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Der Fall Selpin: Die Chronik einer Denunziation Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 6. Oktober 2011

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine vorzüglich geschriebene Chronique skandaleuse, die sich wie ein spannender Kriminalroman liest.« (SWR-Filmexperte Herbert Spaich)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedemann Beyer war nach Stationen als Fernsehredakteur in München und Köln von 2001 bis 2007 geschäftsführender Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Wiesbaden. Neben filmhistorischen Hörfunk- und TV-Sendungen hat er Biografien von Schauspielern (vor allem der Ufa-Zeit) verfasst und ist Kurator einer DVD-Edition mit frühen Tonfilmen. Zudem hat er Lehraufträge für Film- bzw. Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Mainz und Bonn. 2010 erschien in der Collection Rolf Heyne von ihm der Bildband »UFA in Farbe« in Zusammenarbeit mit Gert Koshofer und Michael Krüger.


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Top-Kundenrezensionen

Von œ TOP 500 REZENSENT am 20. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Es gibt immer wieder Produktbeschreibungen, die mich zum Staunen bringen. Die Produktbeschreibung von diesem Buch ist eine davon: "... wie Herbert Selpin (1902 1942) zum Denunziationsopfer eines fanatischen Nazi wurde." Da frage ich mich doch, ob derjenige, der das formuliert hat, das Buch gelesen hat. Ganz sicher hat man den Autor nicht um Rat gefragt. Wieso ich das glaube?

Nun, die Chronik des Falles Selpin beginnt Anfang der 30-er Jahre, genauer gesagt im Jahr 1933. Der Regisseur Herbert Selpin füllt den Aufnahmeantrag für die Reichsfachschaft Film aus. Eine Einrichtung, die der Gleichschaltung dienen soll. Die Mitgliedschaft ist Voraussetzung für die Berufsausübung. Voraussetzung ist neben der deutschen Staatsbürgerschaft natürlich auch der Nachweis arischer Abstammung bis zu den Großeltern. Unter Mitgliedschaft in einer Partei trägt Selpin die NSDAP ein. Seit dem 14. März 1933 gehört er dazu. 'Märzgefallene' so nannten die alten Mitglieder die Neuzugänge. Der Andrang war so groß, dass man ab Mitte April 1933 einen vierjährigen Aufnahmestopp verhängte. Wie der Autor Friedemann Beyer später zeigen wird, spricht auch bei Selpins Parteieintritt nichts dagegen, Karrieregründe für den Parteieintritt zu vermuten. Dies zeigt sich bei der selektiven Wahrnehmung seines bisherigen Lebenslaufes: Selpin verschweigt elegant die jüdischen Regisseure und Produzenten, die verantwortlich waren für die Filme, an denen er bisher arbeitete. Die gesellschaftlichen Veränderungen bieten ungeahnte Möglichkeiten für den ehrgeizigen jungen Mann. Aufgrund der Verdrängung der Juden aus dem Arbeitsleben sind Fachleute gefragt, und Selpin nimmt diese Chance zielorientiert an.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe als Kind den "Titanic" - Film gesehen und damals schon davon gehört, dass der Regisseur des Films während der Dreharbeiten durch das
Nazi-Regime ums Leben kam.

Mit großer Neugier habe ich daher dieses Buch gelesen. Ich habe es innerhalb von vier Stunden verschlungen. Dieses Buch - mir fehlen die Worte - weil ich teilweise zu Tränen schockiert war und immer noch unter dem Eindruck der Lektüre stehe --- dieses Buch sollte Pflichtlektäre an allen Schulen werden.

Es zeigt minutiös und psychologisch genau wie durch Rivalitäten, menschliche Schwächen und menschliche Dummheit eine Tragödie ins Rollen gebracht werden kann, die sich dann vor allem in einem diktatorischen System zu einer wahren Katastrophe entwickelt. Fast schon ironisch, dass all dies beim Dreh zu einem "Titanic"-Film passierte, der archetypischen Katastrophe schlechthin.

Dabei werden nicht die üblichen banalen Klischees über die bösen Nazis abgehandelt, sondern ein tiefes Verständnis für die inneren Zusammenhänge geweckt, die dazu führen können (auch heute noch), dass sich Menschen gegenseitig das Leben zur Hölle machen.

Großes Kompliment an den Autor. Ein herzergreifendes, erschütterndes Buch, das mehr Wahrheit und mehr Einsicht üder jene Jahre der Nazidiktatur, aber auch über grundsätzliches menschliches Fehlverhalten aufzeigt, als alles, was ich bisher dazu gelesen und gesehen habe.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte der letzten Lebensjahre des Regisseurs Herbert Selpin ist in diesem Buch eindrucksvoll geschildert und es überrascht, in welchem Detailierungsgrad sich die Geschehnisse von damals rekonstruieren lassen.

Auf eine oberflächliche schwarz/weiss-Malerei wurde verzichtet, der Fokus wurde auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, ihre Schwächen, ihre Stärken und schliesslich auch ihre fatalen Auswirkungen gelegt und sind für den Leser leicht nachvollziehbar. Man kann erahnen, in welch unsicheren Zeiten man damals - selbst weit weg von den eigentlichen Kriegsgeschehnissen - gelebt hat, wo eine falsche Bemerkung an falscher Stelle eine nicht mehr aufzuhaltende Lawine auslösen und bis zur Vernichtung eines Lebens führen konnte.

Man muss kein Kenner des deutschen Films sein, um von der Geschichte und dem Schicksal Herbert Selpins fasziniert und berührt zu sein. Ein Buch, das zu lesen sich auf jeden Fall lohnt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer hinter die Kulissen der "gleichgeschalteten" Filmindustrie des Dritten Reiches schauen will - dem sei dieses Buch empfohlen. Der Autor beschreibt die Umstände, die zum tragischen Selbstmord eines talentierten Filmregisseurs führten. Dabei beschreibt er absolut spannend die Arbeitsbedingungen der Filmleute unter Bedingungen von Diktatur und Krieg. Eine Eigenschaft des Regisseurs - sein Hang zu cholerischen Ausbrüchen - entwickelt sich unter diesen Bedingungen zu einer todbringenden Situation. Als er am 05. Mai 1942 - genervt von den Arbeitsbedingungen und von Fehlern seiner Mitarbeiter - abwertende Bemerkungen über Soldaten und die Wehrmacht tätigt, startet das die übliche Denunziationsmaschinerie des Systems. In der Tratsch-Umgebung der Filmindustrie wird schnell verbreitet, dass sein ehemaliger Drehbuchautor, Zerlett Olfenius, den Vorgang an den Chef der Reichsfilmkammer weitergeleitet haben soll. Zerlett wird fortan zum Sündenbock. War er allein der Denunziant ? Hätte die Geschichte so tragisch enden müssen ? Der Autor beschreibt genau die Gemengelage einer zerbrochenen Freundschaft, die allerdings eine sehr ungleiche war (Zerlett und Selpin), die Versuche von Vermittlung und Rettung, bei denen man nicht nach Schwarz und Weiss, Nazi und Nicht-Nazi, unterscheiden konnte.
Hoch interessant auch die Beschreibung der Versuche der Nazis, Selpin aus dem öffentlichen Bewußtsein zu streichen, z.B. die Kontrolle seiner Beerdigungsfeier, das Anbringenden von warnenden Hinweisen an den schwarzen Brettern der Filmstudios etc.
Spannend auch die Ausfhrungen zum Umgang mit dieser Sache nach 1945 : hatte eine bayerische Spruchkammer zunächst ein hartes Urteil gegen Zerlett gefällt, wurde das dann in Folgeurteilen immer weiter verwässert. Frau Selpin wollte eine Anerkennung als Opfer des Faschismus, was ihr nicht gelang.
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