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Essen als Ersatz: Wie man den Teufelskreis durchbricht Taschenbuch – 1. Februar 2005
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Es hilft, Essverhalten positiv zu beeinflussen, den Teufelskreis des Essens als Ersatz als Ersatz zu durchbrechen und ein entspanntes, an den wirklichen Bedürfnissen des Körpers orientiertes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme zu entwickeln.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe224 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch
- Erscheinungstermin1. Februar 2005
- Abmessungen12.5 x 1.53 x 19 cm
- ISBN-103499619652
- ISBN-13978-3499619656
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Gabriele Flessenkemper lebt und arbeitet in Köln und Italien als Buchautorin und Radiojournalistin. Neben zahlreichen Radiofeatures hat sie Sach- und Kinderbücher, Kurz- und Kriminalgeschichten veröffentlicht.www.gabriele-flessenkemper.de
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Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 14. Auflage, Neuausgabe (1. Februar 2005)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 224 Seiten
- ISBN-10 : 3499619652
- ISBN-13 : 978-3499619656
- Originaltitel : Breaking free from compulsive eating
- Abmessungen : 12.5 x 1.53 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 177,892 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 352 in Essstörungen (Bücher)
- Nr. 984 in Essays (Bücher)
- Nr. 4,074 in Lebenshilfe
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Der Titel hörte sich vielversprechend an, und auch die positiven Rezensionen ließen mich hoffen, dass dieses Buch mir die Puzzle-Teile liefern würde, die mir zur Lösung meines Rätsels fehlten. Wie die meisten anderen Ratgeber zu diesem leidigen Thema bleibt es die Antwort auf die Frage "wie komme ich da raus" letztendlich aber schuldig. Man erhält zwar viele Tipps, Ratschläge und Hinweise, die sicher alle gut und richtig sind, und die für Menschen, die einfach nur ein bisschen zu gerne essen und ihren Appetit nicht immer unter Kontrolle haben, hilfreich sein können. Einen wirklich Essgestörten bringen sie aber nicht weiter.
Man kann eine Essstörung wahrscheinlich mit Alkoholismus vergleichen: sie begleitet einen das ganze Leben. Es gibt Mittel und Wege, sie unter Kontrolle zu bringen, d.h. sie nicht auszuleben, aber in bestimmten Situationen (Stress, Depression, Frust, Enttäuschung etc.) kann sie sich jederzeit wieder manifestieren. Auslöser sind - nicht immer, aber doch erschreckend oft - eine gestörte Selbstwahrnehmung bzw. die Überzeugung, zu dick zu sein, mit der viele junge Mädchen zu Beginn Ihrer Pubertät zum ersten Mal Bekanntschaft machen, wenn sie sich langsam zu Frauen entwickeln und sich die ersten weibliche Rundungen zeigen. In dieser Zeit legen viele Mädchen ein paar Pfund zu, was vollkommen normal und auch wünschenswert ist, oft aber als Bedrohung empfunden wird. Man weiß schließlich aus den Medien, wie ein idealer Körper auszusehen hat... Dass nur sehr wenige Menschen einem derartigen "Ideal" wirklich entsprechen, wird dabei gerne ausgeblendet, und damit beginnt der Kampf gegen das vermeintliche Übergewicht...
Es spricht sicher nichts dagegen, ein bisschen auf sein Gewicht zu achten, aber es ist wichtig, dass dies in keinem allzu extremen Maße geschieht. Eine klassische Diät ist selten die richtige Wahl, denn es gibt keine (zumindest ist mir keine bekannt), die auch auf lange Sicht funktioniert, und meistens sorgt der Frust über fehlende Kalorien und/oder eine einseitige Ernährung ohnehin dafür, dass man bald wieder zu seinen alten Essgewohnheiten zurückkehrt.
Kleine Gewichts- bzw. Ernährungsprobleme kann man mit einer gesunden, ausgewogenen und vor allem vollwertigen Nahrung in Angriff nehmen, wobei man vor allem Fast Food und Fertigprodukte, aber auch den Zucker und das Weißmehl im Blick behalten sollte, denn das sind die Appetitmacher, die uns beim Essen kein Ende finden lassen. Bei einer "ausgewachsenen" Essstörung führt das alleine aber wahrscheinlich noch nicht zum Erfolg.
Mir persönlich hat geholfen, mein Augenmerk beispielsweise auf den Zusammenhang zwischen Essstörung und Gewohnheiten zu richten, was meiner Meinung nach ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Auch die Erkenntnis, dass das Stammhirn bzw. das sogenannte "Reptiliengehirn", das in erster Linie für die Art- und Selbsterhaltung zuständig ist und die Aufgabe hat, unser Überleben zu sichern, einem oft einen dicken Strich durch die Rechnung macht, hat mich weitergebracht. Man findet zu beiden Themen im Internet viele hilfreiche Informationen, deshalb möchte ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen.
Ein echter Augenöffner unter den vielen Büchern, die ich zum Thema Essstörung gelesen habe, war "Brain over Binge" von Kathryn Hansen. Hier erzählt die junge Autorin von ihrem ganz persönlichen Leidensweg und berichtet, wie sie nach mehreren erfolglosen Therapien und diversen anderen Maßnahmen die Antworten auf ihre Fragen und des Rätsels Lösung am Ende ganz alleine gefunden hat. Seither hat sie mit diesen Teil ihres Lebens nicht nur keine Probleme mehr, sondern sie bezeichnet sich als komplett geheilt. Das ist eine ganze Menge mehr als viele andere Methoden anzubieten haben. Wer Englisch versteht, sollte dieses interessante Buch unbedingt gelesen haben; eine deutsche Übersetzung davon existiert meines Wissens bisher allerdings noch nicht.
Eine Maßnahme, die sich meiner eigenen Erfahrung nach als hilfreich erwiesen hat, auch wenn sie das Problem vielleicht nicht komplett beseitigen konnte, ist eine kohlenhydratarme Kost, und damit meine ich insbesondere diejenigen Kohlenhydrate, die eine extreme Insulinantwort verursachen (Zucker, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln ...). Ein rapide ansteigender Insulinspiegel fällt nach ganz kurzer Zeit genau so schnell auch wieder ab, und das erzeugt Hunger. Dies kann sich zu einem echten Teufelskreis bis hin zu völlig ungebremsten Fressgelagen auswachsen. Eine gute Sättigung, die mehrere Stunden vorhält, erreicht man dagegen mit Lebensmitteln, die viel Eiweiß enthalten. Und Fett ist nicht nur ein guter Geschmacksträger, sondern trägt ebenfalls zu einer nachhaltigeren Sättigung bei.
Essstörungen sind wahrscheinlich so unterschiedlich wie die Menschen, die sich mit ihnen herum plagen. Deshalb muss wohl jeder nach seiner eigenen, ganz persönlichen Lösung für sein Problem suchen. Patentrezepte gibt es nicht, und auch Strategien, die man einfach nachahmt, weil ein anderer damit Erfolg hatte, bringen einen nicht unbedingt ans Ziel.
Nachtrag (Mai 2016):
In den 50er Jahren hat ein einziger selbsternannter "Experte" namens Ancel Keys in den USA auf völlig unwissenschaftlicher Basis entschieden, dass eine gesunde Ernährung reich an Kohlenhydraten mit wenig Eiweiß und einem Minimum an gesättigten Fetten zu sein hat, und er erreichte dank seines charismatischen Wesens, dass die amerikanische Regierung sich im Laufe der Jahre seiner Sichtweise anschloss. Das war die Geburt der sog. "Ernährungspyramide", an die sich die Menschen bis heute halten. Die Folge war nicht nur eine extreme Zunahme von Übergewicht, Fettleibigkeit und Essstörungen, sondern auch eine regelrechte Explosion bei den Zivilisationskrankheiten (Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs etc.), aber auch bei bis zu diesem Zeitpunkt eher unbekannten Krankheiten, die vorher nur vereinzelt aufgetreten waren (Autismus, ADS, AHDS etc.). Seit ein paar Jahren wird in wissenschaftlichen Studien immer wieder nachgewiesen, dass die Ernährungspyramide, die die empfohlene Zusammensetzung der Nahrung symbolisch darstellt, eigentlich auf dem Kopf steht. Das fortschrittliche Schweden ist das erste europäische Land, das daraus seine Konsequenzen gezogen und die bisherigen Ernährungsrichtlinien durch die neuen Erkenntnisse ersetzt hat. Wer mehr darüber wissen möchte, kann die entsprechenden Einzelheiten im "Obesity Report" der "Swedish Agency for Health Technology Assessment and Assessment of Social Services" nachlesen (gibt es leider nur auf Schwedisch und Englisch).
Nachdem ich über viele Umwege zu der Überzeugung gelangt war, dass nicht Fett, sondern vor allem Zucker, Weißmehl, Fast Food und Fertigprodukte für Übergewicht, Fettleibigkeit, Zivilisationskrankheiten und Essstörungen verantwortlich sind, habe ich meine Ernährung radikal von vegan auf LowCarb (ketogen) umgestellt. Seither geht es mir in vielerlei Hinsicht deutlich besser, und meine Essstörung hat sich nach und nach verabschiedet. Ich erlebe nicht nur keine unerwünschten "Auswüchse" mehr, sondern ich bin nach der ersten Mahlzeit des Tages so satt und zufrieden, dass ich den gesamten restlichen Tag keinen Hunger oder Appetit mehr habe. Mit dieser Ernährungsform hat man weniger Arbeit und spart auf lange Sicht Zeit und sogar Geld. Erfreuliche Nebenwirkungen sind mehr Energie, Kraft und Ausdauer, mentale Klarheit, die Fettverbrennung an den richtigen Stellen (Bauch), Ausgeglichenheit, Entspanntheit, Gelassenheit und ein tiefer, erholsamer Schlaf. Eine ketogene Lebensweise verlangt einem in den ersten paar Wochen zugegebenermaßen einiges ab, aber danach sind die Vorteile so überwältigend, dass man sich fragt, wie man sich jemals anders ernähren konnte.
Dass ich zu emotionalem Essen neige, war mir schon immer bewusst. Da mein Stoffwechsel mir figurtechnisch mehr verzeiht als anderen, habe ich das nie als Problem wahrgenommen. Ganz im Gegenteil, ich fand es super immer viel mehr essen zu können und zu wollen als alle anderen. Problematisch wurde es erst vor kurzem, als ich merkte, dass das Essen mehr und mehr zu einem Zwang wurde. Ich habe ganze müslipackungen im stehen vor dem Küchenschrank gegessen, meine Ernährung getrackt und jeden Tag ca 1000-2000 kcal über meinem Bedarf gegessen. Natürlich wirkte sich das zum ersten Mal in meinem Leben mit +10 kg in 2 Monaten auch auf mein Gewicht aus. Ich bestellte mitten in der Nacht völlig verzweifelt dieses Buch. Nicht weil ich wirklich glaubte, dass es was ändern könnte, sondern weil die therapiegruppe für die ich mich anmelden wollte eine Warteliste von 7 Monaten hat und ich wusste, dass ich mich JETZT mit dem Thema auseinander setzen muss und nicht erst in einem halben Jahr. Mittlerweile lese ich das Buch zum zweiten mal innerhalb von einem Monat und kann jetzt schon sagen: es hat etwas bewirkt. Es ist noch ein langer Weg und es gibt immer wieder Rückschläge, aber ich befolge die Ratschläge aus dem Buch und es geht mir schon jetzt so viel besser, dass ich nur jedem empfehlen kann es selbst zu probieren. Ich esse nun was ich wirklich essen will (ja, auch nach wie vor viel Schokolade), spüre zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder ein echtes sättigungsgefühl, Plage mich nicht mehr mit einem schlechten Gewissen rum und als wären das nicht schon genug Vorteile, nehme ich auch noch ganz von selbst ab, ohne dass mir etwas fehlt. Danke geneen!
Dieses Buch ist keine Anleitung zu einer neuen Art Diät, es ist eine Anleitung zum Leben - nicht die Kalorien zählen sondern essen worauf man Lust hat. Am Anfang dachte ich: "Hey die Frau ist verrückt." Ich fühlte mich bestätigt darin, da sie selbst schrieb, daß sie noch mehr zunahm. Doch ich habe es dann selbst festgestellt: Wenn man sich nichts mehr verbietet, läßt der Heißhunger auf all die schönen Sachen nach. Ich esse normale Portionen und stopfe nichts mehr in mich rein, weil ich ja morgen davon nichts mehr bekommen könnte.
Dieses Buch ist für mich persönlich fast eine Art Freund geworden. Eine Stütze, wo Familie und Bekannte wegen Uneinsichtigkeiten versagt haben. Und vielleicht auch der Retter in der Not.







