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Der Fürst (insel taschenbuch) Gebundene Ausgabe – 26. März 2001

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Produktinformation

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Niccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift "Il Principe" ist unter dem Titel Der Fürst Weltliteratur geworden. In seiner Radikalität, in seiner scharfen Trennung zwischen rein politischem Handeln und den Entscheidungen des Einzelnen, überstrahlt Machiavellis Werk die politiktheoretischen Schriften aller seiner Zeitgenossen.

Machiavelli will klären, "was das oberste politischen Amt sei, wie viele Arten es davon gibt, wie und wann man es behält, und wie und wann man es verliert". Es geht ihm dabei um die Herrschaftsbildung und Herrschaftssicherung, um die Bewahrung des principato. Sämtliche Handlungen des Fürsten werden an ihrem politischen Zweck der Erhaltung der Herrschaft gemessen. Entscheidend für den Erfolg ist nicht der moralische Wert sondern allein die Wirkung des Verhaltens.

Dieser ausschließlich erfolgsorientierte amoralische Zweckrationalismus war es, der viel seiner Zeitgenossen zutiefs verstörte. Schon vor Jahrhunderten wurde "Machiavellismus" zu einem Synonym für Verschlagenheit und Hinterlist, für Amoral und Rücksichtslosigkeit in der Politik. Man hat sich angewöhnt, jede skrupellose Machtpolitik als "machiavellistisch" zu bezeichnen, jene berühmte oder vielmehr berüchtigte "Realpolitik", die sich auf Machiavellis "Il Principe" berufen zu können glaubt.

Jedes Jahrhundert hat Machiavellis Schrift anders ausgelegt. In jüngster Zeit wurde sie, wie viele andere Klassiker der Staats- und Kriegskunst auch, erfolgreich von der Managementlehre adaptiert. Ob unternehmerische Führungsstrategien oder persönliche Karriereplanung, an Machiavellis und Anti-Machiavellis herrscht auf dem Buchmarkt kein Mangel. Dennoch lohnt sich ein Blick ins Original, denn Der Fürst ist eine realistische, und in seiner Art zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor allen ethischen Überlegungen hatten. --Stephan Fingerle -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Fürst
OT Il Principe OA 1532 DE 1714Form Traktat Bereich Politik
In Der Fürst entwickelte Niccolò Machiavelli eine Staatstheorie, die aufgrund ihrer Ablehnung einer ethischen Staatsmoral zum Inbegriff skrupelloser Machtpolitk wurde.
Entstehung: Machiavelli begann die Arbeiten an Der Fürst 1513, nahezu zeitgleich mit seiner zweiten bedeutenden Schrift, Unterhaltungen über die erste Dekade der römischen Geschichte des Titus Livius (1531). Während er sich für die letzte Schrift acht Jahre Zeit nahm, benötigte Machiavelli für die Fertigstellung von Der Fürst etwa ein Jahr. Das Werk entstand zum einen unter dem Eindruck seines eigenen politischen Schicksals: Nach seiner Entfernung aus dem Staatsdienst sehnte er sich zurück zu den politischen Schalthebeln der Macht und betrachtete sein Leben auf dem Gut San Casciano bei Florenz als sinnlos; zur Untätigkeit verurteilt, lebte Machiavelli seine politischen Fantasien in Der Fürst aus und versuchte eine Anleitung für eine erfolgreiche Regentschaft zu geben. Zum anderen ist Der Fürst ein Produkt der damaligen politischen Situation: Machiavelli hoffte auf die Entstehung eines starken politischen Kerns in der Mitte Italiens, um dadurch das Land von den Fremdmächten, die dort ihre Macht zu etablieren versuchten, befreien zu können. Machiavelli sehnte sich nach dem Ideal eines Herrschers, wie ihn aus seiner Sicht Cesare Borgia (1475–1507) verkörperte, der durch die Vernichtung vieler Feudal- und Stadtherrschaften eine Neugliederung Italiens vorbereitete.
Inhalt: Machiavelli bemüht sich in Der Fürst um eine rationale Sicht der Politik und Geschichte, auf die sich präzise Verhaltensregeln gründen lassen. Die Religionen und alle moralischen Prinzipien werden unvoreingenommen mit der erklärten Absicht analysiert, sie nach ihrem Wert für die Erhaltung des Staats einzuschätzen. Grundlage und Ziel allen Verhaltens des in Gemeinschaft lebenden Menschen sei die Erhaltung und die Prosperität der Res publica. Die Frage nach der Erhaltung des Staats ist für Machiavelli so zentral, dass er den Herrscher unter der Voraussetzung des Staatsnotstands vom Zwang befreien will, nach ethischen Normen zu handeln. An die Stelle christlicher Tugenden als Voraussetzung für eine erfolgreiche Regentschaft tritt bei Machiavelli die Fähigkeit, politische Macht zu erwerben und zu erhalten. Daher billigt er »Ruchlosigkeiten« wie Lüge, Verrat oder Erbarmungslosigkeit, sofern sie »zum Guten genutzt« werden.
Wirkung: Nahezu alle großen Geistesbewegungen nach dem Tod von Machiavelli haben sich mit Der Fürst intensiv auseinander gesetzt. Bis in das 18. Jahrhundert hinein war es ein grundlegendes Traktat der Fürstenerziehung in Europa, das allerdings – wie z. B. bei Friedrich dem Großen (1712–86) im Antimachiavell (1739) – Widerspruch hervorrief. Während Jesuiten und Protestanten Der Fürst bis weit in das 18. Jahrhundert hinein heftig bekämpften, weil sie darin die theoretische Rechtfertigung einer tyrannischen Regentschaft erkannten, sahen viele Vertreter der Aufklärung in diesem Werk die notwendige Legitimierung der Staatsraison. Der revolutionäre Nationalismus, der mit der Französischen Revolution in Europa begann, bekannte sich enthusiastisch zu den Lehren von Machiavelli. Der Einfluss des Buchs reicht bis in die Gegenwart: Aus dem Werk leitet sich der geläufige Begriff des Machiavellismus ab, der u. a. eine durch keinerlei moralische Bedenken gehemmte Interessenpolitik bezeichnet. N. H.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 8. August 2001
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich hatte mir dieses Buch gekauft, weil es ein Klassiker der Weltliteratur ist und man immer wieder Artikel oder Bücher liest, in denen Bezug auf Machiavelli genommen wird - man will ja schließlich mitreden können. Um so überraschter war ich, wie brandaktuell dieses Buch ist. Obwohl vor fast 500 Jahren geschrieben, ist es immer noch höchst relevant für alle, die in verantwortungsvollen Positionen sitzen. Machiavellis Ratschläge zur Regierung eines Landes oder zur Übernahme einer (Staats)Macht kann meiner Meinung nach direkt auf das Top-Management übertragen werden. Seine Argumente sind plausibel und fundiert, er analysiert jedes Problem, das auftauchen könnte, und denkt es zu Ende. Ich war zuerst skeptisch, weil Machiavelli oft in Zusammenhang mit brutaler Machtpolitik genannt wird. Das ist auch nicht ganz aus der Luft gegriffen, schließlich war Cesare Borgia das Vorbild für den "Fürsten". Natürlich wird heutzutage eleganter mit den Konkurrenten umgegangen als zu Machiavellis Zeiten, aber die Grundideen dürften, denke ich, immer noch gültig sein: Durch dieses Buch bekommt man einen Einblick in die Gedankenwelt der Mächtigen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Inhalt von Niccolò Machiavelli berühmtesten Werk ist hoch interessant und sehr schlüssig. Wer „Der Fürst" liest, wird die Verteufelung dieses Mannes, dessen Name bis heute Synonym für das Verhalten skrupelloser, absolutistischer Herrscher ist, nicht mehr ganz verstehen können. Weder fordert er zu Brutalität und Grausamkeit auf, noch hebt er Alleinherrscher in den Stand von Heiligen oder Göttern. Im Gegenteil! Er stellt klar, dass niemand sich lang an der Spitze halten kann, der das Volk gegen sich hat. Er zeigt an Beispielen der Großen und Nicht - So - Großen der Geschichte (vornehmlich Roms, Italiens und Frankreichs) wie ein Herrscher Erfolg haben kann oder wie er auf schnellstem Wege seinen Thron verliert. Sicherlich kann man diese Regeln und dieses Verhalten nicht eins - zu - eins in unsere Zeit übertragen; zu viel hat sich in 500 Jahren verändert. Doch Machiavelli zeigt ein erstaunliches Feingefühl für das Denken und Handeln der Menschen. Aus seinen Schlüssen können wir heute noch etwas lernen. Außerdem erkennt man während dem lesen den Mann hinter dem Namen. Ein treuer Bürger von Florenz, der zu Unrecht verbannt wurde, und ein Italiener, der die Ausschlachtung Italiens durch fremde Mächte nicht mehr ertragen kann. „Der Fürst" ist nicht zuletzt ein Aufruf zur Befreiung Italiens. Es ist auch ein sehr gut zu lesendes Buch. Trotz seines Alters ist es frei von schwerverständlichen und altertümlichen Floskeln. Allein der Stil, in dem es geschrieben ist, macht es äußerst lesenswert. „Der Fürst" ist also auf keinen Fall ein Buch nur für Historiker und Machtbesessene; es ist ein Buch für alle, die versuchen, das Handeln der Menschen in Vergangenheit und Gegenwart zu begreifen.
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Von Kankin Gawain TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Immer wieder hört man in den Medien und in der Öffentlichkeit das Wort vom „Machiavellisten" oder „Machiavellismus". Die meisten, die es im Munde führen, haben aber das Werk, auf das sich dieser Ausdruck bezieht wahrscheinlich nie gelesen. Das ist meines Erachtens unredlich, und es gibt auch keinen Grund dafür. Das Buch ist so leicht geschrieben, dass man es sich auch getrost als Nachtlektüre neben das Kopfkissen legen kann. Außerdem hat es kaum 120 Seiten, sodass man damit seine klassische Bildung recht schnell und ohne große Mühsal erweitern kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
1532 erschien Machiavellis Schrift "Ill Principe". Verfasst zu Ehren der Medicis, den Herrschern von Florenz, wurde das Buch und der Begriff "Machiavellismus" in späterer Zeit meistens als Symbol für den Zynismus der Politik und der sogenannten "realen Machpolitik" gebrandmarkt, zu Unrecht. Im "Fürsten" gibt Machiavelli an Hand von Fallbespielen, von der Antike bis zu seiner Gegenwart, Einblicke in das politische Handeln der Staatsmänner dieser Epochen. Er verstand es als Leitfaden für eine sichere Führung des Staatsschiffes. Man muss dabei bedenken, dass es in Machiavellis Zeit de facto keine Demokratie nach unserem heutigen Maßstab gab, und davon ist auch "Der Fürst" geprägt. Vieles von dem, was für Machiavelli sinnvoll und zweckdienlich erschien, in seiner Zeit sogar an der tagesordnung war, ist für unsere heutigen Begriffe oft verachtenswert. Und doch verdient sein scharfsinniger Kommentar zur Realpolitik auch heute noch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.
Als eine der wichtigsten staatstheroetischen Schriften seit der Antike, verdient Machiavellis "Ill Principe" die absolute Höchstwertung. In einem angenehmen Stil geschrieben, gewinnt der geneigte Leser Einblick in die Machtstrukturen, die sich auch heute gar nicht so sehr von denen der Renaissance unterscheiden. Höhst lesenwert und informativ, ebenso wie Machiavellis zweites großes Werk "Discorsi".
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Einfluss Machiavellis auf das moderne Zeitgeschehen ist nicht zu vernachlässigen. Wenngleich seine Arbeit naturgemäß Aspekte beinhaltet, die heutzutage eher unwichtiger Natur sind, wie zum Beispiel die Frage, ob ein Staat sich eher durch eigene denn durch fremde Truppen schützt, so ist und bleibt Machiavelli der Begründer des politischen empirischen Realismus.
Machiavelli lebte im 15./16. Jahrhundert und forderte von seinem Fürsten die Fähigkeit, sich absolut den Tatsachen des Lebens und den Tatsachen der Anforderungen der Politik zu stellen. Man darf das Anliegen Machiavellis nicht mit dem herkömmlichen Begriff des Machiavellismus verwechseln. Machiavellis Machtpolitik ist keineswegs machiavellistisch.
Leider ist diese Ausgabe deshalb schwer verständlich, weil vom Deutsch her überaltet. Die umständliche Art und Weise, in der sich Der Fürst hier präsentiert, hat weniger mit dem Inhalt zu tun als mit der Übersetzung. So gehen viele wichtige Aspekte verloren. Der Leser muss sich durch mit Nomen überfrachtete Bandwurmsätze durchwühlen, die am Ende keinen Sinn zu ergeben scheinen. Das ist ganz besonders dann traurig, wenn es um die Frage geht: "War Machiavelli Machiavellist?" Denn diese Frage kann nur beantworten, wer Machiavelli versteht und dazu trägt diese Ausgabe leider nicht unbedingt bei.
Dass das nicht nötig ist, zeigt eine andere Übersetzung, die hier bei Amazon unter der ISBN 978-3-940185-05-1 erhältlich ist.
Verständlichkeit hat viel damit zu tun, welcher Zeit Kinder wir sind, und deshalb sollte man von einem so wichtigen Werk wie dem hier erwarten, dass das moderne Sprachverständnis berücksichtigt wird.
Natürlich ändert diese meine Kritik nichts daran, dass Machiavelli für jeden, der sich für Politik interessiert, wichtig ist, doch Studierende sind eindeutig mit der anderen Ausgabe besser bedient.
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