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Europäische Esskultur: Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute Broschiert – 12. September 2005

3.8 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Essen muss der Mensch. Aber was er zwecks Lebenserhalt oder auch des Genusses willen zu sich nimmt, ist äußerst variabel beim Homo sapiens, diesem Allesfresser. Um so deutlicher zeichnet sich im Was und Wie der Nahrungsaufnahme kultureller und gesellschaftlicher Einfluss ab. Wie entscheidend die Esskultur sogar die Menschwerdung beeinflusst hat, zeigt sich am Zusammenhang zwischen der Entdeckung des Feuers und der Sprachentwicklung: Weil gebratenes Fleisch leichter zu kauen und zu verdauen ist, konnte sich das Gebiss des urzeitlichen Gourmets verkleinern, wodurch der Mund zum Artikulieren von Sprache tauglicher wurde.

Der Historiker und Volkskundler Gunther Hirschfelder hat sich viel Mühe gemacht, den Speiseplänen und Esssitten von der Steinzeit bis heute nachzuspüren, erhellende Entwicklungslinien und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Da wird beispielsweise deutlich, dass nicht unbedingt von einer stetigen Höherentwicklung unserer Esskultur ausgegangen werden kann. Manche Errungenschaften wie der Gebrauch differenzierter Esswerkzeuge oder die soziale Bedeutung der gemeinsamen Mahlzeit sind in unserer Imbiss- und Fastfood-Kultur erheblich in Gefahr.

Spannend auch die Erkenntnis, dass Essen seit den Zeiten der alten Ägypter und Griechen, denen wir sozusagen die Basisrezepte für die europäische Küche verdanken, stets mit gesellschaftlichem Status zu tun hatte. Und mit politischer Macht: von den Brot-und-Spiele-Programmen der Römer über die diversen Fastengebote der katholischen Kirche bis zu den Bemühungen um einen gesund ernährten Volkskörper im 3. Reich. Die Nationalsozialisten mussten aber auch erfahren, was eine der Haupterkenntnisse dieses spannenden Streifzugs durch die Europäische Esskultur ist: "Die historische Betrachtung zeigt, dass die Nahrungssysteme auf Neuerungen prinzipiell schwerfällig reagieren, dass die Menschen bestrebt sind, am Bewährten festzuhalten". Aus diesem Grund konnte selbst die Gründung eines "Reichsvollkornbrotausschusses" im Jahre 1939 die Lust der Deutschen auf Weißbrot nicht entscheidend vermindern.

Ein ungeheuer interessantes Thema, in das man hier kompetent und mit vielen Abbildungen eingeführt wird. Der Balanceakt zwischen wissenschaftlicher Fundiertheit und Lesbarkeit gelingt dem Autor zufrieden stellend. Das einzige was man als Leser wirklich bedauert -- dass nach 250 Seiten schon Schluss ist. Besonders im letzten Kapitel lässt einen die Knappheit und Überblicksartigkeit der Darstellung unbefriedigt zurück. Der tief greifende Wandel der letzten Jahrzehnte -- Tiefkühl- und Fertiggerichte, Fastfood- und Imbisskultur, Functional- und Designerfood, Essstörungen und Fettleibigkeit, der Trend zu internationalen Küchen, die neue Orientierungslosigkeit angesichts der Warenfülle, etc. -- kann auf gerade mal 20 Seiten nur kurz angerissen werden. Sehr schade. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

31.01.2002 / Süddeutsche Zeitung:
Nicht mit dem Tischtuch kratzen!

"Ein fundiertes Nachschlagewerk, das ungewohnte Blickwinkel erlaubt."

01.03.2002 / Damals:
Wandelbarer Geschmack

"Hirschfelder hat ein informatives und lesenswertes Buch vorgelegt."

18.04.2004 / ZDF.de:
Cooking

"Wer die Ernährungskultur der Gegenwart verstehen will, der muss einen Blick in die Vergangenheit werfen."

01.10.2006 / Stern - Gesund leben:
Essen zu allen Zeiten

"Vom selbst erlegten Wildschwein bis zu Light-Produkten war es ein langer Weg , den der Volkskundler Gunther Hirschfelder lehrreich und unterhaltsam nachzeichnet."

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
In seinem Buch Europäische Esskultur" behandelt Gunther Hirschfelder soziale und kulturelle Rahmen im Hinblick auf Essverhalten und Nahrungsauswahl. Das Buch ist nach historischen Epochen gegliedert und folgt diesen im chronologischen Verlauf. Beginnend mit den ägyptischen Hochkulturen, der griechischen Antike und dem Zeitalter des Römischen Reiches beleuchtet Hirschfelder dann Mitteleuropa zu den Zeitaltern Mittelalter und Neuzeit.
Hirschfelder beruft sich teils auf eigene Arbeiten zitiert aber auch eine große Zahl von Arbeiten anderer Autoren. Das Buch ist verständlich und übersichtlich geschrieben und erfordert keine Vorkenntnisse.
Trotz der Gliederung nach historischen Epochen, ist die Chance, eine Art von Evolution des Essverhaltens erkennen zu können, dem Leser nicht gegeben, da die einzelnen Kapitel stets verschiedene Aspekte behandeln. Ferner werden wichtige Kenntnisse anderer Autoren zu diesem Thema nicht berücksichtigt. Zahlreiche inhaltliche Schwächen trüben das Lesevergnügen und werfen mehr Fragen auf, als dass sie beantwortet würden.
Hirschfelder selbst betont oft die schlechte Informationslage auf seinem Arbeitsgebiet. Vor diesem Hintergrund erscheinen manche Stellungnahmen als allzu pauschalisiert, manchmal schlicht trivial und nicht selten münden seine Aussagen in Widersprüche. Manche Stellungnahmen sind nicht ausreichend mit Zitaten untermauert und nicht selten erscheinen sie schlecht, zumindest oberflächlich und unvollständig, recherchiert und reflektiert.

[So erfährt der Leser, Fleisch, Agrarerzeugnisse, Garten- und Sammelfrüchte waren die wichtigsten Nahrungsmittel" im frühen Mittelalter (S.99).
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch gibt uns einen geschichtlichen Überblick über die Ernährung im Wandel der Zeiten. Dieser Überblick umfasst einen großen geografischen Bereich, nämlich ganz Europa plus Ägypten, und deckt etliche Jahrtausende ab. Angesichts dieses thematischen Umfangs kann das Buch nur einen Überblick bieten, und sich nicht mit Details beschäftigen. Es ist also ideal für Einsteiger in diese Materie geeignet.
Schwerpunkt des Buches ist die grundlegende Ernährung der Menschen im Laufe der Zeit. Kulinarische Details, wie die Entstehung der Landesküchen oder die Entwicklung der Kochkunst, werden nicht behandelt. Auch die Entwicklung der Gastronomie ist kein Thema. Das Buch beleuchtet die Esskultur aus der Sicht des Historikers und Soziologen, nicht aus der Sicht eines Gourmets.
Die Quellenlage ist vor allem für frühere Zeiten sehr schlecht. Hier fällt sehr positiv auf, dass Gunther Hirschfelder - im Gegensatz zu manchen anderen Autoren - nicht fehlende Fakten durch Vermutungen ersetzt. Er schreibt präzise, ist außerordentlich kenntnisreich und verirrt sich nie in Spekulationen. Das Buch ist ausgesprochen lesenswert.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Der Bogen von damals bis heute ist ein grosser. Trotzdem wird an Exkursen und Geschichten nicht gespart was ein eindrucksvolles gut verständliches Bild der Entwicklung unserer Esskultur zeichnet. Sehr empfehlenswert für alle die nicht nur gerne Essen sondern sich auch damit beschäftigen.
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Von Ein Kunde am 13. März 2002
Format: Taschenbuch
Das Buch "Europaeische Esskultur - Geschichte der Ernaehrung von der Steinzeit bis heute" von Gunther Hirschfelder beschaeftigt sich mit einem im Westen oft vernachlaessigten Gebiet, naemlich der Ess- und Trinkkultur der Menschen als (kultur)wissenschaft-liches Thema. Das Buch ist sehr interessant zu lesen und bietet eine Fuelle von Informationen. Die Fuelle an Informationen mag aber auch der Grund dafuer gewesen sein, dass sich gegensaetzliche Aussagen einschlichen. So heisst es auf S. 85, dass in der roemischen Esskultur "Letztlich die Geselligkeit beim Gastmahl wichtiger war als das Essen", und dann heisst es nur wenige Seiten weiter auf S. 88 "...war das eigentliche Essen in Rom wichtiger,..."
Weitaus aergerlicher ist jedoch, dass es auffallend viele Interpretationen gibt, die den heutigen Kenntnisstand zugrunde legen. So heisst es sowohl im Kapitel ueber die Aegypter, als auch in dem ueber die Roemer, dass sie das Fleisch kochten, "weil beim Braten mehr Fett verloren geht, als eine Mangelgesellschaft gestatten kann". Nicht, dass das nicht stimmen wuerde, aber ist denn wirklich davon auszugehen, dass die Menschen damals wussten, wie Fett wirkt und wie wichtig es ist und dass sie ueberhauptin einer Mangelgesellschaft lebten. Mangelgesellschaft im Vergleich zu welcher anderen denn?
Im Kapitel ueber die Roemer heisst es auch, "Vielmehr wurden leicht alkoholische Getraenke gereicht, um das schlechte Wasser zumindest ansatzweise zu entkeimen und damit trinkbar zu machen."
Wie bitte? Die alten Roemer wussten ueber Keime und ihre Wirkung Bescheid und noch viele, viele Jahrhunderte spaeter plagten Krankheiten und Nahrungsmangelkrankheiten die Menschheit, ohne dass bekannt war, dass dies oftmals eben an "Keimen" lag?
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Format: Broschiert
gunther Hirschfelder nimmt sich ein riesiges Feld vor - Steinzeit bis zur Gegenwart, bleibt aber durchgängig an der Oberfläche. Vieles ist "no na net" allgemeines Geschichtswissen, vieles so unsicher, dass es vielleicht gar nicht erwähnenswert ist. Er wiederholt sich häufig (man könnte sagen, 100 Seiten weniger wären auch ok), was natürlich dazu führt, dass man das Buch sehr leicht liest, es kommt einem bald Vieles einfach bekannt vor. Als Soziologin stören mich die unscharfen Begrifflichkeiten - Kernfamilien im heutigen Sinn waren im Hochmittelalter sicherlich nicht üblich, sondern Hausverbände.
Fazit: Gutes Thema, schlechte Umsetzung. Ich würde es nicht noch mal lesen.
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