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Der Neubeginn der Manic Street Preachers als Trio nach dem (bis heute) spurlosen Verschwinden von Texter/Gitarrist Richey James Edwards mit dem 1996er Album Everything Must Go hatte etwas vom “Phönix aus der Asche“ und sollte zu einem der erfolgreichsten Alben in der Bandgeschichte werden. Das Album hatte eine “Jetzt erst Recht“ Attitüde.
War der Vorgänger The Holy Bible ein ziemlich rohes, raues und (auch textlich) heftiges Werk, wurde auf Everything Must Go zwar immer noch auf dem Großteil der Songs gut gerockt. Das Ganze fiel aber deutlich melodieseliger und teilweise hymnisch aus. Die Produktion war dazu um einiges glatter und bombastischer. Da gab es orchestrale Arrangements im Titelsong, ein Trompetensolo in Kevin Carter und Streicher an allen Ecken und Kanten. Mit dem Britpop der damaligen Konkurrenz Oasis, Blur und Pulp hatte das wenig gemein.
Musikalisch machte der Wegfall von Richey Edwards nichts aus, war dieser doch vorwiegend für die Texte und das Image der Band verantwortlich. Bei den Texten konnte die Band noch auf ein paar Hinterlassenschaften (u.a. Kevin Carter) von Edwards zurückgreifen. Den Rest übernahm Bassist Nicky Wire, der sich zuvor mit Edwards die Aufgabe geteilt hatte. Hymnen konnte Wire auch alleine verfassen, wie die erfolgreichen Singles A Design For Life, der Titelsong und Australia bewiesen.

Nach 20 Jahren ist das Album immer noch gut hörbar und ziemlich zeitlos. Mit 12 Songs und einer Dauer von klassischen 45 Minuten bietet es kaum Ausfälle und Längen. Der Beginn mit Elvis Impersonator: Blackpool Pier mag bei den ersten Höreinheiten erwas sperrig wirken, entwickelt danach aber seine Kraft. Removables ist der einzige Song mit dem ich nie etwas anfangen konnte. Herausragend sind neben den 4 Singles noch das poppige The Girl Who Wanted To Be God, der akustische Ruhepunkt des Albums Small Black Flowers und der großartige Abschluss mit No Surface All Feeling, einer der besten Songs der Band überhaupt. Der Rest ist nicht wesentlich schlechter.

Das Digipack im Pappschuber zum 10. Jubiläum von 2006 kommt mit 2 CDs und einer DVD daher. Das Remastering ist noch einen Tick lauter als das ohnehin schon unter Wall Of Sound und wenig Dynamik leidende Original ausgefallen. Da wäre neben einem dynamischeren Mastering eventuell ein luftigerer Remix interessant gewesen. Unter den Bonustracks finden sich B-Seiten (nicht alle), Live-Songs, Alternativ-Versionen und Demos. Bei der DVD ist die Dokumentation (ohne Untertitel) zum Album ganz interessant. Dazu gibt es noch die Videos zu den Singles und diverse Live-Auftritte. Das ausklappbare Digipack ist mit seinen beiden nicht herausnehmbaren Booklets etwas umständlich zu handhaben.

Fazit:
Everything Must Go ist immer noch eines der wichtigsten Alben der Band. Die Anniversary Edition lohnt vor allem wegen der Bonustracks und der DVD. Der Klang ist Geschmackssache. Da tut es die alte CD auch, wenn man auf den Bonus verzichten kann.
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am 6. Dezember 2006
Die "Deluxe-Edition" von "Everything Must Go" ist eine wunderbare Ergänzung zum Original-Album. Die Betonung liegt hier auf "Ergänzung", denn man sollte sich gut überlegen, ob man die Original-CD nicht lieber auch behält. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Klang der "remastered" Album-CD ist einfach nur GRAUENHAFT! Ob hier irgendwas schief gelaufen ist oder ob das wirklich so klingen soll - keine Ahnung...

Das Problem ist dabei noch nicht mal unbedingt, dass das Ganze zu laut abgemischt wurde (wie es ja oft bei Remastern der Fall ist) - irgendwie

klingt es einfach nur extrem bescheiden.

Da das Set aber jede Menge interessanten Bonus bietet, nicht zuletzt eine

zweistündige DVD, lohnt sich die Anschaffung für Fans aber auf jeden Fall

(bei einigen Bonus-Tracks und bei Live-Aufnahmen der DVD muss man natürlich auch Abstriche beim Klang machen, ist aber in dem Fall verständlich und nicht so tragisch).
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