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am 10. Oktober 2001
Die Story spielt im heutigen England, wie es hätte sein können (naja, fast), wenn die Geschichte an einem früheren Punkt eine andere Wendung genommen hätte . Großbritannien ist geteilt (das kommunistische Wales in der Rolle der DDR oder Nordkoreas), der Krimkrieg dauert seit über hundert Jahren an, das Land wird de facto von einem mächtigen Großkonzern beherrscht. In diesem England nimmt die klassische Literatur einen extrem hohen Stellenwert ein. Anhänger einzelner Autoren haben sich sektenartig zusammengeschlossen und bekriegen einander. Aus Heimwerker-Klon-Bausätzen reproduzierte Haustiere wie der eigentlich ausgestorbene Dodo sind der Renner. Luftschiffe haben sich als Massenbeförderungsmittel durchgesetzt.
Vor diesem Hintergrund tummeln sich allerlei abstruse Gestalten. Die Heldin, deren Name (Thursday Next) immer wieder zu wunderbaren Wortspielen führt, ist ein frustrierter Single und arbeitet in der für Literatur zuständigen Abteilung des Geheimdienstes. Ihr genialer Onkel ist Erfinder und produziert eine unglaubliche Maschine nach der anderen (absolut köstlich die Eifersuchtsszenen, als seine Frau in einem Gedicht von Wordsworth gefangen und dort von dem Dichter selbst angebaggert wird). Der Widersacher der Heldin ist Acheron Hades, der das Böse zur Kunstform erhoben hat und wirklich unglaublich gemein ist. Dazu kommen noch Thursdays zeitreisender Vater, der gerne mal durch Eingriffe in die Geschichte die Weltordnung verändert, übersinnliche Erscheinungen wie Zeitlöcher, die Glaubensfrage, wer Shakespeares Werke tatsächlich geschrieben hat, der ausgeflippte Kollege aus der Vampir-Abteilung, Thursdays Aufenthalt in "Jane Eyre" usw. usw.
Dieses Buch ist eines der cleversten, witzigsten und abgefahrensten, die ich jemals gelesen habe. Herr Fforde hat die Fortsetzung bereits angekündigt, und ich kann es kaum erwarten!!!
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am 20. Juli 2001
I hugely enjoyed reading this very intelligent and witty book about a parallel world where literature and art are, next to the Crimean war, one of the more important things in life. To be familiar with Jane Eyre (Charlotte Brontë) helps to appreciate the finer points. The book keeps a fast pace throughout and I am sure I missed some of the (literary) allusions. The style is very reminiscent of the Hitchhiker's Guide series (Douglas Adams). I am looking forward to a reread.
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am 31. März 2007
Thursday Next has been working on Shakespeare-related literary crimes in London as a Special Operative when she's summoned into a special assignment with a highly classified outfit. It all relates to a run-in she had with a professor while in college. The assignment leaves her literally flat on her back, and after recuperating she's off to return to her hometown to face her past and her future. She's been trying to escape from both since her unit was decimated in a terrible lost skirmish in the Crimea during which her brother was lost, and her relations with the love of her life were terminated.

While there, important manuscripts begin disappearing in unexplained ways and she finds herself in the middle of the investigations. Helped by unexpected interventions from outside this time and dimension, she makes steady progress towards protecting Dickens and Bronte from unpopular bowlderizations.

Talk about crossing genres. Mr. Jasper Fforde literally wrote the book on this subject with The Eyre Affair.

I became interested in this book after reading and being delighted by the brilliant third book in the series, The Well of Lost Plots. Although both books can be easily understood as stand-alone efforts, you will probably be more thrilled by The Well of Lost Plots if you sneak up on it by reading the other two books first.

Ultimately, these books most appeal to those who love literature as readers . . . and for whom classic characters seem like old trusted friends. Those who like science fiction, fantasy, mysteries and adventure stories will be much less pleased. Those aspects are icing on the cake rather than the cake.

To me, The Eyre Affair seems like a literary update and enhancement of Alice in Wonderland with Thursday Next as Alice.

The Britain you will read about in this book differs substantially from the current one. Although the reason is never stated, I inferred that this one that has been influenced by time travelers to the detriment of Britain. The Crimean War has been going on since the 19th century between Britain and Imperial Russia. Wales is not part of Britain and is a people's republic that is not sympathetic to Britain. Literary debates are more important than political ones. Britain has succumbed to the military-industrial complex in ways that are usually ascribed to the U.S.A. Much technology is primitive (such as air travel by dirigibles) while other technology is very advanced (time travel, cloning of extinct animals as pets, and dimension shifting).

Although the book obviously involves Jane Eyre, please realize that the connection is perhaps slighter than the title suggests. The overall themes of the book involve the classic struggles between the light forces of good and the dark forces of evil, against a backdrop of unrequited love.

The satire is layered on with a heavy hand. The names give you a sense of this. One character is named Braxton Hicks . . . and he's just a little jumpy!! One of the villains has a name that will make you chuckle every time you read it. The overall effect is a lot like Voltaire's Candide and occasionally has an element of Rabelais.

Regardless of any temporary drawbacks in the book to your preferences as a reader, the charming moments will easily carry you forward wondering what marvelous writing innovation next awaits you.

Plan to read this one in one sitting. It's hard to put down.
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am 9. Juni 2005
Eigentlich wollte ich mir für dieses Buch einen Monat Zeit nehmen. Es sollte mehr oder weniger die Zeit bis HP6 überbrücken. Und als ich anfing zu lesen, war das noch sehr wahrscheinlich. Doch umso weiter ich kam umso spannender wurde es. Und schließlich, dauerte es nicht mal eine Woche bis ich es durchhatte. Ein super Buch.
Die Handlung spielt in einer Welt, wo der Krimkrieg bereits seit 130 Jahren läuft und wo der Zar noch Oberhaupt von Russland ist, während Wales eine Sozialistische Republik ist. Aber das ist noch nicht alles, es werden Dodos und noch so einige andere ausgestorbene Spezies geklont und zwar zu Hause im Wohnzimmer!
Bei der Protagonistin Next handelt es sich um eine Agentin die sich um literarische Belange kümmert. Wie z. B. als das Manuskript eines berühmten Autors gestohlen wird. Damit beginnt eine haarsträubende Story, auf deren Höhepunkt Next im Buch "Jane Eyre" für ein paar Monate lebt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der für sein Leben gern liest und schon immer mal wissen wollte, wie es wohl wäre wenn man plötzlich in der Geschichte erscheint.
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am 13. Dezember 2002
Im ersten Momement war es doch etwas seltsam, man verstand die Welt so gar nicht mehr, irgendwie kam einem alles bekannt vor, aber dann war es doch etwas anders... Das Buch hat einen fantastischen Ideenreichtum wenn es darum geht unsere Welt so aufzuzeigen wie sie vielleicht auch hätte sein können, aber ohne sich in historische "Was-wäre-wenn" Spielchen zu ergehen. Die Geschichte selbst ist eigentlich ein Krimi, aber auch geeignet für Leser, die so wie ich nichts von Krimis halten. Auf jeden Fall it es ein Buch für alle Leseratten, die schon immer mal davon geträumt haben, ein Buch bereisen zu können! Eines der witzigsten und dabei intelligenten Bücher, die ich gelesen habe.
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am 9. Januar 2006
Thursday Next, Agentin der Spezialeinheit 27 und damit zuständig für Verbrechen in der und um die Literatur, jagt den skrupellosen Literaturterroristen Acheron Hades, der Jane Eyre aus dem gleichnamigen Roman entführt, um an das "Prose Portal" zu kommen, eine Maschine, die es ermöglicht, sich in jeden beliebigen Text hineinzubeamen.
Klingt nach einem leicht verblasenen Fantasy-Roman für Literaturwissenschafter - ist es aber nicht! Ffordes erstes Buch aus der Serie rund um die toughe Literatur-Agentin (das Wort bekommt eine völlig neue Bedeutung!) Thursday Next macht vor allem Spaß. Es entführt in eine Welt, die ebenso liebenswert-skurril und freudvoll schräg ist wie die Welten von Terry Pratchett oder Douglas Adams, mit denen Jasper Fforde vollkommen zu recht in einem Atemzug genannt wird.
Highlights wie die Existenz geklonter Dodos oder das wöchentliche "Richard III - Play along"-Happening im Theater in Swindon sind genau jene Details, die den wundervoll "typisch" britischen Humor herausarbeiten.
Warum Ffordes Bücher ständig mit "Harry Potter" verglichen werden, ist mir nicht ganz klar. Aber es ist auch egal - hauptsache, es gibt Nachschub!
In diesem Sinne: the Next one, please.
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am 2. Oktober 2007
Wie die anderen Rezensenten ja schon hervorgehoben haben, lebt dieses Buch von der leicht verschobenen und verrückten Welt, in der es spielt. Sowas mag ich und ich muss auch sagen, dass Fforde viele lustige und originelle Ideen hat. Nur leider hat er nicht richtig was daraus gemacht.

Allzu oft lässt er sich dazu hinreißen, verrücktes Zeug nur um seiner Selbst willen aneinander zu reihen und seine Einfälle für einen Witz nebenbei oder eine schwach motivierte Actionszene zu verbraten. Der Haupthandlungsstrang (die Jagd nach dem abgrundtief *bösen* Bösewicht) wirkt recht konstruiert und die Auflösung zum Happy End unbefriedigend glatt. Die Figuren schienen im Verlaufe der Geschichte leider immer flacher zu werden. Besser wäre es vielleicht gewesen, sich auf weniger Motive (z.B. das In-Bücher-Gehen und die Figur des Hades) zu konzentrieren und diese komplexer auszuführen.
Stylistisch ist das Buch durchschnittlich, wobei es mich ziemlich irritiert hat, dass der Autor dauernd die Ich-Perspektive bricht - warum verwendet er da nicht gleich den guten alten allwissenden Erzähler?

Gesamturteil: Das Buch hat Lob verdient für seine originellen Ideen, die mir durchaus Spaß gemacht haben. Umso schlimmer war leider die Enttäuschung, dass da nicht mehr Tiefgang ist... aber naja, zur Unterhaltung zwischendurch kann man es ganz gut lesen.
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am 19. Juli 2001
If you want a change from these stories of loves fractured and rebuilt there is now a gloriously eccentric alternative! Jasper Fforde's much-hyped debut THE EYRE AFFAIR in which a literary detective has to stop an arch-criminal kidnapping characters from works of fiction and holding them to ransom as well as engineering a halt to the ongoing Crimean War. Enough? I haven't even mentioned the pet dodo and the aunt trapped in Wordsworth poem. This delightful book reads like a Jules Verne story told by Lewis Carroll... Forget all the rules of time, space, and reality; just sit back and enjoy the adventure as Ms Thursday Next, with the help of Jane Eyre's Mr Rochester, fights a desperate battle in which Jane herself is in jeopardy. Ingenious!
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am 14. Januar 2007
When I started reading this, my girlfriend pointed out that the book is slightly similar to Cornelia Funke's Inkheart books, in that characters from novels can jump into the real world and similarly people can jump into the books as well. There's also a bit of Buffy the Vampire Slayer in this book when a vampire hunter is going round driving spikes into vampire chests. But I think Fforde has written a vastly superior book to Funke and he also jazzes the story up with an intriguing alternative reality.

This is an "alternative" 1985 - the Crimean War is now in its 131st year and the government, which is run by the Goliath Corporation, has developed a new weapon which can change the course of the war in their favour. Elsewhere, Wales is an independent republic and people travel by airships.

Meanwhile, organised crime is busy stealing works of classic literature and changing things in the books, forging copies and so on. It's big business and lots of money involved. The work of tracking these criminals down falls to the "LiteraTecs", a police-like department that investigates and catches those responsible while putting things right again in the books involved.

Out there in the alternative world, another battle rages over who exactly wrote the Shakespeare plays - was it really Shakespeare? Or perhaps Francis Bacon or Kit Marlowe? The Baconites fight the Marlowe supporters and all hell breaks loose.

Meanwhile, Agent Thursday Next of the London LiteraTecs is left barely alive in a bloody battle with Acheron Hades, a master criminal that seems to be immortal. Hades has stolen the original manuscript of Charles Dickens' "Martin Chuzzlewit" and he plans to kidnap Chuzzlewit from the manuscript and hold him to ransom. But things don't go as planned and with her colleagues subsequently murdered by Hades, the blame for the fiasco starts to fall on Next. But a version of her from the future comes back and tells her to transfer to the LiteraTecs in Swindon because that is where Hades is going next. When she gets there, she finds that Hades has kidnapped Jane Eyre from the novel of the same name and that bad things will happen to her if his demands are not met.

If that wasn't enough to deal with, she also has to get the love of her life to agree to marry her and she has to rescue her aunt from a William Wordsworth poem...

Gripping stuff but I only gave it four stars because the writing got a bit long and windy in some places and I felt the story could have been hurried along a bit. I found myself skipping a few pages here and there because I wanted to make the story go a bit faster. But overall, the book is great and there is plenty of dry humour to make you laugh. When you first hear that the Goliath executive is called Jack Schitt, that basically tells you what to expect!

Jasper Fforde is an author to watch and I will definately be reading his next books for sure. This is also the kind of book that will make you interested in classic literature. I for one am now going to hunt down a copy of Jane Eyre, the works of Charles Dickens, and a collection of Wordsworth poems.
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am 5. Januar 2003
Ich hatte eigentlich gedacht, dass mich Science Fiction nicht mehr reizen könnte, aber die Kombination von Reisen in Zeiten und Büchern ist so reizvoll und neuartig und macht dieses Buch einfach unwiderstehlich. Dazu noch ein intelligenter Plot, aberwitzige Charaktere, man möchte einfach, dass dieses Buch nicht endet ...
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