müdigkeit, die sich gelegentlich auf die durchaus geneigten Leser*innen überträgt.
Wenn das Liebe Geld nicht wäre, könnte Venedig gerettet werden.







