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Face the Heat Import

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Audio-CD, Import, 10. September 1993
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Produktinformation

  • Audio CD (10. September 1993)
  • Erscheinungsdatum: 10. September 1993
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Mercury (Universal Music)
  • ASIN: B0000073NB
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

.Label: Polygram.Published: 1993/'This release comes with two previously unreleased bonus tracks : 'Destin'

Rezension

Der Wind Of Change hat die Scorpions erneut erfaßt - musikalisch: Der Nachfolger des Millionensellers Crazy World wurde von Bon-Jove-Produzent Bruce Faibairn betreut und klingt deutlich härter als das meiste, was die Hannoveraner bisher spielten. Besser sind die neuen Songs deshalb nicht: Zwar klappt das Zusammenspiel zwischen Klaus Meines Gesangsakrobatik und Rudolf Schenkers Gitarren-Eskapaden bestens, und auch der neue Bassist Ralph Rieckermann paßt gut zur Band-Chemie. Doch auf einen melodischen Knaller wartet man vergebens.

© Audio -- Audio

Wer wollte es leugnen: Noch immer sind die Scorpions Deutschlands erste Adresse in Sachen Hardrock mit internationalem Anspruch. Mit dem neuen Album "Face The Heat" schicken sich die Rocker von der Leine jetzt an, ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte zu schreiben. Viel schiefgehen kann eigentlich nicht, knüpft "Face The Heat" doch mit kaum verändertem Sound an das Konzept des platinveredelten Vorgängers "Crazy World" an. Viel Power gibt es gleich zu Beginn mit dem mächtigen "Alien Nation", hier findet sich auch die zum Albumtitel erhobene Textzeile "Face The Heat". Wahre Gitarrengewitter ergießen sich danach noch beim hymnischen "No Pain No Gain" und dem Uptempo-Rock "Someone To Touch" über den Zuhörer. Der Balladenfan wird bis zum vierten Song "Under The Same Sun" vertröstet, einer beschwörenden Aufforderung zum friedlichen Zusammenleben der Völker. Weniger überzeugend geriet der Schmusesong "Woman": Hier tönen die Keybaord-Arrangements doch überaus kitschig. Bei dem Fetzer "Ship Of Fools" und dem Highspeed-Rocker "Nightmare Avenue" orientierten sich die Hannoveraner dann an Rock-Klassikern aus den 70er Jahren: Man fühlt sich an Black Sabbaths "Paranoid" oder den "Immigrant Song" von Led Zeppelin erinnert. "Lonely Nights", eine grandiose Ballade mit Akustik-Intro in der Tradition von "Holiday" oder "Still Loving You", läutet schließlich das Finale ein. Eher gediegen-melodisch geht es auch in "Destin" zu, einem sparsam arrangierten Softrock-Song in der Machart von Extremes "More Than Words". Das Schlafliedchen "Daddy's Girl" beschließt dann den Balladen- Reigen mit immerhin drei potentiellen Nachfolgekandidaten für den Superhit "Wind Of Change". ** Interpret.: 06-09 ** Klang.: 06-07

© Stereoplay -- Stereoplay


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Format: Audio CD
Mit „Face the Heat" haben die Scorpions 1993 wohl eines ihrer „untypischsten" Alben auf den Markt geworfen: Ungewohnt hart, wild und spektakulär. Währe da nicht die unverwechselbare Stimme von Klaus Meine, könnte man fast auf die Idee kommen, versehentlich einem Etikettenschwindel zum Opfer gefallen zu sein. Für Hardrockfans, die dem Album unvoreingenommen gegenüberstehen, bietet das vorliegende Produkt jedoch einiges an positiven Überraschungen. Folgendes ist aus meiner Sicht zu den einzelnen Songs zu sagen:
Alien Nation: Hier legen die Scorpions gleich die Marschroute für das Album fest. Hart, laut und bombastisch knallen sie uns Riffs und Gesangseinlagen im Midtempo um die Ohren.
No Pain No Gain: Macht nahtlos dort weiter, wo „Alien Nation" aufhört. In meinen Augen ist der Song jedoch noch etwas rhythmusbetonter.
Someone To Touch: Das Tempo wird etwas angezogen; harter Rock mit einer guten Grundmelodie und einem eingängigen Refrain.
Under The Same Sun: Schöne Ballade, die sich sehr atmosphärisch vom akustischen Beginn bis zum gedehnten Refrain mit E-Gitarren am Ende entwickelt.
Unholy Alliance: Die Marschroute wird wieder aufgegriffen. Harter Rock mit abwechslungsreichem Gitarrenspiel.
Women: Atmosphärisch, psychedelisch und leicht melancholisch angehaucht. Das hätten die Scorpions auch in den 70igern bringen können.
Hate To Be Nice: Ganz im Gegensatz zum Titel wirkt die fröhliche Melodie und das Sprech-Geschreie des Herrn Meine sehr Nice. Spektakulär!!
Taxman Woman: Genauso wie Track7 wieder etwas schneller und fließender. Nicht überragend, aber gut gerockt.
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Format: Audio CD
Zum Zeitpunkt des Erscheinens des krachigen Scorpions - Hardrockalbums "Face the heat" konnte wirklich noch keiner ahnen, daß sich Deutschlands Vorzeige - Hardrockband bald für lange Zeit außschließlich dem Kuschelrock und diversen musikalischen Experimenten widmen würde; genau gesagt bis zum 2004-er "Unbreakable" - Album.

Das 1993-er Werk "Face the heat" der Scorpions zog dato nur mäßiges Interesse der Hardrockwelt auf sich; das lag zum einen daran, daß die vorherige recht gute Platte "Crazy World" deutlich im Schatten ihrer megaseichten Schmuseballade "Wind of Change" gestanden hatte, die im Radio u. im Musikfernsehen rauf u. runtergespielt wurde - was die meisten echten Rockfans unheimlich nervte (mich selbst eingeschlossen) und dazu veranlaßte, sich von der Band zu distanzieren, denn die Band hatte nun endgültig ihren Ruf als "Kuschelrock - Band" weg; und zum anderen daran, daß eine neue harte Musikszene den Markt vorübergehend eroberte: der Grunge bzw. der Alternative Rock / Metal.

Dabei ist das Scorpions' Scheibchen "Face the heat" gar nicht mal schlecht. Die Produktion ist gut: Bruce Fairbain - mäßig glatt, aber durchaus wuchtig und drückend; die sehr soften Balladen mal ausgenommen, finden sich viele recht bombastische Hardrockkracher auf dem Album, die meist ordentlich mitreißend sind und den Zuhörer zum Mitgrölen einladen. Als "ganz große Scheibe" kann man "Face the heat" allerdings nicht bezeichnen, denn die meisten Songs des Albums sind wohl eher mittelmäßig; wirklich herausragend sind die ersten beiden Songs, bei den es die Scorpions auch so richtig krachen lassen.
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Format: Audio CD
Face The Heat ist ein wirklich gutes Album,aber es ist eben nicht perfekt.Einige Songs sind nicht gut genug,außerdem zieht sich der Schluss mit drei Balladen zu lange hin.Trotzdem sind gute vier Sterne angebracht.

"Alien Nation" ist ein super Opener und gefällt mir sehr gut:) "No Pain No Gain" ist ebenfalls gut und zeigt: die Jungs sind in Form. " Someone To Touch" ist nicht ganz so gut, aber ist als schneller Song eine Abwechslung. "Under The Same Sun" ist eine klasse Ballade und ist eine der besten der Scorpions. "Unholly Alliance" hält mit den vorherigen Songs nicht mit. "Woman" ist gar nicht Scorpionstypisch, gefällt mir aber auch. "Hate To Be Nice" gibt richtig Gas,ist aber nicht so gut wie der Anfang. Die Band orientiert sich ein wenig am gerade explodierenden Grunge. "Taxman Woman" ist ebenfalls gut, aber nicht perfekt. "Ship Of Fools" ist ganz schön und der Refrain bleibt zumindest kurz im Ohr. "Nightmare Avenue" ist das einzige Lied an dem der Lead Gitarrist Matthias Jabs mitgeschrieben hat. Das Lied ist kein Highlight, aber auch gut.

"Lonly Nights" eröffnet den Balladen-Abschluss. Eine schöne Ballade. "Destin" ist die zweite Abschlussballade und ist ganz okay, aber nichts besonderes. Spätestens jetzt hätte das Album enden können. Wenn es noch weiter geht, dann mit einem Rocksong. Danach kommt noch die ebenfalls ganz gute Ballade "Daddy's Girl"

Gut, aber eben nicht perfekt. 4 Sterne von mir.
Rhythmusgitarre - Rudolf Schenker
Schlagzeug - Hermann Rarebell
Leadgitarre - Matthias Jabs
Bass-Ralph - Rickermann
Gesang-Klaus - Meine
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