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am 7. September 2016
Mir fällt es schwer, "Error" zu beurteilen.

Es ist mein erstes Buch von Neal Stephenson. Was mir richtig gut gefallen hat, war der Schreibstil. Meine Hochachtung an den Übersetzer, der hier wirklich eine beeindruckende Arbeit abgeliefert hat. Praktsich jeder einzelne Satz war wie geschliffener Text. Der Autor gebraucht hier eine hochmoderne Sprache, die oft der IT-Welt entliehen ist. Wenn andere Autoren von "Attributen" reden, dann setzt Stephenson nch einen drauf indem er stattdessen den Begriff "Deskriptoren" benutzt. So geht es oft mals weiter in seinen Texten und diese hochmoderne Art sich sprachlich zu artikulieren, gefiel mir absolut. Das ist toll an dem Rom.

Auch die verschiedenen Charaktere gefielen mir allesamt. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und er schildert sie auch ganz individuell. Ich kann nicht klagen, dass die Charakterisierungen hier zu kurz gekommen sind.

Auch die Story fand ich recht originell. Es geht um virtuelle Welten und um eine atemlose Verfolgungsjagd in der realen über viele Länder hinweg an exotischen Schauplätzen.

Und der Roman ist sehr lehrreich, er vermittelt sehr viel Wissen. Mitunter geht der Autor auch vielleicht zu detailliert auf manches ein, aber das kenne ich schon von anderen Autoren wie z. B. Schätzing und damit kann ich gut leben. Ich finde es toll, wenn ein Autor eine spannende, fesselnde Geschichte erzählt, die nebenbei dem Leser auch viel Wissenswertes vermittelt.

Genau das ist der große Kritikpunkt von mir an "Error": der Roman ist leider überhaupt nicht spannend - mit Ausnahme von einer Szene auf Seite 736 ungefähr mal abgesehen. Ich habe wirklich wochenlang an dem Buch gelesen und konnte es prima zwischendurch aus der Hand legen. Ich lese sonst recht zügig, aber hier ging das einfach nicht. Es ist so schade, weil die übrigen Komponenten dieses Werks für mich zumindest sehr gelungen sind. Aber Spannung oder irgendwelche Überraschungen bot dieser Roman für mich leider nicht im geringsten.

Trotzdem werde ich bestimmt noch mindestens ein weiteres Buch von Neal Stephenson lesen und dem Autor eine weitere Chance geben weil alles in allem das Positive überwogen hat.
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am 17. Januar 2016
Klappentext

Es ist nur ein Spiel. Aber es geht um sehr viel Geld. Und für manche bald um ihr Leben.

Richard Forthrast kann so leicht nichts erschüttern: Quasi aus dem Nichts hat er mit der Schöpfung des Computerspiels T’Rain ein millionenschweres internationales Unternehmen geschaffen. Doch er ahnt nicht, was für eine dramatische Kettenreaktion er in Gang setzt, als er seiner Nichte Zula einen Job bei T’Rain verschafft. Denn es ist Zulas Freund Peter, der durch einen fatalen Fehler den Rechner eines sehr gefährlichen Mannes mit einem neuartigen Computervirus infiziert. Der Geschädigte sinnt auf Rache – und binnen kurzem reißt dieses Missgeschick Zula und alles, was Richard wichtig ist, in einen tödlichen Strudel der Gewalt …

Meine Meinung

Mein Bruder hatte mir sehr von dem Buch vorgeschwärmt, das er als Hörbuch gehört hat: viel Action, Thrill und ständig spannende Wendungen war seine Aussage, deshalb hab ich mich mal an diesen dicken Wälzer gewagt.

Ich kann diese Aussagen allerdings nur bedingt bestätigen - wobei das Hörbuch vielleicht doch einige Kürzungen drin hatte, denn es war stellenweise wirklich extrem zäh zu lesen. Neal Stephenson mag Details und hat sich wirklich viele Gedanken zu seinen Figuren und dem komplexen Inhalt gemacht. Oftmals aber zuviel, denn die unnötigen Ausschweifungen ziehen die Handlung um einiges in die Länge.

Aber worum gehts eigentlich?

Einmal um Richard Forthrast
Das schwarze Schaf der Familie hat sich früher mit kleineren Gaunereien über Wasser gehalten, ist aber mittlerweile zu einem milliardenschweren Firmeninhaber in der Computerbranche mutiert. Sein Computerspiel T'Rain, ähnlich dem Vorläufer World of Warcraft, ist ein wahrer Kassenschlager und spielt jeden Monat eine Menge Geld ein. Richard ist inzwischen in den 50ern, aber immer up to date, denn die Probleme mit den weltweiten Medien verlangen konsequente Aufmerksamkeit.

Dann ist da noch seine adoptierte Nichte Zula
Sie hat vor kurzem in Richards Firma Arbeit gefunden und gerät durch einen ziemlich blöden Zufall mitten in eine aus dem Ruder laufende Konfrontation mit der russischen Mafia und selbstmörderischen Dschihadisten. Doch sie hat Köpfchen und kann immer wieder ihren Kopf aus der Schlinge ziehen - trotz Geiselnahme, Morddrohungen und isamlischen Fundamentalisten.

Die Perspektiven wechseln immer abschnittweise auch mit anderen Charakteren und haben oft auch kleine Cliffhanger, was die Spannung vorantreibt. Andererseits, wie oben erwähnt, ergeht sich der Autor in zu vielen technischen Erklärungen, Lebensläufen und uninteressanten Details. Manche davon waren natürlich informativ, vor allem die, die sich um das Spiel T'Rain drehen - als "alte Zockerin" hat mich das natürlich fasziniert, aber ich war auch oft dazu geneigt, Seiten zu überfliegen, da es so ein ödes Dahinschwafeln war, das während dem Lesen meine Gedanken von selbst abgeschweift sind - sowas ist mir echt selten passiert.
Dafür gab es aber auch immer wieder kleine witzige Stellen mit einem sehr amüsanten, trockenen Humor, die es wieder aufgelockert haben.
Man muss wohl mit einer bestimmten Erwartung an die Bücher dieses Autors herangeben, denn er möchte dem Leser nicht nur eine dramatische Handlung erzählen, sondern auch zeigen, wie diese hinter den Kulissen funktioniert. Dafür auf jeden Fall meinen größten Respekt, denn soviel glaubhaftes Hintergrundwissen zu den breit gefächerten Themen hab ich noch nie gelesen!

Im Grunde liest es sich ein bisschen wie ein skurriler Action Thriller á la Tarantino und ich könnte mir das ganze aufs Wesentliche komprimiert wunderbar auf der Leinwand vorstellen. Manche Wendungen sind zwar ziemlich weit hergeholt, aber bei einem Film stellt man das ja auch nicht in Frage, deshalb hab ich mir beim Lesen darüber wenig Gedanken gemacht.

Trotz vieler Figuren bleibt das ganze überschaubar. Jeder wird ausführlich vorgestellt bzw. so in Szene gesetzt, dass man nie den Überblick verliert. Ich hatte immer ein sehr differenziertes Bild vor Augen und konnte jede Handlung nachvollziehen - einige der Charaktere hab ich auch sehr ins Herz geschlossen ;)
Am Ende fokussiert sich das ausgeworfene Netz auf einen Brennpunkt; auch hier wäre die Spannung besser aufrecht erhalten worden, wenn man das ganze etwas komprimiert hätte.

Fazit

Insgesamt ein sehr genial durchdachter, stellenweise sehr actionreicher und spannender Thriller mit russischen Gangstern, islamistischen Bombenlegern der Al Qaida und vielen verhängnisvollen Begegnungen, die die Figuren zusammen geschweißt haben. Streckenweise allerdings durch die unerschöpflichen Ausschweifungen sehr langatmig.

© Aleshanee
Weltenwanderer
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am 16. Januar 2017
Also, mir wurde das Buch empfohlen und ich muss sagen, ich quäle mich von Seite zu Seite. Bin jetzt gut halb duch und empfinde den Schreibstil als sehr "gewöhnungsbedürftig". Ich glaube, in der Geschichte wäre wesentlich mehr drin gewesen und vor allem auch wesentlich mehr Fluss. Das Ganze wirkt doch sehr konstruiert und in die Länge gezogen... Für mich nicht unbedingt 1ste Wahl :-(
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am 1. Oktober 2015
Auch ich hatte von Neal Stephenson deutlich mehr erwartet und muss mich leider den Kritikern anschließen, die von dem Buch enttäuscht sind. Die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen, die Sprache konfus und das Buch insgesamt so wenig spannend, dass es wirklich schwer fällt, bis zum Ende durchzukommen. Ich jedenfalls habe das nicht geschafft. Nur zum Einschlafen gut geeignet.
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am 13. August 2016
Als eingefleischte Online Spielerin bin ich natürlich über diesen Roman gestolpert und ich fand ihn wirklich klasse!
Wie der Autor hier Online Welt und verschiedene Ebenen der realen Welt miteinander verwebt, finde ich wirklich klasse gelungen und ich mochte das Kindle kaum aus der Hand legen.
Hat mich super unterhalten und ich empfehle ihn auch gern weiter.
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am 16. November 2012
doch absehbar und auf die Dauer etwas ermüdend. Dabei bleiben
die Figuren blass und zum Teil austauschbar. Über weite Strecken
wirken sie wie Marionetten in einem Computerspiel, was vielleicht
auch beabsichtigt ist.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Ereignisse, die jeweils
aus mehreren Perspektiven beschrieben werden. Das erste Ereignis
fand ich hochspannend dargestellt, das zweite, in ähnlicher Machart
geschrieben, nach 800 oder 900 Seiten dann doch eher nur bemüht.

Schade, wo mir Cryptonomicon so überaus gut gefallen hatte.
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am 13. Oktober 2014
Der Titel "Error" und vorallem der englische Original Titel "Reamde" in Kombination mit den erstem Viertel des Buches legen nahe, dass es sich hierbei um einen Technologie Thriller handelt. Der Leser wird jedoch enttäuscht.

Im Endeffekt ist es eine Katz und Maus Spiel zwischen den Protagonisten und Terroristen. Soviel sei gesagt. Viel Scheißerei, sehr geradeliniger Verlauf und keine überraschenden Wendungen. Technologisch beschränkt sich das Buch auf Darstellungen von Waffen und einen Computerspiel, dem jeder etwas gelangweilt folgen kann.

Nichts desto Trotz habe ich das Buch fertiggelesen, da ich die Zeit es zu lesen, als nicht verschwendet betrachten kann, und hiermit in der Lage bin etwas darüber zu schreiben.

Ich war enttäuscht, und werde, da dies mein erster Stephenson Roman war, dem Autor noch eine Chance geben müssen, da viele andere Rezesenten von dem Autor sehr begeistert sind.
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am 8. Dezember 2012
Als Fan von den bisherigen Romanen von Neal Stephenson war ich doch eher enttäuscht. Während der Beginn noch auf einen spannenden Plot mit Referenzen ans digitale Leben erhoffen lässt, gleitet der Roman ab der Mitte ins billige Thriller-Genre mit allzu vorhersehbaren Entwicklungen und platten Charakteren, die sich Rambo-mässige Schiessereien liefern....
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am 18. Januar 2015
Habe mit Volles Rohr von Neal Stephenson vor über 20 Jahren angefangen. Das Buch hat geprägt ;-)

Die doch ganz anders gelagerten weiteren Bücher hatten mich dann etwas abgeschreckt. Weihnachten 2013 habe ich dann aber doch den Kauf gewagt und Cryptonomicon gekauft. GENIAL. Der nächste Schritt war dann ERROR.

Wer Stephenson kennt, wird es mögen. Wer Clancy kennt und aufgrund der "Action", das ERROR angedichtet wurde, das Buch angeht... ich glaube, der wäre enttäuscht. Action ist nicht Stephenson. 2 Dinge sind Seins.

Der hinterhältige Humor, den er mal schwuppsnebenbei dem Leser überbrät. Mußte oft grinsen, lachen... aber als es zu der Stelle mit dem Bären und dessen "Blick" kam... da lag ich das erstemal voll am Boden und hab mich gekringelt vor lachen. Und so gings munter weiter.

Die andere Sache, in der Stephenson genial ist: er ist ein Visionär. Mal eben erklärt, wie Wold of Warcroft funzt. Wie man einen Virus da rein bringt. Man denke an 2014, als dann wirklich genau DAS passierte. Schon in Cryptonomicon schilderte er das, was man heutzutage als "Cloud" kennt.

Wenn er die Finger vom Versuch gelassen hätte, Action zu kreieren... aber dafür ist das Ende gut. Kleines aber feines Hups :-)

Von daher: 5 Sterne!
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am 10. März 2015
Das Buch ist der totale Hammer. Zum Glück ist es ewig lang, weil man immer weiter lesen möchte. Immer spannend, immer aufregend, immer interessant! In der gleichen Art geschrieben, wie das "Cryptonomicon" vom gleichen Autor. Computerspieler, Russenmafia, Chinesen, mehrere Handlungsstränge,... alles dabei. Hurrah! Mehr davon!
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