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Exil Oder Disko

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dynamisch-vielschichtige Arrangements kennzeichnen den Sound von Justus Parkerund die erste Auskopplung „Ich erhöhe meine Geschwindigkeit“ protzt mit rohem Charme und detailverliebtem Popappeal. Der Single gelang auch sofort der Einstieg in die Top 100 der Hochschulradiocharts. Direkt und kompakt kommt die Band daher, erinnert textlich an Zeiten, als Hamburger Schule Bands noch für etwas standen. Außerdem haben hippe von Post Punk und Wave inspirierte Bands, wie Maximo Park, Franz Ferdinand und Interpol ihren Einfluss hinterlassen, so dass bei Justus Parker Tanzbarkeit immer deutlich spürbar sind. Es ist die Stärke der Band, dass sie bei dieser Gegenwartsbeschreibung nicht auf naive Widerstandsrhetorik setzt.

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Die coole Lederjacke der Rock-Musik will einfach nicht über den spießigen Rollkragenpulli der deutschen Sprache passen. Justus Parker wehren sich gegen diese Stilvorgaben und geben der Kombination noch eine Chance. Als „Kinder der 90er“ bezeichnet sich die Wuppertaler Band Justus Parker. Eurodance? Grunge? Nein, sie haben wohl eher die Hamburger Schule mit der Muttermilch aufgesogen. Die darin enthaltenen Politik- oder Sozialdiskurse schieden sie jedoch schleunigst wieder aus. Was übrig bleibt ist die Auseinandersetzung mit Gefühlen, die sie auf ihrem Debütalbum „Exil Oder Disko“ verarbeiten. Besonders herausstechend ist dabei der vierte Song „München Anna“. Hierauf belauscht der Hörer Sänger Sebastian während eines Telefonats mit der nach München-gezogenen Anna. Und auch wenn er gleich zu Anfang des Songs behauptet, dass es ihm gut gehe, wird schnell klar, dass es sich dabei nur um die kleinen Lügen im prätentiösen Umgang mit (Ex-)Freundinnen handelt. Das schnelle Militär-Wirbel-Schlagzeug und die Editors-ähnlichen Post-Punk-Riffs versperren dem Song jedoch erfolgreich den Weg zum gefährlichen Kitsch-Kliff.

Und genau das wollen Justus Parker mit ihrem Debütalbum auch erreichen: „Den Pop reformieren“, wie sie es sagen. Heißt übersetzt: Deutsch singen ohne kitschig zu klingen. Dass das nicht unmöglich ist, bewiesen zuletzt 1000 Robota, indem sie Frauen-Probleme und Selbstzweifel (haben sie die überhaupt?) aus ihrem Songwriting verbannten und stattdessen mit abstrakten Parolen und Wortfetzen um sich schmissen. Justus Parker trauen sich jedoch mit Songs wie „Gut informiert“, „Himmel Explodiert“ und „Du Bist Nicht Schön“ auch zum Rotwerden einladende Themen wie Herzschmerz und Scheitern zu bearbeiten. Eine Gemeinsamkeit mit ihren Hamburger Kollegen haben sie dennoch: Musikalisch schauen sich beide Bands auf der Suche nach Inspirationen eher im United Kingdom als in der Bundesrepublik um. 1000 Robota mit Stilvorbildern wie Gang Of Four allerdings im Post Punk der 80er, Justus Parker bei deren Kopien der 00er Jahre. Gleich die ersten Sekunden des Albums erinnern an Carl Barâts Dirty Pretty Things und auch im weiteren Verlauf entdeckt man Schrammelgitarren im Stile der Rifles oder Post-Punk-Melodien à la Editors.

Sebastians Gesang ähnelt auf „Exil Oder Disko“ mitunter den butterweichen, bubenhaften Deutsch-Pop-Stimmen, wie man sie noch von Hund Am Strand im Ohr hat. Auf dem ersten Song „Unter Menschen“ beweist er jedoch, dass er auch einen aggressiven, rufenden Gesang der Deutsch-Punk-Bands Turbostaat oder Fehlfarben beherrscht. Die Vielseitigkeit ist ein Ergebnis der eineinhalb Jahre, die sich Justus Parker für die Produktion ihres Debüts einräumten. Somit hört man den Songs auch sofort an, dass sie nicht aus dem Affekt eingespielt wurden. Beweis dafür ist die Single „Ich erhöhe meine Geschwindigkeit“: gut platzierte Breaks und ineinander schmelzende Gitarrenmelodien machen diesen Song zu einem sowohl eingängigen, als auch virtuosen Appetizer. Textliche Tiefe sollte man, trotz der Affinität der Band zur Hamburger Schule, hingegen nicht erwarten. Das Songwriting erzählt eher eins zu eins von Begegnungen, Situationen oder Gefühlslagen, anstatt sie auf komplexe Metaebenen hochzuheben. Im Song „Gut Informiert“ beschreibt Sebastian etwa die Begegnung mit einer an ihm desinteressierten Frau, indem er sich den genauen Verlauf des Abends nochmal in Erinnerung ruft: „Du hast irgendwann nach dem Kellner gewunken, gabst ihm passend und schweigend das Geld.(...) Was hast du mir alles erzählt, heute Abend. Dazwischen Zigaretten geraucht.“ Auch wenn sich diese Begebenheit nicht genauso ereignet haben muss, ist es doch kein sonderlich ausgefallenes sprachliches Bild, wie es etwa Tocotronic oder Die Sterne abliefern würden.

Ihre großen Ambitionen den Deutsch-Pop zu reformieren und damit die Silbermonde und Revolverhelden von ihren Chart-Positionen zu verjagen, wird den Wuppertalern mit „Exil Oder Disko“ wohl nicht gelingen. Gut so, denn dafür ist Justus Parker mit ihrem britischen Musikstil und dem mitunter sehr punkigen Gesang auch nicht massenkompatibel genug. Sie schaffen es mit ihren poppigen, im Jetzt verankerten Texten wiederum auch nicht, an ihre Vorbilder der Hamburger Schule anzuknüpfen. Ihr Debütalbum darf sich dennoch stolz neben Deutsch-Rock-Vertretern wie den Fotos einreihen, die mit ihren Songs solide britischen Sound mit deutschen Texte verbinden.
Und Deutsche Sprache ist, was das Songs schreiben angeht, eben schwere Sprache: Während „Get On Your Dancing Shoes“ problemlos funktioniert, kräuseln sich bei „Tanz Baby Tanz“ die Nackenhaare. Peinlich ist „Exil Oder Disko“ trotzdem nicht. Der Rollkragenpulli lugt einfach noch ein bisschen unter der Lederjacke hervor.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
... noch eine Deutschpopband!

"Exil oder Disko" hört man nach der Vorankündigung als Deutsch-Pop-blabla..., nicht-Kitsch-blabla... mit Vorbehalt, weil diese Erwartungen blöderweise immer wieder enttäuscht werden. Das Fazit sieht so aus:

"Justus Parker ist Pop, man!" Denn: die Songs sind in sich geschlossen und auf den Punkt gebracht, die Texte und Melodien gehen runter wie kaltes Bier und man denkt sich nach jedem Song "alter, schon wieder ein Song, der sich nach Single-Auskopplung anhört!".

"Justus Parker ist kein Pop, verdammt!" Die Texte sind intelligent. Die zuerst vielleicht so scheinenden Pop-Platitüden entlarven sich im Kontext als authentische Befindlichkeits-Parolen, die dann - ob man will oder nicht - hängen bleiben. Die Arrangements sind pointiert und spielen den Hörer Song für Song an die Wand.

"Justus Parker ist so, wie deutsche Musik sein muss". Vergleiche zur Hamburger Schule oder dem Post-Punk oder wasauchimmer hin oder her. "Exil oder Disko" funktioniert als Album - und übrigens auch ganz hervorragend live.
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