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Falsche Bilder Echtes Geld: Der Fälschercoup des Jahrhunderts - und wer alles daran verdiente Gebundene Ausgabe – 8. Mai 2012

4.0 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für alle, die nicht auf die Selbstinszenierung des Fälschers hereinfallen wollen. (Anne Haeming Spiegel Online 2014-02-05)

Eine spannende Gangstergeschichte. (Berliner Zeitung)

Es ist ein spannendes Buch geworden, eine Indiziengeschichte und vielleicht sogar überhaupt ein Sittenspiegel unserer Gesellschaft. (FAZ)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefan Koldehoff, geboren 1967, ist Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln und schreibt unter anderem für Die Zeit und die FAZ. 2008 wurde er für seine investigativen Recherchen mit dem puk-Journalistenpreis ausgezeichnet. 2012 veröffentlichte er gemeinsam mit Tobias Timm Falsche Bilder, echtes Geld zum Fall Beltracchi. Das Buch wurde mit dem Prix Annette Giacometti und dem Otto-Brenner-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien bei Galiani Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt.

Tobias Timm, geboren 1975 in München, studierte Stadtethnologie, Geschichte und Kulturwissenschaften in Berlin und New York. Als Redakteur im Feuilleton der ZEIT schreibt er von Berlin aus über Kunst, Architektur und den Kunstmarkt. Zuvor arbeitete er als Autor für die Süddeutsche Zeitung. Für sein Engagement gegen die Kunstfälschung wurde er 2012 mit dem Prix Annette Giacometti ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe zunächst das sehr interessante Selbstporträt der Beltracchis gelesen und anschließend dieses Buch. Es ist natürlich klar, Helene und Wolfgang Beltracchi schreiben über die Fälschungen und wie es dazu kam aus ihrer Sicht und kommen dabei besser weg, als diese kritische Version von Koldehoff/Timm. Sie haben ja auch ihre Strafe fast abgesessen und sind dann wieder freie Menschen, die hoffentlich künftig nur noch eigene Kunst vermarkten. Trotzdem alle Achtung für das Können von Wolfgang Beltracchi als Maler.
Falsche Bilder Echtes Geld liest sich fast wie ein Krimi, man muss aber Interesse für Malerei und wie es auf dem Kunstmarkt zugeht mitbringen, denn die Autoren gehen sehr ins Detail. Es ist sehr lang und orientiert sich vermutlich sehr an den Prozessakten. Ich finde aber, wenn man "Selbstporträt" von den Beltracchis gelesen hat, ist es nicht verkehrt, auch dieses Beltracchi-kritische Buch zu lesen, um sich eine eigene Meinung dazu bilden zu können.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Informativ und gut recherchiert von dem Autorenduo Koldehoff und Timm, jedoch mit offenen Fragen. In dem mehrfach ausgezeichneten Buch wird das Gebaren des Kunsthandels kritisch durchleuchtet, die Behandlung von Kunstwerken als reine Spekulationsobjekte, die Schleichwege des Kunstmarkts, die manchmal wahnwitzig überhöhten Preise, die Gier mancher Sammler bedeutende Namen in ihrer Bildersammlung zu besitzen, das anmaßende Auftreten und die schlampige Arbeit einiger Kunstexperten, z. B. der W. Spies, die Vernebelungstaktik einiger Händler, als Zweifel an der Echtheit von Bildern aufkommen. Das Gepoltere der beiden Autoren, im Kölner Beltracchi- Prozess "hätte hier eigentlich auch eine ganze Branche auf der Anklagebank sitzen sollen" (S. 10), Kunsthändler, Museen, Sammler und Experten, kann man jedoch mit Vorbehalt zur Kenntnis nehmen.
Offen bleiben in dem Buch der beiden Journalisten Fragen, wieso im Zeitalter der modernen Untersuchungsmethoden, von der chemischen Analyse, Isotopenanalyse bis zur Röntgenuntersuchung, lange Zeit niemand wagte die Bilder der plötzlich aus dem Nichts aufgetauchten "Sammlung Jägers" zu untersuchen und dem Fälscher das Handwerk zu legen. Wer die Zeit Beltracchis, das Zeitalter der "anständigen Deutschen", in Augenschein nimmt, sieht, dass nicht nur Kunstsammler, Händler und Galeristen, sondern auch die Öffentlichkeit, Medien und der "investigative Journalismus" sich blamiert hatten, die Echtheit der Bilder der "Sammlung Jägers" wurde lange Zeit ernsthaft kaum in Frage gestellt.
Ein Erfolg, wie der von Beltracchi, zweifellos ist er der erfolgreichste Kunstfälscher der neueren Kunstgeschichte, war in diesen Dimensionen nur in dieser Zeit und nur in Deutschland möglich.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dies ist eine sehr gute investigative Arbeit ! Manches habe ich schon geahnt, aber die Ausmaße der Kunstmarkt-Betrügereien und der weite Kreis der bewußt oder unbewußt daran Beteiligten waren mir unbekannt und haben mich doch sehr erstaunt. Sogenannte Experten sind mir nun erst recht suspekt. Sehr empfehlenswertes Buch, aber einen Punkt Abzug für die doch eher unspannende Schreibweise mit recht häufigen Wiederholungen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Stefan Koldehoff und Tobias Timm erzählen in ihrem Buch nicht nur die Geschichte des Fälschungsskandals um Wolfgang Beltracchi und seiner Entourage, sie nehmen jeden Faden auf, der fein gestrickt bis in die kleinsten Maschen des Kunsthandels reicht, sie beleuchten die Praxis gängiger Expertisenbeschaffung und dokumentieren detailliert die Mängel und Fehler einer Branche, die im Jahr 2012 international 43 Milliarden Euro umgesetzt hat. Vor allem belegen sie die Tatsache, dass ein Kunstwerk im Moment ihrer Merkantilisierung zu einer austauschbaren Ware innerhalb eines Marktes wird, der nur den Gesetzen von Angebot, Nachfrage und Wertschöpfung gehorcht.

Der Fall ist hervorragend recherchiert, allein das ist im Zeitalter von copy-paste und dem Trend leicht verdaulicher Informationsbrocken keine Selbstverständlichkeit. Dass am Ende ein paar Redundanzen und sprachliche Feinheiten auf der Strecke bleiben, ist zu verschmerzen, zumal das Buch in kürzester Zeit nach dem ungewöhnlich schnellen und zumindest merkwürdig erscheinenden Ende des Prozesses geschrieben wurde. Es bleibt auch die Frage, ob die Dokumentation eines millionenschweren Betrugs durch einen schönen Schreibstil an Relevanz gewinnt. Abzüge in der B-Note sind wohl auch der Arbeit in einem Autorenteam geschuldet.

Dieser Betrugsfall ist weder der erste noch der letzte Fall von Kunstfälschung. Lediglich die Tatsache, dass er sich über Jahrzehnte hinzog, prominente Experten involviert waren und einen Gesamtschaden in zweistelliger Millionenhöhe verursachte, führte zu Meldungen in der “Tagesschau” und wohl auch zu diesem Buch. Klar ist nur: nach dem Fälschungsskandal ist vor dem Fälschungsskandal.
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Format: Gebundene Ausgabe
In diesem Buch erleben Sie:

Eine große Stadt, Zentrum des Kunsthandels, aber ohne Kripo-Dezernat für Fälschungen -
Der Leiter eines Auktionhauses wird ungehalten - Einen Kunstfälscher ohne Geschmack-
- Ein Kunstexperte schaut sich immer nur die Vorderseiten an - Viele 'falsche Briefe' wie bei Grimms
Märchen vom Mäuschen, Vögelchen und der Bratwurst - Und ein Mitarbeiter eines Auktionshauses
wundert sich, wie achtlos Helene Beltracchi mit den 'Meisterwerken' umgeht -

Ein Teil der Spannung dieses faktenreichen Buchs ergibt sich aus der Situation im Theater:
Das Publikum weiß schon mehr als die Bühnenhelden, die sich blind um ihren Ruf spielen.
Die Halbwertzeit für Kunstfälschungen ist vermutlich eine oder zwei Generationen:
Vor etwas über sechzig Jahren wurde in Köln der Museumsdiener des Kölner Kunstvereins Jupp
Jenniches angeklagt von der 1. Strafkammer am Appellhofplatz, wegen neunzehn Bildfälschungen
im Stil von Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmitt-Rottluff, Oskar Campendonk und Max Pechstein.
Jupp Jenniches, eine Art Faktotum im Kunstverein, Rahmenbastler, Kistennagler, Bilderreiniger
und Gemälderestaurator:

'Dat kannst du och wat dä Klee do mäht, ich han et versök, und als dat eecht Bild fäddig wor,
da han ich jestaunt!.. Dat es ming Idee, janz aus meiner Inative, ich war zeichnerisch überhaupt
immer auf der Höhe'.

Das berichtet Sepp Schüller in seinem Buch 'Fälscher Händler und Experten'. Und man wundert sich,
dass die hochgebildeten Beteiligten das nicht im Hinterkopf hatten, als ihnen immer neue neu entdeckte
Bilder vorgestellt wurden.
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