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Erzähl mir von den weißen Blüten: Roman (Die Asien-Saga, Band 1) Gebundene Ausgabe – 11. März 2009

4.4 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jan Winter entdeckte schon früh, dass das Unterwegssein seine Berufung ist. In Malaysia und auf Bali schreibt er seine Romane. Er lebt mit seiner Frau in Hamburg. Weitere Informationen zu Jan Winter unter www.jan-winter-romane.de

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Bouquineur VINE-PRODUKTTESTER am 21. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Maler Paul Handewitt verliert auf einer gemeinsamen Reise auf tragische Weise seine große Liebe Giulia, doch selbst der Tod kann ihre Präsenz in seinen Gedanken und Gefühlen nicht verdrängen. 18 Jahre lang lässt er niemanden in sein Leben, führt nur lockere Beziehung ohne Liebe und ohne Halt. Als er die um einige Jahre jüngere Xue Lian kennen und lieben lernt, fegt ihn diese Beziehung förmlich von den Füßen. Trotzdem ist er nicht in der Lage, Giulia zu vergessen und als er Giovanna, die in familiärer Beziehung zu Giulia steht, kennen lernt, holt ihn die Vergangenheit wieder ein...

Jan Winter erzählt die Geschichte von Paul, Giulia, Givoanna und Xue Lian vor einzigartig schönen Schauplätzen und nimmt den Leser mit nach Nepal, Malaysia, China, Italien, Thailand, Burma und Ostindonesien. Jeder dieser Schauplätze hat eine eigene und besondere Bedeutung für die Protagonisten und die Geschichte, nimmt den Leser mindestens genauso gefangen wie das schwierige Beziehungsgeflecht, das geprägt ist von Liebe, Schuld, Angst, Verzweiflung und Sehnsucht aber auch von Stärke, Mut und Vergebung. Während der Leser bangt, ob es Paul gelingen wird, sich der Vergangenheit zu stellen und sie zu überwinden, erlebt er, wie die Frauen dieser Geschichte über sich selbst hinauswachsen und reifen. Keine der Figuren bleibt blass, jede wirkt so lebendig und fein gezeichnet wie die Kultur, der sie entstammt und die sie vertritt. Gerade die unterschiedlichen Kulturen sind es auch, die der Autor hier bewusst herausstellt, erklärt und so ganz nebenbei vermittelt, dass es sich lohnt die eigenen Berührungsängste zu überwinden und über den Tellerrand hinauszuschauen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Sie wollten schon immer nach Asien reisen, aber bisher hat es sich noch nicht ergeben? Sie können sich absolut nicht vorstellen jemals nach Asien zu reisen? Oder plagt Sie gar ständiges Fernweh nach Asien?
In allen drei Fällen sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen!
Doch auch denjenigen, die momentan einfach keine Reisegedanken hegen, kann ich "Erzähl mir von den weißen Blüten" sehr empfehlen.
Nun - um es kurz zu sagen: Lesen Sie dieses Buch!

Ich war verblüfft von den Beschreibungen der einzelnen Orte und Länder Asiens. Man fühlte sich in eine ganz andere und doch beeindruckende Welt versetzt. Die Beschreibungen wirken so echt! Aus ihnen spricht immer die Begeisterung des Autors für diese Orte, sodass er mich sehr schnell damit infiziert hat. Besonders an den Beschreibungen Bangkoks und Lamaleras habe ich großen Gefallen gefunden, waren mir diese Orte doch zugleich fremd und plötzlich ganz nah.

Auch die Geschichte an sich hat mich sehr angesprochen und berührt. Der Maler Paul Handewitt und seine Freundin Giulia leben schon eine ganze Zeit gemeinsam in Asien und konnten dort viele Erfahrungen machen, die sie noch zusätzlich zusammengeschweißt haben. Plötzlich kommt es jedoch zu einem "Unfall", bei dem Giulia stirbt.
Paul kann dies einfach nicht verkraften, fühlt er sich doch selbst zum Teil schuldig an ihrem Tod. Jahrelang kann er keine Liebe zulassen und geht möglichen Beziehungen aus dem Weg. Erst als er Xue Lian kennenlernt, ändert sich dies. Doch obwohl bereits etwa 20 Jahre seit Giulias Tod vergangen sind, kann er sich nicht vollkommen von ihr lösen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Von einer Pflanze mit dem klangvollen Namen Frangipani stammen die weißen Blüten, in dem Titel dieses sehr empfehlenswerten Buches. Aber Vorsicht, neben ihrer Schönheit ist die Frangipani eine in allen Teilen giftige Pflanze, die in asiatischen Ländern als Sinnbild für Unsterblichkeit gilt. Und damit wären wir schon bei der Geschichte. Entgegen der Versprechungen, die der schwärmerische Titel und das pastellfarbene Cover machen, erwartet den Leser keine seichte, klischeebeladene Wohlfühlromanze, sondern eine Reise in ferne Länder und Kulturen und durch die Psyche eines komplizierten Mannes.

Paul Handewitt, angehender Maler, erleidet in seiner Jugend ein folgenschweres Trauma. Durch einen tragischen Unfall verliert er bei einem längerfristigen Asienaufenthalt in Nepal seine große Liebe, die Römerin Giulia und das kurz nach deren Eröffnung, dass sie ohne ihn nach Italien zurückkehren werde. Um eine Erklärung beraubt, erweist er Giulia den letzten Dienst. Er verbrennt sie am Ganges, wie es dort Brauch ist und bestattet ihre Asche auf ihrer indonesischen Lieblingsinsel Lamalera. Doch er kann mit den Geschehnissen nicht abschließen. Zu rätselhaft waren die Ereignisse, zu einschneidend sein Verlust. So lebt er sein Leben als mittlerweile sehr erfolgreicher Künstler, immer auf Reisen und begnügt sich mit vielen oberflächlichen Beziehungen, bis er im malaysischen Penang die Chinesin Xue Lian (Julie) trifft. Doch auch dieser Beziehung tut Giulias Schatten nicht gut.

Und dann kommt es zu einer weiteren schicksalhaften Begegnung. Auf einer Reise nach Italien, zu einer Ausstellung seiner Bilder, trifft er Giulias Nichte Giovanna.
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