Facebook Twitter Pinterest
Eugen Onegin & Pique Dame... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von ZOverstocksDE
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Vollstandig garantiert. Versand aus GroBbritannien. Bitte beachten Sie, dass die Lieferung bis zu 14 Arbeitstage dauern kann.
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Eugen Onegin & Pique Dame (Qs)

4.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

Preis: EUR 22,10 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Audio-CD, 23. Februar 2001
"Bitte wiederholen"
EUR 22,10
EUR 7,94 EUR 0,88
Nur noch 1 auf Lager
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
6 neu ab EUR 7,94 6 gebraucht ab EUR 0,88

Hinweise und Aktionen


Produktinformation

  • Audio CD (23. Februar 2001)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B000059X5N
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.754 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
  •  Möchten Sie die Produktinformationen aktualisieren, Feedback zu Bildern geben oder uns über einen günstigeren Preis informieren?
     Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Eugen Onegin (Auszüge) - Melitta Muszely (Sopran),Fritz Wunderlich (Tenor),Hermann Prey (Bariton),Gottlob Frick (Baß),Elisabeth Lindermeier (Sopran),Marcel Cordes (Bariton),Berliner Philharmoniker,Tschaikowsky,Wilhelm Schüchter
  2. Pique Dame (Auszüge) - Melitta Muszely (Sopran),Fritz Wunderlich (Tenor),Hermann Prey (Bariton),Gottlob Frick (Baß),Elisabeth Lindermeier (Sopran),Marcel Cordes (Bariton),Berliner Philharmoniker,Tschaikowsky,Wilhelm Schüchter

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Wer kennt sie nicht, diese seltenen Abende: Draußen trommelt der Regen an die Scheiben, und drinnen widmet man sich selbstvergessen faszinierenden Tonaufnahmen, während der Zeiger der Uhr rasch über das Zifferblatt gleitet, bis man spät in der Nacht plötzlich bemerkt, wie viele Stunden unbemerkt verstrichen sind. Einen solchen Abend erlebte ich zuletzt an dem Tag, als mir der Briefträger die zehn soeben wiederveröffentlichten Opernquerschnitte Wilhelm Schüchters aus den Fünfziger Jahren gebracht hatte: Sternstunden des Rezensentenberufs! Und dabei war es nicht vor allem die nostalgische Erinnerung an Schallplatten aus Kindertagen, die meine Faszination verursachte, sondern immer wieder das Erstaunen darüber, wie perfekt und überzeugend viele dieser größtenteils längst verblichenen deutschen Nachkriegssänger gewesen sind, auch wenn, besonders im Falle der italienischen Opern, die hier noch verwendete deutsche Übersetzung für unsere Ohren mittlerweile sehr ungewohnt ist.

Um gleich mit den echten Sensationen zu beginnen: Erna Berger, vom Stimmtyp her die Barbara Bonney oder Ruth Ziesak der ersten Jahrhunderthälfte, war zum Zeitpunkt all dieser Aufnahmen eine Mittfünfzigerin und absolvierte gerade ihre letzten Opernauftritte. Wie kann es sein, dass ihre Stimme -- ganz abgesehen von der tadellosen Technik -- klingt wie die einer Zwanzigjährigen? Als "Mimí" im Bohème-Querschnitt ist sie unübertrefflich (hier begeistern auch Hermann Prey, Dietrich Fischer-Dieskau und Erika Köth; die Sterbeszene Mimís kann nur als bewegend bezeichnet werden), und auch in der Verkauften Braut und in Madame Butterfly hält sie jedem Vergleich stand. Eine weitere, heute fast vergessene Sopran-Größe jener Tage war Melitta Muszely: Sie schlägt den Hörer u.a. als Tatjana in Eugen Onegin und als Lisa in Pique Dame in den Bann. Über ihre Partner Fritz Wunderlich (Lenski, Hermann) und Hermann Prey (Onegin, Jeletzki) in diesem Doppel-Querschnitt braucht man keine Worte verlieren: Beide befinden sich hier auf dem Zenit ihres Könnens.

Melitta Muszely vermag außerdem als Traviata zu erfreuen, gemeinsam mit Josef Metternich als Vater Germont, womit wir bei der nächsten Sensation angelangt sind: Dieser fabelhafte Bariton mit der unverwechselbaren, körnig-metallischen Stimme ist auf CDs sträflich unterrepräsentiert, aber in den vorliegenden Querschnitten begegnet er uns häufiger: Als Rigoletto ist er mit seinem heldischen Timbre, bar jeder technischen Schwierigkeiten, unvergleichlich (neben der jungen, brillanten Erika Köth in der Rolle der Gilda); als Amonasro, mit der jungen Leonie Rysanek als Aida, reißt er ebenso mit wie als Dapertutto/Mirakel in Hoffmanns Erzählungen (ein weiteres Highlight dieser CD: Rita Streich als Olympia). Häufig ist natürlich auch Gottlob Frick anzutreffen, besonders lustig als Falstaff in Otto Nicolais Lustigen Weibern von Windsor, mit Erika Köth als Frau Fluth und Dietrich Fischer-Dieskau als ihrem Ehemann.

Unbedingt erwähnt werden muss noch Anneliese Rothenberger, heutzutage allzu schnell in die Ecke der leichten Muse geschoben, die zusammen mit Hermann Prey in Leoncavallos Bajazzo eine Sternstunde erlebt. Manch anderes Glanzlicht auf diesen CDs muss unerwähnt bleiben. Stimmlich nicht immer problemlos, aber insgesamt doch überzeugender als erwartet, präsentiert sich Rudolf Schock in einigen Hauptrollen: Als Herzog im Rigoletto liefert er vielleicht seine besten Spitzentöne ab, und als Hoffmann gelingt ihm ein außergewöhnlich gutes Rollenporträt.

Nicht erwähnt werden können hier im Einzelnen die zahlreichen Bonus-Tracks, die viele der CDs auffüllen: Da gibt es einiges zu entdecken. Alle zehn Folgen, überwiegend CD-Premieren, enthalten liebevolle und kompetente Einführungstexte. Insgesamt betrachtet, zählen sie sicher zu den Highlights der Opern-Aufnahmegeschichte, und sie sind dem Opernneuling ebenso zu empfehlen wie dem Liebhaber schöner Stimmen. --Michael Wersin


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
5 Sterne
0
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Siehe die Kundenrezension
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Wer mal ein kurzes Ohr auf Tschaikowskijs Meisteropern riskieren und dann auch noch den Text verstehen will, wird hier sehr gut bedient. Leider sind eine knappe halbe Stunde pro Stück kaum ausreichend, um einen ausreichenden Eindruck der beiden Opern zu vermitteln. Hermann Prey ist als Onegin besser als als etwas zu dick aufgetragener Jeletzky, Melitta Muszely überzeugt, Fritz Wunderlich und Gottlob Frick sind bravourös. Aber die beiden Opern hätten je eine gesamte CD als Querschnitt verdient gehabt.
Kommentar 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden


Kunden diskutieren


Ähnliche Artikel finden