Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
320
3,8 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Oktober 2013
Remakes zu bewerten ist schwierig. Erwarten die Zuschauer ein eins-zu-eins-Remake oder darf etwas mehr Freiheit erlaubt sein?
Gerade bei einem Film mit Kultstatus im Horror-/Splatter-Genre wie "Tanz der Teufel" gehen dabei die Meinungen auseinander. Bei Fans waren die Messlatte zum Original sowie die Erwartungen hoch, ob ein gelungenes Remake entstehen könnte; zumal die Produzenten des ersten Teils hier nun mitgewirkt haben.

Wer die Geschichte hinter Evil Dead noch nicht kennt:
Fünf Freunde treffen sich zum gemeinsamen Urlaub in einer Waldhütte und geben dazu einer von ihnen die Möglichkeit, sich einem kalten Entzug zu unterziehen. Mit dem verfluchten "Buch des Todes", das bald im Keller gefunden wird, befreien die Twens einen Dämon, der nach und nach von ihnen Besitz ergreift…

Bewertung der Blu-ray:

Gestaltung:
Die Blu-ray ist mit einem Wendecover ausgestattet, der Spio/JK-Schriftzug steht allerdings nur im Auslieferungszustand klein auf der Rückseite (kein unschöner "Flatschen" also).
Um die FSK-18 von der Spio/JK zu unterscheiden, wurde bei der Uncut-Fassung das Motiv des Kinoplakates gewählt - ob das nun genauso chic aussieht wie bei der FSK-18-Version sei mal dahingestellt.

Bild:
Das Bild bewegt sich für einen (düsteren) Horrorfilm, bei dem eben die dunklen Szenen dominieren, auf sehr hohem Niveau - es kommt klar an, zeigt aber auch satte Schwarzwerte auf, ohne in den Übergangsbereichen zu "flimmern" bzw. grob zu körnen. Hervorragende Kontraste und eine detailreiche Auflösung tragen ebenfalls zu einer sehr hohen Bildqualität bei.

Ton:
Diesen enthält die BD auf Englisch und Deutsch (in 5.1 DTS-HD MA) und auch hier braucht sich Evil Dead technisch nicht zu verstecken: Dialoge und Geräusche sind bestens abgestimmt, die Dynamik sorgt für eine passende Atmosphäre und die räumliche Ausgabe wird voll ausgenutzt und wirkt authentisch (z.B. bei Regenszenen).
Die deutsche Synchronisation ist insgesamt sehr gut ausgefallen, es lohnt sich aber auch, den Film im O-Ton zu genießen.

Extras:
Hier liegt der Fokus vor allem auf der Entstehung des Remakes. In sechs verschiedenen Featurettes, darunter auch ein Audiokommentar, gibt es ausreichend Material an Making-Ofs.
Im Gegensatz zu so manchen Filmen, die eine Reihe an Trailern als Bonusmaterial bezeichnen, eine interessante und gut dokumentierte Zugabe - und das alles sogar in HD!

Fazit:
Klar ist, dass sich Evil Dead von seinem Original der frühen achtziger Jahre unterscheidet - die Vorstellung des Horrorfilms hat sich geändert, ebenso die Technik. War das Original noch ironischer bzw. als Fun-Splatter durchgegangen, wurde das Ganze hier etwas ernster angegangen; allerdings nicht zu ernst, denn die manchmal derart überzeichneten Szenen lassen doch etwas Nostalgie von früher mitschwingen, wenn auch auf sehr drastische Weise. Die ganze Fülle an Gewaltspitzen und Kunstblut bietet daher nur die Uncut-Version, die auch im Kino zu sehen war - die FSK-18 wurde davon um einige Stellen erleichtert.
Was die Neuverfilmung allerdings zu einem echten Horror-Highlight für Hartgesottene macht, ist die im Horrorkino der heutigen Zeit fehlende Gruselatmosphäre: Evil Dead hebt sich entschieden von den uninspirierten Folterfilmen der letzten Jahre ab und baut allein durch klassische Elemente (einsame Waldhütte, Musik…) eine Stimmung auf, die für Gänsehaut sorgt. Dabei sollte man auch an etwas Entscheidendes denken, was beide Filme ausmacht: Auf Effekte (CGI-Blut) wurde auch bei der 2013er-Verfilmung verzichtet, was heute nicht immer selbstverständlich ist.
Fans des Originals sollten einen Blick auf das Remake werfen und dabei nach einigen Parallelen Ausschau halten - und allen anderen Freunden des Horrorfilms wird endlich wieder ein Film geboten, der sich nicht nur Horrorfilm nennen darf, sondern auch auf ganzer Linie überzeugt!
33 Kommentare| 67 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2013
Gründe warum ich meine, dass der Film ein tolles Remake ist:

1. Keine 1:1 Kopie des Originals, clevere Story, die sehr gut funktioniert, ohne jedoch die Ursprünge abzulehnen
2. richtig gute Darsteller
3. klasse Score - die brachiale Musik/Geräusch-Sequenz zur Titeleinblendung am Anfang und am Ende sind genial - und ich habe sowas noch bei keinem anderen Film in der Form jemals gehört - Gänsehaut inklusive.
4. Gorefaktor: der Mut der Macher, das Remake nicht für eine größere Zielgruppe zu verwässern. Das Erstwerk war ein Gore-Grenzüberschreiter, und gilt unter anderem auch deshalb als ein Meilenstein des Horrorfilmes. Das Remake macht da keinen Rückzieher - was im Original aufgrund des begrenzten Budgets nicht real aussieht, wirkt im Remake manchmal fast zu echt.
5. Finale - eigentlich schon unter Punkt 1. als clevere Story erwähnt. Aber der Showdown bringt doch eine Überraschung mit sich, die es in sich hat, und ich deshalb als Grund aufliste.

Ps: Ich bin kein Freund von CUT Filmen. Was wir hier bekommen ist die ungeschnittene US-Kinovariante, die durch das Entfernen weniger Frames (wir sprechen hier noch nicht einmal von Sekunden, für den gesamten Film) eine R-rated Freigabe erhielt. Genau diese Fassung ist bei uns, dem Rest Europas und den USA gleich. Ob jemals eine Unrated Fassung kommen wird? Bei genügend hohen Absatzzahlen ist dies recht wahrscheinlich. Die Macher bezeichnen die jetzige Release zumindest als Ihren Directors Cut.

Nachtrag: Die MPAA hatte am Prüftag gute Laune, den selbst für US Verhältnisse dürfte die Kinofassung am oberen Limit des Erlaubbaren rangieren. Die Vielzahl von US Unrated Filmen sind jedenfalls viel milder. Man sollte nicht zu lange warten, denn die JK-Spio Bescheinigung hier in Deutschland grenzt schon an ein kleines Wunder. Ich tippe auf ein baldiges Index- oder Verbots-verfahren bis Ende 2013. Eine mögliche spätere Unrated Fassung wird es vorraussichtlich nur Ausland geben. Mit ein wenig Glück bekommen wir ja diese Variante als deutsch-synchronisierte Sony Uncut-Ösi-Fassung spendiert.
1515 Kommentare| 52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2013
Regisseur Sam Raimi (Die fantastische Welt von Oz) begann seine Horrorfilmfranchise im Jahre 1981 mit dem Film “The Evil Dead”, der bis heute als einer der besten Horrorfilme aller Zeiten angesehen wird und von Fans kultmäßig verehrt wird. 1987 folgte schließlich Teil 2 und 1992 kam mit “Armee der Finsternis” der letzte Teil der Trilogie in die Kinos. Hauptdarsteller Bruce Campbell ist seither ein gern gesehener Mann in Genrefilmen, einige Computerspiele und Comics mit seiner Figur des Ash als Protagonist folgten.

Für das aktuelle Reboot/Remake, dass sich wohl am Besten als Neuinterpretation des bekannten Stoffes bezeichnen lässt, ist Raimi selbst an den relativ unbekannten Fede Alvarez herangetreten, der bis jetzt vor allem mit seinen Kurzfilmen für Aufsehen gesorgt hat. Mit Raimi und Campbell als Produzenten verfasste Alvarez so das Drehbuch für einen der Filme, die dieses Jahr erwartungsgemäß wohl am Meisten polarisieren würden. Genau zu diesem Thema muss ich nun leider kurz weiter ausholen, weil mir die sogenannten “Hater” und ihre Aussagen, ziemlich auf die Nerven gehen.

1) ALLGEMEIN: Der Satz “Das Original ist viel besser” gilt für mich nie bzw. lass ich nicht gelten. Warum? Ganz einfach, weil Originale immer nur auf emotionaler Ebene unantastbar sind. “Ich bin mit dem Original aufgewachsen, biografisch verbinde ich so viel damit, mit der neuen Version kann ich nix anfangen”. Ja, das kann ich genau so unterschreiben, so stimmt das für mich, ich kenne das Gefühl bei einigen Filmen auch selbst. Nach nüchternen Kriterien siegt daher sicherlich nicht immer das Ausgangsmaterial gegenüber dem Remake, was aber für mich ganz klar nicht nur an größeren Budgets und der moderneren Technik liegt.

2) SPEZIELL auf Evil Dead bezogen: “Da ist Ash ja nicht dabei, das geht gar nicht!” Dass Campbell ihn hier rein vom Alter her nicht spielen kann ist klar, wäre sonst einfach ein ganz anderer Film. Na dann steckt doch bitte einen anderen Darsteller in die Rolle, dann heißt es sofort “Ne, das ist nicht Ash, Bruce Campbell ist der einzig wahre Ash!” Diese Kritik ist daher genau so sinnlos wie die beiden gegensätzlichen Aussagen “Der Film hat nichts mit dem Original zu tun” vs. “Das ist ja nur die exakte Kopie des Originals, also völlig unnötig”.

Abschliessendes, gern benutztes Argument gegen den Film: “Der ist ja geschnitten, das gehört boykottiert!” Leute, der hat ein NC-17 Rating bekommen, das heißt der darf so nicht ins Kino. Dann ein paar Gore Szenen um einige Sekunden zu erleichtern und zwar so, dass man es überhaupt nicht merkt, ist für dieses Problem wirklich eine mehr als respektable Lösung. Ist ja nur ein Nebeneffekt der modernen Informationsgesellschaft, dass wir so etwas überhaupt erfahren, früher wusste man nicht so genau, was vor Kinopremieren alles gekürzt wurde.

So, nun aber endlich zum Film an sich. “Der schrecklichste Film, den du jemals erlebt hast” steht auf einem der Plakate. Mutiger Satz, stimmt das denn auch so oder ist das nur ein kluger Werbeslogan? Nun, bezogen auf KINOfilme, die ausserhalb von Festivals innerhalb des sogenannten Mainstream-Entertainments laufen, stimme ich dieser Aussage hundertprozentig zu. Was mich natürlich fast schon verpflichtet euch nahezulegen, den Film unbedingt im Kino eurer Wahl anzusehen. Die Atmosphäre hatte wirklich was einzigartiges.

Unheimlich gut fand ich die Ausgangslage, dass hier keiner der Beteiligten einfach nur auf Party aus ist. Saufen, feiern, Sex haben und dann sterben, diese Routine kennt mittlerweile jeder (nicht nur Horrorfreunde). Nicht so hier. Wirkt zu Beginn eher wie ein Drama das Ganze, vier Freunde wollen eine von ihnen ins Leben zurückbringen, weg von der Drogensucht. Wirklich gekonnt und mit viel Fingerspitzengefühl gefilmt finde ich dabei den Übergang von Mias innerlichen Dämonenwelt, hin zur äußeren. Man kann eben äußere Dämonen nicht besiegen, ohne die inneren beseitigt zu haben und umgekehrt.

Auch herrlich erfrischend ist die Tatsache, dass Alvarez keinen einzigen seiner jungen Darsteller nackte Haut zeigen lässt, es gibt auch keine unnötige Sexszene, nicht mal ein richtiger Kuss ist dabei. Überhaupt kommt diese Achterbahnfahrt, nach dem sie nach der Einführung der Personen in die Handlung richtig los gegangen ist, überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Jede Szene treibt irgendwie die Protagonisten weiter, die völlig überfordert zunehmend lädierter durch die Hütte huschen.

Für Humor bleibt da freilich wenig Platz, eher irres Lachen ist hin und wieder angesagt. Wenn die besessenen Freunde gegenseitig auf einander losgehen, dann spritzt das Blut literweise und Körperteile fliegen durch die Gegend. Die Effektemacher leisten hier wirklich ganze Arbeit, erfreulicherweise wurde auf den Einsatz von CGI so gut wie gänzlich verzichtet. Die Darsteller mussten in der Maske zwar sicherlich leiden, doch es hat sich ausgezahlt. Vor allem die Augen und die Haut der dämonisierten Jugendlichen, sehen einfach irre und zum Fürchten aus.

Die Hütte selbst wird dabei zu einem der Hauptdarsteller, geschmückt mit Erinnerungen an schreckliche vergangene Ereignisse, was der Grundstimmung sehr zu gute kommt. Auch die Kamerafahrten, die gewählten Farben und die Schnittfolge erzeugen dieses unangenehme Gefühl, dass man hier den Boden unter den Füssen immer mehr zu verlieren droht. Den Rest erledigen dann noch die Bewegungen der Dämonen, die an den Nerven zerrende Musik und die Kameraeinstellungen, die einem als Zuschauer immer wieder vermitteln wollen, dass man viel zu nahe an dem ganzen Wahnsinn dran ist, um hier jemals wieder heil herauskommen zu können.

Jane Levy (Suburgatory) als Mia macht hier für mich einen sowieso schon sehr guten Film, richtig großartig. Ihre ohnmächtige Verzweiflung, ihre Auflehnung gegen ihr Schicksal, ihr wachsender Irrsinn, ihre überwältigende Angst und schließlich ihre völlig losgelöste Performance als Dämonin, die im krassen Gegensatz zu der Mia am Beginn ihres Abenteuers steht, ich war einfach nur schwer beeindruckt von ihr. Und hab natürlich mitgelitten. Vor allem in der englischen OV, sorgt sie dabei auch mit ihrer Stimme für einige Gänsehautmomente. Die anderen Darsteller können da zwar nicht mithalten, machen ihre Sache aber auch sehr gut und unter vollem Körpereinsatz. Vor allem Lou Taylor Pucci (Horsemen), der anfänglich eher abweisend wirkt, muss später soviel einstecken, dass er mir einfach nur mehr leid tat.

Ich könnte noch viel mehr schreiben, auch über Verweise auf das Original oder über das sehr detailliert geratene Buch der Toten, aber ich glaube man erkennt jetzt schon sehr gut, was mich hier angesprochen hat. Ein Tripfilm mit tollen Schauspielern, brachialen Effekten, voll mit gruseligen Spannungsmomenten, der technisch einwandfrei produziert ist und mit viel Liebe zum Ausgangsmaterial und zum Horrorfilm an sich inszeniert wurde. Freu mich schon, wenn ich den Film dann hoffentlich inklusive der paar fehlenden Sequenzen, im Heimkino noch mal ansehen kann.

“Evil Dead” bekommt von mir 5/5 Dämonen aller Arten mittels einer Kombination aus emotionaler Achterbahnfahrt und physischer Tortur bekämpfende Empfehlungspunkte.
2727 Kommentare| 74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2015
Dieser Film ist mal wieder geschnitten...die Uncut geht 1:31.18... Leider vollkommen unbrauchbar.Verstehe nicht warum Amazon das nicht schreibt..Abzocke an die Unwissenheit.
22 Kommentare| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2015
Tanz der Teufel Version 2015 - naja, alles wird neu aufgelegt, warum nicht das!?
Sehr viele Parallelen, wenig neue Ideen - aber wieder viel Blut und eine Kettensäge mit Startproblemen.
ABER immerhin - bei weitem ein besseres Bild als von vor 25 Jahren (oje) die kopierte Kopie der Kopie :-))

Wer Horror mag wird Gefallen daran finden, wer den alten Schinken kennt wird sich bissle langweilen...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2014
Wie immer wird man bei solchen Filmen von der FSK ("Filme für Sensible Kinder") bevormundet und fertig ist die Stümmelei.
Dabei geht die FSK brutaler vor, als so mancher Schauspieler mit der Axt... Da könnt ich kotzen!

STORY
Fünf Freunde haben sich in einer einsamen und abgelegenen Hütte im Wald niedergelassen, um ihrer Freundin beim Entzug zu helfen. Im Keller finden sie ein merkwürdiges altes Buch und ahnen dabei nicht, dass sie sich somit einem blutrünstigen Dämon ausliefern

MEINUNG;
Es ist zwar ein Remake, aber keine 1-1 Kopie der Originalgeschichte. Und das ist gut so. Zwar bleibt grob der Hintergrund erhalten, aber es gibt zahlreiche Abwandlungen, die auch einem Fan des Originals wie mir das ganze sehr spannend und interessant gestalten. Tanz der Teufel ist ein Meilenstein der Horrorfilme und das Remake ist defintiv sehenswert!
Gute Schauspieler, düstere Atmosphäre und keine Rücksicht auf Verluste! :-)

BILD:
Gestochen scharf!
TON:
DTS HD MA in deutsch und englisch - super Surround-Klang!
EXTRAS:
Jede Menge auf der BluRay zu entdecken!

FAZIT:
Gehört in jede Horror-Sammlung! Aber bitte nur die ungeschnittene Fassung!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
EVIL DEAD hat mich umgehauen!!! Nach all dem unglaublichen Mist der letzten Jahre was sich Horror nennt, hal Fede Alvarez mit EVIL DEAD einen Horror-Schocker erschaffen, der jetzt schon Kult ist und von dem man noch in Jahrzehnten sprechen wird. EVIL DEAD spielt grandios mit unheimlichen Geräuschen (prasselnder Regen, knarrende Türen, knackende Knochen), fantastischer Kameraeinstellungen (undurchdringlicher Nebel, dämonische Fahrten durch den Wald) und einem bombastischen Soundtrack (Sirenen, Chöre,) dass es eine wahre Freude ist. Alles Elemente die ich in dem ganzen Horror-Müll der letzten Jahre schmerzlichst vermisst habe. Fede Alvarez zeigt endlich wieder einmal, wie man mit diesen klassischen Horror-Elementen Atmosphäre und Gänsehaut erzeugt. EVIL DEAD erzählt die Geschichte vom Buch der Toten das durch 5 Teenager aus Versehen zum Leben erweckt wird, konzentriert sich voll und ganz auf diese Story und braucht keine schwachsinnigen Lovestorys oder sonstigen filmfüllenden Elemente. Alvarez schafft dabei das fast Unmögliche, nämlich über 90 Minuten diese Geschichte um das Buch der Toten auf einem unglaublich hohen Spannungsniveau zu halten, spielt sich der ganze Wahnsinn doch nur in der Hütte und dem Wald drumherum ab. Und die Geschichte entwickelt sich dann mehr und mehr zu einer atemberaubendenen Achterbahnfahrt des Wahnsinns. Nicht zuletzt Dank grossartiger Leistungen der Schauspieler die ihre Sache genial machen - Jane Levy liefert eine wahnsinnige Mimik und spielt grandios. Die Maske tut ein übriges, die Gesichter, Augen, Verstümmelungen sehen wirklich unglaublich irre aus und dann die besten Splatter-Effeckte die ich jemals gesehen habe ohne Computermist, richtig handgemacht mit Schwimmbädern voller Kunstblut dass es eine wahre Freude ist. Mit der grandiosen Schluss-Sequenz (letzte 10 Minuten) hat sich Alvarez selbst ein Denkmal gesetzt. Der beste Horror-Streifen der Filmgeschichte. Ich verneige mich - auch vor SONY Deutschland die das geniale Meisterwerk ungeschnitten, in einer fantastischen Bild- und Tonqualität und dann auch noch in einer SPIO-JK-FASSUNG auf den deutschen Markt gebracht und damit den deutschen Teufel-Fans ein fantastisches Geschenk gemacht haben. Wie lange sie auf dem Markt bleibt bis die deutschen Zensur-Dämonen zuschlagen, wird sich zeigen...
Ich hoffe sehr, dass sich andere Filmemacher vielleicht an EVIL DEAD und Alvarez ein Beispiel nehmen und man nun vom stupiden Folterfilm und dem billigen US-Popcorn-Horror-Teeny-Schwachsinn endlich wieder zurückkommt zu Filmen wo man sich endlich wieder richtig gruseln kann.

10/10 gespaltene Zungen!!!
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 14. Dezember 2013
Und wieder wurde ein absoluter Top-Horrorfilm von der FSK aufs übelste geschnitten und zerhackt. Es ist höchste Zeit dass diese schwachsinnige Behörde endlich abgeschafft wird. Wo leben wir eigentlich????
77 Kommentare| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2013
Hallo zusammen,
ich habe Evil Dead diese Woche im Kino gesehen, weshalb sich meine Rezension auch auf die Kinofassung bezieht, bei welcher es sich um die R-Ratet-Fassung handelt.
Evil Dead ist ein Remake von dem Kulthorrorfilm Tanz der Teufel.

Zur Story:

Es geht um fünf Personen, die in eine abgelegene Waldhütte fahren. Als sie dort ein geheimes Buch finden und einer der Freunde auch noch Sätze daraus laut vorliest, beschwört er somit das Böse herauf. Den Rest kann man sich dann denken….

Evil Dead erfindet mit der Story das Horrorgenre damit zwar nicht neu, kann aber dennoch punkten, weil das Motiv zum Besuch der Hütte mal ein anderes ist. Da einer der fünf Protagonisten drogenabhängig ist, begeben sich die fünf Freunde in die Hütte, um einen Drogenentzug durchzuführen, und nicht wie im Original oder in ähnlichen Filmen, um zu feiern, kiffen etc. Somit wirkt Evil Dead ab Beginn an auch sehr ernst und hat eine angespannte Atmosphäre, was den Film auch direkt spannend macht. Diese Spannung steigt im Verlaufe auch weiterhin an, sodass der Film sehr packend ist.

Die Effekte:

Die Effekte in Evil Dead sind einfach nur klasse, da man vollständig auf computeranimierte Effekte und CGI verzichtet und stattdessen auf handgemachte Effekte gesetzt hat. Demnach wirken die Gore- und Splatterszenen auch keinesfalls künstlich und kommen auch brutaler rüber, da sie einfach realer aussehen.

Schauspieler:

Sind eher unbekannt, machen aber ihre Sache gut. Zudem wirken sie auch nicht so klischeehaft wie es sonst in diesem Genre üblich ist und kommen daher auch sympathisch daher.

Gore/Splatterszenen.

Diese bietet Evil Dead in Überzahl. Insbesondere ab der Mitte des Filmes wird es sehr blutig und brutal und endet in einem Splatterfinale. Deshalb ist der Film definitiv nichts für schwache Nerven oder Leute, die nicht viel Blut sehen können. Denn an Blut und abgetrennten Körperteilen wird hier definitiv nicht gespart.

Kleiner Spoiler!

Es wird sich z.B. mit einem Messer in die Zunge geschnitten, bis diese sich spaltet, es werden Gliedmaßen abgerissen, abgesägt oder abgeschossen, Leute mit Nagelpistolen traktiert und noch weitere blutige Schauwerte gezeigt.

Spoiler Ende!

Achtung!
Angesichts der hier gebotenen Szenen ist der Film trotz FSK 18 geschnitten. Also lieber nicht die FSK 18 Version holen. Es wird aber auch eine SPIO JK Version von Evil Dead zu kaufen geben, welche der Kinofassung entspricht und somit Uncut ist. Deshalb beim Kauf vorher genau drauf achten, welche Version man sich käuft.

Als kleiner Tipp noch: da bei der ungeschnittnene SPIO JK Version allerdings die Gefahr besteht, das diese nach ihrer Erscheinung indiziert werden könnte, sollte man sich diese so schnell wie möglich kaufen, bevor sie möglicherweise wieder aus dem Handel genommen wird.

Fazit:

Evil Dead ist ein sehr gutes Remake eines Horrorklassikers, als auch ein sehr guter Horrorfilm an sich, welcher in Sachen Spannung und Brutalitäten sich stetig steigert und zu überzeugen weiß.
Für Horrorfans ein MUSS, für Leute mit schwachen Nerven oder einem schwachen Magen jedoch lieber FINGER WEG!

Hoffe, ich konnte mit dieser Rezension helfen
11 Kommentar| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2016
Fünf junge Leute, die drogenabhängige Mia, ihr Bruder David, Olivia, Eric und Natalie wollen ein paar Tage in einer Hütte, tief im Wald, verbringen um Mia bei einem 'Kalten Entzug' zu unterstützen. Gerade als sie sich wohnlich einrichten, entdecken sie im Keller der Hütte eine Art Opferstätte und ein altes Buch. Als Eric anfängt, sich mit dem Buch zu beschäftigen, Zeilen daraus liest, nimmt das Unglück seinen Lauf und Böses wird freigesetzt...

Das Remake 'Evil Dead' von 2013 kann sich absolut sehen lassen und steht Sam Raimi's Original 'The Evil Dead' von 1981 in nichts nach. Es ist kein klassisches Remake in dem Sinn, daß die alte Geschichte um die Hauptfigur 'Ash' jetzt neu erzählt wird, -daß es vor allem einen neuen 'Ash' gibt, sondern es ist eine ganz neue, eigenständige Geschichte mit neuen, frischen Charakteren. Als eine Art Homage an das Original arbeitete der Regisseur Fede Alvarez ausschließlich mit Prothesen, ohne CGI-Effekte (CGI=Computer Generated Imagery). -Ganz so, wie es beim Original eben auch der Fall war. Dies gelingt Alvarez mit solch einer Perfektion, daß er dafür eigentlich den Oscar verdienen würde, für die Wiederbelebung alter Filmtechniken.

Bei rezensiertem Produkt handelt es sich um die sog. FSK/JK Fassung, die mit 90 Minuten um ca. 1 Minute geschnitten ist, gegenüber der Kinofassung, welche identisch ist, mit der SPIO/JK-Fassung, mit 91 Minuten Laufzeit. Mittlerweile gibt es allerdings auch bereits einen um 4,50 Minuten längeren 'Extended Cut' gegenüber der Kinofassung, welcher im Januar 2015 auf Chanel 4, im Britischen TV, ausgestrahlt wurde. Und wer jetzt denkt, dies wäre alles...?!!! Im Bonusmaterial des 2-Disc-Sets der Dokumentation 'Being Mia' gibt es eine Aussage von Regisseur Fede Alvarez, daß der gesamte Film eigentlich eine Lauflänge von insgesamt drei Stunden hat. -Womit dann auch erklärt wäre -worüber sich wahrscheinlich schon so mancher Gedanken gemacht hat- was denn nun eigentlich mit einigen der Körper passiert ist ;-). ...Nun, die FKJ/JK Fassung mag geschnitten sein, im Bonusmaterial findet sich jedoch ein klein wenig geschnittenes Material der Darstellerin der 'Natalie', wie z.B. in der Dokumentation 'Das Remake' (nebenbei erwähnt, findet sich hier auch Fede Alvarez' Special Effects Sci-Fi Kurzfilm 'Panic Attack') auf Disc 1 und 'Nahe an der Wirklichkeit bleiben' auf Disc 2 ;-).

Alles in allem bleibt zu hoffen oder...wohl eher abzuwarten, bis es einen vollständigen Director's Cut gibt, mit einer Gesamtlaufzeit von erwähnten drei Stunden :-). Bis dahin -im allerschlimmsten Fall- wird es über die kommenden Jahre, tröpfchenweise, weitere erweiterte Fassungen geben. ...Fünf Sterne für ein absolut gelungenes, äußerst erschreckendes, verstörendes, beklemmendes und gruseliges Remake eines Kult-Horrorstreifens!!!

...Noch ein kleines Nachwort zu meiner 4-Sterne-Vergabe!!! Normalerweise bin ich weitaus weniger großzügig, wenn es darum geht, eine geschnittene Version zu bewerten. Der Schnitt bei vorliegender Fassung ist aber ausgesprochen gut, -tut dem Handlunsverlauf keinen Abbruch und wenn man bedenkt, was für Szenen in der FSK/JK Fassung belassen wurden, kann man nur staunen :-). Augenblicklich (Stand: Ende März 2016) gibt es drei verschiedene Fassungen, die FSK, die SPIO und die Britische Chanel 4 TV-Fassung. -Jede einzelne dieser Fassungen müßte man schlecht bewerten, aufgrund der in der Rezension beschriebenen fehlenden Gesamtlaufzeit, was dieser Film aber bei weitem nicht verdient!!!!!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)