Ratgeber Fahrräder

Citybikes

Beim Citybike stehen nicht höchste sportliche Ansprüche, sondern der Komfort im Vordergrund. Daher besitzt dieser Fahrradtyp breite Reifen und eine bequeme Sattelposition für einen aufrechten Sitz. Um den Alltagsansprüchen in der Stadt, beim Einkaufen oder einer Fahrradtour mit der Familie gerecht zu werden, ist der Rahmen zumeist dicker als beim Rennrad. Auf dem Gepäckträger lassen sich Einkaufskorb oder Kindersitz anbringen. Außerdem ist das Citybike zumeist mit einer Rücktrittbremse und einer Nabenschaltung ausgestattet, die es erlaubt, den Gang an kleinere Steigungen anzupassen. Insgesamt verfügt es aber über weniger Gänge als etwa ein Mountainbike oder ein Rennrad.

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Cross- & Trekkingräder

Das Trekkingrad ist ein Mix aus Mountainbike und Rennrad, das sowohl auf der Straße als auch in leichtem Gelände eingesetzt werden kann. Der dünne Rahmen wie auch die großen Reifen erinnern an ein Rennrad; die Ausstattung ähnelt dem Mountainbike. Die Multifunktions-Reifen verzeihen auch Unebenheiten auf Schotter- und Steinwegen, sind jedoch nicht ganz so robust wie die eines Mountainbikes. Deutliches Unterscheidungskriterium zum Citybike ist die Kettenschaltung mit zumeist 21-28 Gängen. Trekkingräder entsprechen in der Regel auch den gesetzlichen Auflagen der Straßenverkehrsordnung. Bei Crossrädern handelt es sich um eine sportlichere Variante des Trekkingrads - ohne Gepäckträger, Beleuchtung und Schutzbleche.

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Mountainbikes

Mountainbikes zeichnen sich durch eine Vielzahl an Gängen sowie dicke und robuste Reifen mit einem groben Profil aus. Da die Reifen besonders viel Grip haben und größere Unebenheiten dämpfen, ist dieser Radtyp in erster Linie für Bike-Touren abseits befestigter Straßen ausgerichtet. Mountainbikes eignen sich aber auch für den Weg zur Arbeit oder das Fahren in der Stadt. Sie sind mit Federung am Vorderrad (Hardtail) oder vollgefedert (sogenannte Fully Mountainbikes) erhältlich. Das Fully punktet durch erhöhten Fahrkomfort auf unebene Strecken, während das Hardtail zumeist einen Gewichtsvorteil hat. Die Radgröße von Mountainbikes beträgt in der Regel 26 Zoll.

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Rennräder

Rennräder sind für den Gebrauch auf asphaltierten Wegen ausgelegt. Sie haben sehr dünne Reifen mit wenig Profil und einen wesentlich schmaleren Rahmen als Mountainbikes. Dadurch wird das Rennrad zu einem echten Leichtgewicht, mit dem man hohe Geschwindigkeiten bei geringem Krafteinsatz erreicht. Der niedrig angebrachte Rennlenker bringt den Biker in eine aerodynamische Stellung, die jedoch auf Kosten des Komforts geht. Meistens sind Rennräder mit einer Kettenschaltung und Felgenbremsen ausgestattet. Um Gewicht zu sparen verfügen Rennräder weder über einen Gepäckträger noch über Schutzbleche.

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BMX-Räder

BMX (Bicycle Moto Cross) ist eine Sportart bei der Biker Kunststücke und Stunts auf speziell konzipierten Fahrrädern durchführen. Da BMX-Räder nur einen einzigen Gang haben, benötigen sie zumeist nur geringen Wartungsaufwand. BMX-Bikes sind mit 20-Zoll-Rädern ausgestattet - teilweise kommen auch andere Größen zum Einsatz. Sie sind extrem robust und solide gebaut, haben größere Pedale und Speichen und besitzen sogenannte Pegs (Fußrasten) für die Stunts. BMX-Räder können für Tricks in der Luft und auf dem Boden sowie für Rennen verwendet werden.

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Klappräder

Dieser Radtyp der ideale Begleiter für die City: Typisch für ein Klapprad ist der kleine Rahmen mit mehreren Scharnieren, die mit nur wenigen Handgriffen zusammengeklappt werden können. Steigen Sie z. B. in die U-Bahn ein, können Sie das Rad in Sekunden auf Handtaschenmaß verkleinern und für die letzten Meter zum Bürogebäude ist es unmittelbar wieder einsatzfertig aufgebaut. Klappräder haben in der Regel Gepäckträger, eine Gangschaltung und eine Radgröße zwischen 16 und 20 Zoll. Dank der geringen Abmaße lässt sich das Klapprad auch in Wohnungen ohne Keller bequem verstauen.

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Elektrofahrräder

Während Elektrofahrräder früher vorwiegend von Senioren nachgefragt wurden, erfreuen sich diese Fahrräder zunehmender Beliebtheit auch bei der jüngeren Generation. Sie bieten durch den eingebauten Elektromotor gerade beim Bergauffahren oder auf längeren Strecken einen erhöhten Komfort. Mit Unterstützung des Motors können Sie so eine Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h erreichen und eine Strecke von bis zu 160 Kilometern zurücklegen. Der Elektromotor des Fahrrads wir durch NiMh-Akkus oder Lithium-Polymerakkus gespeist. Die Akkus können bequem an jeder Steckdose aufgeladen werden. Man unterscheidet bei den Elektrofahrrädern zwischen den E-Bikes und den Pedelecs. Beim E-Bike kann der Elektrohilfsmotor jederzeit mittels eines Drehgriffs hinzugeschaltet werden. Der Einsatz des Motors ist also unabhängig von der Muskelkraft. Beim Pedelec hingegen springt der Elektromotor erst an, wenn der Fahrer mit dem Treten beginnt. Mit einem Gasgriff wird reguliert, wie stark der Motor den Fahrer beim Treten unterstützen soll.

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Einräder

Das Einrad hat – wie der Name schon sagt – nur ein Rad. Mit dem Einrad lassen sich vor allem Balance und Geschicklichkeit trainieren. Die Lenkung geschieht durch Gewichtsverlagerung und nicht wie bei Zweirädern durch einen Lenker. Einräder gibt es in unterschiedlichen Radgrößen. Als Faustregel gilt: Wer schnell und komfortabel unterwegs sein will, der sollte einen etwas größeren Rad-Durchmesser wählen. Wer hingegen Wert darauf legt, dass das Einrad möglichst wendig ist, fährt mit einer kleineren Variante besser. Mittlerweile werden Einräder nicht mehr ausschließlich für Tricks (sog. Freestyle) verwendet, sondern auch für weitere sportliche Disziplinen: Dazu zählen beispielsweise Trials in unwegsamen Gelände oder auch das Touring – also das Absolvieren längerer Strecken mit dem Einrad.

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